Gizmo
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Die Blitzbuchse müsste zu einem serienmäßig eingebauten Einzelbildkontakt gehören. (1 Bild = 1 Impuls, Schließkontakt Reedschalter)
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Challenge: Framescanner für < 350€ bauen
Gizmo antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Auch wenn ich selber von µC-Technik keine Ahnung habe. Es geht hier ja um einen Scanner, dass ist nun mal Digitaltechnik. Solche Threads sind relativ selten zu finden. Zumindest verdeutlicht es allen, wie komplex das Thema ist. Die Diskussionstiefe langweilt mich nicht. Letztendlich werden solche Beiträge auch über die Suchmaschinen gefunden und führen vielleicht noch den einen oder anderen Interessierten in dieses Forum. -
Ich habe im November bei meinem T510 alle Elkos im Tonteil getauscht. Am schlimmsten empfand ich das Entlöten der beiden Abschirmbleche und das wieder anlöten der Zuleitungen der Tonköpfe. Es gibt darunter auch noch ein ganz kleines drittes Abschirmblech, eher eine Kappe. Was darunter ist habe ich mir nicht angeschaut. Die Lötpunkte der Kondensatoren unterhalb der Abschirmungen liegen sehr eng beieinander. Das war ein bisschen herausfordernd. Nach modernen Gesichtspunkten ist die Kapazität der Siebelkos der Stromversorgung schon ganz gut bemessen. Wenn er in Ordnung ist, dann brummt da kaum etwas. Bei den BAUER P kann man gut und gerne die Kapazität verdoppeln. Der T510 hat schon von Haus aus 4400µF dabei.
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Der Beaulieu 708 war auch so schon ein extrem teures Gerät. Die Version mit Fadecomputer habe ich noch nie gesehen. So etwas brauchte man seinerzeit, wenn man die komplette Nachvertonung mit dem Projektor machen wollte. Man erkennt solcherart nachbearbeitete Filme in der Regel an den Blubbsern und Knacksern an den Ein- und Ausstiegspunkten. Meistens ist der Ton auch komplett übersteuert, weil damals kaum jemand wusste, dass die Aussteuerungsanzeigen VU-Charakteristik hatten und deshalb das Aussteuern auf 0 dB bei Sprache zu herzhaft angezerrtem Sound führt.
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Ich würde mal den Filmandruck überprüfen, wahrscheinlich ist er zu gering. Den Andruck kann man mit der kleinen Schraube unterhalb der Achse einstellen, wo das Andruckstück aufgesteckt ist. Im Bild links neben dem mittleren Pfeil zu sehen. Aber eigentlich tritt das nicht so plötzlich auf.
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Oh, so etwas kannte ich bislang nur von reinen Stummprojektoren a la NORIS synchroner TS. Dann bitte ich um Entschuldigung.
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Das ist leider kompletter Unsinn! Obwohl ich nicht weiß, ob dieser Projektor einen direkt aus dem Stromnetz gespeisten Asynchronmotor hat, oder einen elektronisch geregelten Gleichstrommotor, ein Pol der Sekundärseite liegt immer auf Masse, bzw. wird damit als Massepotential festgelegt. Davon abgesehen ist Primär- und Sekundärseite seit Anfang der 1970er galvanisch getrennt. Wenn das Gerät einen Tonteil hat, dann muss die Sekundärseite zwingend galvanisch getrennt sein. Wenn nun eine andere Spannung der Sekundärseite mit Masse in Berührung kommt, dann gibt es einen Kurzschluss direkt im Gerät. Die anderen Forenten haben ja schon sehr richtig geschrieben, dass es hier verschiedene Ursachen geben kann. Angefangen von fehlerhaftem Erdpotential in der Hausinstallation bis zu einem defekten Entstörkondensator im Projektor.
