FP

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  1. Das von @Fabian ist aber auch gelungen! Wegen des Lichtleiters und seinen Kurven meinte ich nur, daß es nicht so wichtig sein kann, welche Position der Glühwendel hat, da er nicht abgebildet werden muß. ^^ Da kommt es ja eher auf die "Vorliebe" der Lampe an, wie sie brennen möchte.
  2. Bei mir steckt auch eine EPT im Netzteil. Es scheint ja vor allem auf den Brennpunkt des Reflektors anzukommen (Als "working distance" ist in einem Katalog 38,1 mm angegeben, als Anhaltspunkt). Bei einem Lichtleiter von knapp einem Meter Länge, der mehrere Kurven macht, kann es auf die Brennstellung des Wendels ja nicht mehr so sehr ankommen. Wenn @TK-Chris gerade provisorisch eine Projektorlampe eingebaut hat, und die FR bei einem sonst gutlaufenden Tongerät (bei bekanntem und für gut befundenem Material freilich) jetzt bei 6 liegt, scheint diese Lampe nicht genügend auf den "Lichtfänger" zu fokussieren. Ich sehe in meinem Netzteil bei der Halterung für die Lampe am Gehäuse Langlöcher. Vielleicht ließe sich jede beliebige Lampe, die hell genug ist, weißes Licht ausgibt und eine etwa gleiche Geometrie aufweist, einsetzen, wenn man da einen Spielraum hat - und sich traut.
  3. In dieser definitiven Aussageform halte ich das für sehr angreifbar. Zumal ein Kamera-Dummy nur analog zu stehen braucht für alles andere, das verdeutlicht: Hier wird aufgepaßt! Und auch die Unkompliziertheit "des" "Arthouse-Publikums" möchte doch bitte nicht verallgemeinert werden. Zunächst gibt es unter diesen bestimmt auch nicht wenige, die es bevorzugen, wenn "aufgepaßt" (siehe zu 1.) wird, und weiterhin habe ich das "Arthouse-Publikum" eher als kompliziert (betreuungsintensiv?) kennengelernt. Insofern steht also deine Aussage gegen meine. Grauzonen wird es auch geben.
  4. Daß der ganze Kram viel früher verfällt, als einem lieb wäre, ist mir schon klar. Dennoch gefällt mir einfach die Vorstellung der irritierten Archäologen in ferner Zukunft, die vor einem großen Rätsel stehen. ;)
  5. Nun stelle man sich vor, dieses Set überdauert 1000 Jahre, natürlich mit entsprechendem Verfall. Eines Tages graben es Archäologen aus und wundern sich, was es sein soll.
  6. Bei dem Gedanken an Drehkreuz und Sperren muß ich zwangsläufig an Bahnsteigsperren in ausländischen U-Bahnen oder an den Flughafen. Alles Orte, wo die Massenabfertigung als notwendiges Übel anerkannt wird und die Benutzer es hinnehmen, denn der Zweck des Benutzens ist nicht das Benutzen selbst, sondern die Fortbewegung an einen anderen Ort. Das bringt mich doch dazu, daß das Kino, ein Ort, der gerade deshalb aufgesucht wird, weil man sich dort aufhalten möchte, nicht geeignet ist, mit solchen Methoden seine Besucher zu empfangen. Sogar viele kinotypischen Elemente sind mittlerweile verschwunden, weil Architekten und Marktpsychologen sie für unpersönlich und distanziert halten, wie zB das vollverglaste Kassenhäuschen zur Straßenfront (Besucherschlangen im Freien...) oder die Verständigung über Leuchtschilder, in welchem Saal Einlaß oder welche Vorstellung ausverkauft ist... Gerade in einem kleinen Programmkino ist es wirklich leicht, den Charme eines kleinen Hauses zu beschwören und zu verstärken. Letztlich ist neben dem guten Programm dieser Charme der einzige Grund, ein solches Haus aufzusuchen, denn mit "gutem" Ton, großem Bild, Stadionbestuhlung usw. fahren die Multiplexe schon eine große Schau... Ein Drehkreuz gehört sicherlich nicht zu den Mitteln, die dazu zweckdienlich sind, diesen Charme zu erhalten. Die Kosten-Nutzen-Rechnung sollte also um den Punkt erweitert werden, daß man zwar Herr über die Lage wird, daß es hin und wieder einen blinden Passagier gibt, aber dafür büßt man womöglich mehr zahlende Besucher ein? Nicht, daß ich es billige, aber ein bißchen Schwund ist doch immer... und ist das Problem wirklich sooo groß? Wie @preston sturges schon anmerkte, ist das Konzept "Erst-Karte-kaufen-dann-reingehen" sozial weitestgehend anerkannt. Einfacher wäre doch, am Einlaß ein Schild aufzustellen, das den Besucher bittet, sich bei nicht entwerteten Karten an die Kasse zu wenden und das das Kino im übrigen videoüberwacht wird. Eine etwas ältere (daher größere und auffälligere) Kamera als Dummy über den Einlaß erhöht den Druck, sich konform zu verhalten doch eher, als ein Drehkreuz, das ja auch noch dazu verleitet, darüberzuklettern.
