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filmempire

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Alle erstellten Inhalte von filmempire

  1. filmempire

    70mm Event in Karlsruhe

    Toll die neue Magellan 65 Kamera. In Prag fragte ich erst vor ein paar Monaten, ob die noch die 65 Panavision Kamera im Verleih haben. Nun kann ich ja die MCS von Jürgen Brückner für meinen nächsten Spanienurlaub ausleihen! Übrigens im Todd AO Post ist ja eine Szenen von Tatis Playtime (auch von Loriot später ähnlich verwendet) im falschen Format abgebildet. 1'85:1 hat Tati nur belichtet!
  2. filmempire

    70 mm - Vorführtermine (In- und Ausland)

    Gibt es da von MGM eine NEUE Kopie?. Die Erstaufführungskopien sind ja inzwischen auch gefaded, aber noch recht scharf!
  3. filmempire

    Terence Hill kommt nach Deutschland

    Auch die Vorstellung gestern Abend im UFA Palast war fast ausverkauft. Terence Hill kam und sprach in Deutsch circa 10 Minuten und verschwand dann wieder. Das Schönste am Film war die Spanische Wüste von Tabernas und ein paar Szenen in Caboneras und Umgebung. Die erwarteten Schlägereiszenen waren auch total fehl am Platz bei der Story, die da erzählt wurde! Die digitale Bild- und Tonwiedergabe war aber sehr gut!
  4. filmempire

    Samsung Cinema Screen

    Am Mittwoch habe ich mit zwei Freunden (auch Spezialisten der Filmprojektion) erstmalig das Samsung LED Cinema in Esslingen besucht. Für diese Darstellung von Digitalfilmquellen wurde der Saal extra umgebaut und ein sehr steil abfallender Zuschauerraum mit circa 120 Plätzen erschaffen. Wir hatten unsere Plätze im oberen Bereich Reihe 7 mit Lounge Sitzplätzen. Das bedeutet, die Sitze konnten nach hinten bewegt werden um so eine halb liegende Stellung einzunehmen. Davor noch eine Bank zum Auflegen der Füße. Der Abstand zur Vorderreihe war knapp, so das bei Zuschauern die vorbeilaufen möchten erst durch Zurücknehmen der Füße durchgehen konnten, falls diese nicht schon vorher im Dunklen in die Zwischenräume abgestürzt sind und Kopfüber in die vordere Reihe gefallen sind. Ob das mit den Füßen nach dem Hinterkopf der in der Reihe davor so ideal ist, keine Ahnung, kommt auf den Geruch drauf an. Die Samsung Wand war von dieser Sitzposition im "Keller". Dazwischen noch ein störendes Geländer, um eventuell die abstürzenden hinteren Reihen aufzufangen. Von Reihe 2 bis Reihe 6 waren dann normale bequeme Sitze vorhanden. In der ersten Reihe wieder die Lounge Anlage mit dunklen schmalen Treppen, die zum Display führen. In der Dunkelheit jedoch nur als Graben mit Absturzmöglichkeit festzustellen. Da wir schon mal nahe der "Screen" nach der Vorstellung genauer hingeschaut haben, sah man deutlich die kleinen viereckigen Module die mit 24 Einheiten ein Cabinet bilden und in Esslingen eine Bildgröße von 10,3 x 5,4 Meter mit 96 Cabinets darstellen können. Also sind hier insgesammt 2304 Module in Betrieb. Das Seitenverhältnis ist 1,896 :1, also nur ein Breitwandbild, wie auch bei der digitalen Projektion. Hier kann aber nicht aufgezoomt werden, daher wird das "Scope" Bild mit 2,35:1 Seitenverhältnis als Blackbox dargestellt. Das ist schon mal ein Pluspunkt der digitalen Filmprojektion, man kann CinemaScope Seitenverhältnis größer darstellen. Im Vorprogramm, mit Werbung und Trailer wurden die Bildformate immer richtig dargestellt. Im Hauptprogramm "Ant-Man and the Wasp", die digitale Filmproduktion mit Digitaleffekten voll bestückt, also der richtige Film zum neuen Kinoerlebnis. Die Bildhelligkeit, Schärfe, Kontrastumfang sehr schön, leider konnten wir keinen Vergleich mit analoger Digitalprojektion erfahren. Die Bildauflösung soll 4 K sein mit 4096 x 2160. Bei fade to Black war schwarz zwar nicht ganz schwarz, weil ja auch seitlich die Notbeleuchtung zu sehen war, aber doch weit mehr als in der digitalen Projektion, da es ja keine weisse Bildwand gibt, die von sich aus schon leuchtet. Die Tonwiedergabe, angeblich hat der Saal eine Dolby Atmos Anlage eingebaut, wobei das nicht zu hören war, fand über 2 Seitenlautsprecher links und rechts an der vorderen Wand aufgehängt und 2 x 2 Mittellautsprecher für den Centerkanal auch an der Decke montiert statt. Dazu eine Reihe Surroundlautsprecher. Der Dialog war wie immer nur in der Mitte und sehr dünn im Sound, wie heute bei den Filmen üblich. Es klang auch als ob dieser aus der Mitte der Bildwand käme, obwohl die Lautsprecher ja an der Decke hingen. Resultat meiner Eindrück: der bessere Blickpunkt auf die LED Wand wäre so in der 3. - 5. Reihe, da schaut man direkt auf das Samsung Display. Wenn diese Anlage in nächster Zukunft wegen hoher Nachfrage dann nur noch 200.000 Euro kostet, könnte ich mir vorstellen, das Kinobetreiber mit Neubauten solche Displays anschaffen und auf digitale Videoprojektion verzichten. Aber Alle, die inzwischen auf digital Projektion für teures Geld umstellen mussten, werden sicher keine solche Anschaffung sich leisten können. Zudem gibt es ja auch Kinos mit größeren Audiencen, da müsste das Display dann 20 und mehr Meter breit sein. Laut Samsung ist das bei Nachfrage auch machbar, aber kostet dann sicher auch entsprechend mehr. Wie das dann mit der Auflösung aussieht, die wäre ja rein theoretisch halbiert. Interessanter Weise war der Eintrittspreis mit 13 Euro nicht überteuert, was ich zuerst angenommen hatte. Man hätte auch nach 30 Minuten Filmbeginn kostenlos den Saal betreten können, da niemand mehr den Eintritt kontrollierte.
  5. filmempire

