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Filmbandfreund

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  1. Vielleicht hat es irgendetwas damit zu tun: http://www.photoscie...co.uk/Grain.htm. Keine Ahnung, woher dieser Effekt kommt, logisch ist es nicht.
  2. Gutes Interview. Ich persönlich habe mir ja die Verwendung der Begriffe „Zelluloid“ und „analog“ im Zusammenhang mit dem Filmbild verboten. Ein Filmstreifen besteht weder aus Zelluloid noch ist das Bild darauf analog im herkömmlichen Sinn. Das Gegenstück zum Film ist auch nicht „digital“, sondern „Video“. In Kinos werden Videos gezeigt, die nicht so genannt werden, weil dieser Begriff im Gegensatz zu digital kein Prestige hat. Video kann weiter unterteilt werden in analoge und digitale Verfahren. Kennzeichen von Video ist die Zerlegung des Bildes in ein Signal. Das ist beim Filmbild nicht der Fall. Nur ein Signal kann analog oder digital sein, weshalb die Begriffe auch nur bei Video sinnvoll sind.
  3. Zumindest dürften dem durchschnittlichen Besucher die Unterschiede in der Projektionsqualität bei Videoprojektoren nicht so leicht nachvollziehbar sein. Die Projektoren unterscheiden sich äußerlich nur in der Größe. Beim Filmband wird der Unterschied auch Uninformierten sofort deutlich. Es wird auch nach der abgeschlossenen Umstellung der Kinos auf Videorojektion eine Nachfrage nach Filmprojektion geben, weil sie einfach das Potenzial hat, zu begeistern. Diese Nachfrage wird vielleicht nicht groß sein, trotzdem gibt es keinen Grund, warum diese Nachfrage nicht bedient werden soll, solange dafür bezahlt wird. Wenn Verleiher die Verfügbarmachung von 35-mm-Kopien einstellen, weil die Herstellung zu teuer ist, bezieht sich das auf den Vergleich zur Festplatte. Wenn hingegen das Flmband als Produkt mit seiner eigenen Berechtigung verstanden würde, würde nicht das Angebot eingestellt, sondern einfach der entsprechende Preis dafür verlangt. Eine bessere Möglichkeit wäre, dass Veranstalter nur die Aufführungsrechte beim Verleiher einkaufen und die 35-mm-Kopie bei einem anderen Anbieter herstellen lassen. Ich habe Verständnis dafür, wenn die Studios einen Film international möglichst gleichzeitig starten lassen möchten und dafür ist die flächendeckende Digitalisierung nötig. Aber nach der Kinoauswertung gibt es meiner Ansicht nach keinen Grund, Filme nicht auch im 35-mm-Format (oder welches Format auch immer gewünscht wird) zuzulassen.
  4. Wenn ich beim Kino bleibe, dann wird es wohl digital bleiben, solange es Kinos gibt. Allerdings gibt es da neben der Möglichkeit der Projektion noch die Möglichkeit der Wiedergabe über eine aktive Bildwand. Eine Renaissance der filmbasierten Wiedergabe ist jedenfalls kaum zu erwarten. Es sei denn, die Leute hätten sich irgendwann am digitalen Kino so sattgesehen, dass wieder etwas Neues her muss, und die Marketingleute kämen in ihrer Not auf die Idee, die filmbasierte Wiedergabe als etwas ganz Neuartiges und Besonderes zu verkaufen. Das Gedächtnis über die Generationen hinweg ist kurz, und so wird Hinz und Kunz vielleicht in 50 Jahren schon, gar nicht mehr wissen, dass es das mal bereits gegeben hat. Unbedingt. Computer und Internet würden ja ohne Digitaltechnik gar nicht funktionieren. Als Nachteil empfinde ich den zunehmenden Verlust der haptischen Komponente. Die Technik wird immer weniger greifbar und verstehbar. In Bezug auf das Kino ist die Abbildung realer Objekte bei der filmbasierten Projektion wenigstens noch physisch vorhanden, während sie bei der digitalen Wiedergabe nichtmal mehr das ist. Denkbar wäre, dass ein Mittelweg hinzukommt zwischen den Extremen mit der digitalen Speicherung als Binärdaten, also mit nur zwei Werten auf der einen Seite, und der analogen Speicherung mit beliebig vielen Werten andererseits. Das können zum Beispiel 16 Werte sein wie bereits beim Farbmikrofilm oder auch viel mehr. Das hängt von geeigneten Speichermedien ab und von der Möglichkeit des exakten Auslesens. Denn Letzteres ist es ja vor allem, was die Stärke der digitalen Speicherung ausmacht: Die exakte Ermittlung der gespeicherten Werte. Vielleicht gibt es eines Tages einen analogen Speicher, mit dem Werte beliebig genau gespeichert und wieder ausgelesen werden können.
