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Dr.Jo

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Über Dr.Jo

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    Advanced Member
  • Geburtstag 30.04.1956

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    http://www.studiohlw.de

Profile Information

  • Geschlecht
    Männlich
  • Ort
    51149 Köln
  • Interessen
    Chemie-Film 8-16-35-70mm

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  1. Dr.Jo

    Welches Öl für einen Ernemann 9 ?

    Nach Neuverdrahtung von Schalttafel und Maschine läuft jetzt die erste von 3 ASKANIA AP XII wieder. Sie standen sehr lange still. Jetzt soll u. muss neues Öl rein . Nur, welches und woher ? m f G Hans-L.
  2. Dr.Jo

    Suche Unterlagen o. Erfahrung

    Bei einem meiner Visacustic 2000 ist der Audioverstärker tot, beim anderen nur dessen Aufnahmefunktion. Weiß noch jemand, ob es bestückte Platinen o. Schaltbilder / Stromlaufpläne gibt ? Interessanter Weise sind die Motor-Schalt- + -regelkreise in beiden Geräten o.k.
  3. Dr.Jo

    Schrieber Gleichrichter

    Wer hat noch Unterlagen zum alten Schrieber Gleichrichter ? Es ist zwar alles eigentlich eindeutig beschriftet, R-S-T gehen, rein Gleichstrom kommt raus, aber wo die fernbedienbaren Stromregler anzuschließen sind, offenbart sich mir nicht. Weiß jemand Rat ? m f G Hans-L.
  4. Dr.Jo

    Wie zerlegt man einen Eumig P8?

    Hatte das Problem auch, der Trafo ging nur mit großer Mühe raus und erst nach Änderung der Bodenplatte wieder rein. Das umgebördelte Bodenblech musste im Trafobereich stark mit abgesägt oder gefräst werden. Jetzt kann man den Trafo einfach raus oder rein schieben
  5. Dr.Jo

    Film- & Kinofreunde Vogelsang e.V.

    Hier gibt es Bilder rund um die ASKANIA AP XII
  6. Einen guten Tag allen Mitstreitern in Sachen des perforierten Films, oder, wie der Franzose charmanter Weise sagt, "...les amis du film argentique". Wir, die Film- & Kinofreunde Vogelsang e.V. sind ein Haufen Verrückter, die sich in das 50er-Jahre-Kino in Vogelsang verliebt haben. Es aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken scheint uns dringend geboten. Dafür haben wir zunächst den Verein der Film-& Kinofreunde Vogelsang i P gegründet. Nun arbeiten wir gemeinsam daran, die Bilder wieder genau so laufen zu lassen, wie es über 120 Jahre lang üblich war. Mitstreiter aus allen Berufen sind uns herzlich willkommen, denn es gibt noch viel zu tun. Die Projektoren ASKANIA AP XII müssen justiert und neu beschaltet werden. Die elektrische Installation gilt es, wiederherzustellen. Hilfs- und Betriebsmittel fehlen noch ganz, sie nun zu beschaffen ist unumgänglich. Viel Hilfe, auch aus diesem Forum, haben wir schon erfahren, danke dafür. Es wäre toll, wenn sich in NRW noch Leute finden liessen, die uns unterstützen. Z.B. durch ihre Kenntnisse um jeden Standort, an dem noch 35mm Equipment vor dem Schrotthändler zu retten ist. Von der 600m-Blechspule bis zum Xenoneinbaublock ist alles willkommen. Ne Menge Geld fehlt auch noch, und sicher auch der ein o. andere Tipp. Ein paar Bilder von dem, was bisher geschah hängen hier :
  7. Dr.Jo

    Geschichtliches

    Mag ja sein, wenn´s gut erzählt ist, ok! Was uns "Alt-Bunz-Ländller" angeht, da haben wir ja kaum Packendes vom Kintopp zu erzählen. Sieht man mal davon ab, dass es einem Kinounternehmer gelang, nach langem Rechtsstreit CINERAMA zu nötigen, doch nochmals Filme und 3-Streifen-Anlage an der Start zu schicken. Das muss 1969 o. 1970 gewesen sein und geschah in Köln. Eine Fachschule für das Lichtspielwesen leisten sich in der BRD weder die Spitzenorganisation der Filmtheaterbetreiber noch sonst wer.
  8. Dr.Jo

