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Gizmo

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  1. Mich erreichte soeben die traurige Nachricht, dass Herr Günter Gebuhr am 28. August im Alter von 68 Jahren, nach kurzer schwerer Krankheit verstorben ist. Mir fehlen im Moment die Worte. Die Töchter sind sich der Bedeutung der Fa. Gebuhr bewusst. Es ist aber noch nicht klar, in welcher Form der Support für die MultiSYN und SynCD-Geräte und das Lager weitergeführt werden. Um der Gerüchtebildung vorzubeugen: Herr Gebuhr ist NICHT an bzw. mit Corona verstorben!
  2. Asynchronitäten beim digitalen Fernsehen entstehen durch Transkodieraktionen. Also wenn ein komprimierter, digitaler Datenstrom wieder neu komprimiert wird. Der Rechenaufwand beim Bild ist deutlich höher als beim Ton. Daher eilt irgendwann der Ton vor. Kommt besonders häufig vor, wenn mit Amateur-Codecs gedreht wird. Stichwort GoPro, Smartphone oder auch AVCHD. Und die immer noch beliebten D-SLR arbeiten eigentlich immer mit AVCHD. Professionelle Codecs arbeiten mit "locked audio". Da sollte so etwas nicht vorkommen, wenn alles in einem einheitlichen Produktionsformat produziert wird.
  3. https://de.wikipedia.org/wiki/Programmsprecher
  4. @mibere Deinen ersten Satz finde ich ja noch diskussionswürdig. Aber der Rest von Deinem Posting offenbart grobe Unkenntnis der Materie. Bei Studio Hamburg wurden um 2011 herum diverse Tests und Versuche gemacht. Erst die Arri Alexa (2K) war dem Super 16 Film ebenbürtig. Im Umkehrschluss bedeutet das, mit 16mm Film verfügt man über ein Material, für das man auf rein digitalem Weg schon eine Kamera im Wert von 50.000 Euro heranschaffen muss. Ich habe schon weiter oben geschrieben, dass es ein Unterschied ist, ob die Kamera 4K aufzeichnet und ob die optische Qualität überhaupt 4K entspricht. Wer jemals den Unterschied zwischen einer "preiswerten" 800€ Kamera und einer, sagen wir mal "besseren" Kamera auf einem korrekt eingestellten 4K Beamer oder auch einem professionellen Monitor gesehen hat, wird einsehen, dass das preiswerte Equipment für Verbraucher einfach Sch**** ist. Das fängt schon damit an, das die preiswerten Panels in den Monitoren nicht mal 8 Bit Farbe pro Kanal darstellen können. Letztenendes geht es beim Verwenden von Film in erster Linie um Ästethik. Man will den "Look" haben. Also etwas höchst subjektives transportieren. Und einen besonderen Geschmack zu haben war schon immer etwas teurer. Oder?
  5. Seitliches wandern und eiern hatte ich bei 16mm auch schon. Ich möchte jetzt nicht extra sekundenweise Belege dafür bei Vimeo oder Youtube hochladen, bitte habe Verständnis dafür. Das letzte Mal ist es mir bei eigenen Aufnahmen 2016 (mit Arri SR2) aufgefallen. Ich habs auf die Perforation geschoben. Interessant, das es sowas auch schon früher gab. Daher vermute ich, dass das kein Fehler ist, sondern möglicherweise an ungünstig aufaddierenden Toleranzen liegt. Vielleicht kann unser Filmtechniker etwas Licht ins Dunkel bringen?
  6. Eine Arri 16 BL ist keine 416. Davon abgesehen war die 16 BL im Jahr 1992 noch ein sehr teures Gerät, für dessen Wartung auch fürstliche Preise aufgerufen wurden. Wenn es wirklich abgenudelte Kameras aus dem Fernsehbetrieb waren, wären auch Kosten für Ersatzteile dazugekommen. Aber ich kann wirklich nichts ungewöhnliches am Bildstand erkennen. Die "Tatorte" aus dieser Zeit wackeln ähnlich.
  7. Der Bildstand ist in Ordnung. Es wurde vermutlich nicht nachträglich stabilisiert. Unsere Sehgewohnheit hat sich zwischenzeitlich stark an digitale Bilder gewöhnt.
