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Jürgen Lossau

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Beiträge erstellt von Jürgen Lossau

  1. Dieter Scherf, der uns allen für seine umtriebige Leidenschaft zum Thema Arco, Fuji Single-8 und Elmo bekannt ist, verstarb bereits am 12. März 2025 im Alter von 83 Jahren - wie ich eben erfahren habe. Er war nicht nur ein Sammler, sondern auch ein gewissenhafter Chronist. Sehr traurig!

    • Sad 5
  2. Wikipedia: 

    Die Urban Engineering Co. aus Burbank, Kalifornien, ist ein historischer Hersteller von medizinisch-technischen Präzisionsgeräten. Das Unternehmen entwickelte in den 1960er- und 70er-Jahren Spezialkomponenten, TV-Kamerasysteme und Halterungen (wie das „House-Urban“ Mikroskop-Winch-System) in Zusammenarbeit mit Zeiss für Operationsmikroskope in der HNO-Heilkunde und Mikrochirurgie. Eine Verbindung zum klassischen 16-mm-Filmformat besteht primär über historische medizinische Dokumentations- und OP-Aufzeichnungen jener Ära, bei denen Spezialkameras an Mikroskope adaptiert wurden. 
     
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    • Thumsbup 1
  3. Der Prototyp des Fränk ist in der Redaktion des Super 8 Magazins eingetrudelt. Morgen wird getestet und dann kommt der Bericht schnell noch ins nächste Super 8 Magazin, das dann sofort in Druck geht. Das Crowdfunding für Fränk hat schon über 61.000 Euro erreicht (70 Unterstützer) und läuft noch 25 Tage.

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    • Thumsbup 1
  4. vor 19 Stunden schrieb triPod:

    Mein vertauschter Film ist auch wieder da, aber mit durchgehendem waberndem Kratzer, den man auf dem Scanfoto oben auch schon sieht. Wie schafft man so einen Kratzer bei ein Mal den Film wiedergeben?!

     

    Kratzer können

    a) in der Konfektionierung

    b) in der Kamera

    c) in der Entwicklung

    d) beim Scan

    e) im Betrachter

    f) im Projektor

    entstehen. Die Möglichkeiten sind leider vielfältig.

  5. Ich habe am 08. Juli einen Super 8 Farbnegativfilm bei Andec zur Entwicklung und zum Scan in 2K abgegeben. Das Resultat kam heute am 29. Juli in einwandfreier Qualität als Download an. Ich wurde per Mail bei der Auftragsbestätigung darauf hingewiesen, dass der Auftrag 3-4 Wochen dauern kann. Nach 3 Wochen ist nun alles da.

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    • Thumsbup 6
  6. Ich denke, Schwarzmalerei ist hier erstmal nicht angebracht. Es geht wieder voran - und die Initiativen für Filmotec sowie Inoviscoat werden jetzt aus Deutschland gesteuert. Das ist ein enormer Vorteil. Außerdem hat Optik Oldschool wohl das meiste Geld geboten und das überzeugendste Konzept gehabt, denn es waren noch zwei weitere im Rennen zur Übernahme. 

     

    Die lange Durststrecke unter dem Amerikaner Jake Seal als Eigentüme und dem dann leider verstorbenen Geschäftsführer aus Deutschland ist beendet. Die Insolvenz hat jetzt rund 4 Jahre gedauert.

     

    Warten wir's ab und vertrauen wir auf die neuen Macher. In der analogen Fotoszene haben sie einen guten Namen.

     

    Und das Super 8 Material, das es unter der Marke Original Wolfen gibt, hat sich in den letzten Jahren auch stetig verbessert.

    • Like 2
  7. So, ich habe nun tatsächlich das japanische Magazin von 1966 in Händen, in dem die Sankyo Single-8 4x abgebildet ist. Es hat sie also - zumindest als Prototypen - gegeben und in dem Jahrbuch wirkt es so, als wäre die Kamera auf dem Markt. Mehr dazu im nächsten Super 8 Magazin unter der Überschrift "Fun Facts". Da gibt es viel Unglaubliches aus der Schmalfilmwelt zu berichten - ich war selber bei der Recherche überrascht.

    • Like 2
    • Thumsbup 1
  8. vor 25 Minuten schrieb triPod:

     

    Nicht mal Bahnhofsbuchhandel, wie zunächst berichtet?

