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S8ler

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Everything posted by S8ler

  1. So, es war tatsächlich das Kabel. Die beiden Cinch-Stecker, die in den Verstärker gehen, sind offenbar reine Audio-out Stecker. Helge hat es mit seinem Hinweis hier völlig richtig beschrieben. Wie gesagt, habe ich hier noch ein Adapterkabel mit 4 Cinch-Steckern, die auch sauber mit „Audio-out“ und „Audio-in“ beschriftet sind. Die beiden „Audio-in“ Stecker (1 x weiß, 1 x rot) in den AUX-Eingang gesteckt und …. Hurra, der Ton ist da! Also nochmals Danke an Alle, ihr habt mich auf die richtige Spur geführt, im nachhinien eigentlich alles ganz easy … aber so ist das immer, hinterher … Schnell noch zum Philips 209s: @F. Wachsmuth Richtig, es gab aber noch das Super M 422 als Top der Reihe, kann aber nicht sagen, ob das nochmals hörbar besser ist. Der 209s hat ein sehr sauber gezeichnetes, klares, kantiges Design und mich begeistert bis heute das Bedienkonzept. Eine wirkliche Vollautomatik, sogar mit automatischer Einstellung der Plattengröße und Geschwindigkeit. Es begeistert noch heute, wenn man nur die Platte auflegt und alles weitere geschieht automatisch . Manuelle Bedienung geht natürlich mit Steuern des Tonarms über beleuchtete Sensortasten. Eine Sensation damals … für mich noch heute faszinierend 🙂 Schau auch mal hier: https://www.hifi-wiki.de/index.php/Philips_GP_422 hier zur allgemeinen Info, was andere so zum 209s sagen https://www.analog-forum.de/wbboard/index.php?thread/159640-philips-209-s-electronic/ und das Servicemanual in leider schlechter Qualität: https://www.hifi-archiv.info/Philips/209s/ Falls Du zum 209s Spezialisten wirst, lass es mich wissen …
  2. Helge, Regular8: Das hört sich nach einer guten Erklärung an… werde es prüfen. Danke! Das Kabel mir 4 Cinch-Steckern habe ich auch…
  3. Danke für Eure Antworten! @Helge: Ich verwende flammneue Kabel, siehe das Bild der Buchsen/Stecker. Die Cinch-Stecker gehen in den Verstärker. Das Kabel, was im Projektor steckt ist 5m lang und geht dann über auf ein DIN/Cinch Adapter Kabel, was auch nochmal gut 0,5m lang ist. Ohmmeter werde ich ausprobieren, mal das Messgerät hervorkramen … was sollte es denn anzeigen? Der Verstärker hat leider keinen Phono-Eingang, werde dann wohl den Entzerrer-Vorverstärker nehmen müssen. (Den Harmann-Kardon AVR10 Receiver habe ich seinerzeit gewählt, weil er in Tests Bestnoten bekam, ins Budget passte und neben Dolby Surround einer der wenigen war, der auch an einer ganz normalen Stereoanlage sehr überzeugend klang. Es waren die Zeiten, wo Filme im teils TV in Dolby-Surround gesendet wurden und tatsächlich konnte sich das beeindruckend anhören.) @mamigu: Dieses Kabel habe ich. Ebenfalls flammneu. Werde es testen… erhoffe mir wenig. @Klaus Ja, so einfach hatte ich mir das auch erhofft 😕…. ich bin mir aktuell nicht sicher, wo das Problem liegt. Dann habe ich hier noch den Elmo GS1200 und natürlich die Bauer T Reihe. Diese Projektoren müßte ich dann auch nochmal zum Vergleich anschließen. Aus dem Bauer haut übrigens ein Filmfreund (der auch Musiker ist) mit einem Equalizer einen wirklich beeindruckenden Sound raus.
