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Jean

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  1. Jean

    Neustarts

    Ja sehr gerne 🙂 Unterschätz den Transsilvanien nicht, der ist mit 2,3 Millionen Besuchern einer der stärksten Filme diesen Jahres. Wird der noch einmal zum Ferienpreis angeboten, kann der nochmal Kunden ziehen. Die Besucher machen Pettersson, Small Foot(meine Phrophezeihung bis dato), Sharky und Mädchen nichtmal zusammen. Dieses Jahr läuft alles hinter den Erwartungen und das wird auch noch so weiter gehen, darauf müssen wir uns einstellen. Trotzdem ist der Unglaublichen der stärkste der genannten Titel und bringt Geld.
  2. Jean

    Neustarts

    Du musst schlicht die Rentrak Zahlen auseinander nehmen. Die geheimnissvollen Uhren sind ein Flop auf dem Gesamtmarkt und in kleinen Häusern bringt dieser erst recht nichts. Ich empfehle, ebenfalls mit einem kleinen Kino, folgende Programmierung für die Ferien: Die Unglaublichen täglich 16:00 Uhr in 2D (günstig mit 38 Prozent Leihmiete) zusätzlich da drüber 14:00 gegebenenfalls auch 12:00 Uhr im Wechsel - Hotel Trans, Pettersson, Sharky, schönste Mädchen (ebenfalls reduzierte Leihmieten aufgrund Laufzeit) 18, 20 Uhr Schiene Venom Bei zwei Sälen: im großen Saal Johnny English 3 (Für groß und klein) Nicht mit dem schwachen Small Foot in der Laufzeit festnagel lassen, lieber vielfältiges Programm. Die Uhren sind grundsätzlich keinem genauen Kinder Zielpubllikum zu zu ordnen, weil zu düster.
  3. Jean

    Willkürliche Pausen in langen Filmen

    Schlichte Betriebswirtschaft. Das Publikum von Filmen wie "Werk ohne Autor" ist gemeinhin sehr kauffaul oder möchte ab 18 Uhr aus gesundheitlichen Gründen nichts mehr verzehren. Wenigstens den Wasserumsatz kann man mit einer Pause ein wenig ankurbeln. Mit Arthouse lässt sich schwer Geld verdienen, außer man hat ein etabliertes Filmkunsthaus mit Kuchentheke oder anderem Chi Chi. Meine Beobachtungen bezüglich Aufmerksamskeitspanne betrifft tatsächlich nur die jüngeren. Arthousepublikum zieht sich auch mal den drei Stunden Streifen in militanter Sitzhaltung rein, aber die Blase...die wird halt älter. Ab 140 Minuten sind Pausen empfehlenswert und oft gewünscht. Es ist zuzustimmen, dass die Pause allerdings stilistisch klug gewählt sein sollte. Einfach mal nen Cut in der Mitte des Films ist schon arg ignorant.
  4. Jean

    Cinestar spielt Netflix-Film(e)

    Die Problematik im speziellen bei Netflix liegt darin, dass dieser Konzern nun ganz offen das Ende des Kinos beschwört und auch herbeiersehnt. Alleine aus diesem Grunde sollte man mit dieser Firma nicht kooperieren. Es ist ein bisschen so, als würde Amazon Fresh behaupten und wollen, dass es in naher Zukunft keine Restaurants mehr geben soll. Auf der anderen Seite muss im Zuge der Digitalisierung Content von Streaminganbietern ernst genommen werden, da sie nun einmal oft ebenfalls sehr hochwertig produziert sowie derzeit auch in einer Art "Hype" konusmiert wird. Das aber nur im Zuge des regulären Auswertungsfesters um Exklusivität im Kino zu gewährleisten und nicht zu einem weiteren Medienkanal degradiert zu werden. Was nun Cinestar angeht, kann man auch nicht mehr von Kinobetreibern sprechen. Eine Konzernstruktur mit Fililien in Deutschland trifft nun einmal Entscheidungen bei der Diversifizierung seines Portfolios. Simple Betriebswirtschaft, völlig ohne Rücksicht auf den sensiblen Markt an sich. Aber was solls, bei den derzeitigen Zahlen sind Multiplexe gezwungen alternative Konzepte auszuprobieren, weil sonst die ganz große rote Zahl am Ende des Jahres auftauchen wird.
  5. Jean

    Neustarts

    Richtig. Die Unglaublichen Top - die Uhren Flop Reicht alles nicht für ein passables Jahr. Hart für die Kollegen, die keinerlei Rücklagen aufbauen konnten.
  6. Jean