    Philips Kinotechnik Heft 34 von 1959

    Such das Philips Kinotechnik Heft 34 von 1959. Da ist ein Bericht über das Atrium, Stuttgart für Cinemiracle und Todd AO enthalten. Gute Aufnahmen der FP20 Projektoren, Schaltpult, Screenshot usw. Eigentlich suche ich nur gute Scans der s/w Bilder. Eine verkleinerte Fotokopie habe ich schon.
  6. filmempire

    Karlsruher Kurbel stellt Betrieb ein

    Die Kurbel mit Bauer Projektoren und 4 Kanal Magnetton, so kenne ich das Kino aus den 70er Jahre. Interessant der Eingang zum Vorführraum war im Hof auf der linken Seite Eisenstäge rauf und das projezierte Bild konnte man wie bei Cinema Pardiso, rechts auf einer Gebäuderückwand sehen. Warum, habe ich bis heute nicht rausgefunden.
  7. filmempire

    Russisches 3-Streifen Kinopanorama System

    1963 im Herbst habe ich dort "Das war der Wilde Westen" in 3-Streifen Cinerama gesehen und 1972 nocheinmal im Empire Cinerama mit einer schon stark gebrauchen Kopie aber gewaltigen Ton.
  8. filmempire

    Russisches 3-Streifen Kinopanorama System

    Habe gerade vor 2 Tagen etwas mehr über das russische 3-Streifen (Cinerama) ähnliche Kinopanorama System erfahren. In Paris gab Anfang der 60er Jahre 3 Kinos mit Cinerama 3 Streifen Projektion. Das größte war der Gaumont Palace mit 40 m Bildbreite, gefolgt vom Empire Cinerama mit 30 m Bildbreite und das russische Kinopanorama mit 22 m Bildbreite. Bei den Russen wurden die 3 Streifenfilme mit Überblendung vorgeführt. Daher waren im Vorführraum 6 Bildprojektoren und 2 Magnetbandläufer und noch ein Projektor für den Prolog. Der 9 Kanal Ton wurde wie bei Cinerama über 5 Frontlautsprecher, Surround links und rechts, sowie hinten und Decke gespielt. Die Nahtstellen zwischen den Teilebilder wurden mit Verlauf auf den Kopien reduziert. Leider gibt es nicht so viele schöne Bilder, aber in der französischen Silver Screen Forum kann man unter Kinopanorama Paris doch einiges finden: http://www.silverscreens.com/forum/viewforum.php?f=14
  9. filmempire