  4. Hallo liebe Forengeneinde, Frage an die Elektronikexperten, weil ich Schäden an meinen Geräten und teures „try and error“ vermeiden möchte … Der Beaulieu 708 EL stereo (es ist exakt das gleiche, letzte Modell der 708-Reihe, mit dem wir im Filmmuseum Deidesheim S8-Filme schauen) soll an einen HIFI-Verstärker angeschlossen werden. Ausgang Projektor: Der für Anschlüsse an Verstärkern vorgesehene LINE-Ausgang des Beaulieu 708 kann für Ein- und Ausgang („hohe Empfindlichkeit“) genutzt werden. Als Eingangsempfindlichkeit sind 40mV effektiv und eine Last von 47kOhm angegeben. Ausgangseitig gibt es keine Angaben. Geht wie üblich 5-polig DIN raus, dann eine Verlängerung 5m, schließlich über einen Din/Cinch Adapter in den Verstärker rein. Hinweis: Die Anleitung spricht von einem „speziellen Kabel“, was jedem Projektor beiliegt. Das habe ich nicht. Kann hier möglicherweise die Lösung liegen (was ich nur schwer glauben kann, ich erwähne es der Vollständigkeit halber) Ich habe 2 Bilder aus der Anleitung des 708 hinzugefügt. Eingang Verstärker: -AUX-Eingang: Der Verstärker (Harman Kardon AVR10 aus den 90ern mit CINCH-Buchsen) hat einen AUX-Eingang, an dem man „alles anschließen kann“… naja, Projektoren hatte um 1995 wahrscheinlich schon keiner mehr auf dem Schirm. Beim Anschluss des 708 daran war leider kaum etwas zu hören, extremst leise, selbst bei 100% Lautstärke (um zu hören, ob überhaupt was aus dem Projektor rausgeht), wobei bei den Versuchen auch 3-4 der Verstärker abgeschaltet hat. Zu diesem AUX/TV-Anschluss gibt es leider in der Anleitung keine technischen Daten. Vermutlich (anhand andere Harmann Kardon Modelle) hat dieser Eingang eine Impedanz von 47kOhm. -TAPE-Eingang: Dieser Eingang für ein Kassettendeck hat eine Impedanz von 22kOhm und 150 mV Empfindlichkeit. Das zugehörige Kassettendeck (auch Harman-Kardon und funktioniert bestens) hat laut Datenblatt am Ausgang eine Impedanz von 10kOhm und eine Last von 640mV Der Anschluss des Projektors an diesem Eingang lieferte nun immerhin ein Ergebnis: Ton war leise da, man muss den Lautstärkeregler auf gut +/- 80% aufdrehen, um eine halbwegs normale Lautstärke zu hören. Dem Klang fehlt es an Dynamik, dafür brummte es, wenn man mehr Bass einstellte. Also mit Sicherheit keine optimale Lösung, dann klingen externe Lautsprecher an den Lautsprecherausgängen weit besser. Frage: Ich denke, ein (regelbarer) Vorverstärker müßte Abhilfe schaffen, richtig? Wie sollte der eingangs- und ausgangsseitig beschaffen sein? Ideal wäre, wenn ich den freien AUX-Eingang des Verstärkers nutzen könnte. Hat jemand ggf. eine Empfehlung für einen bestimmten Vorverstärker? Zusatzfrage: Könnte ich den gleichen Vorverstärker für den AUX-Eingang verwenden, um daran einen Plattenspieler anzuschließen? Als Jugendlicher habe ich mich mal in den Philips 209S electronic verliebt. Davon habe ich mittlerweile 3 Stück, die aber nur rumgammeln und wohl auch etwas Reparatur benötigen (Riemen, Gummi-Auflage des Subchassis, defekte Lämpchen… war halt ein Gummi-Elektronik Bomber seiner Zeit. ) Wenn es für den Plattenspieler irgendwo jemanden gibt, der sich damit auskennt, gerne Mitteilung bitte!) Danke für jeden sachdienlichen Hinweis!
