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Gizmo

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Everything posted by Gizmo

  1. Schachbrett geht nur bei Negativfilm. Bei Umkehrfilm wurde beim Fernsehen damals immer asymmetrisch geschnitten. Damit war der Schnitt immer als waagerechter Strich im unteren Bereich des letzten Bildes vorm Schnitt sichtbar. Symmetrisch geht auch. Dann sieht man den Schnitt in zwei Bildern, wenn der Projektor nicht reichlich abkascht. Der Bildstrich von 16mm ist dafür zu schmal. Wenn ich mir Deine Bilder ansehe, dann sieht der Anschnitt in Bild 1 korrekt aus. Im Bild 4 ist er zu schmal. In Bild 2 kann man erkennen, daß der Bildstrich verschoben ist. Zeige doch mal ein paar Bilder von Deinen Spaltern. In der Regel stand es auch drauf, wofür die waren.
  2. Das erklärt so einiges. Die Spule kommt mir bekannt vor. Auch bei meinen 16mm-Tageslichtspulen Fomapan R100 wurde der Film original auf so einer Spule geliefert. Er ließ sich nur mit extremen Gefummel auf die Vierkantdorne in der Beaulieu R16 aufsetzen. Durch die Nuten an den Ecken drehte sich der Dorn immer ein Stück zur Seite. Es scheint, daß die im Bild gezeigte Spule einfach mit Gewalt heruntergedrückt wurde. Dadurch hat sich die Achsaufnahme der Spule verformt, inklusive Gradbildung.
  3. Wenn ich an meine Super-8 Cinemascope Experimente zurückdenke, meine Erfahrungen waren nicht besonders gut. Die ISCORAMA-Projektionsoptik für Super-8 Projektoren hatte ich auch mal und habe sie schließlich wieder verkauft. Der Schärfeunterschied zu einem "Flat"-Bild im Normalformat ist deutlich sichtbar. Man braucht schon einen hochwertigen Projektor mit einer starken Lichtquelle. Am besten Xenon. Ob das Bild gleichmäßig ausgeleuchtet ist sieht man noch besser wenn der Anamorphot vor die Optik kommt. Bei dem ISCORAMA-Objektiv fiel mir besonders negativ auf, daß bei jeder Schärfekorrektur sich die Bildgeometrie verzog. Der Stift hat immer ein bißchen Spiel in der Führung. Wenn man die Schärfe verstellt, dann verdreht sich das Objektiv um Bruchteile von Grad in der Objektivaufnahme. Bei Cinemascope ist der Faktor mit 2x noch höher. Damit ist Super-8 schlicht überfordert. Es funktioniert - Ja. Aber besonders schön anzusehen ist es nicht. Vor allem, wenn die Videofreunde im Filmclub anschließend mit ihrem Full-HD-Beamer auftrumpfen. Bei 16mm ist es nicht ganz so schlimm. Aber auch hier ist der Schärfeverlust sichtbar. Vor allem, da die Projektionsobjektive (besonders schlecht sind die üblichen Zoomobjektive als Grundoptik für CS) aus den 70ern nie so recht mit dem Anamorphoten harmonieren. Es sei denn, man adaptiert eine Kombi die ursprünglich für 35mm-Projektoren vorgesehen war. Gruß Rainer
  4. Mit 48 Minuten ist das aber kein Kurzfilm mehr. Für einen ehrenamtlich gedrehten Film ist das Niveau sehr gut. Immerhin ein professioneller Sprecher. Das ganze wirkt aber eher wie ein Beitrag für Arte oder Bibel-TV. Also wie Fernsehen. Kino ist das nicht.
  5. Bist Du Dir da wirklich sicher? Ich würde sagen, es ist alles ein Satire-Fake. - Ach so, der Zwinker-Smilie...
  6. Bei der Anordnung wird erst das Grundobjektiv scharfgestellt. Dann wird der Anamorphot eingeschwenkt und scharfgestellt.
  7. Gizmo

