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FP

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  1. FP

    Trinkhalme aus Pappe

    Wenn bei der Planung des Hauses davon ausgegangen wurde, dass der Löwenanteil der Getränke aus dem Sirup mit Leitungswasser verdünnt werde, dann ist dieser Platz schlicht nicht da, da beißt die Maus keinen Faden ab. Wohin also mit den vielen Kühlschränken, um im Zweifel an einem Abend 1.100 Besuchern kalte Getränke anbieten zu können, wenn am Nachmittag schon 700 Leute alles weggekauft haben? Bei einer ungünstig gelegenen Weihnachtswoche bist du schnell mal 4/5 Tage ohne Belieferung, prost Mahlzeit. Ach ja, in dem Zustand, wie Glasflaschen oft ankommen, müssen sie auch noch entstaubt werden, bevor sie verkauft werden können. Ab einem gewissen zu erwartenden Umsatz ist das mit einem Personalaufwand verbunden, den am Ende keiner zahlen kann.
  2. FP

    Eissorten

    ... Solange der "mündige Konsument" die Zucker- und Milchfettverkaufskonzerne munter wegen seiner Fettleibigkeit, Diabetes und Krebserkrankungen verklagt und in einem Gesundheitssystem, das nicht davon ausgeht, dass Menschen sich gewohnheitsmäßig von Schrott ernähren, weil sie es nicht besser anerzogen bekommen haben, immense Kosten verursacht, wird kein vernünftiger Gesetzgeber aufhören, alles zu unternehmen, um eben diese Konzerne dazu zu zwingen, eine "Zuständigkeit" anzunehmen, zumal dorthin der Gewinn geht. Bei Unilever, Danone, Coca-Cola & Co. geht diese Kaufkraft übrigens ins Ausland, das bedeutet, dass von all dem Geld, das der brave deutsche Bürger jeden Tag für diesen Müll in unseren Kinos über den Tisch wandern lässt, abgesehen von dem mickrigen Anteil an Gewerbe-, Umsatzsteuer und abgezweigten Lohn(-neben-)kosten nullkommanüschte in diesem Land verbleibt. Verkauft doch wenigstens dann die Sinalco... Aber was soll der einzelne denn schon ausrichten? 😉* *Kapitalismus/Der freie Markt ist wie Krieg: Stell dir vor, keiner geht hin; Stell dir vor, keiner macht mit...
  3. Es ist ja auch interessant, wenn es sich um 35-mm-Kopien handelt, woher sie letztlich kommen, weil sich das auf die Gültig- oder Nichtigkeit des eigentlichen Kausalgeschäfts (Vertrag) niederschlägt. Gestohlene Sachen (woher kommen denn die ganzen Kopien, wenn sogar auf den Kartons gar noch der Name des Vernichtungswerks draufsteht? Im Kino "liegen geblieben" heißt auch nicht gleich herrenlos...) können weder Gegenstand eines gültigen Verpflichtungsgeschäfts sein, noch können diese wirksam übereignet werden. (Ob ein Gericht diesen Durchblick in der Materie hat oder nicht, ist doch keine Wahrscheinlichkeit, auf die man sich einlassen möchte, angesichts der persönlichen Konsequenzen hinsichtlich einer Strafsache in Hehlerei...) Bei Schmalfilm sieht es womöglich anders aus, weil derlei Kopien durchaus legal in private Hände gelangt sind, aber was 35-mm-Film anbelangt handeln wir alle auf einem Schwarzmarkt, der nur deshalb nicht ebenso auffällig ist, wie ein Drogen-, Kunst- oder Tiertrophäenschwarzmarkt, weil wir ein Nieschenhobby betreiben, das derzeit ohnehin weder einen ökonomischen, noch sonstigen Schaden verursacht. Das sollte man mal zur Kenntnis nehmen. (Erschreckend vor dem Hintergrund ist, dass dieses Forum die Rubrik Suche/Biete für jeden dahergelaufenen öffentlich einsehbar hat, in anderen Foren wird das wesentlich diskreter gehandhabt. Bestünde ein größeres Verfolgungsinteresse, könnte eine Staatsanwaltschaft mit simplen Gerichtsbeschlüssen nur aufgrund einer Angebotsanzeige [eine Anzeige hätte ja jeder Verleih erstatten können, als ob denen ein solches Forum verborgen bliebe] über Providerdaten an Einzelpersonen ein Ermittlungsverfahren richtig schön vorantreiben. Großes Kino!) Von @TK-Chris' Erfahrung hinsichtlich der Prellung über verkehrsfähige Sachen (Da ging es ja nicht nur um Kopien, sondern auch anderes Zeug?) abgesehen, würde ich als Jurist also dringend davon abraten, in dieser Hinsicht den Staatsanwalt mittelbar über die Gerichte (die sehr freudig dabei sind, was Weiterleitungen angeht) auch noch mit der Nase draufzustoßen. Weiterhin: Die Großmutter und Dagobert Duck warnen: Trau, schau, wem! Vorkassegeschäfte mit Fremden bergen immer ein Ausfall- und Insolvenzrisiko, das man selbst zu tragen hat, da wird kein Gericht der Welt stattgeben. Unser Recht geht eben immer noch von der klassischen, vis-à-vis- und Zug-um-Zug-Leistung aus, Verbraucherschutzbestimmungen greifen hier nicht, denn unter Privaten sind alle gleich. So bitter es ist. tl;dr: Es gibt im Unrecht kein Recht und auch der Junkie kann gegen den Dealer keine Ansprüche geltend machen, ohne selbst belangt zu werden. Bleibt doch zu hoffen, dass erstattete Anzeigen nicht weiter verfolgt werden... Get over it.
  4. FP