  8. Oh je, bitte nicht Nullleiter und Schutzleiter verwechseln. Ich meine mich dunkel zu erinnern, das der Schutzleiter früher eine andere Farbe hatte. Aber wie Helge schon schrieb: Du hast es ausgebaut. Wenn Du nicht weißt, was welcher Kontakt ist kann das böse enden! Der Schutzleiter hat Kontakt zum Gehäuse!
  9. Weil Du grundlegende Elemente der beteiligten Prozesse nicht verstanden hast. Fängt an bei Farbnegativ/Positiv und endet bei ECN/ECP.
  10. Der Sucher fehlt. Damit unbenutzbar. "Abgeranzt" ist sie nicht, nur etwas staubig. Und zu teuer.
  11. Hier ist ein Beispiel von mir. Ist allerdings 16mm. Abgetastet hat AVP München in 2K. https://vimeo.com/manage/videos/359138214 Die diversen Internetvideoportale sind zur Demonstration von Abtastqualität von Filmen relativ ungeeignet. Youtube ist da besonders restriktiv. Die akzeptieren in FHD maximal 8MBit/s. Damit kann man nur entrauschtes Material zeigen. Alles was darüber liegt wird von YT automatisch konvertiert. Vimeo ist da etwas offener. Aber auch dort braucht man einen kostenpflichtigen Account um z.B. mehr als 500 MB im Monat hochladen zu können. Demofilme von Abtastfirmen sind tatsächlich schwer zu finden. Das geht am ehesten, wenn man den Namen des Dienstleisters kennt. Im Norden schwören viele Super8ler auf die Firma PEGO aus Reinfeld. Ich selbst schicke aufgrund meiner Erfahrungen viel zu AVP nach München, weil man dort auch Ausgaben in professionelle Codecs erhält. Andec ist übrigens etwas teurer als AVP. Das sagt auch Herr Draser selbst. Dann gibt es noch Screenshot in Berlin und Digital Heritage Service in Willich. Bei letzteren wurden die "Mausfilme" von Flashfilm abgetastet. Dort wird auch 4K angeboten. Andere Anbieter kann ich aus persönlicher Erfahrung nicht empfehlen. Problem bei den 4K-Anbietern ist oft, dass zwar in 4K gescannt wird, die optische Auflösung aber bestenfalls 2K beträgt. Und wenn hier jemand schreibt, er lässt Super 8 in RGB als DPX Sequenz scannen, dann muss ich schon schmunzeln...
  12. Hallo triPod, wie ich sehe kommst du auch aus dem Norden. Es muss niemand seine Filme aus Deutschland zum Abtasten nach Spanien schicken. Das Musterbeispiel im ersten Link wurde meiner Meinung nach professionell degrained. Anschließend wurde nachgeschärft und 16mm Filmkorn draufgelegt.
  13. An der äußerst sportlichen Bekleidung dieses Kameramanns kann man als Laie zumindest erahnen, dass für das Arbeiten mit einer Steadycam ordentlich Muckis notwendig sind. Und das ist jetzt nicht als Spaß gemeint!
  14. Ich glaube, dass was Du da siehst, sind Digitalisierungsartefakte im Bild. Was mich eher stutzig macht, wenn man die Adresse bei Google eingibt kommt ein privates Mehrfamilienhaus. Kann durchaus möglich sein, das die Adresse automatisch zu einem Postfach umgeleitet wird. Aber so etwas bietet reichlich Nährboden für wilde Gerüchte.