  5. Das möchten doch alle. Laufstreifen nerven einfach nur. Die gehören nicht auf die Leinwand, egal, wie lange der Film schon läuft. Mit dem 35-mm-Film ist es hier und heute möglich, ein ausgezeichnetes Bild zu liefern, das auch den heutigen Ansprüchen gerecht wird. Das ist überhaupt nicht mit der Holzklasse in der Bahn vergleichbar. Als 35-mm-Fan wünsche ich mir lediglich, dass die Filmprojektion im Angebot bleibt, und sei es auf Sparflamme, für diejenigen, die das sehen wollen und wenn es geht, in einer guten Qualität. Kein Anhänger der Filmprojektion möchte die Digitalisierung verbieten, wie es ihnen offenbar unterstellt wird. Aber Filmbandfeinde in den Filmstudios wollen die Filmprojektion abschaffen, und es scheinen mir eher die Anhänger der Digitalisierung zu sein, die jaulen, etwa weil die Digitalisierung nicht schnell genug vonstatten geht, oder weil es immer noch ein paar Unverbesserliche gibt, die der Filmprojektion huldigen. Man hat es halt noch nie mit direkt ausbelichtetem Material probiert. Oder doch? Damit, also ohne analogen Kopierverlust, sollte es klappen. Ein Versuch wäre interessant. Ich stelle mir vor, dass direktes Ausbelichten der nächste Schritt in der Serienkopierung gewesen wäre. Keine Ahnung, ob das wirtschaftlich machbar gewesen wäre. Mit der langsamen Arrilaser-Methode sicher nicht.
  6. Es muss ein anderes Kino gewesen sein. Das Hollywood gab es 2008 seit drei Jahren nicht mehr. Zur Erinnerung
  7. Ich habe einen interessanten Film entdeckt: den Ilfochrome Microgaphic: http://www.bon-image...me-micrographic http://www.ilford.co...aphic/index.asp Der wäre vielleicht für die Fotosache geeignet. Er bietet eine hohe Auflösung, gute Farbtonwiedergabe und ist lange haltbar. Ist aber ein Positivfilm (jedoch kein Umkehrfilm). Leider habe ich keine Angaben zur Konfektionierung (und Preise) gefunden und weiß daher nicht, ob das 16-mm-Format verfügbar ist. Privatkunden scheinen demnach die Ausnahme zu sein. Ein Problem könnte allerdings die niedrige Empfindlichkeit sein (weniger als 1 ASA).
  8. Digitales Bildmaterial (egal ob Fotos oder Videos) auf Film zu belichten zwecks Archivierung halte ich schon lange für sinnvoll. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass das irgendwann ein Renner wird. Zumindest mit niedrig empfindlichem Super-16-Film sollten 1600 Pixel kein Problem sein. Die entscheidende Frage ist, wie gut man die Pixel bei Bedarf wieder in den Computer bekommt. Auf jeden Fall würde ich vorher Tests machen, das heißt, vom belichteten Testfilm wieder Abzüge oder Scans durchführen, um zu sehen, ob die Qualität, die daraus entsteht, ausreichend ist. Nicht dass es sonst irgendwann zu Enttäuschungen kommt. Pixelgenaues Einscannen dürfte für Heimanwender kaum machbar sein (ist aber grundsätzlich möglich). Ob Negativ- oder Umkehrfilm besser geeignet ist, ist eine gute Frage. Bei Umkehrfilm ist die Qualität einfacher von bloßem Auge zu erkennen. Er hat zudem den Vorteil, dass mit einer Lupe der Bildinhalt sofort sichtbar ist. Negative sind schwieriger zu erkennen. Aber oberstes Kriterium muss sowieso die Haltbarkeit sein. Sonst ergibt das Ganze wenig Sinn. Warum willst du aber zuerst einen Film daraus machen? Das verschlechtert doch nur die Qualität der Einzelbilder!