    Aktanzahlen

    Bei mir geht das mit Bauer U2
  10. filmempire

    Russisches 3-Streifen Kinopanorama System

    Ich war in allen 3 Cinerama Häusern Filme schauen, auch die Vorführräume, hatte aber keinen Meterstab dabei, die Daten zu überprüfen. Am gewaltigsten war die Bildwand im Gaumont Palace auf Montmatre. Das hatte ja auch über 2000 Plätze. Danach das Empire Cinerama an der Avenue Wagram mit einer "echten" Cinerama Anlage von 3 Vorführräumen aus. Und das Kinopanorama mit Überblendprojektion (diese habe ich aber nicht mehr mitbekommen) sondern nur noch die 70 mm Vorführungen. Sicher konnten die Bildwandbreiten der Sehne nach gemessen sind oder dem Bogen nach, da war alles länger!
  11. filmempire

    Russisches 3-Streifen Kinopanorama System

    Cineramas Russian Adventure gibt es wie die anderen Cinerama Titel bei Flicker Alley USA.
  12. filmempire

    Russisches 3-Streifen Kinopanorama System

    Inzwischen gibt es eineBluraydisc mit Smilebox Bild der russischen 3 Streifen Kinopanorama Produktion. Diese wurden in der USA einfach aus verschiedenen Filmen zusammengeschnitten und mit neuen Komentar versehen. Daher wirken die recht flott, gegenüber den sonst sehr schwerfälligen Schnitte von russischen Filmproduktionen. Die Qualität des Transfer ist auch recht gut gelungen, trotz schlechten Ausgangsmaterial.
  13. filmempire

    Aktanzahlen

    ja diese MagOptical Kopien hatten dann auch normale Perforation im Gegensatz zu Centfox Titel. Die Lichttonspur war aber nur halb so breit, weil von Magnetton ja der Center Kanal auch noch untergebracht wurde. Daher war der Pegel der Lichttonspur sehr niedrig.
  14. filmempire

    Was ist den das für ein gelaber !!!!!

    Samsung LED Wall und 3-D funktioniert dann wohl auch nur mit teuren Shutterbrillen? James Cameron hat doch schon 3 D angesagt ohne Brille?
  15. filmempire

    Was ist den das für ein gelaber !!!!!

    Deshalb dachte ich ja, man könnte bei den Samsung Boxen ein paar mehr links und rechts installieren und die Abspielsoftware bzw Interface oder was immer so dem 2:35 Format anpassen ohne das in Letterbox wie zu VHS Zeiten darzustellen. Die Lichtausbeute und Ausleuchtung ist ja hier keine Frage mehr! Kostet dann halt noch mal 250 Tausend mehr!
  16. filmempire

    Cinerama Projektor: Spezial Andruckplatte?

    Das war Cinemiracle und "Winjammer", dem einzigen Film mit Spiegel aufgenommen. Die erste Projektion war im Royal Palast München. Die meisten 3-Streifen Cinerama Filme wurden auch über Spiegelprojektion vorgeführt. So im Atrium Stuttgart, City München, Gartenbau Kino Wien und sicher viele weitere Kinos von einem Vorführraum gezeigt. Das original Cinerama hatte ja 3 getrennte Kabinen, wobei das rechte Bild von links und das linke Bild von rechts über kreuz projeziert wurde.
  17. filmempire

    Was ist den das für ein gelaber !!!!!