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Projektor Bauer T500 – Probleme mit Betriebsschalter
Gizmo antwortete auf Tomislav's Thema in Schmalfilm
Zuerst einmal herzlich willkommen hier im Forum. Der BAUER T500 ist noch nicht so alt (ca. 45 Jahre), wie viele andere Geräte, die hier besprochen werden. Der Widerstand von Schalterstellung Einfädeln nach Projektion mit Licht ist ungefähr gleich. Wenn da ein größerer Widerstand zu spüren ist, dann ist die Mechanik blockiert. Habe ich persönlich noch nicht erlebt, aber bei Fallschäden und Misshandlung denkbar. -
Bauer T 510 ... durch Fehlbedienung - defekt...
Gizmo antwortete auf axelemden's Thema in Schmalfilm
Hallo Axel, herzlich willkommen hier im Forum. Du hast leider nicht geschrieben, in welcher Stellung sich der Drehschalter befunden hat, als Du das Andruckstück für die Tonköpfe vergewaltigt hast. Die Mechanik ist schon aus massivem Blech gefertigt. Vermutlich hast Du die zuständige Führungsnase aus der dazugehörenden Nut herausgedrückt, kann auch sein, dass da etwas abgeschert ist. Es gibt einen Herrn Klitzner, der früher bei BAUER Projektoren repariert hat. Vielleicht kriegt er das hin. Er sitzt irgendwo bei Stuttgart. Das Service-Manual gibts bei Van Eck. Um an diese Mechanik heranzukommen musst Du den Projektor allerdings ziemlich weit auseinanderbauen. Viel Erfolg! 😉 -
Nun ja, mit VHS-C ist man wohl eher im Vintage Video Forum http://vintagevideo.forumprofi.de/ gut aufgehoben. Allerdings ist es dort sehr ruhig geworden. Der letzte Eintrag scheint vom September 2022 zu stammen. Mit in Betrieb nehmen meinst Du sicherlich, Du hast Strom drauf gegeben und sie ließ sich einschalten. Gerade solche kleinen elektronischen Geräte, die dazu noch lange gestanden haben, neigen zur Selbstzerstörung. Schuld sind die Elektrolyt-Kondensatoren in den Schaltungen. Besonders die SMD-Versionen neigen wahlweise zum Eintrocknen, Auslaufen oder Kurzschlüssen. In den Laufwerken sind feinste Kunststoffzahnrädchen verbaut, die inzwischen nicht nur spröde sind, sondern auch geschrumpft sein können. Silikonöle neigen im Alter dazu, zum Klebstoff zu mutieren. Es könnte daher sein, dass die VHS-C Kamera in einer Woche bis zu einem Monat plötzlich nicht mehr will. Analog fotografieren ist ja schon ein Anfang, im Moment liegt es sogar im Trend. Ich nehme ganz gerne meine Canon EOS 30 dazu. Wenn ich sie aus der Hand gebe, werde ich oft gefragt, wo das Display ist. Dann sage ich, es ist eine analoge Kamera. Die Leute schauen durch den Sucher, sind erstaunt und sagen: " So analog ist die gar nicht."
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Auch von mir ein herzliches Willkommen. Ich bin übrigens von der Videotechnik zur Filmtechnik gekommen und bin bis heute "mehrgleisig" unterwegs. Die jüngsten Videokameras mit Aufnahmeröhren sind mindestens 40 Jahre alt. Abgesehen von den frühen europäischen HD-Experimenten Anfang der 1990er, deren Kameras ebenfalls zum Teil mit Aufnahmeröhren bestückt waren. Ein Bekannter hat vor Jahren noch mit den ex Broadcast SONY BVP-3 Dreiröhrenkameras herumexperimentiert. Daher kann ich sagen, es gibt außer ganz wenigen, raren Einzelstücken, keine Röhrenkameras mehr, die noch einigermaßen brauchbar funktionieren. Mit einer 40 Jahre alten Filmkamera sieht das ganz anders aus.