     

    Doch, aber das muss gut angesteuert werden. Was ja kaum einer weiß, ist, dass viele Zeitschriftentitel mit einer Remission von 50% im Handel liegen. Das heißt: jedes zweite Heft ist unverkauft und geht in den Müll. Das können wir uns nicht leisten. Und es ist auch eine ökologische Katastrophe... Deswegen werden alle Bahnhofsbuchhandlungen von uns einzeln auf ihre Umsätze im Fotobereich geprüft. Und da sieht es nicht gut aus. Gerade hat der 50 Jahre am Markt befindliche Titel Profi Foto das Erscheinen eingestellt. Color Foto ist weg vom Markt, Photo Deal, Pictures auch. Also mehrheitlich Titel für digitale Fotografie, da sollte man meinen, der Markt sei noch groß genug. Ist er aber nicht. 

     

    Ich sag es mal so: Wem an einem (analogen) Fotomagazin gelegen ist, der sollte es abonnieren. Im Zeitschriftenhandel liegt nicht die Zukunft für solche Super Special Interest Titel.

    • Thumsbup 3
  9. vor 13 Stunden schrieb filma:

    Schon in einer der allerersten Ausgaben der PhotoKlassik war der Laborant von Görner vertreten mit feinen Fotos. Nun also das ganze Labor mit der ersten neuen – verstehe ich das richtig? Der Name ist jetzt quasi "Photo-camera-Klassik" 🤔 sehr frei wiedergegeben!

     

    Wie kam es denn zu der "Fusion"? Und ergeben sich daraus neue Möglichkeiten? Klingt spannend!

     

     

    Der Name des Magazins ist und bleibt camera. Diese Marke habe ich vor Jahren vom Ringier Verlag in der Schweiz übertragen bekommen und sie geht zurück auf das camera Magazin, das es seit 1922 gab. Carl Josef Bucherer hat camera in seinem Verlag in Luzern (Schweiz) herausgegeben. Von 1965 - 1981 hat der legendäre Allan Porter die Chefredaktion übernommen. Das Magazin ist zeitweise dreisprachig, zeitweise auch in drei komplett verschiedenen Sprachfassungen erschienen. 1973 hat dann der Schweizer Ringier Verlag den Bucherer Verlag übernommen. Das Magazin camera gab es bis 1981. Von 2012-2016 habe ich camera wieder aufleben lassen, damals als allgemeines (also auch digitales) Fotomagazin für den Fachverlag Schiele & Schön in Berlin. Der Markt für ein Fotomagazin im Zeitschriftenhandel war aber hart umkämpft und wir sahen damals, dass wir trotz massiver Unterstützung alles großer Fotomarken mit Anzeigen, nicht genügend Magazine im Abo und im Handel verkaufen können würden, um das Überleben des Magazins zu sichern. 2023 sah ich dann die Zeit gekommen, ein bilinguales Fotomagazin ausschließlich für die analoge Fotografie zu begründen, das in erster Linie auf Abos setzt, die übers Internet generiert werden. Und bisher gibt uns der Erfolg recht. Es geht heute nur noch im Direktvertrieb (einige Fotohändler sind auch dabei und ausgesuchte Zeitschriftenhändler) und zweisprachig - sonst ist ein Printmagazin verloren, denn Anzeigenkunden sind kaum noch da. 

     

    Wie es zu der Fusion kam? Ich habe beim Verlag von PhotoKlassik angefragt, ob wir den Titel übernehmen können. Das verbreitert unseren Abonnentenstamm enorm. Auch einige Autoren sind zu camera gewechselt und machen das Themenspektrum im Heft damit noch breiter.

     

    Ich freue mich sehr über die vielen Reaktionen hier im Forum. Es gibt eben viele Doppel-Analoge:).

  10. Liebe Schmalfilmgemeinde,

     

    ich möchte hier heute, wie schon vor zwei Jahren einmal, ein bisschen Werbung für unser Magazin über analoge Fotografie machen - zumal wir jetzt wohl die letzten gedruckten Mohikaner sind, nachdem wir PhotoKlassik mit dieser Ausgabe von camera übernommen haben. Ich weiß ja, dass einige von euch auch analog fotografieren, deswegen erlaubt mir bitte, die aktuelle Ausgabe kurz vorzustellen. Zumal wir unseren Filmfreund @Friedemann Wachsmuth für eine regelmäßige Kolumne im Magazin gewinnen konnten. Wer sich für camera interessiert, findet hier die Details: www.camera-mag.de und hier folgen die Themen der Ausgabe #08, mit der wir dann auch alle Abonnenten des letzten rein deutschen Magazins für analoge Fotografie übernommen haben.

     

    Ist das wirklich Pocket?

