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Jean

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  1. Eine Begrenzung der Kopienanzahl halte ich maximal bei Arthouse Filmen, wie von meinem Vorredner erklärt, für sinnvoll. Alles andere ist Geld versenken auf hohem Niveau. Ein "Kopienschnitt" ist eine sinnlose statistische Größe fürs Protokoll und dient einer Rechtfertigung vor Geldgebern. 200.000 Besucher auf 100 Kopien bei einem Marketingbudget von 100.000€ klingt einfach besser, als auf 500 Kopien. Das die meisten Filme aber jeden einzelnen Besucher benötigen und denen mit mehr Kopien, die heute nicht mehr als 40 Euro kosten, besser gedient wäre, scheint so mancher Bürostratege nicht zu verstehen. Dazu kann man auch anführen, dass Verleiher die heute noch eine Mindestgarantie fordern, scheinbar auch noch mit Rechenschieber arbeiten.
  2. Fox wird Disney

    Du ich habe das gleiche Problem, laufend schiebe ich Geld nach um den Laden flott zu halten, auf Verleih Seite tut sich aber leider wenig. Trotzdem glaube ich, dass eine Marktveränderung durch Netflix und Co eintritt, die das bisherige Hollywood Monopol aufbrechen wird. Der Kauf von Fox ist der einzig logische Schritt für ein Medienhaus wie Disney in dieser Zeit. Apple und Amazon haben ein vielfaches der Finanzstärke von Disney und werden den Filmmarkt auf Dauer genauso übernehmen, wie viele andere Branchen auch schon längst, wenn sich die Majors nicht auf neue Wege begeben. Ich glaube daran dass Kino immer bestehen bleiben wird, notfalls auch mit Day and Day Starts und einem völlig reduziertem Auswertungsfenster. Dafür ist das Konstrukt Filmtheater einfach zu speziell und ein Untergang wurde schon x-Mal beschworen, aber ist bis dato nie eingetreten. Möglicherweise steuert das Kino auch auf eine Flatrate-Kultur zu und Kunden im Ort kaufen eben für 10 Euro im Monat ein unlimmitiertes Sehvergnügen. Dann könnte ich wenigstens einmal mit stabilen Einnahmen kalkulieren, hätte doch auch was. Bedeutet natürlich auch, dass pro Eintritt anders abgerechnet werden muss als bisher. Es ist im Prinzip eine sehr spannende Zeit, die bisherigen Strukturen sind uralt und nicht mehr zeitgemäß. Wenn wir Kinobetreiber die Verleiher nicht zum umdenken zwingen konnten, werden es jetzt halt große Konzerne sein, die Druck auf den Markt ausüben und Veränderung schaffen. Auf kurz oder lang werden die Kollegen in Frankfurt wohl leider arbeitslos. Disney wird die Filmsparte einstecken und ganz normal in sein Portfolio übernehmen und Montags wegdisponieren. Zwei Standorte sind sicherlich nicht im Sinne der kostenoptimierenden Geschäftsführung, was ja betriebswirtschaftlich auch voll nachzuvollziehen ist.
  3. Fox wird Disney

    Auch die andere Richtung ist möglich. Disney hat als einziger Verleiher erkannt, dass es Zeit wird für einen Streamingdienst seites der Hollwood Studios. Bewährte Auswertungsfelder verschieben sich immer mehr zu den großen bekannten Playern, die neben Ihrem Streamingangeboten noch ganz andere Geschäftsfelder dominieren. Ein Aufkauf von Fox könnte für uns höhere Leihmieten bedeuten, oder aber auch nicht. Im Endeffekt ist es die einzig sinnvolle Maßnahem die großen Studios zu fusionieren um marktfähig zu bleiben. Wir werden ziemlich sicher in ein paar Jahren Kinofilme auch von Amazon und Netflix beziehen. Denn der dort immer aufwändiger und teurer produzierte Content verdient die best mögliche Platzierung, das Kino mit seiner überragenden Qualität, Größe und Eventcharakter.
  4. Olaf vs. Coco

    Was für einen Sinn hätte es, den Kurzfilm wegzulassen? Könnt ihr ja gerne machen, aber warum? Ist doch eine tolle Aktion und vergrößert die Zielgruppe von Coco. Eine Lauflänge von 127 Minuten ist ja nun nicht wirklich lang
  5. Neustarts

    Kingsman ist kein Blockbuster in dem Sinne, der wird maximal 1 Millionen Besucher machen, wenns gut läuft. Aber immerhin kommt jetzt wieder spielbare Ware
  6. Neustarts

