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Pudding

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  1. naja, ist Luft nach oben. Wenn Paw Patrol und still believe gestern halb soviele Besucher hatten wie Tenet, dann wird das leider nix großes werden.
  2. habe gerade mit unserem Gesundheitsamt bzw Landratsamt Abteilung Gesundheit telefoniert. Theoretisch darf ein Kino, dessen Gesamtkapazität die maximal erlaubte Menge an Teilnehmern einer Veranstaltung überschreitet, den Spielbetrieb nicht aufrecht erhalten. Praktisch sind aber nie alle Besucher gleichzeitg in einem Raum (Foyer usw). Insofern hat er es uns überlassen, ob wir im Moment spielen werden. Trotzalledem sollten wir eine Risikobewertung vom RKI machen, und diese in unsere Entscheidung einfliessen lassen. Die Riskobewertung kann man selber machen: https://www.lkr-lif.de/media/www.lkr-lif.de/org/med_295/16128_risiko_grossveranstaltungen.pdf Stand der Dinge im Moment für uns (Bayern) gilt alles ab 500 Teilnehmern ist verboten. Es ist wohl eine Senkung auf 100 Personen geplant, aber noch nicht offiziell. Eine freiwillige Schließung VOR einem offiziellen Verbot des Betriebes, wird laut der Aussage des Mitarbeiters keine negativen Auswirkungen auf einen eventuellen Schadensersatz haben. Dies ist allerdings nur seine Einschätzung.
  3. das sehe ich auch so. Eigentlich würde ich sofort schließen. Nur ob es dann Schadenserstz oder was auch immer gibt?
  4. Prostitution verboten........ich lach mich schlapp. Kriegen die dann auch Kurzarbeitergeld? 😂😂😂😂😂
  5. Ich würde mich langsamn sogar freuen, wenn die uns schließen, dann haben wir wenigsten eine Chance auf Schadensbegrenzung. Ohne neue Filme kommen eh kaum Gäste, da ist es vermutlich sogar "billiger" zuzumachen, asl sich mit 5 Gästen pro Vorstellung zu quälen.
  6. Das ist aus meiner Sicht der einzig richtige Weg. Mit dem Wissen, was auf uns zu kommt (Italien) sollten wir SOFORT alles schliessen, was nicht "sytemrelevant" ist.
  7. warten wir ab, was passiert. Ich würde aber verstehen, und es einsehen, wenn Kinos zeitweise geschlossen werden müssen.
  8. Gleichzeitig zu sagen, dass sich die Situation in den nächsten 2-3 massiv ändern kann, aber weitere Massnahmen als sinnfreien Aktionismus zu bezeichnen, widerspricht sich. Die Situation WIRD sich in den nächsten 2-3 Wochen massiv verändern. Ich sehe keinen Grund warum der Virus sich bei uns nicht ausbreiten sollte. Ist eine Frage der kritschen Masse, bis es zu einer exponetiellen Vermehrung der Infizierten kommen wird. Wenn wir sowieso dratisch reagieren müssen (siehe Italien, ich wiederhole mich), dann macht es mehr Sinn, dass zeitnah zu tun, als noch zu warten.
  9. btw, gibt es dann eigentlich so eine Art "Kurzarbeitergeld" wenn wir zwangsgeschlossen werden? Personalkosten laufen ja weiter.
  10. also alles halb so wild, und die Absperrungen in Italien und China sind "Aktionismus" ? Genau, dann warten wir eben ab, bis alle ein bisschen Schnupfen haben. ich geh jetzt mal Nudeln und Klopapier kaufen 🙂 Gott sei Dank habe ich erst vor 2 Wochen 3 Paletten Nachos und 200 Kg Käsedip bestellt, dann muss ich nicht verhungern 😉
  11. Genau das ist das Problem: jeder sitzt in seiner eigenen Komfortzone, und möchte ja nicht da rausgezwungen werden. Müssen den erst 10 tausende angesteckt sein, bevor wir richtig reagieren?
  12. das weiss ich nicht, aber was wir im Moment machen, ist viel zu wenig. Abwarten bis es zu spät ist? Was würdet Ihr den empfehlen?
  13. ich weiß, dass klingt dramatisch. Was haben wir den für eine Alternative? Wie die Entwicklung weitergehen wird, zeigt doch Norditalien und China. Oder warum denken viele, dass es sich bei uns nicht so ausbreiten wird? Ich finde nur, dass es jetzt wahrscheinlich mehr Sinn macht, die Keule rauszuholen, als in 2-3 Wochen. Dann müssen wir es eh machen, insofern besser gleich.
  14. ich denke, es wäre gesamtvolkswirtschaftlich gesehen billiger, für die nächsten Wochen Versammlungsstätten und Gastronomie, Stadien usw zu schliessen (ja auch Kinos). Ebenso Schulen Universitäten Kitas usw. Das wird immer noch weniger Kosten, als solange zu warten, bis sich soviele Menschen angesteckt haben, dass die Arbeitsleistung richtig in den Keller geht. Norditalien liegt lahm. Wir haben den Vorteil, dass wir jetzt wissen, wie es bei uns in 2 Wochen aussieht, wenn wir nicht stärker gegenlenken als Italien vor 2 Wochen. Das tut sicherlich jetzt weh, aber insgesamt ist der Schaden geringer, wenn man früher reagiert. Sehenden Fusses in den Abgrund rasen, weil man Angst vor des einzelnen Unverständis hat, sollte uns nicht passieren. Selbst in China, mit zum Teil heftigsten Massnahmen, hat sich die Anzahl der Infizierten kaum eindämmen lassen. Stand der Dinge bei uns ist, dass wir viel zu wenig unternehmen, und uns in 2-3 Wochen dann wundern, dass wir Italienische oder chinesische Verhältnisse haben? Ich würde mich freuen, wenn ich mit meiner Meinung total falsch liege, und wir in einigen Wochen da mit einem blauen Auge rauskommen.
  15. volle Zustimmung für diesen Artikel. Auch wenn einen die Vorstellung daran kalt den Rücken runterlaufen lässt, aber die harten Fakten sprechen dafür. Hoffentlich handeln die zuständigen schnell und konsequent. Lieber JETZT deutlich reagieren, als in ein paar Wochen einen Totalausfall zu riskieren.
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