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macplanet

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  1. NB: Auch wenn der Amazon-Verkäufer "KODAK-Store" heißt und gelb-rote Logos verwendet - das ist nicht Kodak, sondern irgendeiner enorm windiger Verkäufer aus Frankreich.
  2. Wenn das örtliche Programmkino mit an Bord ist (und die Lust drauf haben), dürfte es das Einfachste sein, die mit ins Boot zu holen und über die die Filme zu buchen. Verleiher reden am liebsten mit Kinos und arbeiten mit normalen Spielfilmabrechnungen. Ggf. lohnt sich die Anschaffung eines Laptops mit Lizenz z.B. von NeoDCP - damit sind dann auch Vorstellungen von DCP (auch verschlüsselt) möglich, sofern der jeweilige Verleih das mitmacht. Natürlich fallen immer noch sehr viele Filme raus, aber das Angebot ist dann doch sehr groß. Das Kino muss man halt fair finanziell beteiligen ...
  3. Es war natürlich überspitzt formuliert ... Gleich noch ein Werbeblock: Wir zeigen am Sonntag, 10. Januar exakt 100 Jahre nach der Uraufführung "Metropolis" in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche Nürnberg, live begleitet durch Hilde Pohl (Kirchenorgel) und Yogo Pausch (Percussion). Das wird ganz sicher nicht historisch korrekt, aber sehr gut ... (Ticketing startet Mitte Oktober)
  4. Ah ja, die Silberleinwand ist natürlich entscheidend. Schade, aber so ist es halt ... Ich fände es nur echt mal spannend, mitzuerleben, wie solche Sachen "damals" tatsächlich waren. Deine Sensurround-Vorführung beim Festival vor einigen Jahren hat ein ähnliches Interesse befriedigt ... Mich würde auch echt interessieren, wie es in den 20er Jahren war, einen Stummfilm zu sehen - also nicht wie heute mit aufwendig vorbereiteter Musikbegleitung oder so, sondern vermutlich in vielen Fällen mit irgendsoeinem halb-betrunkenen Kino-Pianisten, der sich mit diesem Job ein paar Mark verdient.
  5. Habt Ihr so was schon mal authentisch in der Schauburg gezeigt bzw. besteht eine Chance, das zu machen? Würde ich furchtbar gern mal sehen!
  6. Und die Seite ist zurück ...
  7. "Wird geregelt" 😉 Da ist was schiefgegangen, aber kein Grund für Panik. Chef versucht, auf dem Rückweg aus dem Urlaub Dinge zu regeln 😉
  8. Auch das mag alles sein - Amelie war aber vor unserer Zeit und bei Paulette und Monsieur Claude hat Torsten uns noch keine großen Filme zum Start gegeben. Toni Erdmann kann ich in der Tat bestätigen …
  9. Du hast natürlich mit allem völlig recht - aber obwohl es abzusehen war, ist das enorm gute Ergebnis für "Vaterland" hochinteressant, da es symptomatisch für größere Entwicklungen ist: Neue Visionen hatte auch früher immer erfolgreiche Sommerfilme. Früher waren das aber Filme wie "Monsieur Claude", also französische Komödien von künstlerisch eher mittlerer Güte. Jetzt haben sie mit "In die Sonne schauen" und "Vaterland" zweimal einen anspruchsvollen Film an einem Starttermin zum Erfolg gebracht, der früher für so einen Film eher nicht gewählt worden wäre. Generell sehe ich eine enorme Verschiebung der jahreszeitlichen Effekte. Die Unterschiede zwischen den Monaten flachen sich erheblich ab. Das hat bei uns so richtig mit Barbenheimer begonnen und hat sich seitdem erhalten: Das traditionelle Arthouse-Publikum hat gelernt, dass man auch im Sommer ins Kino gehen kann. Dabei sind bei uns insbesondere die frühen Vorstellungen viel besser besucht als früher: vor einigen Jahren war die 17-Uhr-Schiene im August fast tot. Ich führe das insbesondere darauf zurück, dass auch das ältere Publikum verstanden hat, dass Klimaanlagen nichts Böses sind ... Bei uns gibt es immer noch ein kleines Sommerloch von Ende Juni bis Mitte August (also bis zum Anfang der Sommerferien). Der Herbst-Boom beginnt aber nicht mehr wie früher Mitte September, sondern vier Wochen früher. Ich rede implizit auch über "Spaziergang nach Syrakus" - "Vaterland" ist ja schon der zweite Film immerhin weniger Wochen, der bei dezidiert älterem Zielpublikum im Sommer sehr gut läuft. Bei Vaterland hätte ich auch drauf gewettet, bei Syrakus niemals. Dass diese Filme von Pandora und Neue Visionen rausgebracht wurden, ist kein Zufall - diese Verleiher machen (neben einigen anderen) einfach gute Arbeit. Ein Film wie Vaterland hätte auch früher immer gut funktioniert. Neu ist aber die Dynamik. Wir hatten sowohl eine ausverkaufte Cineville-Preview als auch schon am Donnerstag in der HV fast volles Haus. Früher hätte so ein Film eine viel flachere Anlaufkurve gehabt und insbesondere am Donnerstag weit weniger Besucher. Generell haben wir die Pandemie nicht nur überwunden, sondern weitaus bessere Zahlen als vorher - bei uns ist das Niveau inzwischen fast 25 Prozent über dem bisherigen Rekordjahr 2019. Das hat m.E. andere Gründe als der aktuelle Boom im Gesamtmarkt (da unser Erfolg viel weniger an einzelnen Titeln wie "Spider Man" oder "Die Odyssee" hängt). Ich spekuliere bzw. hoffe, dass unser Boom nachhaltiger ist.
  10. Torsten did it again …
  11. Du wirst viel Spaß haben. Ich hab selten einen Film gesehen, der gleichzeitig so unfertig, unperfekt, abgedreht und absolut großartig ist. Und sehr analog ...
  12. Nein, seit dem SMTPE-Rollout muss jedes aktuelle System auch andere Frameraten können. Und natürlich erstellt man ein DCP mit der Framerate und der Aspect Ratio, in der der Film aufgenommen wurde.
  13. macplanet

    IMAX Nürnberg

    Unter den Decken in den Foyers sah man noch lang Reste alter Interlock-Einrichtungen - das waren glaub ich die letzten Überbleibsel der analogen Projektion. Sind aber m.W. inzwischen auch verschwunden.
  14. macplanet

    IMAX Nürnberg

    Das steht noch immer da, wo es immer stand, und ist in dem gläsernen BWR noch gut zu sehen. Die Projektoren fürs Cinemagnum stehen in einem neuen BWR weiter oben. Es wurde mal berichtet, IMAX habe die Geräte durch Ausbau einiger Teile außer Betrieb genommen - ich weiß aber nicht, ob das stimmt.
  15. Künstlerisch auch. Jemand, der so hoch fliegen will wie Nolan, zieht halt auch immer besonders viel (und oft auch sehr berechtigte) Kritik auf sich. Aber ein Film mit 94% bei Rotten Tomatoes und im Schnitt 4.4 bei Letterboxd ist bestimmt nicht missraten - unabhängig vom kommerziellen Erfolg. Und er findet ja sogar die Gnade von WMS:
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