    Es ist jedes Jahr der gleich Quatsch. Schuld sind die schlechten Terminierungen der Verleiher. Alle Blockbuster am Ende des Jahres, anstatt verteilt aufs ganze Jahr. Es ist immer wieder das gleiche und einfach nur ermüdend.... Was passiert dann am Ende des Jahres, alle Filme verlieren im gesamten Millionen Besucher, weil kein Mensch Zeit hat für x-Kinobesuche im Dezember.
  7. Diverse analogtechnik, Kinoinventar

    Zum Verkauf stehen diverse Artikel zur Abholung parat. Ich kann keinerlei Angabe zur Funktionsfähigkeit machen, kann mir aber nicht vorstellen, dass gar nichts mehr davon funktioniert. Die Sachen sind seit der Umstellung von Analog auf Digital eingelagert worden. Sichtprüfung zeigt keine Beschädigungen, nur Gebrauchsspuren. Einzig das CS Objektiv hat einen blinden Fleck, wie auf dem Foto zu sehen. Sitzschalen sind es insgeamt 27 an der Zahl, aufgeteilt in zwei Transportwagen. Eine Sitzschale ist gerissen. Ich würde gerne alles im Gesamtpaket veräußern und bitte um entsprechende Preisvorstellung per PM. Ich ruf hier keine utopischen Preise auf, besser wenn es noch jemand gebrauchen kann, als dass ich es entsorgen müsste. VG
  8. Neustarts

    Der schlechteste größere Film des Jahres in Kleinstädten. Wie läuft Annabelle 2?
  9. Ich habe der Zeitschrift "Stern" die nachfolgende Anfrage zugesendet und beziehe mich auf die Kommentarespalten unter dem Top 10 Ranking der Kinofilme. Dazu habe ich eine Antwort erhalten und mich würde eure Meinung zu der Thematik interessieren. Sehr geehrte Damen und Herren, meine Anfrage richtet sich an die in der Zeitschrift aufgeführte Rubrik Kultur, mit der Übertitelung „Stern Bestseller“ in der die Kategorie Kino mit den Top Ten der letzten Woche präsentiert wird. Mir ist schleierhaft weshalb seit Jahren das Ranking mit einem oder zwei ironischen Sätzen kommentiert dargestellt wird. So liest sich die Kategorie mehr wie Scherz aus der Rubrik Humor denn einer Information über eine in Deutschland kleine aber doch beständige Branche von Filmtheaterbetreibern die mit dieser Ware ihre Umsätze generieren. So beobachte ich die angeführte Situation schon einige Jahre und frage mich was Sie eigentlich dazu bewegt? Zur Erläuterung kann ich Ihnen mitteilen, dass das so aufgeführte Ranking leider weder den Inhalt noch den Wert eines Filmes in irgendeinem Maße wiedergibt. Die einzig sachdienliche Information besteht aus dem Titel und der Besucherzahlen, die durch die scherzhaften Bemerkungen aber leider in die Lächerlichkeit gezogen werden. Als Leser erschleicht sich der Eindruck, dass neben den sauber beschriebenen Sachbuch-, Alben-, Belletristik-Charts die Kinofilme nicht lohnenswert wären bzw. der Gang in ein örtliches Kino durchweg nicht lohnen kann. Die Filmtheaterbranche hat seit Jahren mit gewissen Problemen wie strengen Filmverleihbedingungen, Streaming on Demand, illegalen Portalen, mannigfaltigen Entertainment und Freizeitprogrammen und anderer Ablenkung für Konsumenten zu kämpfen, so dass sich eine Darstellung in einem großem breit gestreutem Medium wie Ihrem, kontraproduktiv auf das Produkt Kino auswirkt und dazu beiträgt dem Film einen Teil seiner potenziellen Kundschaft zu entledigen. Eventuell haben die Kollegen Ihres Resorts noch nie über diese Auswirkung nachgedacht und ich möchte die Gesamtkritik gerne konstruktiv verstanden wissen, dennoch ist es wichtig dass Sie ein Gefühl dafür erhalten, was einem Kinobetreiber mit seinem Medium in diesem Land für Steine in den Weg gelegt werden um das Potenzial toller Filmproduktionen voll auszuschöpfen. Ein Auszug aus dem Heft 20 vom 11.05.17 Platz 1 Guardians of the Galaxy – Ein Waschbär spielt auch mit Kommentar von mir: Marvel Erfolgsstory – der zweite Teil toppt den ersten, Kunden begeistert Anmerkung von mir: Platz 4 in Belletristik – Selfies von Adler Olsen – beispielhafter Beisatz von Ihnen könnte lauten: Smartphone Schocker oder wie Kids heute sagen, „der shit is lit“ Platz 2 Get Out – Rassismus-Schocker. Schwarz-Weiß-Satire mit Graus Tönen Kommentar von mir: Genialer Horrorfilm mit erfrischendem Drehbuchkonzept Anmerkung von mir: Rassismus ist nur ein Randthema in diesem Film. Wie kommen Sie eigentlich auf die Bezeichnung, etwa wegen dem schwarzem Hauptdarsteller auf dem Plakat? Platz 10 Connie und Co 2 – Emma Schweiger spielt schon seit zehn Jahren. Im Kino Kommentar von mir: Fortsetzung der Kinderbuchreihe mit Til Schweigers Tochter in der Hauptrolle Anmerkung von mir: Das Til Schweiger Bashing haben Sie inzwischen aber auch hinter sich oder? Der Mann steht neben seinen speziellen Angewohnheiten für die größten Kinoerfolge des deutschen Kinos. Kein alternativer Fakt. Mein Lösungsvorschlag wäre ein ganz einfacher. Präsentieren Sie diese Reihe doch einfach wie all die anderen Kategorien. Benennen Sie die Charts, picken sich einen Film raus und schreiben Sie eine kurze sachliche Inhaltsangabe dazu. Die Frage die im Raum steht lautet: Wieso müssen die Autoren denn ausgerechnet im Kulturteil und nur bei der Kategorie Kino witzig sein? Mit freundlichen Grüßen Die Antwort dazu:
  10. Neustarts