    Ich habe mich von Anfang an gewundert, warum für das Kino keine Chips mit 2.7:1 Seitenverhältnisse entwickelt wurden, damit auch Cinerama und Ultra Panavision normgerecht wiedergegeben werden können. Das für 2'35 (ehemaliges Scope Format) die Pixel vertan werden und als Schwarz dargestellt sind macht genausowenig Sinn wie einen CinemaScope Film in auf 35 mm in Super Breitwand mit viel schwarz oben und unten im Bild zu maskieren. Und nun das selbe Format auf den Samsung Kisten, sicher könnten die auch anders angesteuert werden um das Originalformat darzustellen mit ein paar Elementen mehr und entsprechender Hardware dazu!
  18. filmempire

    Samsung Cinema Screen

    Gestern habe ich schon eine Werbung für LED Heimkino mit 4,5 x 2 m und nur 38.000 Euro bekommen. Schade, dass man die Wand nicht biegen kann für das Todd AO/Cinerama Erlebnis.
  19. filmempire

    Aktanzahlen

    Ist ja schon viele Jahre vorbei, als ich "Ben Hur" in der Wiederaufführung in 70 mm vorgeführt habe. Dachte immer der erste Akt war Ouvertüre mit 6 1/2 Minuten dann bis zu der Ablösung von Sextus durch Messala mit den Worten "Bestaft sie doch" Überblendung "das tun wir, wenn wir sie finden"! Möglicherweise waren da schon 2 Akte gekoppelt nach knapp 19 Minuten!
  20. filmempire

    Aktanzahlen

  21. filmempire

    Samsung Cinema Screen

    Bei dem Bericht über den Traumpalast wird gar nicht angegeben, wie groß die Leinwand (kann man ja nicht mehr sagen) ist! Gibt es da nähere Auskunft?
  22. filmempire

    Mathäser München bekommt ersters Dolby Cinema in D

    ....und was ist so toll am Dolby Cinema? Ist das Bild schärfer? Hat es 124 Surround Speakers? Ist es ein Kino ohne Popcorn?
  23. filmempire