    ...unendliche Weiten....

    Soweit ich weiß, haben diejenigen, die das Kino aus dem Video so vorbereitet haben, nicht ein komplettes Startband durch 16 Säle gezogen, sondern einzelne Säle bündelweise "zusammengeklebt". So würde ich es bei einem derartigen Ausmaß auch angehen. Wichtig bei so einer Sache ist auch ein überlanges Endband, sodass nicht der letzte Akt, und wenn es ja auch "nur" der Abspann und das Verleihzeichen ist, auf längerer Distanz zwischen 2 Maschinen auf dem Boden schleift... Aber letztlich ist das in heutigen Zeiten ja nur noch eine leise Erinnerung an alte Tage. 🙂 Gerne hätte ich so einen Riesenaufbau mal gemacht. Das größte an Interlock-Erfahrung, das ich mal aufgebaut hatte, waren 3 Säle mit einem gemeinsamen, sehr kompakten BWR, der auch eine dafür ausgerichtete Interlock-Anlage hatte. Das war insofern also recht simpel.
  5. FP

    Neues Soundsystem gesucht

    Mea culpa!
  6. FP

    Neues Soundsystem gesucht

    Von Rebel hat man ja auch lange nichts mehr gehört...?
  7. FP

    SNEAKS

    Kommt ja auch auf das Publikum an, in einer Studentenstadt ist sowas (ggf. auch als OV oder OmU) ein garantierter Renner, wenn man es "hip" aufzieht, es nicht zu teuer macht und vorher etwas Folklore kommt, zB als Verlosung. Drei Freikarten für die nächste Sneak Preview sollten für keine Firma ein unvertretbares Risiko sein. Wenn es dann noch ein schönes Kino ist, wo es stattfindet, dann sind alle Bedingungen da. Sneak Previews habe ich nie als überaus profitabel erlebt, der Thekenumsatz war im Verhältnis zur Besucherzahl so la la... Aber es war ein Dienst am Kunden, vor allem mit Zielgruppenbezug. Endlich 18, endlich auch in Spätvorstellungen gehen dürfen, fand ich damals auch schon geil. Nur wegen der wöchentlichen Sneak Preview bin ich überhaupt wieder regelmäßig ins Kino gegangen und habe begonnen, mich dafür näher zu interessieren... Ach so, übrigens hat man durch die Anzahl derer, die innerhalb der ersten 30 Minuten den Saal verlassen, einen guten Indikator, ob der Film denn flopt. Falls man etwas Einfluss darauf hat, was man zur Sneak einsetzen kann, hat man gelegentlich eine eigene Testvorstellung...
  8. FP

