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S8ler

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  1. @Friedemann & Helge: Die H8 bietet natürlich nicht die Leichtigkeit einer 4008 oder Nizo Professional - nicht vom Gewicht und nicht von der Bedienung. Ich komme mit meiner H8 auch nicht an die Ergebnisse einer guten S8-Kamera ran, die Leinwand zeigt es, Switar hin, Yvar her. Wenn wir von der H8 als DS8 Version reden, dann kann ich @Friedemann vom qualitativen Standpunkt folgen. Ein großer Vorteil ist, dass man in dem Fall immer S8 als Ergebnis erhält und man die Filme der H8 mit denen einer S8-Kamera zusammenschneiden kann. Auf eine S8 verzichten würde ich an Stelle von Schokoprinz aber in gar keinem Fall und schon gar nicht, wenn man unterwegs wenigstens etwas unauffälliger und vor allem spontaner filmen will.
  2. Genau diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Die Bolex H8 ist eine tolle Kamera, aber absolut nichts für unterwegs, sorry. Bin auf Deine Erfahrung gespannt …
  3. Sehr gut gemachtes Porträt ohne „blabla“ dieser Stadt, die eine oder andere Ecke habe ich auch wiedererkannt. Auch relativ belanglose Dinge, wie z.B. die Tauben an der Hauswand, werden gut eingebunden, natürlich auch dank dem Ton. Das mehrfache kurze Ablichten von Brunnen, Skupturen etc. aus verschiedenen Blickwinkeln gefällt mir gut.
  4. Bin dabei! Leider noch nicht einquartiert…
  5. Die Mitglieder dieses Forums haben beim Auspacken Ihrer Kameras ein erhöhtes Risiko festgenommen oder gleich liquidiert zu werden, das stimmt.
  6. Der „Rückdröselknösel“ (schon jetzt das Wort des Jahres) ist doch der Rückspulknopf (wenn ich Schokoprinz richtig verstehe) und nicht das „rückfedernde Drückerchen“ links neben dem Akkublock ab der 4008 ZM, welches zur Abblendung gedrückt werden muss, damit sich der Film in der Kassette staut. Aber das Zählwerk beobachten muss man nun nicht. Nach der Abblendung dreht man bei gedrücktem und blockierten Auslöser (stromlos!) mit dem Rückspulknopf den Film soweit zurück, bis der Film wieder stramm zieht - also nicht weiter zurückgedreht werden kann, und der Greifer über die Perfo schleift. Man merkt das am deutlich höheren Widerstand und am hellen „Klickgeräusch“ des Greifers, der über die Perfo rutscht. Das ganz ist sehr abenteuerlich aber korrekt in der Anleitung beschrieben … Nun filmt man mit geschlossener Sektorenblende wieder los und lässt diese sofort (!) in die Offenposition gleiten, es entsteht - wenn man alles richtig gemacht hat - eine perfekte Überblendung. Es ist furchtbar umständlich und man kann sich leicht alles versauen, wenn man z.B. der Kamera wieder Strom gibt, ohne vorher den Auslöser wieder zu lösen. Desweiteren sollte der Vorgang wirklich nur im Weitwinkel und bei stabilem Stand durchgeführt werden, ja, aber es funktioniert. Wenn man darin Übung hat, kann man innerhalb gewisser Grenzen die Längen der Überblendung frei variieren. In der Tat gehört eine Überblendung zu den eher selten genutzten Gestaltungsmitteln einer 4008…
  7. Falsch 🙂 die ersten ZM4 haben noch den Filter im Gehäuse.
  8. In Deidesheim gab es bisher tatsächlich noch relativ günstige Offerten und man kann vor Ort schon sehen, ob es ggf. ein Totalschaden ist. €600,- halte ich auch für optimistisch, ohne Akku sollten um die €80-150,- zu machen sein. Dennoch, grade die Beaulieu ist für eine Wartung sehr dankbar. Das ich sowas nochmal lesen darf … genau meine Meinung. Aber der erste Film mit einer Beaulieu im Automatikmodus kann auch enttäuschen. Man muss sich da etwas mit befassen, was ich persönlich auch gut finde.
  9. Klaus, nach vorne sehen … für mich sieht das im Augenblick so aus, als wäre die Kassette nicht richtig geschweißt worden. Sowas sollte nicht, kann aber passieren und gab es mit Sicherheit auch mal zu Zeiten des K40. Normalerweise müßte der Filmwickel - sofern die Lagen aufeinanderlegen - in der Kassette doch „geringen“ Lichteinfall verkraften können? Aber gut, ich packe Kassetten, wenn möglich, meist eh irgendwo im Dunkeln oder sehr stark gedämpften Licht aus. Wer der Spule huldigt, weiß, dass das grade da Sinn macht. Ich will aber nicht wieder das uralte und ewige Format-Thema neu beleben… allerdings nervt das ständige S8-bashing hier schon. Als Lehre aus diesem Vorfalls ziehe ich, in Zukunft beim Auspacken von Kassetten noch mehr auf aufzupassen.