    Feiern zu 50 Jahre 2001: A SPACE ODYSSEY

    sehr schön, interessant ist aber, dass die verwendeten Musikaufnahmen nur 2 Kanal STEREO waren und dann elektronisch "gespreizt" wurden.
  24. Es war nicht wie von mir berichtet LIEBE IM QUARTETT sondern der Chopin Film mit dem Syndrom. Dafür hatte der Magnetton Scope Film in den Klammerteilen totale Farbsprünge, was man aber auch von späteren Scope Kopien ertragen musste.
  25. Ein kleiner Bericht vom 2ten TECHNICOLOR Wochenende im Cinerama Schauburg Theater in Karlsruhe vom 10. - 13. Mai 2018. Am Donnerstag gab es schon mal zur Einstimmung um 17.00 Uhr DAS KABINETT DES PROFESSOR BONDI in einer 2 D Version und MONO Lichtton. Leider war das Filmband vom linken Auge, aus der Erstaufführung von 1953, nicht in bester Qualität. Für den heutigen verwöhnten Horrorgeschmack auch etwas langweilig vom Inhalt. COVER GIRL in der Originalfassung aufgenommen in 3-Streifen-Technicolor 1944 dagegen hatte eine sehr hochwertige Qualität, dank der Restaurierung in 4-K und vorgeführt in Digitalprojektion. Gene Kelly und Rita Hayworth in einem Revuefilm mit der Musik von Jerome Kern, Ira Gershwin und Morris Stoloff. Der frühe Abend endete dann im Wolfs Bräu um die Ecke mit netten Gesprächen der schon angereisten Weekendteilnehmern des Festivals. Leider wieder viel zu wenige, aber auch die Delegation aus Österreich war wieder dabei. Freitag um 13.00 Ihr in CinemaScope und teilweise unscharfen Einstellungen PICNIC aus dem Jahre 1956 mit dem etwas zu alten William Holden und den netten jungen Mädchen aus einem kleinen Städchen in Kansas. Höhepunkt war das große Labor-Day-Picknick mit dem bekannten MOONGLOW Thema und dem Tanz von Kim Novak mit William Holden. LIEBE IM QUARTETT mit Betty Grable und Jack Lemmon und in CinemaScope mit 2.55 Seitenverhältnis wegen 4-Kanal Magnetton, war ein unterhaltsamer Film mit viel Musik und Tanzeinlagen. Die Kopie hatte leider schon an Aktenden Essigsyndrom mit schwankenden Bilder, die aber nur kurze Zeit zu sehen waren. Die Pausen zwischen den Filmvorstellungen waren dieses Jahr etwas länger, daher hatte man doch einige Zeit um mit anderen Filmfreunden interessante Gespräche zu führen. Kaffe und Kuchen am Nachmittag und am Abend dann das gute Catering mit Salaten und live Grill bei schönsten Sonnenschein im Hof der Schauburg. Doch vor dem Abendessen noch ein weiterer Musikfilm POLONAISE, die Geschichte von Frédéric Chopin gespielt von Cornel Wilde. Paul Muni als Professor Joseph Elsner fand ich ein bischen Overacting. Der Film von 1945 wurde komplett im Studio aufgenommen. Die gemalten Locations speziell von Mallorca mit Vulkanberg wirkten sehr unecht. Immerhin hat man mal das Leben und Sterben des polnischen Komponisten kennen gelernt. Was Hollywood dazugedichtet hat, kann ich nicht sagen. Interessant war für mich, dass Miklos Rozsa für die musikalische Einrichtung verantwortlich war, was man dann auch im Instrumental Score hören konnte, obwohl es nicht seine Kompositionen waren. Vor dem Höpfner-Get-Together gab es noch den ersten DRACULA Film mit Christopher Lee und Frankenstein Darsteller Peter Cushing in den Hauptrollen. Dieser Film aus dem Jahre 1958 und der preiswerten Hammer Werkstatt im 1.1'66 Format war wenigstens nicht zu lange, denn wenn man den mit den Filmen die für Kinder der heutigen Generation vergleicht, muss man sich schon wundern, warum der Film damals erst ab 16 Jahre freigegeben wurde. Die Höpfner Sitzung dauerte dann noch bis 3 Uhr morgens, weil ja das gesponserte Fass bei den wenigern Besuchern lange nicht leer war. Nach dem berühmten "Schauburg Frühstück" gab es die Wester Kommödie THE SHEEPMAN in CinemaScope, Originalfassung mit Französischen und Belgischen Untertitel und Perspecta Lichtton zu sehen und zu hören. Leider war die Kopie sehr verschnitten und verkratzt. Trotzdem hat das CinemaScope Bild einen sehr räumlichen Eindruck erzielt. Die Story vom Schafzüchter in einer Stadt die nur Rindviecher duldet war sehr unterhaltsam. Glen Ford zuerst allein gegen die Bewohner von Powder Valley und dem sogenannten Oberst Stephen Bedford, der die Stadt beherrscht. Später kommt Shirley MacLaine ihm zur Hilfe. Durchgehend ein schönes Leitmotiv in der Musik von Jeff Alexander. Nach diesem Film schon wieder ein Titel mit Shirley MacLaine als SWEET CHARITY in einer sehr schönen CinemaScope Kopie mit effektvollen 4-Kanal Magnetton. Die Tanzszenen von Bob Fosse in der Disco "Club Pompeij" waren sehr originell. Es war eine etwas kürzere Version ohne Pause in der Fahrstuhlszene und dem "Flower People End" mit Bud Curd aus Harold and Maud in einer winzigen Rolle. Die andere Version mit