  15. Die 16mm-Bolex werden aus irgendeinem Grund, den ich nicht nachvollziehen kann, gefühlt von Monat zu Monat teurer. Wenn Du Deine Filme tatsächlich (hochwertig) digitalisieren lässt, dann benötigst Du für Deinen Anspruchschon etwas aus der Liga (Super-8) Beaulieu 4008 und aufwärts, Canon, Nikon oder auch Leitz Leicina spezial. Das Bild einer Nizzo oder BAUER ist durch die Bank weg weicher, da dort auch preiswertere Optiken verwendet wurden. Das Objektiv muss natürlich auch dazu passen. Das Schneider Optivaron 6-66 war hier eine Legende. Allerdings gibt es alle diese Sachen inzwischen auch teuer in kaputt. Kamerakauf ist inzwischen ein Glücksspiel geworden. Immerhin habe ich ganz gute Kontakte zu jemanden der Arri und Beaulieu reparieren und tunen kann. Kiev und Krassnogorsk kann man gerne probieren. Empfehlen würde ich diese Kameras aber nicht. Es sei denn, sie kommen direkt von einem Techniker. Ich könnte Dir eine nicht bequarzte Beaulieu R16 aus meinem Bestand anbieten. Allerdings ist da der Belichtungsmesser etwas kritisch. Und eigentlich wollte ich die als Reserve behalten. Ganz grob ist 16mm die bessere Wahl. Egal, was man als Hardware verwendet.
  16. Die Schnittbreite wird durch die Justierung eingestellt.
  17. Ich schätze mal, Du meinst 30 Meter Rollen. Mikrofilm ist eigentlich immer Polyester. Das mögen die Perforatoren nicht so gern.
  18. Wenn es eine ähnliche Mechanik ist, wie bei der BAUER T5xx oder T6xx Studioklasse, dann wird es definitv nicht an der Achse des Drehschalters liegen. Dieser betätigt eine Art Zahnstange, die im Projektor weitere Mechaniken steuert. Es ist durchaus möglich, das irgendein Plastikteil aufgrund von Alterung nun diesen Schieber blockiert. Ich bin der Meinung, dass wurde hier auch schon berichtet. Kann auch sein, das Kontakte im Paketschalter korrodiert sind, etc. pp..
  19. Hallo zusammen, da ich und ein Mitforent gerade ein paar R16 auf quarzsynchronen Lauf bei 25 B/s umgerüstet haben, sind bei mir drei Umbausätze übrig geblieben. Diese stammen aus der Produktion der Fa. Gebuhr. Sie waren ursprünglich für den Einbau durch einen Techniker der Ritter-Werkstatt (damaliger Beaulieu-Kundendienst) vorgesehen. Eingebaut und zum Laufen gebracht hat uns vor zwei Wochen dieses Modul Herr Rehberger. Wie die Qualität der Regelung ist konnte ich noch nicht testen. Äußeres Kennzeichen der Modifikation ist eine LED, die aufblitzt, wenn der Strom, bzw. die Kamera, eingschaltet wird. Ob die LEMO-Buchse mit dem elektrischen 1:1 Kontakt auch immer dabei ist, kann ich erfragen. Im Umrüstsatz ist sie nämlich nicht enthalten. Also: falls jemand ebenfalls Interesse an so einer Modifikation hat, bitte eine PN an mich! Der Einbau geht bei entsprechender Versiertheit auch in Eigenregie. Ich empfehle aber dringend, diese Arbeit von Herrn Rehberger ausführen zu lassen, da die französische Elektronik erst "ertüchtigt" und Bauteile ergänzt werden müssen. Es eignen sich nur die Beaulieu R16 mit dem Schalter "2-64/ 24-25". Ältere Kameras haben eine andere Elektronik. Herr Rehberger hat damals bei Ritter als Kameratechniker diese Module eingebaut und hat alle zusätzlich benötigten Bauteile vorrätig. Gruß Rainer
  20. Würde ich auch sagen. Vor allem: das quietschen ist ansteckend! Ohne Projektor putzen anschließend einen anderen Film durchlaufen lassen führt dazu, dass der auch bald quietscht. Im Videobereich habe ich das in letzter Zeit oft bei AMPEX-Bändern erlebt. Lagerung im feuchten Keller begünstigt das.
  21. Gizmo

    Meoclub 16

    Also erst lief der Ton gleichmäßig, und dann fing es an zu leiern? Wenn es von Anfang an wäre, würde ich sagen das Schmiermittel ist verharzt. Meoclub müsste Gleitlager haben.
  22. An den BAUER P6/7/8 passen auch 70,6mm Objektive. Zumindest mit einer f=35mm-Schneider Grundoptik.
  23. Die funktioniert immerhin: KONVAS KSR-1M (35 mm - 4 perf). Das Laufgeräusch erinnert an eine alte Handkaffeemühle.
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