  7. Nun, ich habe mir die Scheibe nun bei gutem Licht mal genauer angeschaut, dabei habe ich leider keine Gravur oder Ätzung finden können. Natürlich lacht mich ein sattes Dunkelgrün an, wenn ich die Kanten mir ansehe, und natürlich könnte man sich vor der Scheibe schminken... daher wird das nix dolles sein, was ich da an Glasscheibe habe. Wenn ich sie in die Sonne halte, ist der Schatten etwa ein Drittel so dunkel, wie der meines Armes... :D
  8. Der TE trat vor allem gegenüber demjenigen, der den Projektor abgeholt hatte, offenbar nicht als Verbraucher auf (Kino-Adresse, aufgetreten als Kino Sowieso in Blablastadt ...), daher paßt das mit dem Haustürgeschäft (i. Ü. auch begrifflich veraltet) nicht. Unter Unternehmern ist das Recht genauso hart wie unter Privaten. Die Einbrüche in punkto Widerrufstatbestände, Keine Einschränkungen der Gewährleistungspflicht, insbes. die Sache mit dem Mangel innerhalb der ersten sechs Monate u. dgl. ergeben sich nur im Rechtsverhältnis zwischen einem Verbraucher ( =Privat) und einem Unternehmer. Daher gilt der alte Kinderspruch hier auch: Geschenkt ist geschenkt, wieder holen ist gestohlen.
  9. Man kennt die alten Kinoton-Projektionsfenster, vergleichsweise grober Metallrahmen, Hammerschlaglack, Schaumstoff als Dämpfung... Welches Glas haben die da eingebaut? Wir hatten ja schon öfter die Glas-Frage, aber wie hat man das in den 60ern oder 70ern beurteilt?
  10. Auf eine Anfrage bei Jack Roe in England habe ich vor einem Jahr eine positive Antwort bekommen, daß weiterhin auch Filmmaterial verkauft wird, allerdings muß mit entsprechenden Preisen gerechnet werden.
  11. Es gibt hier einige Dinge, die irritieren. Zunächst kommt es im Forum immer wieder dazu, daß es Angebote irgendwelcher analoger Kinotechnik gibt, wo Leute noch "richtige" Preise, wie zu damaligen Zeiten, aufrufen. Das wird meistens verschrieen als realitätsfremd, abgehoben, überzogen, Wucherei, bekloppt, ... man nenne es so. Der große - berechtigte - Einwand ist, daß das alles obsoletes Zeugs sei, lediglich mit Sammlerwert, also - wie man in anderen Sammlergebieten auch sagt - abzugeben zu dem Preis, den der Gegenüber gerade bereit zu zahlen und der Anbieter bereit anzunehmen ist. Ein Tauschgeschäft wäre eher angebracht, zB Bierkiste gegen FP30E. Dann gibt es auch solche Situationen, daß jemand versucht, schon seit Jahren dieselbe Sache loszuwerden. ST200 zu verschenken! Keiner holt ihn weg. Der Besitzer wäre froh, die Kiste loszuwerden. Hier haben wir den Fall, daß die Maschine weg muß, unter allen Umständen, und jemand hat sie geholt. Offenbar war man bereit, sie auch zu verschenken. Man hat sie verschenkt. Verschenkt, übergeben und übereignet. Alle sind doch eigentlich glücklich? Was der Beschenkte mit der Sache macht, ist seine Angelegenheit, seine und nur seine. Wäre es der jahrelang versauerte ST200 gewesen, hätte das andere (keine!) Reaktion hervorgerufen. Woher kommen also die Rufe nach einem angeblichen 14tägigen RückNAHMErecht bei einer Schenkung? Die erwähnten Urteile oder die Anspruchsgrundlage für Regreß würden mich interessieren. Solange: Zurücklehnen, Füßchen hoch, teetrinken und lächeln. Die Meo 4 ist nun auch (noch) nicht gerade ein Juwel, das so selten ist, daß man sie ins Museum stellen bräuchte. Keiner würde eine FP5, FP20 oder Ernemann XII ins Museum stellen - noch nicht. Keiner würde einen Astra G oder Golf IV als Klassiker wie den Rekord C oder Käfer bezeichnen - noch nicht. Soll doch also der gegenwärtige Eigentümer damit nach Belieben verfahren und jeden anderen von der Einwirkung ausschließen dürfen, wie wir alle es uns auch auserbitten würden. :)
  12. Das ist sehr schade, aber ich hoffe, du bleibst dem 35-mm-Kino jedenfalls virtuell treu, denn deine immer gut gewählten Signaturen bringen Heiterkeit ins alltägliche Dunkel. :)
  13. Warum gabst du deine FP30 fort?
  14. scnr Frohes, besinnliches Fest!
  15. Also, ja... Jetzt gibt es Beitragsnummern, aber was bringen sie? Sie folgen keiner erkennbaren Systematik; sie sind oft nicht fortlaufend, haben mit dem Thread als solchen nichts zu tun... Naja. Immerhin, jeder Beitrag scheint im jeweiligen Thread eine eindeutige Nummer zu haben. Wurde es vielleicht schonmal angesprochen? Wenn ja, sehe man es mir bitte nach, aber: Auf der Startseite rechts ist (wie früher) eine Liste mit aktuellen Themen. Bloß - im Gegensatz zu früher, vor dem Update, sind es nicht die neuesten Themen, sondern solche Themen, die irgendwie, irgendwoher, und warum auch immer, gerade aktuell sind (in Neusprech hieße es "sie trenden"). Gibt es da eine Möglichkeit, das zu ändern? Weiterhin: Das Vorführerforum hatte immer irgendeine Art von Icon, das Firefox abgefragt hatte, zB um es in der Lesezeichenleiste anzuzeigen. Seit dem Update fehlt das. (Luxusproblem...)