  10. Zum Händler gehen/anschreiben. Kassette(n) zurückschicken, Kodak wird/muss die umtauschen.
  11. Bei Deinen Filmen kommt immer gute Laune auf …. 😀
  12. Mir liegt es wirklich fern, das Gerät zu verteidigen. Aber sämtliche positive Bewertungen bei „Amazon“ würde ich nicht als Fake abtun. Das Gerät ist eine einfache „stand-alone“ Lösung und wird auch auf anderen Plattformen recht wohlwollend bewertet. Auf Youtube gibt es mehrere Videos zum Wolverine und typisch ist wohl die Bemerkung „bringing old films to life again.“ Das ist halt der Punkt.
  13. Erstaunlich sind allerdings die durchweg guten Bewertungen des Wolverine-Geräts auf amazon. https://www.amazon.com/-/de/dp/B01KA32HH0/ref=pd_sbs_2/145-7495313-9021566?pd_rd_w=F39zU&pf_rd_p=3676f086-9496-4fd7-8490-77cf7f43f846&pf_rd_r=BSZVT7CDXQD4VH10T8RB&pd_rd_r=9fe28cc2-7fe5-43b0-bb0b-40a6824603d0&pd_rd_wg=KPEHw&pd_rd_i=B01KA32HH0&psc=1#customerReviews
  14. „… VHS, DVD … Super8 ging immer … das war immer, … immer….“ 🤣 👍 Recht hat er, sehr gelungener Bericht 👍
  15. Endlich! Bin am 24.10 dabei… ☝️ Ich bin auch schon gespannt auf eine Kamerabörse in der gleichen Halle.
  16. Auf Einzelschicksale kann keine Rücksicht genommen werden, der Fortschritt läßt sich nicht aufhalten!
  17. Es gab für Super-8 kleinere Kameras mit Blendenwahl nach Wettersymbolen: - Kodak Instamatic (mehrere Typen) - Revue Super8 (keine Typenbezeichnung, siehe Bild) - Bencini Comet Man muss sich darüber klar sein, dass damals NUR manuelle Blende auch den untersten Einstieg ins Hobby bedeutete, sprich Verknüpfung mit dürftiger Optik.
  18. Bin da 100% Deiner Meinung. Natürlich war das ein Versuch, den Film und Filmverkauf für Agfa zu erhalten. Mit Polaroid-System meine ich übrigens in diesem Fall nur das Filmsystem, nicht die Fotokameras.
  19. Aber ja... das Schätzchen genießt sogar einen gewissen Kultstatus: Durch die Form ein „eyecatcher“ und limitierte Stückzahl. Historisch ist das Agfa-Family System der -misslungene - Versuch, die unterschiedlichen Welten zu kombinieren: Kein Projektoraufbau (Video), automatische Einzelbildprojektion der im Film markierten Einzelbilder (Dia), Möglichkeit des großen Bilds mittels Projektor (Film). Das System hatte also irgendwie von allem etwas... Video, Dia & Film ... aber eben nichts aus diesen Welten auch nur ansatzweise gut, zum Scheitern verurteilt - genau das macht heute Ihren Charme aus. Vergleichbar nur mit dem Polaroid-System.
  20. Richtig! Ob die Unschärfe sichtbar wird, hängt eben von der Blendenöffnung ab. Fixfokus ist halt eine „Budget-Lösung“. Ein anspruchsvoller Schmalfilmer muss nicht zwingend ein dicke Brieftasche haben. Oft waren Einsteigerkameras mit Fixfokus-Optiken und Festbrennweiten oder nur 2x Zooms versehen, ist zum Beginnen auch nicht das schlechteste. Es lehrt frühzeitig, die Gesetze der Optik zu verstehen um am Ende doch anspruchsvolle Ergebnisse auf die Leinwand zu zaubern. Auf 7m. Das ist der Grund warum es bei offener Blende ab 9m „weich“ und mit zunehmenden Abstand unschärfer wird. Siehe Deine Erklärung oben. Du wirst Dich wahrscheinlich mit Blenden um die 5,6-11 bei üblichen Vergrößerungen nicht über mangelnde Schärfe beschweren. Dennoch ist Fixfocus eben eine Budget-Lösung. Damit wäre auch das geklärt.