    Schlaufen

    Sind es wirklich beide Schlaufen oder nur die untere?
  8. Gizmo

    Schlaufen

    Entweder ist die Klebestelle zu dick, so das sie stecken bleibt. Oder die Perforationslöcher sind nicht korrekt ausgestanzt. Sind aber alles eher Mutmaßungen meinerseits. Was ist das für eine Klebestelle udn wie hast Du sie hergestellt?
  9. Der Film ist am Rechner geschnitten. Ich lasse immer das ganze Rohmaterial abtasten, schneide und vertone im Rechner und anschließend wird nach der Videovorlage das originale 16mm-Material geschnitten. Wenn Du 2020 mtikommst, können wir gerne einen Film mit GEschichte daraus machen. Diesmal war es eigentlich nur ein Spaßfilm und der Mann mit der Kanone ist ein Arbeitskollege von mir. Ich gebe Dir Recht, man hätte mehr machen können. Dann hätte ich aber auch mehr Film gebraucht - und deutlich mehr Zeit.
  10. Moin, Danke für das Lob. Ich muss aber ehrlich zugeben, es war im Prinzip nur ein "Experiment" und Ausflugsfilm. Mit zwei Rollen Fomapan kommt man leider nicht weit. Und ich habe auch ein paar Mal Mist gebaut. Also Schärfe nicht ganz getroffen oder Blende zu weit aufgemacht. Grob geschätzt habe ich wohl nur 20 Sekunden herausgeschnitten. Der überwiegende Teil des Materials ist tatsächlich im Film gelandet. Mit der Beaulieu ist es schwierig Tonaufnahmen zu machen. Du hast natürlich Recht. Man kann Off-Atmos nehmen und drunterlegen. Das wirkt aber in diesem Fall noch langweiliger. ? Wenn mal wieder Geld für Ektachrome 100D über ist (bald ist Weihnachten ? ) werde ich die Kamera erneut ausprobieren. Herr Rehberger hat sie mir einmal komplett gewartet. Leider sind an meiner R16 doch einige wesentliche Teile verschlissen, die es nicht mehr gibt.
  11. Ihr dürft ein neues Machwerk von mir auf 16mm S/W Umkehr bewundern: Die Kamera war inzwischen beim Service. Entwickelt hat ANDEC. Es waren zwei Rollen R100 aus unterschiedlichen Chargen, die ich jeweils irgendwann einmal geschenkt bekommen hatte. Eine (die ältere) war OK, die andere hatte zweitweise bräunliche Schleier in hellen Bildteilen. Aber irgendwie passen die technischen Unzulänglichkeiten zum Filmthema. gruß rainer
  12. Zuerst einmal meinen Glückwunsch an Stefan, zur erfolgreich behobenen Störung. Dann muss ich um Entschuldigung bitten. Ich habe den Plan wohl etwas zu flusig gelesen. Die Sicherungen haben jeweils 3,15 A und 0,315A. Den Gegenpart von Leitung 11 hatte ich nicht gefunden. Aber dreimal Leitung 10 gibts wirklich:
  13. HAllo Stefan, das klingt leider nach ziemlichen herumgerate. Auf dem Schaltplan sieht man, daß das Gerät zwei Sicherungen mit 3,15A hat. Das der Gleichrichter Gr 401 funktioniert ist normal. Die Sicherung schützt ihn ja durch das durchbrennen. Wenn Du kein Multimeter hast - oder damit nicht umgehen kannst - wird die Fehlersuche kaum Erfolg haben. Du musst davon ausgehen, das möglicherweise ein Bauteil auf der Platine kaputt ist, wo man nicht so gut rankommt. Wenn Du Kondensatoren tauscht, dann schreib dazu, WELCHER. Neben dem Bauteil steht z.B. C401 für den großen 2200µF. Einen Druckfehler hat der Schaltplan auch. Die Leitung 11 (Kabelbaum, von der Si 405 400mA Sicherung) kommt nirgendwo an, dafür kommt Leitung 10 an drei Punkten an. Das gibt es leider immer wieder. Um das zu erkennen benötigst Du Fachwissen in der Elektronik. Erleichternd kommt in solchen Fällen nur dazu, das es in der Regel Fehler in der Stromversorgung sind. Also noch nichts mit diskret aufgebauten Verstärkergruppen, etc. Zur Not musst Du auch Stecker von den Baugruppen abziehen, bis Du das Bauteil gefunden hast, welches 0 Ohm zur Betriebsspannung macht. Mehr Tipps kann ich Dir leider nicht geben. Gruß rainer
  14. Das ist schlicht Esoterik. Vermutlich weißt Du wohl nicht, das im Rauschen ALLE Frequenzen enthalten sind? Also auch die ganz hohen und ganz tiefen. Und die machen dann keine Störungen in Deiner Anlage, nur weil da noch (theoretisch unendlich) viele Frequenzen mehr dabei sind? Außerdem ist von -60dBfS die Rede. Die meisten Aussteuerungsanzeigen fangen erst bei -48dBfS an. Wenn Du Deinen Verstärker also bis zum Anschlag aufdrehst, wirst Du theoretisch diese Töne ganz leise hören. Vermutlich wirst Du aber eher das Eigenrauschen der Endstufe hören.
