Gizmo
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Ehrlich gesagt bin ich mittlerweile ziemlich sauer auf ANDEC. Ich habe mich sehr lange mit öffentlichen Kommentaren zurück gehalten. Aber da ich inzwischen mehr als 3 Monate auf meine drei Kopieraufträge warte und davon ausgehe, sie auch nicht mehr in gewohnter Qualität bzw. überhaupt nicht zurück zu erhalten, werde ich mal kurz schildern, wie es mir ergangen ist. Ende März habe ich drei relativ kurze Kopieraufträge an ANDEC geschickt, für zwei sollte Lichtton erstellt werden. Also kein Billig-Auftrag, ECN-Entwicklung und Positivkopie mit Lichtbestimmung und Lichttonnegativ. Die Auftragsbestätigung kam am 30. März. Danach passierte wochenlang gar nichts. Anfang Juni rief mich ein Mitarbeiter von ANDEC an. Er wäre gerade dabei, das Tonnegativ zu erzeugen und hatte festgestellt, das bei einem meiner Tonmaster die Synchronmarkierung um ein Frame verschoben war. Das stimmte tatsächlich. Es wurde kurz besprochen, wie weiter gearbeitet werden soll. Danach wieder Schweigen. Auf E-Mails wird nicht reagiert. Es ist auch extrem schwierig, jemanden ans Telefon zu bekommen. Mir wurde berichtet, dass bis Anfang Juni die Lichtton-Kamera defekt war und neu eingestellt werden musste. Dann ist mal KODAK ausverkauft, es gibt kein Kopiermaterial oder kein Personal. Auftrag wird im System als offen angezeigt (aber immerhin vorhanden). Man bittet um Geduld. Ich habe mal mit Jürgen Lossau gesprochen, was da bei ANDEC eigentlich los ist. Inzwischen kann ich mir zusammen reimen, was dort seit der Insolvenz und dem Rückzug von Cinegrell vorgeht. Meine Erkenntnis ist, dass man niemanden mehr empfehlen kann, auf Film zu drehen, wenn man auf die Dienste von ANDEC angewiesen ist. Zertifiziert im Sinne der diversen KODAK Programme war ANDEC nie (IMAGECARE, etc.). Dafür bin ich auf Silbersalz Cinelab gestoßen. Die Webseite wirft aber mehr Fragen auf, als es Antworten gibt. Speziell in Berlin scheint deutsch inzwischen eine Fremdsprache zu sein. Alle Silbersalz-Seiten sind auf englisch. Auch die Leute am Telefon bei ANDEC sprechen inzwischen zum Teil besser englisch als deutsch. Die Filmanwender und Kopierwerkskunden scheinen heute mehrheitlich aus dem Ausland zu kommen. Mehr möchte ich zu dem Thema nicht beitragen. Es könnte sonst als Rufschädigung ausgelegt werden.
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Merkwürdiges Gerät. Ist das wirklich ein Projektor? Ich würde eher auf irgendein Tonbearbeitungsgerät tippen, Lichttonkamera z.B..
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Nee, der rote Iso-Schlauch vor den Kabelschuhen ist ebensolcher und daher non shrinkable. Ich hatte leider nichts anderes, was nachträglich rüberpasste.
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Die Tonplatine vom P6 ist eine leichte Übung. Wenn ich sie revidieren soll schicke mir einfach eine PN und baue die Platine aus. Fürn Hunni inklusive Bauteile mache ich das. Allerdings sollte auch der große Siebelko getauscht werden. Der ist bei den alten Bauserien im Gehäuse angeschraubt.
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Auf einem Kondensator war ein Datumsstempel: 9/53. Der Projektor ist also mindestens 70 Jahre alt.
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Der hat die auch noch, sagte er. Ich habe sie jetzt dort bestellt.
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Der Projektor vom Kieler Filmfreund läuft wieder geregelt und im Fuß wohnt jetzt eine Glimmlampe. Jemand meinte noch, der Fliehkraftregler selber sollte auch mal einen Tropfen Öl bekommen. Ich habe aber keine Stelle gefunden, wo man hinkommt und Öl sinnvoll wäre. Anbei ein paar vorher-Nachher Bilder: Nachher:
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Offiziell gibt es keine Ersatz-Lampen für diesen Projektor. Wittner hatte einen Nachbau von Superior Quarz im Sortiment. Der hatte aber den Ruf, nicht besonders gut zu sein. Er ließ sich angeblich im betriebswarmen Zustand nicht wieder zünden. Lampen für medizinische Zwecke passen alle nicht, bzw. sind ebenfalls ausverkauft. Dann gibt es noch Ugo Grassi aus Italien, der angeblich für sich privat Xenon-Brenner für den GS1200 bei einem chinesischen Hersteller hat anfertigen lassen. Bitte nimm selbst Kontakt zu ihm auf. Er ist nicht hier im Forum. MI MUNDO EN SUPER-8: IMPROVEMENTS FOR THE ELMO GS1200 XENON PROJECTOR DESIGNED BY UGO GRASSI.