    Abspiellautstärke

    Entschuldigt, aber hier wird eine Elfenbeinturmsdiskussion geführt. Ohne Frage gibt es katastrophale Mischungen (alles mit Schweiger ist mir da aus meiner praktischen Zeit in leidvoller Erinnerung) und sehr gute Mischungen (vor allem — wie bereits angeführt — amerikanische OV). Wonach bestimmt sich die Qualität? Diese Frage mag man langwierig diskutieren. Aber: Wie äußert sich eine schlechte Mischung? Um das zu beantworten lohnt der Blick in den Saal, zu Beginn des Hauptfilms, wenn ein Vorführer die Ton- und Bildkontrolle macht. In Sachen Ton — so wurde ich jedenfalls unterrichtet — ist die Einstellung der Lautstärke in erster Linie anhand der Sprache auszurichten. Das Kriterium der Verständlichkeit grenzt nach unten ab, das Kriterium der Erträglichkeit nach oben. Hat man eine Lautstärke gefunden, die für eine gute Verständlichkeit und gleichzeitige, lautstärkemäßige Erträglichkeit der Sprache einen guten K o m p r o m i s s liefert, muss auch auf Musik und Effekte geachtet werden. Das bedeutet, den eingangs gefunden Kompromiss wiederum Gegenstand eines neuen Kompromisses werden zu lassen, der ein rundes Gesamtbild zulässt. Auf Deutsch: Es muss am Ende gut klingen, und das bitte auf allen Anlagen; auch auf denen, die nicht High-End sind, sondern auch unterdimensioniert sind. Was nützt die tollste Mischung, wenn sie von der völlig ignoranten Haltung ausgeht, alle Kinos hätten gute Anlagen, und die, die es nicht haben, seien des Teufels. Das ist nicht nur ignorant, das ist querulant, unkollegial und letztlich unproduktiv. Im Ergebnis bedeutet das, dass eine Tonmischung mindestens die se Eigenschaften erfüllen muss: 1.) Eine halbwegs klare Abgrenzung der Sprache, die aufgrund ihrer Dynamik überhaupt eine laute, aber erträgliche Wiedergabe zulässt; 2.) Eine im Verhältnis zur Sprache zwar ebenfalls klare, aber deren Klarheit nicht einengende Abmischung der Musik und der Effekte, sodass die Sprache nicht untergeht. 3.) ... darf ergänzt werden. Sobald hierauf geachtet wird, ist schon einiges gewonnen, denn ich bin der Ansicht, dass eine Mischung unter diesen Voraussetzungen in jedem Kino mindestens passabel klingt. Der Tonmeister hat dann seine Schuldigkeit getan und im Weiteren ist es am Kino, eine Verbesserung durch eine tolle Anlage herbeizuführen.
  9. Die große Segnung durch Netflix oder Amazon besteht ja nicht darin, dass hin und wieder mal etwas Kleingeld für die ein oder andere Filmproduktion abfällt, sondern dass sie im laufenden Band sehr publikumsstarke Serien produzieren. Viele meiner Bekannten bevorzugen Serien gegenüber Filmen einfach deshalb, weil es etwas zu verfolgen gibt, das länger dauert, als die üblichen 90-120 Minuten. Ich nenne das Eskapismus... aber es kommt offenbar an. Das "tolle" an Serien ist eben, dass die Produzenten durch die geschickte Aneinanderreihung von Plot Twists, Cliffhangern und was nicht noch alles für Tricks aus der unendlichen Kiste dramaturgischer Stilmittel es schaffen, das Publikum jedesmal wieder auf die nächste Folge anzufixen. Marvel macht es ja mit verheißungsvollen End- und Abspannszenen ähnlich. Kulturhistorisch könnte man schauen, wie es zur Biedermeierzeit mit Theatern und Kneipen bestellt war, die Zeit ist vergleichbar...
  10. FP

    DCP mit 50 Bildern / Sek abspielen ???