  9. Das stimmt natürlich. Das eine ist die Theorie, das andere die Praxis. Film ist heikel. Unprofessioneller und falscher Umgang damit rächen sich sofort. Mein Nickname besagt nur, dass ich es mag, nicht dass ich mich der Realität verweigere. Daran besteht kein Zweifel, jetzt wo die Einstellung der Kopienlieferung angekündigt ist. Aber bisher ging es eben auch ohne. Die Umstellung ist teuer. So lange es nicht nötig war, musste es sich irgendwie lohnen. Bin ich nicht, aber ich will den Kinos ja auch keine Vorschriften machen. Sie sollen das tun, was sie tun müssen. Das ist das Problem der falschen Entscheidungsträger. Würden die Kinos die Kopien bezahlen, könnten sie Qualität bestellen. Dafür könnten sie höhere Eintrittspreise verlangen. Ich habe es verstanden. Aber das ist für mich noch lange kein Grund, die Vorgänge zu glorifizieren!
  10. Weiß nicht. Ich finde nur, dass du die 35-mm-Technik übertrieben negativ beurteilst. Ich will sie auf keinen fall positiv verklären. Ich weiß, wie unvorteilhaft sie aussehen kann. «Die Welt» führt keinen technischen Wandel durch. Da stecken immer Menschen mit Interessen dahinter. Ein technischer Wandel könnte genauso gut nicht stattfinden. Auch die Kinodigitalisierung passiert nicht einfach so. Man hätte auch einfach mit der 35-mm-Technik weitermachen können, sie verbessern können, und das wäre dann für weitere 100 Jahre das Normalste der Welt gewesen. Auf jeden Fall wird es kein ewiger Wandel bleiben, denn es gibt nicht beliebig viele Möglichkeiten, einen Film zu zeigen. Man kann höchstens zwischen verschiedenen Möglichkeiten wechseln, aber es können nicht immer neue hinzukommen. Aber nicht bei den heute üblichen Laufzeiten von wenigen Wochen! Die meisten Kunden bezahlen für eine gute Vorführqualität, nicht für die Technik, die sie erzeugt.
  11. Nun, schlechte 35-mm-Qualität hatte noch nie seine Berechtigung. Wenn sie schlecht ist, hat entweder das Kopierwerk oder das Kino etwas falsch gemacht. So viel Anspruch muss sein, das heißt, man darf dies nicht aufs Format schieben! Gegen gute 35-mm-Qualität hingegen können nur ausgesprochene Digitalfreunde etwas haben.
  12. Man muss sich das mal vorstellen: Es gibt etwas, das etwas kann und nimmt stattdessen etwas anderes, das es noch nicht kann! Tolle Logik! Und hat nicht auch Film noch Entwicklungspotenzial? Alles seit Jahren bereits mit 35-mm-Film möglich. Das würde technischer Stillstand oder Rückschritt bedeuten, aber ich befürchte, dass es genauso kommen wird. Von allem Möglichen hat man als Konsument die Auswahl zwischen Ramsch und Qualität. Warum nicht auch beim Kino? Warum schließen sich dannn die 35-mm-Fans, von denen sicher einige auch Geld haben, nicht zusammen, und veranstalten ihre eigene Party? Um eine gute Filmkopie auf einer guten Anlage zu sehen, würde ich viel Geld bezahlen. Billige Massenkopien nicht, aber in Verbindung mit der Digitaltechnik könnte man so viele Filmkopien herstellen, wie man will. Das ist alles eine Frage des Preises.