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Beim Glas Bier gerne. Aber nicht hier im Forum. Bitte nicht falsch verstehen. Die überwiegende Mehrheit, die hier mitliest, sind elektrotechnische Laien. Alles, was hier geschrieben wird, erscheint anschließend als Suchergebnis in allen Suchmaschinen. Ein bedenklich hoher Anteil der Bevölkerung ist mittlerweile der Meinung, sich Fachwissen mal eben im Internet anlesen zu können. Die Ausbildung zum Energieelektroniker oder zum Industriemechaniker/Mechatroniker dauert nicht umsonst 3 1/2 Jahre und schließt mit einer Prüfung vor der IHK ab. Es gab auch schon Fälle, wo mit elektrischem Strom Verunfallte anschließend angaben, laut einer Anleitung aus dem Internet gehandelt zu haben. Der Verfasser der Anleitung wurde anschließend juristisch belangt. Ich möchte daher den Eindruck vermeiden, das herumbasteln an Bauteilen, die Netzspannung führen, ist ja völlig harmlos und deshalb traut sich das jeder zu und kann das auch. Ungefähr einmal im Monat gibt es in diesem Forum einen Post, wo ein Neumitglied den Verstärker, den Motor oder irgendein anderes elektrisches oder elektronisches Problem ohne jede Sachkenntnis, Ausstattung, Fähigkeit und Erfahrung reparieren will. Das kann jeder finden, wie er will. Es gibt ja auch Fälle, wo alles klappt und alle glücklich sind. Wenn es schief geht, möchte ich aber nicht derjenige sein, der zur Verantwortung gezogen wird, weil er nicht darauf hingewiesen hat, dass man an elektrischem Strom auch sterben kann.
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Guten Morgen Martin, Bitte lese Dir meinen Text noch einmal aufmerksam durch. Anschließend beantworte Dir folgende Fragen selbst: 1. Das Motorchassis hat gegenüber dem Projektorgehäuse eine besondere Eigenschaft, finde heraus, welche das ist und wie sich das auf die Verbindung zum Schutzleiter auswirkt? 2. Beachte das Verhalten von Kondensatoren im Wechselstromkreis. Wohin würden Fehlerströme abgeleitet werden? Welche Sicherungen sind in diesem Strompfad gemäß den geltenden elektrischen Regeln eingebaut?
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Motor- und Lichtschaltplan Siemens 2000 Bitte beachten: Alle eingezeichneten Masseverbindungen gehen zum Motorchassis! Keine Schutzerdung! Motorschassis isoliert zu Gehäuse und spannungsführend!
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Ein dezenter Hinweis: Die beiden bernsteinfarbenen Zahnriemen stehen kurz vor ihrer Selbstauflösung. Die solltest Du ganz dringend tauschen.
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Ich weiß, man soll keine alten Threads ausbuddeln. Es passt aber zum Thema Siemens 2000 und ich wollte wegen meiner Lappalien keinen neuen Thread eröffnen. Nun ist es passiert, auch ich habe einen Siemens 2000 auf den Tisch bekommen. Ein lieber Filmfreund aus Kiel hat ihn mir hingestellt. Er läuft nur noch ungeregelt, weil der Kondensator parallel zum Kontakt des Fliehkraftreglers einen Kurzschluss hat. Der Netzfilter vor der Motordrossel ist auch geplatzt und hat seine Vergussmasse in den Projektor gerotzt. Allerdings ohne einen Kurzschluss zu erzeugen. Übrigens ist der Motorschaltplan, den man unter filmtec.franken findet, meiner Meinung nach nicht korrekt. Stattdessen findet man unter Radiomuseum.org einen nachvollziehbaren Schaltplan. Falls Interesse besteht, lade ich den hier hoch. Der Projektor hat in seinem Leben schon viel arbeiten müssen. Der viele Staub im Lüfter deutet darauf hin. Allerdings haben die wohlmeinenden Vorbesitzer es sehr gut mit dem Maschinenöl gemeint. Es ist die Variante mit Ölbohrungen und zwei Keilriemen. Hier nun meine Frage, was kann man als Ersatz für die Keilriemen einbauen und wo kriegt man diese Teile her? Eingebaut sind zwei alte Conti-Keilriemen 5/3-185. Der kürzeste Keilriemen, den ich finden konnte, hat heute aber 190mm.
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Stimme mamigu zu. Der Elko ist jedenfalls nach meiner Erfahrung öfter kaputt als der Transistor. Meistens brennt auch einer von den Widerständen im Pfad vor dem Elko durch.