  5. Es sind die Bilder, von denen man als S/W Fotograf so träumt, die es aber nicht ohne weiteres aus dem Entwicklungslabor gibt. Es gibt übrigens Kalender mit Fotos von Ansel Adams, sehr empfehlenswert !
  6. Ich meine, der Eumig hat gar keine Gummiriemen, ein Geheimnis seines ewigen Lebens. Möglicherweise rutscht die Friktionskupplung an der Aufwickelachse durch. Es ist möglich, dass sich das mit der Zeit mit einigen Betriebsstunden gibt. Andernfalls kann man das nachstellen, würde ich aber vorläufig nicht machen. Der Projektor sollte eh im inneren gesäubert und geschmiert werden. Beim Eumig ziemlich einfach, da alles gut zugänglich. Insbesondere die Lager der Motorwelle und der Nocken sollte geschmiert werden. Für die Sinterlager der Motorwelle ist Sinterlageröl zu verwenden. Nichts anderes. Falsches Öl „verklebt“ die „Poren“ des Sintermetalls, es funktioniert zwar aber später können die Sinterlager das richtige Öl nicht mehr aufnehmen. Dann muss man öfter nachölen. Den Rest kann man mit Fett bestreichen, sehr empfehlenswert ist das weiße Fett von Robbe („Robbe Präzisionfett im Jet Spender“, einfach googeln), was Friedemann hier mal empfohlen hat. Zu erhalten auch im Modellbauladen. So überlebt der Eumig 610 alle … PS: Keine Angst vor dem Schmieren der Sinterlager. Man stellt den geöffneten Projektor senkrecht und entnimmt mit einer Pipette etwas Öl, was man einfach notfalls an der Motorwelle in das Sinterlager runterlaufen läßt. Demontage der Lager kann, muss aber nich sein. Es genügen erstmal gut 5 Tropfen. Läuft dann alles bestens, sollte man später nochmal etwas hinzufügen. Ist etwas Gefühlssache, kaputt machen kann man im Prinzip nichts. Ist jedenfalls meine Erfahrung und so halten meine „Kisten“ bisher alle „ewig“, zuletzt noch einen Beaulieu 708 sehr viel leichtgängiger bekommen. Die Projektoren haben eben oft Jahrzehnte rumgestanden… Viel Freude mit den Filmen!
  7. Deswegen hatte ich auf das Thema hier im Forum hingewiesen. Ich hoffe, das war der Anlass für die Säuberung des Sockels. Nach Jahrzehnten des Stillstands und bei so einem Fehler schaut man zuerst auf die Lampe. Defekte Lampen erkennt man sofort! Sofern die Lampe OK aussieht, begibt man sich an die Reinigung der Kontakte. Zu 90% ist hier schon der Fehler zu finden. Die Technik der Stummfilmprojektoren ist im Prinzip einfach, robust und relativ leicht zu warten. Beim Eumig 610 lohnt sich in jedem Fall auch eine Reparatur, falls nötig. Ein sehr „dankbares“ Gerät (dem leider leider eine Vorwickelzahnrolle fehlt)
  8. Neee Claus, bis zum 11.12 musst Du Dich noch gedulden 😁
  9. In dem Fall würde ich mal für ein digitales Endprodukt votieren… 🙂
  10. Das ist ja ein nachträglicher, privater Umbau. Entscheidend ist ja eigentlich der Abstand von unterster Stellung des Greifers (da findet die Belichtung statt. Ich glaube, korrekt heißt das Absetzen) zur Bildfenstermitte, der zum Beispiel bei S8 ein ganzzahliges vielfaches der Bildhöhe betragen muss, damit das Perfoloch mittig am Bildfenster zum Stehen kommt. Wäre er z.B. null, dann würde sich die unterste Greiferstellung exakt mittig neben dem Bildfenster befinden. Bei N8 muss zur obigen Rechnung nochmal eine halbe Bildhöhe draufgerechnet werden. Letztlich muss das mechanisch korrekt umgesetzt werden, ist halt Feinmechanik. Wenn der Abstand Greifer-Bildfenster nicht 100% stimmt, dann stimmt die Position des Bildstrich nicht. Interessant wäre also, ob denn der Bildstrich bei S8-Film exakt richtig bzw. das Perfoloch exakt in der Bildmitte sitzt. Da zweifel ich nämlich dran…. Übrigens liegt der Bildstrich bei jeder Kamera minimal woanders. Das kleinere Bildfenster des Projektors kaschiert aber i.d.R. den Versatz, wenn man Filme aus unterschiedlichen Kameras zusammenschneidet. PS: Änderung, weil ich mich „verrannt“ hatte.