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Hast Du mit einem Meßschieber nachgemessen, ob der Flansch den identischen Durchmesser hat? Handelt es sich bei der "Riffelung" in Wahrheit vielleicht um ein Gewinde? Eine Schwierigkeit wäre, den Objektivtubus in der Drehbank so einzuspannen, dass er keinen Schaden nimmt, andererseits die Kräfte aufzunehmen, die beim Gewindeschneiden oder drehen entstehen. Eine Feinmechanikerdrehbank könnte bei solchen Durchmessern schon an ihre Grenzen kommen.
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Bauer T510 läuft nicht an, Sicherung u. Lampe sind OK
Gizmo antwortete auf Henry08's Thema in Schmalfilm
Ohne etwas zu prüfen ist es zwar wie Kaffeesatz lesen. Bei defektem Motortransistor hatte ich auch schon mal das Fehlerbild "Motor läuft mit voller Drehzahl, keine Regelung". Aber ich würde auch erstmal auf Transistor tippen. Also den BDX53A. Glimmerscheibe ist absolut wichtig. Wenn die fehlt oder beschädigt ist, gibt es einen Kurzschluss. -
Der untere Diodensatz dient vermutlich dem Schutz der Regelschaltung vor Rückspannungen aus dem Projektor (Zündgerät). Die oberen beiden werden mittels symmetrischen Spannung aus dem Trafo versorgt. Mittenabgriff liegt auf Masse. Daher genügen zwei Dioden für eine Vollwellengleichrichtung. Den genauen Typ konnte ich noch nicht ermitteln. Sie müssten aber bis zu 50A aushalten können. Hinter dem Gleichrichter kommt schaltungstechnisch ein Elko mit 33mF, ein Breaker (Sicherungsautomat) und die Stromregelschaltung.
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Hokushin X-500H 16mm Projektor mit 500 W Xenonlampe
Gizmo antwortete auf Gizmo's Thema in Schmalfilm
Hallo Martin, ich möchte die Ausleuchtung des Bildfensters einstellen. Derzeit nimmt die Helligkeit von links oben nach rechts unten gleichmäßig zu. Einen Hotspot gibt es nicht. Auch bei dem ELMO 16CL Xenon, den ich mal hatte, gab es keinen Hotspot. Das hört sich eher nach einer unpassenden Leinwand an. Die Kolbenjustage am 16CL war komplett anders aufgebaut, als bei dem Xenon-Hokushin jetzt. Chris hat mir einige wertvolle Tipps gegeben. Ich werde weiter berichten. -
Hokushin X-500H 16mm Projektor mit 500 W Xenonlampe
Gizmo antwortete auf Gizmo's Thema in Schmalfilm
Danke für Eure Rückmeldungen. Der Trafo ist allerdings eine Bauform, die ich selbst noch nie gesehen habe. Ohne Dokumentation wird da niemand beigehen. Ich werde heute mal messen, ob es Abgriffe für 230 Volt gibt, bzw. ob da 230 Volt anliegen, wenn 125 Volt eingespeist werden. Bei der Lampenstromversorgung habe ich einmal die Spannungswerte bei 115V und danach mit 125V gemessen. Die waren absolut identisch. Sprich nach dem Einschalten ist die Spannung mit Lichtklappe auf rund 17 Volt, bei Lichtklappe zu (offensichtlich mit Lampenstromabsenkung)16 Volt. Nach ungefähr 20 Minuten Laufzeit steigt die Spannung um rund 1 Volt an. Die Lampenspannung unter Last und mit Lichtklappe auf liegt nach 20 Minuten dann bei 18,7 Volt. Die Stromregelung funktioniert also anscheinend. Mit 125 Volt laufen auch die Lüfter schneller hoch. Mit 115 Volt "hungert" das Netzteil offensichtlich. Es gibt einen einzigen Einstellregler im Netzteil. Ich habe ihn im Bild rot markiert. Vermutlich