Happy End lief auch schon mal in Karlsruhe in Magnetton, allerdings 1970 im Capitol, wo Oscar sich wieder mit Charity Hope Valentine im Central Park treffen weil er Zuhause Platzangst bekam und raus musste und beide ins Wasser fallen, als sie den Koffer mit der Aufschrift "Almost Married" im Teich entsorgen wolten. EIN SÜSSER FRATZ in VistaVision und Lichtton MONO war eine nette Geschichte einer Buchverkäuferin dargestellt von Audrey Hepburn, die zum Fotomodell vom Modefotograf Nick Avery, gespielt von Fred Astaire, überredet wird und Erfolg hat. Beide verlieben sich, obwohl ein großer Altersunterschied ist. In der Story schöne Aufnahmen von New York und Paris. Natürlich gab es wieder einige Tanzeinlagen mit einer Musik, die ich persönlich nicht besonders abwechslungsreich empfand. Als nächster Film war THE MAN WHO KNEW TOO MUCH von Alfred Hitchcock in VistaVision und Perspecta Ton auf dem Programm. Höhepunkt die Aufführung von "Storm Clouds Cantata" mit Chor und Sinfonieorchester in der Royal Albert Hall in London, dirigiert und im Film gezeigt vom Hauskomponist Bernard Herrmann. Bei einem Beckenschlag nahe dem Ende der Cantata sollte ein Staatsmann erschossen werden. Obwohl bei der Einführung zum Film Thomas Rübenacker behauptete man könnte dann Noten lesen, wenn man die Szenen verfolgt, hat das bei mir nicht geklappt. Sicher es waren ein paar Notenblätter dazwischen eingeblendet, aber leider nicht die ganze Partitur. Egal ich konnte ja mal zu meiner Jugendzeit Noten lesen, denn beim Spielen von Cello und Klarinette war das nötig. Später als ich auf Tonbandgerät wechselte, brauchte ich das nicht mehr. Zur späten Stunde dann noch einen weiteren langatmigen Klassiker in VistaVision und MONO Lichtton DER SCHWARZE FALKE mit John Wayne und dem späteren Jesus Darsteller Jeffrey Hunter und Natalie Wood als Indianermädchen. Schöne Aufnahmen aus dem Monument Valley, John Fords Lieblingsdrehort, obwohl der Film in Texas spielen soll. Die Kopie war in recht ordentlichen Zustand ohne großen Verschnitt oder sonstigen Störungen. Der Sonntag bot um 10.00 Uhr PANAMERICANA - TRAUMSTRASSE DER WELT in CinemaScope und leider nur Lichtton Mono. Den Titel gab es 1958 als Zweiteiler mit 4-Kanal Magnetton. Herr und Frau Domnik reisten allein die ganze Küstenstraße von Kanada bis Südamerika und auch ins Landesinnere von Brasilien. Sehr schöne aber nicht ganz scharfe Scope Kopie war das Resultat der Zweitauswertung. Sehr abwechslungsreich dann die Kurzfilme, Trailer und Raritätenshow für die nächsten 85 Minuten. Zuerst Normalformattitel mit Donald als Kapitän, Trailer von QUO VADIS bis DIE DREI MUSKETIERE, dazwischen ein Tom und Jerry Film und Wechsel zum 1'85 Breitwandbild mit 2 Hitchcock Trailer und kurze MGM Studio Orchester Darbietung von DICHTER UND BAUER OVERTÜRE und DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR dirigiert von Albert Wallenstein und dem Musikdirektor von MGM John Green. Beide Filme fast flammneu und mit Perpecta Lichtton. Zum Schluß noch in CinemaScope und Lichtton ein Akt von MEINE LIEDER - MEINE TRÄUME (THE SOUND OF MUSIC) mit dem DO RE MI Song und den schönen Szenen von Mondschau und Salzburg. SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD wurde dann um 15.00 Uhr mit einer langen Einführung gestartet. Hier waren Dank der Traumfabrik Serie "Die 68er" noch zusätzliche Besucher aus Karlsruhe und Umgebung anwesend. Die Kopie im guten Zustand mit der schon berühmten Ennio Morricone Musik und den vielen Close Ups von Tonino Delli Colli in 2 Perf-Techniscope Format. Mit dem letzten Film im Festival DIE ROTE WÜSTE von Michelangelo Antonioni musste man viel Geduld aufbringen und hoffen, dass er bald vorbei ist. Ein farbloses Technicolor Bild mit viel Rauch, Dampf und kaputter Industrie und Umwelt, einer kaputten Psyche einer Frau und einem Kind. Dazwischen Bretterbuden mit verschieden farbigen Wänden und einer Fantasiestory von einer Insel mit Felsengesang in herrlichen Technicolor Farben usw. Richard Harris hatte wohl auch keine Lust mehr in dem langweiligen Spiel mitzumachen und verliess die Produktion, bevor der Film fertiggestellt war, um in SIERRA CHARIBA mitspielen zu können. Es kann ja sein, dass manche Leute den Film mögen, ich werde mir diesen aber nicht auf Bluray bestellen und auch nicht nochmals irgendwo anschauen. Die Vorführungen, wie immer perfekt, dank Vincent und Marcus. Das Catering mit Grillen und Salatvariationen FIRST Class. Daher viel Lob und Dank an Herbert für den Aufwand und auch ein Danke an die anderen freundlichen Mitarbeiter hinter den Kulissen der Schauburg.
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