    7,0 ... oder ich verlasse Italien sofort!
  11. FP

    Willkürliche Pausen in langen Filmen

    Das Problem ist vor allem betriebswirtschaftlicher Natur und es beginnt ja schon mit dem Personal. Um die Pause an einem gescheiten Zeitpunkt zu setzen, muss sich wer den Film ansehen. An diese Person sind Voraussetzungen gestellt! (tl;dr s. u.) 1.) Diese Person muss sich mit der im Hause vorhandenen Projektionstechnik auskennen. Warum? Je nach Server und Projektor ist das mit der Pause gar nicht so einfach. Ich meine damit nicht, dass es eine Herausforderung wäre, ein Pausentemplate mit zugehörigen Automationsbefehlen zu erstellen und dieses in die Playlist einzusetzen. Es geht mehr darum, zu wissen, welche Verzögerungen zu erwarten sind. Meine Erfahrung mit Pausen war immer von Enttäuschung geprägt, denn nie klappte es reibungslos und ästhetisch, denn die Automation arbeitet mit diskreten Zeitabständen im Sekundenbereich. Dumm nur, dass der Mensch in seiner Sinneswahrnehmung eben feiner ist und es merkt, wenn zuerst das Bild stehen bleibt und im weiteren die Bildklappe fällt. Klar, man könnte es versuchen, der Automation mehrere Befehle auf denselben Zeitstempel zu legen, nur besteht dann das Risiko, einer könnte "verschluckt" werden. Das führt dazu, dass jemand, der eine "schöne" Pause einfügen möchte (Vorführer will ich gar nicht mehr sagen...), die "Maschinerie" kennen muss! Man gleiche das mal mit der Realität in einem Großteil der zeitgenössischen Spielstätten ab, mit meiner Wahrnehmung vom Stand meines Austretens aus dem Business sehe ich da eher schwarz. 2.) Die Person muss mehrere Interessen wahren (können). Angesprochen ist vor allem die Integrität des vorliegenden Werkes. Wer also einen Handlungsstrang unterbrechen, jedoch gleichzeitig die Integrität des Kunstwerkes wahren möchte, muss ein Gespür dafür haben, wie solche erzählerischen Werke wie Filme, Theaterstücke oder prosaische Literatur aufgebaut sind. Ein Stück weit gehört das (meiner Auffassung nach) zur Allgemeinbildung, aber eben nur ein Stück weit. Wer aus dem Schulunterricht die Begriffe Exposition, Spannungsbogen, retardierendes Moment, Climax, etc... kennt, hat einen gewissen Vorteil. Bloß, gerade im Programmkino hat man es nicht selten mit Filmen zu tun, die genau diesen, seit den Griechen nun bis zum Erbrechen ausgereizten, starren Rahmen durchbrechen. Wo in einem der beiden Nymphomaniac-Filmen hätte man d a s retardierende Moment finden wollen? Ganz gleich geht es ja schließlich darum, den Film in (mind.) zwei Teile zu trennen, denn eine Pause 15 Minuten nach Beginn oder vor Ende ist witzlos, schließlich wollen die Besucher auf Toilette und der Betreiber möchte ihnen dabei an der Theke noch ein paar Pfennig aus der Tasche ziehen. Wo also in der Mitte, wo sich meistens die komplexe Handlung voll in Fahrt befindet, soll man anhalten? Am besten bei einem Schnitt, der zwei komplette Settings voneinander abtrennt. Für diese Momente muss man ein Gespür haben und gleichzeitig bedenken, dass wirtschaftliche