  11. Das ist auch kein Wunder, weil der Greiferweg einer N8-Kamera einfach zu kurz ist, der Greifer also unterhalb des nächsten Perfolochs einschlägt und abrutscht, sprich das Loch nicht mehr findet. Wenn dagegen ein S8-Greifer oberhalb des nächsten Perfolochs auf den N8-Film trifft, kann er das Loch bei der Abwärtsbewegung doch noch finden.
  12. Der Abstand der Perforationslöcher (Mitte-Mitte)ist bei S8 „nur“ 0,71 mm größer. Der Greifer wird bei Normal 8 ganz am oberen Rand des Perfolochs eintauchen oder schlägt nur minimal an der oberen Kante auf (mit einer etwas günstig geformten Greiferspitze kein Problem). Der Bildstrich wird dann allerdings wegen des größeren Greiferschritts bei S8 nicht mehr exakt in der Mitte zwischen den Perfolöchern bei Normal 8 liegen. So sieht es mir auf dem Foto des N8 Streifen auch aus. Eigentlich glaube ich auch nicht, dass nur die Quarz diese Kunst beherrscht. Aber sorry, ja, der Filmtechniker soll da mal „ran“… 😉
  13. Die 3 Schraubenlöcher kannst Du Dir auch noch sparen 😉
  14. Hier! Perforiertes gab es wenig, immerhin hatte Sascha an seinem großen Tisch was dabei, auch eine 35mm Kopie vom “Clan der Sizilianer” Sonst wenige Tische mit S8 und 16mm. Ich habe nur ein paar kleinere 16mm Leerspulen gekauft und eine Revue S8-Kamera geschenkt bekommen (interessantes Modell, was für 2-Band-Vertonung ausgerüstet ist mit den entsprechenden Anschlüssen. Die Kamera kann auch den E100D korrekt erkennen). Ein Händler, der bisher auch immer Analoges (meist Trailer) dabei hatte, winkte auf meine Nachfrage ab: nur noch für Deidesheim! Zum Abschluss der Börse gab es für mich bzw. meinem Auto einen 3/4-Platten hinten links, an der nächsten Esso hieß es: Sonntags keine Luft, nur der Chef hat den Schlüssel für das High-tech Druckluft-Wunderwerk mit Münzeinwurf…. ! Ja super!!!!! Nach Wechsel auf Notrad ging es dann zurück. Für mich ist die Börse eine Gelegenheit, Filmfreunde zu treffen. Daher werde ich im Dezember auch wieder dabei sein. Und manchmal … ja manchmal findet man ja auch was.
  15. Leider sind die Belichtungsmesser der Nizos - vor allem bei denen, welche die beiden Extra-Batterien brauchen - oft defekt. Manchmal hängt nur die Blendennadel fest, dann kann folgendes helfen: Kamera ins Helle richten, auslösen und mit flacher Hand auf die rechte Seite der Kamera sanft - aber deutlich - schlagen. Dann kann die Blendennadel im Sucher plötzlich wieder auftauchen. Ob die Blende arbeitet, kann man prüfen, wenn bei geöffneter Filmklappe und laufender Kamera von hinten auf das Bildfenster geschaut wird. Es sollte flackernd Licht durch das Bildfenster fallen, welches im Normalfall ein Filmbild belichtet. Schwenkt man nun ins Helle oder Dunkle, so kann man beobachten, wie die Blendenflügel eine entsprechend kleinere oder größere Öffnung bilden. Taucht weder die Nadel auf und arbeitet auch die Blende nicht, dann hilft nur noch eine Reparatur.