    Geschichtliches

    Kennt jemand Herrn I. Schmidt persönlich ? Seine Geschichte um den Landfilm und die Verquickung mit dem Sanitätswesen ist schon interessant. Filmkopien per SanKa (RTW) an den Einsatzort, wenn´s mal zeitlich knapp war, das ist pfiffig. Welche Hochschule hat ihn zum Prof. berufen ?
  9. Dr.Jo

    Geschichtliches

    Hier ein paar Zahlen von 1938 zur E VII, E VIIb und E V : ein Prospekt der ZEISS IKON AG. Dresden weist ca. 600 ERNEMANN VII + VIIB als im damaligen Reichsgebiet installiert aus und ca. 70 ERNEMANN V. Die Maschinen gingen auch weltweit in den Export.
  10. Dr.Jo

    Jetzt wird´s "geschichtlich"

    So, da hätte ich ein Bild, das einen offensichtlich aufwendig konstruierten Fernauslöser zur Pentaflex 8 zeigt. Nur, was hängt da an der Hauptwelle, wo man die Rückwickelkurbel ansteckte ? Ein Einzelbildzähler ?
  11. Dr.Jo

    Jetzt wird´s "geschichtlich"

    Die Konstruktion des Verschlusses war schon kompliziert genug, 3 verspiegelte Blendenflügel, dazwischen immer ein Hellsektor, dann ein Lichtabdeckschieber vor dem Bildfenster, der erstmal aufmacht, bevor die Kamera zu laufen beginnt, da wurde es schon recht eng im Vorbau . Auch so hat die Pentaflex 8 durch Werkzeugbau und in der Montage soviel Arbeite verschlungen, dass es wohl unwirtschaftlich war, sie in der Fabrikation zu halten. Vielleicht hätte man noch einen einfachen Katzenaugenverschluss zum Auf- + Abblenden untergebracht. Ein völlig schließende Irisblende in den Objektiven wär´s wahrscheinlich gewesen. Heute würde ich ein Doppel-Polfilter nehmen, bei 100 ASA kein Problem.
  12. Dr.Jo

    Jetzt wird´s "geschichtlich"

    Leider lässt das Bild keinen Schluss auf des Sperrgetriebe zu, die Schaltrolle ist nicht deutlich genug zu sehen. Sie werden etwas Ähnliches verbaut haben, wie es im Bauer Selecton zur Anwendung kam. Hier noch ein paar Fakten aus meinen Recherchen: 1962 wurde die Pantaka 8b zur Pentaka Automatik. Ab 1963 lief die Produktion von Schmalfilmkameras im KKWD, später VEB Pentacon aus. Super-8 Geräte wurden gar nicht erst hergestellt. Es gab aber einen Umbau von Pentaflex-8-Kameras auf Doppel-Super-8 Film. Ein Merkblatt dazu von der Firma F.W.Planert verfasst, die wohl den Umbau machte, habe ich hier. S. Anhang. Pentaflex 8.pdf Eine Pentaflex S8, bei der sogar der Selen-Beli noch geht, habe ich hier. Der Entwicklungsingenieur Laufbild 8 + 16mm in der Zeiss Ikon AG von 1936 bis 1938 war wohl Herr A. Heinz. Formgestalter der Pentaflex 8 war Herr J. Bönisch. Der Universalprojekktor UP 700 wurde 1966 vorgestellt und wohl selbst dann noch weiter gebaut, als der RGW beschlossen hatte, Fachkinogeräte nur noch in der UdSSR und der CSSR zu fertigen (1965). Der Schneidetisch Pentacut 35 /16mm wurde gar bis 1975 gefertigt. Ein kleines Details am Rande: die Firma KKWD, Kamera- + KinoWerke Dresden, die später im VEB Pentacon aufging, wurde von Werksangehörigen gern auch als keiner-kann-was-dafür bezeichnet. Daraus klingt eine gehörige Portion Enttäuschung und Sarkasmus. Diese Infos allen zum Dank für die div. Hinweise. Das Buch von i. Schmidt, "Der unbekannte Filmstar" suche ich noch
  13. Dr.Jo

    Jetzt wird´s "geschichtlich"