    Außer Pirates und Unverbesserlich gibt es keinen wirklichen Blockbuster bis Ende Oktober. Mit Transformers und ähnlichen Filmen wird es zumindest passable Lückenfüller geben, aber die Wirkung der Fortsetzungserfolge ist beachtlich geschrumpft - siehe Fast 8 hierzulande. Naja ansonsten dürfte man sich schon einmal für den September bzw. Oktober wappnen oder Urlaub planen, das wird die dünnste Zeit des Jahres. Außer Bullyparade gibt es nicht einen einzigen spielbaren Film und selbst der wird nicht mehr funktionieren...auch die Zeit von Herbig ist vorbei. Ich freu mich auf Fack Ju Göthe 3
  11. Neubau Kino Aurich

    Die Frage die sich mir stellt ist ja eher wieso die Familie Thies sich auf das Terrain von Familie Muckli begibt. Natürlich besteht nirgendwo ein Gebietsschutz und es ist ein freier Markt, aber muss das denn sein? Die Konstellation wird nur Streitigkeiten und Besucherhalbierung für beide Seite bringen. Aurich hat keinen Platz für zwei Center... Konkurrenzkämpfe in der Kinobranche kann sich kaum einer leisten, es sei denn es dient dem eigenen Ego.
  12. Neustarts

    Fast 8 rennt und rennt. Concession ungleich höher als bei anderen Filmen. DSUDB auch sehr gut, so kann es weitergehen. Guardianstrailer kommt übrigens mega an, laut Facebook und Instaconversions wird der zweite Teil richtig reinhauen
  13. Stern Artikel

    Das Problem ist vor allem der bequeme Mittvierziger dieser Zeit. Diese Gruppe Menschen hat oft zuviel Geld, ist technikaffin und baut sich zuhause einen perfekten Palast. Diese Art Kunde kommt nicht mehr ins Kino oder es muss halt mehr Astor Lounges geben. Voll kommen klar, ich habs bei mir zuhause auch besser, technisch ausgefeilter und grunsätzlich gemütlicher als überall sonst. Wenn man aber rausgeht, dann muss man sich leider der Gesellschaft ausetzen, die nun einmal oft auch aus Assis und Unbequemlichkeiten besteht. Die Ansprüche des digitalen Wohlstandsdeutschen dieser Zeit, haben die tatsächliche reale Begegnungen auf der Straße leider schon abstrahiert. Keiner ist mehr bereit auch nur eine kleine Unanehmlichkeit zu ertragen ohne entweder Merkel oder alle die schlechten Unternehmer für seine verquehre Weltansicht verantworlich zu machen. Hoffentlich fühlt sich hier jetzt wieder keiner persönlich angegriffen....
  14. Stern Artikel