  16. Lieber Simon, lass Dir doch nichts erzählen... 🙈 Klick mal auf die Bewertungen des Verkäufers und was er so verkauft… er verkauft ja allerhand technisches Gerät, Hifi, Kameras, Objektive, Filme… alles analoges Zeugs, er kennt sich aus. Ich denke, er ist damit aufgewachsen. Alles aus Nachlässen, von Flohmärkten etc. Er hat die Beaulieu news (sieht übrigens ziemlich schrottig aus. Feucht gelegen?) wahrscheinlich für ganz, ganz kleines Geld bekommen, weil ja „kaputt“, und hätte diese nach einer Reparatur für sehr viel mehr verkaufen wollen… und Dir erzählt er was von tollen Bildern 😆 €1900,- für diesen „Müll“ zu verlangen, „guter Zustand“, das sagt doch alles … Zudem: Keiner in den „20ern“ würde eine Anzeige so formatieren, das ist grausames old school im negativen Sinne. Er ist seit 2006 auf ebay, da war er also - sagen wir - 18, davon kann man mindestens ausgehen. 16 Jahre später ist er also 34. Und ich wette, da kannst Du noch ganz ordentlich was drauf tun. Und wenn ich die „50“ in seinem Nick als Geburtsjahr deute, liege ich wahrscheinlich richtig… Das ist jedenfalls kein junger Kerl, begeistert von Film, Foto und Commodore C64. Frag ihn doch mal, sofern noch Kontakt besteht. @All: Bin mit der Schule fertig, begeisterter Computer-Fan und suche für mein Hobby einen Apple 1 oder Apple II, biete jeweils €50,-. Schon jetzt danke!
  17. Du meinst vermutlich den Unterschied zwischen Haft- und Gleitreibung (Durchrutschen) Der Gleitreibungskoeffizient ist kleiner (Prinzip ABS beim Auto)
  18. Also bitte … da schreibt Eingangs jemand mit offensichtlich keinerlei Kenntnissen über ein Ihm zu Ohren gekommenes Problem mit der E100D-Kassette und alle nachfolgenden Posts können das so nicht bestätigen: „I've heard about the issues with the Ektachrome cartridges and I haven't experienced any direct issues with them.“ „I would expect more problems with cameras being worn or in poor condition.“ „We have not seen any higher percentage of jammed S8 cartridges for 100D than any other S8 cartridges. We did a large order (80-90?) S8 Ekta cartridges for a NetFlix show earlier this year and they all went through the camera(s) ok.“ „I've shot 10 rolls within the last year. On one roll a perf ripped right at the beginning but I think it was user error (I loaded the cartridge but didn't roll it right away and then moved the camera around a lot). Just roll a foot right when you pop it in and you should avoid the same issue I had. Otherwise, no issues.“ Bisher gab es bei mir einen (1) Klemmer bei einer K40-Kassette, die Kassetten der letzte Charge von Kloses Cinevia klemmten alle (die erste Charge war traumhaft) und es gab mal schlechten Bildstand gegen Kassettenende bei einer Charge des alten E100D. Das war‘s. Ich bin hier mal raus …
  19. Das deutet nicht exklusiv auf Probleme bei Verwendung der E100D Kassette hin. Man liest aber gerne nur das, was man lesen will…