  15. Frag doch einmal Friedemann. Der hat in dem Bereich ganz gute Erfahrungen.
  16. Die "Xenonlampen" im Auto haben etwa 35 Watt. Beamerlampen haben etwa 120 Watt. Die kleinen ELMO-Xenonlampen hatten 250 Watt. Die HTI-Lampe für Beaulieu-Umbauten und BAUER-T400 hat 400 Watt.
  17. Die Pentax-Presse scheint mir auch etwas primitiv und sie sieht vollkommen unbenutzt aus. Schaben oder hobeln wurde wohl mit einem anderen Gerät gemacht. Was es da zu DDR-Zeiten gab weiß ich leider nicht. Ich persönlich würde nur noch mit einem Hobel arbeiten, seitdem ich welche für 16mm im Einsatz habe. Normal-8 Hobel zu finden dürfte aber schwierig werden. Den Cinecol kenne ich auch, kann man immer nehmen, egal wie alt. Hauptsache er ist klar und dünnflüssig.
  18. Das kann auch Korrosion auf dem Spiegel sein. Wenns angetrocknete Iso-Reste sind, kann es helfen, mit einem frischen, trockenen Wattestäbchen vorsichtig trocken zu reiben, wenn der der Spiegel mit Iso benetzt ist. Aber bitte immer dran denken: es ist ein Oberflächenspiegel und das Material, was da aufgedampft wurde ist meist Aluminium. Die Birne scheint tatsächlich eine Fahrradglühbirne zu sein, die früher im Frontlicht war. Die Sicherung wird eine (T)räge Variante sein. Das C bezieht sich auf das Ausschaltvermögen. Falls da noch der alte Stecker dran ist, wie auf den Ebay-Bildern, dann müsste der eigentlich ersetzt werden. 1. passt der runde Rand nur in Steckdosen ohne Schutzkontakt richtig rein. 2. sind die Kontaktstifte dünner und geben in heutigen Steckdosen keinen richtigen Kontakt. Bei der geringen Stromaufnahme kann man das aber auch individuell anders lösen...
  19. Wie das Typenschild eindrucksvoll verrät, kommt das gute Stück aus der DDR. Möglicherweise kommt es aus einem Kopierwerk. Denn 16mm gab es in der DDR nur an Schulen, an der Uni und ein paar (Groß)Betrieben. Vom Fernsehen mal abgesehen. Aber selbst dort hat man in der Regel auf 35 gedreht.
  20. Ich konnte das nicht ganz nachvollziehen. Am Anfang erscheinen unregelmäßig Schwarzfelder mitten im Film. Irgendwann ist ganz kurz sogar ein Haar auf dem Film. Anschließend sieht es so aus, als ob regelmäßig jeweils ein Bild verblitzt ist. Das kann dann durchaus am nicht verschlossenen Sucher liegen, wie Friedemann bereits schrieb.
  21. Ich glaube kaum, dass der von Dir beobachtete Effekt bewusst in diesen Film bzw. dessen Abtastung eingefügt wurde. Ich hatte so etwas ähnliches auch schon zu bewältigen. Eine Bekannte brachte Super-8 Filme vorbei, die ich digitalisieren sollte. Der Vater hatte aus Sparsamkeit vielfach nur mit 9 Bildern pro Sekunde gefilmt. Ich musste dann die Stretch-Funktion von Vegas Pro bemühen, um die Laufgeschwindigkeit einigermaßen auf "Normal" zu bringen. Der entstehende Effekt war ähnlich. 20 Bilder auf 25 Bilder bringen wird diesen Effekt wohl nicht so deutlich zeigen. In diesem Fall wars einfaches "Time-Stretching", angewendet auf Bilderfolgen. Ton hört sich auf diese Weise bearbeitet einfach schrecklich an.
  22. Zugegeben, ich musste erst einmal eine Suchmaschine bemühen, um herauszufinden was Du meinst. Ich glaube aber, dass Du einem Denkfehler aufgesessen bist. Wenn Du ein herzallerliebst "stummfilmig" ruckelnden Clip haben willst, dann lass die Kamera mit 25 fps laufen, mach eine 1/2 Zeitlupe daraus (halbe Geschwindigkeit) und anschließend mach damit einen Speedup auf dopppelte Geschwindigkeit. Wenn Du alles richtig gemacht hast, dann fehlt jetzt jedes zweite Bild und es wirkt ein wenig nach Slapstick und Stummfilm. Wenn Du auch noch eine "falsche" Geschwindigkeit haben willst, dann lass die Kamera mit 18fps laufen und gib mit 25 wieder. Da gibts aber schon genügend "PlugIns" und "Filter" für. Das Programm ist eigentlich egal.
  23. Gizmo

    6K-Scan

    Ja, der Fussel war in der Kamera und er geht auch noch durch die ganze Rolle. Ich habs leider beim Kasettenwechseln nicht gesehen. Der klebte auch nicht direkt am Gate sondern hatte sich irgendwie dahinter verhakt und hing gebogen ins Bildfenster. Wärs eine professionelle Produktion gewesen, wärs ein Fall für die Filmversicherung und Nachdreh. So konnte ich mir nur selber in den A**** beißen.
  24. Gizmo

    6K-Scan

    Das war AVP. Näheres in der Videobeschreibung auf Vimeo.
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