    Das ist korrekt, der Wert des Kinoeintritts liegt aber in Bezug auf Investion und Mehrwert gegenüber Konkurrenzveranstaltungen unter normal in der heutigen Zeit. Die Kosten einen Kinobesucher ins Kino zu bekommen, sind heute im Gegensatz zu früher um den Faktor drei und mehr gestiegen. Der schlichte Vergleich des Jahreseinkommen zum Kinoeintritt ist mangels Variablen zu undifferenziert. Hier spielen viele Faktoren eine Rolle. Anderes Beispiel: Vor zehn Jahren kostete ein Top Handy noch 400 Euro. Heute sind wir schon bei 800 plus. Warum kaufen die Leute es? Weil es das Wert ist. Wir dürfen uns nicht unter Wert verkaufen, ich kanns nur immer wieder betonen. Ich weiß nicht ob du der Inhaber eines Kinos bist, aber ich berichte dir aus meiner täglichen Geschäftsroutine seitens eines Kinobetreibers, das hat mit Klischeedenken nichts zu tun. Ich sehe wer meine Zielgruppe ist und du fällst einfach schlicht raus aus der Rechnung. Die werberelevante Zielgruppe geht bis 45, im Kino ist es eher noch die Sparte bis 25 und dann noch eine zweite bis 40. Die von dir geschilderten Störfaktoren die gegen einen öfteren Kinobesuch sprechen, sind zu subjektiv. Selbst wenn wir Leuten wie dir den Hof machen würden bist du schlicht aus dem Alter eines regelmäßigen Kinogängers raus. Eine Zielgruppe die laut Demographie zwar wächst aber uninteressant an der Concessionkasse ist. Das trifft für mein Mainstream Haus wie auch für alle anderen zu. Zahlen gibt es darüber genug. Es ist uninteressant ob du jedes Wort von mir begründest, du bist das klassische Beispiel des Einzelschicksalvertreters. Wir sprechen hier aber über den Gesamtmarkt und für den bist du kaufmännisch schlicht nicht mehr interessant. Die Bowlingbahn um die Ecke wird auch keine Reuhmakugeln anschaffen, damit es im Rücken beim werfen nicht so zieht. Man verzichtet aus Kosten und Zeitgründen einfach auf die paar Leute. Wenn du in der Gegend zu München angeblich kein adäquates Kino findest sprech ich dir deine Kompetenz zu diesem Thema hier gleich komplett ab. Sorry aber das ist so subjektiv, einfach Marktfern und deinen persönlichen Interessen geschuldet. Ich werd auch keinen kaukasischen Tiefseetaucher in mein Kino bekommen, der hat einfach privat andere Interessen. Ignorier bitte nicht die aktuelle Fakten/Zahlenlage: - 130 Millionen Kinobesucher im Schnitt seit 15 Jahren - Jeder kann damit kalkulieren, der Markt ist ambivalent aber überschaubar - Die jungen Leute hauen die Kohle raus Die Deutschen haben zuviel Geld. Stefan du führst die Lohnstückquote an. Leider wird bei solchen Argumenten immer vergessen, dass wir gerade durch die hohen Abgaben an Steuern und co enorm viele Vorteile nutzen, die andere Länder mit einer höheren Lohnqoute nicht haben. Kurz und knackige Beispiele: - Ein kostenloses Bildungssystem bis zum Masterstudium und oft darüber hinaus - Soziale Grundsicherung - Straßen die ohne Rückenschmerzen mit dem Auto befahrbar sind usw. Das alles kostet Milliarden und jeder von uns zahlt es, der eine hat weniger davon, der andere mehr, so ist das immer. Aber für kaum einen in diesem Land sind 8 Euro noch viel Geld.
  15. Stern Artikel

    Sorry, aber wir machen seit 15 Jahren alle das gleiche Geschäft, Geld etc. Es beklagen sich immer nur die Häuser, die keine Böcke haben zu investieren. Ich selbst habe keine Probleme mit meinem Laden und weiß um die Grenzen des Kinomarktes. Mit einem gutem sauberen Konzept, kommen die Leute auch. Reich wird man nicht als Kinobetreiber, ist auch klar aber es kann dicke ausreichen, wenn man sich nicht gleich vom ersten Geld nen Boot kauft. Kenne viele Kinobetreiber die ein Ferienhaus auf Mallorca haben, na von mir aus :D :D Die Deutschen haben mehr als genug Kohle, wir sind alle zu billig für die, so dass man meinen könnte, Kino kann nicht gut sein bei dem Preis. Wenn ich in die Disco gehe gebe ich mindestens 30 bis 50 Euro pro Abend aus, das wird bei keinem hier anders sein. Eintritt, vier alkoholische Getränke auf Wiedersehen. Wen sieht man dort? Die gleichen Kunden die auch im Kino das Geld rauswerfen. Ich kenne kein Freizeitvergnügen was so billig ist wie Kino... Streaming, Auswertungsfenster, stresst mich alles nicht. Kino läuft und läuft und läuft. Wir sollten lieber mal drüber nachdenken Serienhighlights ala Game of Thrones etc. endlich auf unsere Leinwände zu bekommen. Herrgott alles viel zu lahm in diesem Markt. Das wir überhaupt noch über den Wert eines Eintritts reden müssen, bemerkt man wie alt die meisten Betreiber dieser Branche eigentlich sind.
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