und individuelle Interessen mitspielen. nun für das tl; dr: 3.) Diese Person muss motiviert sein! Was bringen beste Kenntnisse über Vorführtechnik, Dramaturgie und den Kinobetrieb sowie Sympathie für das Publikum, wenn man keinen Bock hat? Also, die perfekte Pause wird es nicht geben. Sie gab es auch zu analogen Zeiten nicht, seitdem sich Kopierwerke auch nicht immer daran gehalten haben, die Aktwechsel am dramaturgischen Aufbau auszurichten. Dafür entschädigt die Pause an sicht für ihre Durchführung vor allem dann, wenn man Kino als soziale Institution begreift. In der Pause kann man über bereits gesehenes reflektieren, über noch zu sehendes spekulieren und erste Interpreationen wagen; geht man nicht alleine ins Kino gelingt so ein Austausch. Das finde ich schön und lässt mich darüber hinwegsehen, ob das nun passend war. --- ab hier off Topic, ignorabel --- Ein Heinz Riech war als Kind seiner Zeit im Umgang mit sächlichen Angelegenheiten eben weitaus pragmatischer und wenig sentimental, als man es heute ist, nachdem man heute erkannt haben mag, was einem durch den teilweise etwas irrsinnigen Fortschrittsgedanken der Nachkriegszeit abhanden gekommen ist. Das mag hier mit Kinotradition beginnen und endet mit Betonwüsten statt pittoresken Altstädten. Dessen ungeachtet hat ein Heinz Riech ebenfalls als Kind seiner Zeit deren Zeichen verstanden und dem Kino als Betrieb jedenfalls einen Dienst erwiesen, indem er in den angespannten Zeiten infolge des Konkurrenzdruckes durch andere Formen der Freizeitgestaltung in einer erneut gefestigten Wohlstandsgesellschaft, das eigentlich aus einer Armut heraus entstandene Konzept des Kinos weiterhin schwimmfähig zu halten vermochte. Die Mittel, derer er sich bediente, waren radikal und rabiat, gleichzeitig aber effektiv und effizient. Das Konzept des Heinz Riech war bestimmt nicht auf Nachhaltigkeit und Langfristigkeit angelegt und ich vermute mal, er selbst wird geahnt haben, dass falls es zu einer Besserung der Situation kommt, er damit einpacken kann. Die alten UFA-Schachteln hatten sich dann mit den 90er Jahren und den aufkommenden Multiplexen so dermaßen überlebt, dass man lieber einen H&M reingebaut hat. So, wie du nun Heinz Riech würdigst, müsstest du auch Flebbe würdigen. Seine Mittel sind ungekannt, aber er betritt einen neuen Weg im Versuch, das Kino den wiederum gewandelten Gewohnheiten einer nicht nur seeeehr verfestigten Wohlstandsgesellschaft anzupassen, sondern auch besonders auf das in den letzten 20 Jahren gestiegene Bedürfnis nach Individualität einzugehen. Wer weiß, eventuell überlebt sich gerade das Betriebskonzept des Multiplexkinos für die Massen, ohne dass es die Eigner (in Hybris?) erkennen. Wohl dem, der gegen nonlineare (hierin liegt der große Unterschied zum Fernsehen damals, ich muss für eine Angebotserweiterung das Haus gar nicht verlassen!) und stets verfügbare Home-Entertainment-Angebote einen attraktiven Mehrwert bieten kann. (Nur der Nostalgiefaktor alleine reicht wohl nicht mehr aus...)
  12. FP