    Hallo! - feine Bilder! Und gleich noch die 2-Band-Mühle. Hier im Rheinland stand mal eine E VIIB mit SepMag-Laufwerk dran. Auch schön + selten. Die 16mm Variante, das wäre ein Blick auf die Schaltrolle durchaus erhellend. Eine 4-Zahn-Rolle wird´s kaum gewesen sein.
  14. Dr.Jo

    Jetzt wird´s "geschichtlich"

    Ok, nennen wir den Ursprungsort der E VIIb einstweilen mal SBZ. Die D2 kam wohl 1952 heraus, da war die DDR gegründet. Zu finden ist ein Dir. B. Koppatsch als Werksdirektor des VEB KKW Dresden. Mag sein, dass die D2 unter seiner Regie entstand. Herr G. Pierschel hat 1965 auf 11 Seiten den UP 700 beschrieben, ebenso den Schneidetisch PENTACUT 35/16. K. Enz schrieb das Standardbuch zur Filmprojektion und -projektoren. Mehr ist schwer zu finden. Klar, K. Nüchterlein ersann die EXAKTA und S. Böhm maßgeblich die PRAKTICA. Dann wird es mit Namen aber schon dünn. In einer Arbeit der Universität Oldenburg ist zu lesen, dass Kino und Kinogeschichte wohl recht gering geschätzt werden. Istr halt irgendwie mit dem Jahrmarktsnimbus behaftet. Vielleicht mit ein Grund, warum die Konstrukteure und -teams eher im Verborgenen gewerkelt zu haben scheinen. Aber der "Erfinder" des Planetariumsprojektors, Prof. Bauersfeld, der ist bekannt. Mal seh´n was sich sonst noch ausgraben lässt. In der BRD hatten wir die Dr. A. Jotzoff als Konstrukteur bei Friesecke & Höpfner, dem wir u.a. die geniale FH99 (U)zu verdanken haben. Jan Kotte aus den Niederlanden ist der Vater des DP70. Ich danke allen Tippgebern und verweise gern auf die Kinotechnische Sammlung des Dr. Dobelmann in Löningen. Da gibt´s viel zu sehen, u.a. auch einen echten Mechau. m f G HL
  15. Dr.Jo

    Geschichtliches

    Guten Tag zusammen, diese Info samt Bitte richtet sich an aktive Filmer aus allen Bereichen, vor allem aber an alle Ehemaligen aus Langenau. Ja genau die, die noch bis zuletzt in den Genuss einer geregelten Ausbildung in Sachen Filmwiedergabe kamen. ( Hier im Westen, wo die Sonne verstaubt, endete diese ja schon mit der Nitroverbannung und Einführung des Sicherheitsfilms. Aus war´s mit Prüfung bei den Landesbildstellen.) Aber ich schweife ab. Wer von den Angesprochenen hat Kenntnis über die Namen der Konstrukteure im VEB Pentacon und den Vorgängerfirmen ? Die Namen der Personen, die D1, D2, D21 und den UP 700 zuwege brachten, werden gesucht Wer weiß etwas über die Entstehung der AK16, der AK 8, der Pentaflex 8 und der Zeitlupenkameras ZL 16 und Pentazet 35? Das Buch DER VEB PENTACON DRESDEN von G. Jehmlich ist bzgl. der Filmgeräte aus der DDR-Fertigung nicht sehr aufschlussreich, was Foto-, spez. SLR-Kameras usw. angeht aber sicher erste Sahne. Es kann sein, dass die gesuchten Väter der Geräte auch im Betrieb Carl Zeiss, Jena zu suchen sind. Ein Name war auffindbar, ein Herr Glatzer war Obermeister in der Kinomontage, er wurde nach 1945 kommisarischer Betriebsleiter im Ernemann-Werk, Dresden, das wohl später zum VEB Kinowerke Dresden umfirmierte. Auch nach 1945 sind noch E VIIb in nennenswerten Stückzahlen in die BRD importiert worden. Bevor das alles in Vergessenheit gerät, stlle ich hier diese Fragen, vielleicht lebt ja der eine o. andere Zeitzeuge oder ein Familienmitglied noch und hat Dokumente o.ä. in Besitz, diees auszuwerten gälte. Mit freundlichem Gruß Hans-L.
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