  21. Hmmm... aus Deinen Ausführungen geht - für mich etwas versteckt - korrekt hervor, dass der Unschärfekreis nur von der optischen Seite her, also der Rechnung des Objektivs, verstanden wird. Bei exakter Scharfstellung wird ein Objektpunkt auf der Filmebene als Bildpunkt abgebildet. Wird nicht exakt scharfgestellt, dann treffen sich die Strahlen in der Filmebene nicht mehr in einem Punkt, sondern kreuzen sich vor oder hinter der Filmebene. Auf der Filmebene entsteht dann ein Kreis. Und dieser Kreis sollte halt eine gewisse Größe nicht überschreiten. Das ist ein Grund, warum ich in der Praxis die Entfernung zum bildwichtigsten Objekt wenigstens abschätze (das geht mit etwas Erfahrung recht gut), wenn es schnell gehen muss. Eine schlechte Näherung ist hier besser als gar keine. Ich versuche also, den Unschärfekreis so klein wie möglich halten. Mich hat übrigens die Digitaltechnik verstärkt zu diesem Umgang des Scharfstellens geführt, denn ich habe bei Fotos (digitale oder gescannte analoge) die leidvolle Angewohnheit, am Monitor tief in jedes Detail des anvisierten Objekts „rein zu zoomen“. Dann sieht man bei extremer Vergrößerung, dass die Schärfe „weich“ wird, wenn die Schärfeeinstellung minimal danebenlag, auch wenn sich das Motiv immer noch satt im Bereich der Tiefenschärfe befindet. Von daher ist die Tiefenschärfe kein Grund, nicht auf das Motiv scharf zu stellen.
  22. Ich kann mich da nur anschließen, 1/3 Blende mehr oder weniger macht in der Praxis fast nichts aus (2/3 ist aber schon deutlicher merkbar!), schließlich ist auch das aufgenommene Motiv keine gleichhelle Fläche mit einem auf den jeweiligen Belichtungsmesser justierten Reflexionsgrad. Oft liest man, dass Belis auf 18% Reflexionsgrad kalibriert sind (Kodak Graukarte), was aber wohl nicht unbedingt stimmt. Egal, es erklärt aber die grundsätzliche Arbeitsweise eines Belis und warum z.B. bei sehr hellen Motiven mit hoher Reflexion die Blende gegenüber der automatisch ermittelten mehr geöffnet werden soll. Der folgende Link bringt hier etwas Klarheit, dass es mit einer akademisch korrekten Belichtung oder Ausleuchtung nicht so einfach ist: http://www.anzinger-online.de/Foto/belichtung.html Zur automatischen Messung der Blende selbst: Diese ist von Kamera zu Kamera verschieden und in Kameratests wurden seinerzeit Kurven gleicher Gewichtung über das Sucherbild gelegt, ähnlich einer Wetterkarte mit Muschelkurven für gleiche Luftdrücke. Für Kameras mit Reflexsucher und TTL (Through The Lens)-Messung (also die meisten Super8-Kameras, aber leider nicht die Canon 310XL) ist die Bildmitte die am stärksten gewichtete Zone. Dann wird der untere Bildteil oft stärker gewertet als der obere, ansonsten würde der helle Himmel zu stark in die Ermittlung der Blende eingehen und zur Unterbelichtung führen. Hier gibt es aber schon deutliche Unterschiede je nach Kameramodell. Manche haben dann noch eine nach links oder rechts verschobene Gewichtung. 2 verschiedene Kameratypen werden also bei gleichem Bildausschnitt das Filmbild nicht exakt gleich belichten und es dürfte sich da um Abweichungen von besagten +/- 1/3 Blende handeln. Welche Kamera hat nun „Recht“? Kameras ohne TTL-Messung - wie eben die Canon 310 XL- werten die insgesamt reflektierte Lichtmenge der Umgebung aus, das reicht bei Festbrennweiten oder Objektiven mit geringer Brennweitenverstellung meist aus. Möglicherweise „schaut“ der Lichtsensor hier auch etwas nach unten, um den Himmel weniger zu berücksichtigen - ist zumindest denkbar. Letztlich gibt es noch die eigene Vorliebe. Ich mag z.B. lieber etwas (!) zu helle als etwas (!) zu dunkle Bilder, letztere kann man allerdings durch Projektion bei voller Lampenleistung statt Sparschaltung aufhellen. Fazit: Nur Versuch macht kluch...
  23. Ja... und genau um das Ladegerät und den Anschluss des Akkus (!) muss ich mir nochmal Gedanken machen. Ich hatte/habe von Wittner für die 4008 einen hervorragenden 1000mAh-Akku (NiMh). Dieser wurde jahrelang (15 oder mehr) immer mit dem ganz normalen 30mA-Lader geladen. Hat bis jetzt auch funktioniert, war aber technisch halt nicht das gelbe vom Ei... Nun aber stottert die Kamera im Lauf leicht (man hört ein „zittriges“ Laufgeräusch, liegt definitiv am Akku) und auch dieser Akku wird mit neuen Zellen bestückt werden (diesmal vermutlich bei FFR) Es wäre deswegen schön gewesen, wenn man mit dem Ansmann Ladegerät sowohl die Akkus in der 4008 und der 5008 hätte laden können.
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