    FP 20 zum Transport zerlegen

    Die a l t e FP 20 (bauart Philips/Eindhoven) ist jedenfalls leichter, als 200 kg, wenn sie zerlegt ist. Je nach Ausführung besteht sie jedenfalls aus der "Säule" und dem Standfuß, der aus etwas stärkerem Blech gebogen ist, als der Säulenkorpus. Die Säule ist der Träger für den Motor und alle Mechanik. Ältere Ausführungen haben eine angeschraubte Plattform für das Lampenhaus (Tischplatte), wobei aus einer Epoche auch -- wie von der FP 30 bekannt -- ein direkt angebautes Lampenhaus bekannt ist. Von Spulenkästen gehe ich mal nicht aus. Meine Maschine wurde wie folgt transportiert: Den Standfuß, die Tischplatte und das Lampenhaus hatte ich zuerst bewegt, wobei ich den Standfuß auch zuerst auf das neue Podest montiert hatte. Die Säule wurde mit Spanngurten auf eine Sackkarre fixiert und so auf einem Anhänger befestigt. So ließ sich die Säule vor Ort leicht entladen und über die Treppe in einem Mietshaus-Altbau in den ersten Stock befördern. Zu zweit lässt sich die Säule auch auf menschliche Weise in den Standfuß auf einem ca. 40 cm hohen Podest befördern (so schwer kann sie also nich sein...). So. Was soll das Schild aussagen, wonach die Treppe für maximal 200 kg freigegeben ist? 200 kg für jede Stufe oder für das gesamte Konstrukt?! Kaum zu glauben, dass die Maschinen ihren Weg in den BWR gefunden haben, aber danach die Treppe erneuert wurde. Ich vermute, dass die Treppe für eine Last von 200 kg je Stufe "freigegeben" ist, d. h. wenn zwei Personen die Säule die Treppe runterhieven, verteilt sich die Last der Maschine gleichmäßig und die Personenlast jeweils auf die Stufe(n) auf denen gestanden wird. Das sollte je Stufe 200 kg nicht überschreiten; abgesehen davon sind solche Angaben (aus Gründen der Haftung) immer mit Toleranzen verbunden. Falls es die Treppe zulässt, können auch für die Sackkarre zwei stabile Dielen verlegt werden, welche die Last gleichmäßig auf die Stufen und die Treppenabsätze ableiten. Die alte FP 20 hatte keinerlei Einbaugeräte in der Tür, da erst die FP 30 so entworfen war -- deswegen ist sie etwas stärker in ihren Maßen --, dass man in die Tür eine Tellersteuerung oder Tapedecks und Verstärker hat einbauen können. Ich vermute, dass die FP 30 die holländisch-deutsche Antwort auf die zeitgleich aufkommenden, amerikanischen Konsolprojektoren sein sollte. (Hat womöglich super funktioniert, bevor sich Stereoprozessoren in der Masse durchsetzten und die Tonanlagen raumgreifender wurden; FP 50 und so...) Übrigens kann man schon vor dem Transport der Maschine überlegen, was alles an überflüssigem Ballast eliminiert werden kann. Maschinen aus Center-Betrieben hatten gerne zusätzliche Motoren für Interlockbetrieb, die man gerne vorher ausbauen kann. Wo ein Wille ist, ist ein Weg.
  13. FP

    Neulich an der Kinokasse...

    Neulich, in einer Frankfurter Apfelweinwirtschaft: irgendwie geht es um Kino; Sie: „Aber die Leut bleiben ja daheim, vorm Fernseher... ist ja eh gemütlicher...“ Er: „Ach, da gibts ja jetzt diesen komischen Laden am Eschersheimer Tor... dieses Metropolis. Aber ich bin ja früher immer gern ins Royal gegangen, in diesen Riesenkasten. Jetzt ist da irgendsoein Proletenbunker oder sowas, wo man Scheiß kaufen kann, denn keiner braucht.“ Sie: „Joa...“
  14. FP

    Atmos Dolby CP850

    Sofern es nicht mal so, mal so dieses oder jenes FTR dann und wann betrifft, und vor allem falls z. B. mehrere bisher zuverlässige Atmos-CPLs nach wie vor zuverlässig laufen, tippe ich - wie Vogel es zwitscherte - auf ein KDM-Problem. Das Netzwerk wäre ja nur dann plausibel eine Ursache, falls es grundsätzlich bei der Wiedergabe zu Problemen käme und eine Abhängigkeit von der jeweiligen CPL ausgeschlossen ist.
  15. FP

    Cinemaxx mit Dumping-Preisen

    Wie es Prof. Dr. Fate schon sagte, womöglich reicht es ihnen einfach. Im Grunde ist das ein höchstmathematischer Vorgang: Eine mindestens sechsdimensionale Funktion (Ertrag aufgetragen gegenüber dem/der Eintrittspreis, Personaldichte, Personalkompetenz, Hygiene, technischer Ausstattung, technischer Zuverlässigkeit, u. v. m.) wird auf ihr Minimum untersucht. Das entsprechende Ergebnis hat der ad 1. und ad 2. hinzunehmen, d. h. der "Eintrittspreis" und die "Personaldichte"; selbstverständlich zu Lasten ad 3 ff. Logisch. (Um eventueller Kritik vorab zu begegnen: Wer sich des EC- oder Onlinebankings bedient, wer Online-Lieferdienste bemüht, wer seine Altersvorsorgung mittels des vermeintlich nachhaltigen Immobilienfonds der örtlichen Volksbank aufbessert, wer im Glashaus sitzt, wer etc., der macht bei den grundlegenden Abläufen auch mit. Auf eine klein- wie auch großformatige Langfristigkeit hinsichtlich nachhaltigen Wirtschaftens kommt es da doch gar nicht an.)
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