    Neustarts

    Die Zahlen sind allgemeinhin seit Monaten ein riesiger Haufen Scheiße, um es mal klar zu sagen. Wir kratzen derzeit an der 100 Millionen Besucher Marke, wenn sich der Trend fortsetzt. Jepp der Winter steht an, einige Filme sind ok, aber wo die wirklichen Blockbuster? Phantastische Tierwesen Jonny English Der Grinch Klassentreffen Wenn zwei von den vieren mehr als 3 Millionen Besucher erriechen, können wir uns glücklich schätzen. Der Rest vom angebotenen Fest ist eine Katastrophe. Und die 10 "Blockbuster" im Dezember sind allesamt wieder beschissen terminiert. Jeder Verleiher nur für sich und alles in den Winter, grandios 👍 Wie jedes Jahr, ein einziger Haufen Bockmist, kannibalisiert sich wie immer alles gegenseitig. Alita Mortal Engines Aquaman Bumblebee Mary Poppins Bleiben mit Sicherheit alle weit hinter ihren Erwartungen zurück, auch wenn ich es mir anders wünsche. Netflix liefert zur Zeit spannenderen Content. Was laufen wird ist der Hape Kerkeling. Das Publikum kauft zwar nix an der Concession, weil die Herrschaften ab 18 Uhr in den zuckerfreien Hungerstreik treten, aber immerhin kommt der Filmstoff an. Tipp: Kartenpreis um drei Euro anheben, bleibt auch bei euch was hängen
  7. Jean

    Neustarts

    Wie geht denn der Christopher Robin in den Abendvorstellungen? 😪
  8. Jean

    Datenschutz-Verordnung

    Is mir alles egal wie lange es bereits besteht und welche Regelung wann getroffen wurde. Jetzt ist es akut wichtig. Jeder kann so agieren, wie er es in seinem Geschäftsgebaren verantworten kann. Raten kann ich nur, sich Gedanken dazu zu machen. Ein Kino ist maßgeblich davon betroffen, wir haben fast alle umfangreiche Kundendaten, Kameras etc. Die gängigen Dienstleister in der Branche sind nicht besonders fit auf dem Gebiet. Aber geschlafen haben alle Firmen, vom Handwerk über die IT zum Dönerbuden Besitzer, daher auch das große Gestöhne jetzt. Meine Aufzählung oben, kann euch helfen, wenigstens die Website Abmahnsicher zu machen.
  9. Jean

    Datenschutz-Verordnung

    Den Satz hab ich jetzt auch schon tausendmal gehört...ähnlich wie ne Bild Schlagzeile Genau wie: Macht eure Homepage fit, dann klappt schon Oder: Lass uns mal abwarten was kommt Fakt ist es ist sehr wohl neu, denn erst jetzt gibt es hohe Strafen und deshalb wird es relevant. Sämtliche IT Unternehmen, die es zu aller erst betrifft sind nicht genügend darauf eingestellt. So ziemlich jeden Unternehmer den ich spreche, auch fernab der Kinobranche kotzt im Kreis bei dem Thema. Leid tun mir Steuerberater, praktizierende Heilpraktiker und andere die mit sensiblen Daten zu tun haben. Ist nicht mehr leistbar dieser Bürokratenschmarrn.
  10. Jean

    Datenschutz-Verordnung

    Homepage: Newsletter mit Double Opt In. Plugins von Facebook etc komplett raus SSL Verschlüsselung einrichten Kontaktformular killen oder nur noch Email Adresse als Pflichtfeld mit Datenschutzerklärung dadrunter Datenschutzerklärung ins Impressum Cookies abschalten oder regelkonform bestätigen lassen - grundsätzlich aber weiter problematisch Google Analytics raus außerdem u.a.: E-Ticketing mit Kassensystemanbieter klären. Verbleib der Daten auf hauseigenem Server oder beim Dienstleister. Meistens auf hauseigenem, dann entsprechende Sicherungsmaßnahmen treffen, bis hin zum abschließbaren Serverschrank. Nutzerzugänge auf PCs Alle Zugänge Passwort sichern Schränke mit Akten abschließen Zugangsberechtigungen zu Personenbezogenen Daten klären Kameraüberwachung = Datenschutzbeauftragter Benennung Datenschutzbeauftragter bei mindestens 10 Personen die mit eben diesen schätzenswerten Daten zutun haben oder in hundert anderen Fällen. Anmeldung bei der Behörde Bei Verlust von Daten, Anzeige etc bei Behörde Datenverarbeitungsverträge mit Lieferanten und Dienstleistern. Vom Steuerberater bis zum Angestellten. Pflicht zur Herausgabe der Daten bei Anfrage dieser. Beispielsweise bei Kundenkarten, Bonussystemen, Datenbanken mit Filmclubmitgliedern etc. Löschkonzept erarbeiten - alle 17 Monate müssen Daten gekillt werden. Summa summarum ein Riesen Haufen Bockmist mit vielen Fehlerquellen und noch mehr Bürokratie. Viel Vergnügen wünsche ich allen.
  11. Jean

    Cinemaxx mit Dumping-Preisen

    Gott damn it, ich gebe dir doch konstruktive Argumentationen...hast du nicht damit angefangen uns Kinobetreibern herablassende Verbesserungsvorschläge zu machen Ala "Macht Kino wieder zu einem Erlebnis, zu einem Event, wie man heute sagen würde, dann wird das vielleicht wieder was." Dauert keine fünf Minuten dann kenn ich deinen Arbeitgeber. Ich sprech ihn in Baden Baden an du Nervensäge
  12. Jean