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Ich nutze Topaz zum Entkörnen und Aufschärfen von Super-8 Abtastungen, da die Kundschaft diesen Look heute haben möchte. Weiter auch zum Hochskalieren und Deinterlacen von SD-Videoaufzeichnungen aller Art, von VHS bis Betacam. Zugegeben, das kommt nicht häufig vor. Die Software ist im Schnitt alle zwei Monate mal bei mir aktiv. Aktuell müsste Version 7 sein. Aber die Stabilisierung mache ich nur noch mit Davinci Resolve. Meistens deaktiviere ich den Zoom-In beim Stabilisieren, da bei sehr stark schwankenden Bildern der automatisch vorgenommene Zoom oft zu unbrauchbaren Ergebnissen führt. Topaz verlangt nach äußerst potenter Grafikhardware. Entrauschen/Entkörnen ist ohnehin sehr rechenaufwendig. 20 Minuten Film rechnet mein System in 6-7 Stunden. Mein Rechner ist aber auch schon rund 10 Jahre alt, Grafikkarte ist eine RTX2080.
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Ist das Deine persönliche Erfahrung, oder hast Du irgendwo gelesen, dass das so sein soll?
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Ich habe Topaz Video AI. Die Software kann eine ganze Menge, auch Bildstabilisierung. Aber ohne Bildverlust ist mir neu. Was muss man dazu einstellen und wo sind die Parameter versteckt? Die Bildstabilisierung in DaVinci Resolve finde ich ehrlich gesagt flexibler. Bei Topaz ist es nur ein Schalter. Ein oder aus.
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Eigentlich macht ANDEC nach wie vor eine Eingangsbestätigung per Mail. Habe ich zumindest Ende März bekommen. Sie sind anscheinend knapp mit Personal besetzt, krank und Urlaub. Dazu sehr gute Auftragslage.
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Kann es sein, dass KODAK im Moment akute Lieferschwierigkeiten hat? Ich warte inzwischen rund 4 Wochen auf meinen Auftrag mit 16mm Positivkopien. Ein freundlicher Mensch bei ANDEC hat mir nun am Telefon verraten, sie haben im Moment extremst viel zu tun und das 16mm-Farbpositiv Kopiermaterial ist ausgegangen. Nachschub hat KODAK für Mitte Mai avisiert.
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Die Microflex geht nun an Theseus. Danke für Euer Interesse. Nun habe ich nur noch den Revuelux 80 stereo Super 8 Projektor da.
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Moin zusammen, mir wurde feierlich eine AGFA Microflex 300 überreicht. Vermutlich aus einem Nachlass. Da ich es nicht übers Herz bringe, dass Teil einfach wegzuschmeißen, frage ich mal hier: Wer möchte die oben genannte Super-8 Kamera haben? Ich würde sie kostenlos (bei Abholung in Bargteheide) oder gegen Portoerstattung abgeben. Ich habe die Kamera kurz geprüft. Sie scheint noch funktionsfähig zu sein. Eine Kassette K40 steckt noch drin, die mit frischen Batterien auch transportiert wird. Der Sucher ist trübe geworden und der Zoom-Motor läuft und jammert dabei erbärmlich. Die Filterschraube fehlt. Ich habe auch noch einen Revue Lux 80 stereo, den ich zu den gleichen Konditionen abgeben würde.
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Die Bauer P6/7/8 inklusive die Studio P6/7 erzeugen ihr "Line"-Signal auf die gleiche Art und Weise und geben es an einer 5poligen DIN-Buchse aus. Auch das Signal des Vorverstärkers wird an dieser Buchse ausgegeben. Bei diesen Geräten muss dafür niemand zum Lötkolben greifen. Problem ist eher, dass der viel zu niedrige Pegel des Vorverstärkerausgangs nicht zu heutigen Cinch-Eingängen eines HiFi-Verstärkers passt. Es sei denn, man schließt ihn an einen Mikrofon-Eingang an.
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Bei Christopher Mondt kann man so etwas mieten.
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Ich hätte auch noch einen voll funktionierenden REVUE Lux 80 stereo abzugeben. Für gerne deutlich weniger als 150 Euro.
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Canon Scoopic (original) - CLA & Reparatur Belichtungsmesser
Gizmo antwortete auf Leander's Thema in Schmalfilm
Das mag vor 20 Jahren noch gestimmt haben. Heute ist "Radio Kölsch" aber ein "Lampenladen". Elektronische Bauelemente gibts hier nicht mehr. Dönberg Elektronik kann ich dagegen empfehlen. Ist aber ziemlich teuer. Dafür findet man viel alte Sachen wieder. Sogar Leistungstransistoren und Zeilentrafos für alte DDR-Farbfernseher.