     

    Pocket-Kameras sind wieder populär. Und von der früher schlechten Bildqualität ist nichts mehr über. Denn neue Lomo-Filme und umkonfektionierte Kodak-Materialien bringen mehr Details und Schärfe ins Bild als früher.

     

    Der heimliche Wechsel bei Kodak-Filmen

     

    Plötzlich sehen Kodak-Filme anders aus – und heißen anders. Jedenfalls in vielen Ländern. Auch neue Materialien kommen dazu. Der Vertrieb, der bisher nur von Kodak Alaris durchgeführt wurde, liegt nun auch in den Händen von Eastman Kodak. Was steckt dahinter?

     

    Opium unterm Mikroskop

     

    Der Fotograf Franz Baake schuf Bilder, die man so noch nicht gesehen hat. Ob Uhu, Maggi, Contreau oder Opium – unter polarisiertem Licht und in vielfacher Vergrößerung schoss er analoge Fotos unterm Mikroskop. Eine neue Welt entsteht vor unseren Augen.

     

    Fotostory: Der gelbe Gigant

     

    camera hat in Archiven gegraben und zeigt Kodaks einstmals stolze Werke in England, Frankreich und Schweden. Hier arbeiteten bis in die frühen 2000er Jahre fast 10.000 Menschen. Sie schufen Kameras, produzierten Filme und entwickelten die Bilder. Und das ab 1897.

     

    Parranoia in Großbritannien

     

    Martin Parr, der verstorbene Star unter den Dokumentar-Fotografen aus England, in einem Interview von 2015 und mit seinen besten analogen Bildern. Außerdem: Ein intensiver Blick auf Parrs einmaligen Fotostil – Nähe, krasse Farben und widersprüchliche Details.

     

    Tiere auf Film?

     

    Der bekannte Fotograf Norbert Rosing macht seit vielen Jahren Bilder in der Natur und der Tierwelt, zuletzt vielfach auch digital. camera fragte Rosing: Hand aufs Herz – ist Tierfotografie analog überhaupt noch machbar? Oder sollte man sich auf Naturbilder konzentrieren?

     

    Fotolabor Görner: Die wahren Analogen

     

    Hier geht das noch: Fotoabzüge direkt vom Vergrößerer aufs Papier belichtet und dann entwickelt. Kein Umweg über einen Scan. In Dresdens Fotolabor Görner hat eine Technik überlebt, die unter Profis fast ausgestorben ist. camera hat Angelika und Thomas Görner in ihrem Palast im Hinterhof besucht.

     

    300 Fotolabore in Europa

     

    Im zweiten Teil unserer Liste aller europäischen Fotolabore, die neben einem lokalen Service auch Fotoarbeiten per Post anbieten, finden sich weitere 150 Betriebe. Diesmal reicht die Aufzählung von Polen bis nach Großbritannien (United Kingdom). Per QR-Code können unsere Leser die Labore direkt im Internet erreichen.

     

    Filme mit der Digitalkamera scannen

     

    Fachautor Thomas Gade testet den Valoi Easy35 V2 an mehreren digitalen Systemkameras. Das Gerät für Negative, Dias und verschiedene Filmformate ist eine einfache Lösung für kleinere Mengen an Bildern.

     

    Warum analog?

     

    Wir wissen natürlich, warum wir analog fotografieren. Aber Psychologe Joachim Feigl hat sich in einer Untersuchung mit den Details hinter unserer Faszination befasst. Interessant zu lesen, warum wir das tun, was wir tun...

     

    Analoge Infrarot-Fotografie in Schwarzweiß

     

    Unser Autor Matthias Kistmacher nimmt uns mit in eine fünfte Jahreszeit. Seine Bilder in einer anderen Wellenlänge wirken surreal und ungewohnt. Welche Techniken nutzt er, welche Filme und Filter kommen zum Einsatz?

     

    Die Wahrheit ist unromantisch

     

    Kolumnist Friedemann Wachsmuth philosophiert über den Mythos des Filmcharakters. Wachsmuth ist seit 35 Jahren Fotografie-Fan. Seine private Komfortzone ist die analoge Welt, seine berufliche Karriere spielt sich in der digitalen Welt ab. Was hat er uns zu sagen?

     

    Apropos: Das Magazin camera gibt es nur über Versand (Einzelhefte und Abo), weil das Angebot im Zeitschrfitenhandel viel zu kostenintensiv wäre. Gerade hat das traditiononsreiche Magazin ProfiFoto (das mit der Digitalfotografie eine viel größere Zielgruppe erreichen sollte) angekündigt, ab sofort nicht mehr zu erscheinen.

     

    www.camera-mag.de

     

    camera-08-1-Ausgabe.jpg

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