  20. Ich möchte lösen… 😉 Cinetinker schreibt (übersetzt): „Das Drehmoment eines Super 8-Aufnahmeantriebs sollte zwischen 50 und 85 g (oder cN) liegen, gemessen an einer Schnur, die an der Kante einer Prüfnabe mit 20 mm Durchmesser befestigt ist. In Ermangelung eines solchen Prüfwerkzeugs und eines 100g-Dynamometers ist es am besten, die Teile so wieder zusammenzubauen, wie sie vorgefunden wurden.“ Wir haben also alle Werte für Kraft und Hebelarm und rechnen: - max. Kraft = 85 g = 0,085 kg = 0,85 N (der Einfachheit halber setzen wir 1kg = 10 N - statt 9,81 N) - Die Prüfnabe hat einen Durchmesser von 20 mm = 10 mm Radius = 0,01m (der Radius ist der hier gesuchte Hebelarm) -> Das max. Drehmoment ergibt sich also zu 0,85N x 0,01m = 0,0085 Nm Das min. Drehmoment ergibt sich analog 0,0050 Nm Wie schon so oft geschrieben: Es gibt getestete (!) Werte für den Bildstand bei Super8-Kameras - natürlich mit neuen Kameras - die in den Heften von „Color Film“ bzw. in der Folge „Film& Video“ veröffentlicht wurden. Die Werte sind nicht schlecht. Es ist logisch, dass ein System mit Vor- und Nachwickelzahnrollen, wie bei der Bolex H8, einen besseren Bildstand zur Folge haben muss… , aber auch nur dann, wenn alles „passt“. (Meine H8 hat leider einen total besch…eidenen Bildstand.) Wir reden hier aber über seinerzeit völlig unterschiedliche Preisklassen. Der Bildstand einer S8-Kamera kann auch heute zufriedenstellend sein, wenn halt die Parameter noch stimmen, d.h. das Greifersystem und auch der Greifer selbst nicht verschlissen ist und eben die Aufwickelfriktion stimmt. (Ja, die Kassette muss auch präzise gefertigt sein, keine Diskussion wert) Hier gebe ich Manfred Recht, der zu seiner aktiven Zeit hier im Forum oft darauf hingewiesen hat, dass eine billig bei ebay geschossene Kamera idealerweise einer fachmännischen Wartung bedarf, wo eben genau diese Dinge justiert werden sollten.
  21. Die Kamera hat die Sektorenblende geschlossen, dann den Rückspulvorgang begonnen und offenbar sofort blockiert. Möglicherweise ein Problem mit der Kassette. Kamera vollständig ausschalten, Kassette raus, dann Kamera ohne Film einschalten. Wenn nun die Rückspultaste und der Auslöser gleichzeitig gedrückt werden, dann müßte die Kamera anlaufen und den Rückspulvorgang (ohne Film) abschließen. Dann weiter wie gewohnt, nur eben alles ohne Film. Den Film in der Kassette vor dem Wiedereinlegen etwas stramm ziehen, indem die Aufwickelachse der Kassette vorsichtig gedreht wird. Überblendungen nicht auf den ersten und letzten 3m der Kassette durchführen, insbesondere nicht auf dem ersten und letzten Meter. Falls die Kamera weiterhin nicht anläuft, muss die linke Wand (die mit den Bedientasten) abgenommen werden (4 Schrauben, davon eine längere). Auf dem Umfang des Rückspulanzeigers (Scheibe mit Abflachung) liegt ein gefederter Kontakt auf. Die Scheibe versuchen, mit den Fingern weiter zu drehen. Dss System der Rückspulung funktioniert nur über gefederte Kontakte. Im Laufe der Jahrzehnte kann sich da auch mal was dejustieren. Eine Nizo von mir stockte immee beim Rückspulvorgang und lief auch nicht mehr an. Hier mußte man nur einen Kontakt etwas zurechtbiegen. Man macht nichts kaputt, aber bitte niemals mit Gewalt, denn das Problem ist wirklich nur ein Problemchen… Sollte die Kamera dann laufen, lohnt es sich, eine Rückspulung mit abgenommener Seitenwand zu verfolgen, damit man das System versteht. Das nimmt solchen Störungen ihren Schrecken.
  22. Was war denn jetzt eigentlich die Lösung hierzu? Es gab 2 „Einsendungen“…
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