kann man dort den Lampenstrom einstellen. Aber ohne diesen ordentlich messen zu können ist es nicht sinnvoll daran herumzuspielen. Daher habe ich nun ein kleines Einbau-Amperemeter mit Shunt für 30 A bestellt und werde versuchen, das unterhalb des Betriebsstundenzählers einzubauen. Die Maschine macht an sich einen guten Eindruck. Aber es gibt einige kleine Baustellen. Die Xenonlampe ist noch nicht optimal eingestellt. Da muss ich mal TK-Chris fragen, der hat da mehr Erfahrung. Die Friktionen der Auf- und Abwickelarme müssen auch mal aufgearbeitet werden. Das scheint mir alles ziemlich eingetrocknet und stramm zu sein. Der Keilriemen für den Aufwickelantrieb ist herrlich honiggelb und nach meinen Erfahrungen aus den BAUER-P-Projektoren ist die nächste Stufe das Zerbröseln. Der Keilriemen ist aber so lang, dass ich noch keine passende Größe gefunden habe. Um in zu wechseln muss man den Antrieb des Abwickelarms/Rückwickelantrieb abbauen. Dabei verstellt man zwangsweise die Rückwickelfriktion bzw. den Filmzug. Der Objektivträger hat eine Einspanndurchmesser von 45mm. Die Schärfeverstellung erfolgt wie beim ELMO 16CL über einen Zapfen, der in einen Ring am Objektiv eingreift. Beim Filmeinlegen verstellt man meistens auch den Bildstrich, weil die Verstellung desselben in die Achse des Objektivträgers integriert ist. Es wäre mir ja eine Freude, dass Teil mal in Deidesheim vorzuführen. Wenn nicht der Transport mit dem PKW so zeitraubend wäre. Ich werde weiter berichten. -
Hokushin X-500H 16mm Projektor mit 500 W Xenonlampe
Gizmo antwortete auf Gizmo's Thema in Schmalfilm
Hallo zusammen, ich habe Bilder vom Innenleben des Netzteils in die Galerie hochgeladen. Ich habe den Vorschalttrafo nun auf 125V am Ausgang umgestellt. Es ist ja schließlich ein Gerät für 120V, nicht 110V. Die Zündprobleme in den Niederlanden kamen vermutlich von der zu niedrigen, bzw stark schwankenden Netzspannung aus der Steckdose vor Ort. Auch die Deckenbeleuchtung schwankte ab und zu in der Helligkeit, sagten mir andere Teilnehmer. In der Zwischenzeit ist kein Problem mehr aufgetreten. Der Lampenstrom scheint aber trotzdem etwas wenig zu sein. Ihn zu messen hat bislang leider nicht geklappt. Ich habe mir auf der Arbeit eine Stromzange ausgeliehen. Die konnte aber nur Wechselstrom. Demnächst werde ich prüfen, ob der Trafo primärseitig Anzapfungen zur Einspeisung von 230V bietet. Der Lüfter für Transistoren und Dioden ist über eine Sparschaltung an die Primärseite angeschlossen und läuft mit 110V. Genauso wie der Betriebstundenzähler. Den müsste man dann wohl bei einer Umrüstung tauschen. -
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Vom Album Hokushin X-500H
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Vom Album Hokushin X-500H
Bemerkenswerte Ausführung der Verbindungen am Netztrafo. Auf die Fahnen würde auch ein 6,3mm-Flachstecker passen. Selbst bei 30A müsste das eigentlich reichen. -
Vom Album Hokushin X-500H
Dieser Trafo befindet sich im separaten Netzteil. Interessant ist die Bauform, die an den Vorläufer eines Ringkerntrafos erinnert. -
Vom Album Hokushin X-500H
Es sind vier Stück jeweils paarweise in einem Kühlkörper angeordnet. -
Vom Album Hokushin X-500H
Variante mit Blitzlicht.