    Neustarts

    So sehr ich genauso von den harten Konditionen seitens Disney betroffen bin, muss doch fairerweise mal gesagt sein, dass hier wieder einmal ein Blockbuster geliefert wird, der mit gutem Recht drei Wochen aller Vorstellungen bedarf. Der Film ist als Eigenmarke schon stark genug für Rekordbesucherzahlen. Zudem ist die Kundschaft mehr als zahlungsbereit an der Concession. Hier kann man auch als Ein-Saal Haus wirtschaftlich nur verlieren, wenn man sich über die feste Konditionierung aufregt und den Film deshalb nicht einsetzt. Was spielt ihr denn Alternativ? Es gibt nichts, alles ist ausgewertet, hat nicht funktioniert oder dümpelt nur noch. Lieber ein paar Kinderfilme rausschmeißen, ne relativ schwache 14 Uhr mit Avengers haben, dafür aber den Rest des Tages volle Hütte. Denkt doch nicht immer so emotional bei der Filmauswahl
  13. Jean

    Cinemaxx mit Dumping-Preisen

    Das ist einfach der signifikante Unterschied. Du bist ein Arbeitnehmer und hast nicht die Sicht auf die Dinge, wie ich als Unternehmer. Damit möchte ich mich nicht über dich stellen, sondern nur ausdrücken, dass die Fragestellungen andere sind in der jeweiligen Position. Unternehmer haben auch oft, so wie ich auch, beide Sichtweisen kennengelernt und dadurch ein differenziertes Bild auf die Kernprobleme wirtschaftlicher Natur. Deshalb ist es auch schlicht Blödsinnsgelaber, wenn du mir mit Verbesserungsvorschlägen kommst, die wir zum einen alle schon tausendmal umgesetzt haben und die ohnehin den Unternehmer an sich betreffen, nicht aber den davon abhängigen Arbeitnehmer. Ich kann meinen Laden pimpen bis aufs letzte, dann muss der hauseigene Kinotechniker aber als erstes seine Stelle räumen, damit die Kosten der Modernisierung durch Automation sichergestellt gedeckt werden. Ein Zusammenhalt der Branche ist weiterhin nicht die Aussage, ein Dumping ist nur nicht zu empfehlen. Wertschöpfungskette Aber die Plexe sind die großen Verlierer der Marktveränderungen, nicht wir kleinen. Deshalb auch diese Pilotversuche. Blockbusterkino ist angesagt, der Rest kann getrost gestreamt werden. Dafür benötige ich keine fünf Leinwände plus mehr.
  14. Jean

    Cinemaxx mit Dumping-Preisen

    Du Fuchs unterstellte mir doch glatt, ich würde meinen Kunden keinen Mehrwert bieten :D Ich habe entgegen zum Threadersteller, keine Probleme damit, dass Cinemax Dumpingpreise anbietet, noch bin ich wirtschaftlich davon betroffen, wenn meine Mitbewerber mich um die Hälfte unterbieten würden. Dafür ist mein Kino einfach zu gut. Ich finde es nur bedenklich, dass Cinemax das tut und appelliere an meine Kollegen, dass ein zwei Stunden Erlebnis in hochwertigen Kinosälen, mit neuster Filmware nicht günstiger als eine Pizza beim Dönermann sein darf. Die Branche sollte hier geschlossen Wertstabil auftreten, sich nicht verramschen und ein Premiumprodukt wie Kino dementsprechend bepreisen. Kurze Frage, was machst du eigentlich beruflich dass du hier so frei mitdiskutieren kannst mit deinem ganzen Know How?
  15. Jean

    Cinemaxx mit Dumping-Preisen

    Alles Blödsinngelaber Wir haben seit über 10 Jahren im Mittel 130 Millionen Kinobesucher. Mein Haus und viele der Kollegen sind technisch und optisch mehr als fit. Mehr Besucher sind im Schnitt bei derzeitiger Startpolitik der Verleiher einfach nicht drin. Ungeachtet von der Konkurrenz durch anderer Medien. Wie erklärt sich denn, dass trotz all der von dir aufgespannten Gründe unsere Besucherzahlen seit je her stabil sind? Und trotzdem ist Kino keine Branche zum Reich werden, auch schon X-Mal geschrieben. Die Kosten sind gestiegen, die Einnahmen nicht. Einfach mal an den Fakten orientieren und nicht so ständig davon faseln, dass Kino seine Bedeutung verloren hätte. Das ist schlichter Bockmist. Und dein Technikerkollege Stefan der sich hier zum zweiten Mal über die Marge lächerlich macht, hat auch augenscheinlich keine Unternehmerischen Verantwortungen. Kurzes Beispiel: Ein Galerist verkauft zwei Bilder pro Jahr mit einer Marge von 5000 Prozent. Klingt ja erstmal gigantisch, relativiert sich aber schnell, wenn man bedenkt, dass damit das komplette Geschäftsjahr mit Fix und variablen Kosten gedeckt werden muss. Und doch ist es am Ende so, dass Dumpingpreise, wie hier im Thread angeführt werden, schlicht der falsche Weg sind. Kino darf sich nicht unter Wert verkaufen.
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