  13. Streng logisch stimmt die Aussage auf jeden Fall: Die Qualität von heute konnte früher nur mit 70-mm-Film erzielt werden. Allerdings ist diese Erkenntnis trivial. Etwas anderes wäre es, wenn behauptet würde, mit 35-mm-Film erreiche man heute die ehemalige Qualität von 70-mm-Film. Ist dem so?
  14. Ich bedanke mich ebenfalls für die interessanten Einblicke. Die Cinetyp-Website ist ja Wahnsinn! So detaillierte und allgemeinverständliche Informationen findet man selten auf den Seiten eines Unternehmens.
  15. Danke, Filmtechniker, das ist sehr interessant. Wie lange dauert es denn eigentlich, einen Film mit Laser zu untertiteln und wie lange dauerte es mit den Stempeln? Ich kann mich auch noch an einen Untertiteltyp erinnern, bei dem die Schrift vor hellem Hintergrund dunkler wurde, sodass sie lesbar blieb. Wie wurde das gemacht? Untertitel, die immer weiß blieben, wurden vor weißem Hintergrund unlesbar.
  16. Ich möchte meine obige Aussage in Bezug auf die Pixelsichtbarkeit wie folgt ergänzen: Letzthin habe ich mir einen Film mit Untertiteln angesehen (den neuen Mission: Impossible) und an den Untertiteln sah ich die Pixel so deutlich, wie man sie nur sehen kann. Der übrige Bildinhalt war nicht betroffen. Die Pixel waren in der Entfernung einer Bildhöhe sehr deutlich zu sehen und in der Entfernung einer Bildbreite immer noch gut wahrnehmbar. Stehende, harte und kontrastreiche Kanten, wie sie eben bei Text vorkommen, sind also ein Problem. Vielleicht war die Glättung auch nicht gut. Dies hat für die Schweiz eine stärkere Bedeutung, da hier die fremdsprachigen Filme in der Regel mit Untertiteln gezeigt werden. Hier sind die gelaserten Untertitel beim Filmband klar im Vorteil. Ich werde sie vermissen. Natürlich muss das noch kein großes Problem sein. Man kann die Pixel bei Untertitel als nebensächlich in Kauf nehmen.
  17. Nein. Die Bezeichnungen müssen eindeutig bleiben. Neu ist einfach, dass Videokameras ausgezeichnete Qualität liefern können. Aber es bleiben Videokameras. Umgekehrt ist ja auch noch die billigste 8-mm-Film-Kamera eine Filmkamera. Die Begriffe «Film» und «Video» stehen für das Aufnahmeverfahren, nicht für die Aufnahmequalität. Aus historischen Gründen mögen diesen Begriffen eine solche Konnotation anhaften, aber das wird sich ändern. Könnte das damit zusämmenhängen, dass Unterschiede zwischen zwei Bildern viel weniger auffallen, wenn eine Dunkelphase zwischen ihnen liegt? So ist es jedenfalls bei Einzelbildern, zwischen denen – unterbrochen von einer deutlich wahrnehmbaren Dunkelphase – gewechselt wird. Möglicherweise spielt das auch bei nicht oder kaum wahrnehmbaren Frequenzen eine Rolle.
  18. Hängt das nicht auch mit dem Sitzplatz zusammen? Seitliche Plätze sind bei 3-D noch problematischer als sonst, stelle ich mir vor, wegen der Perspektive. Und je weiter vorne man im Kino sitzt, desto unnatürlicher wird der 3-D-Eindruck. Wenn ich das ausprobiert habe, erschien alles in der Tiefe gestaucht, was unangenehm wirkte. Dieses Problem gibt es, weil alles, was sich vor der Leinwand abspielt (also bei negativer Parallaxe) im Raum zwischen Zuschauer und Leinwand Platz finden muss. Aber auch bei positiver Parallaxe bestimmt der Sehabstand die wahrgenommene Tiefe. Im Prinzip gibt es bei 3-D-Filmen einen optimalen Betrachtungsabstand. Besonders unangehm finde ich es aber, wenn Doppelkonturen sichtbar werden. Bei Polarisationsverfahren sind ja gerade eben auch die seitlichen Plätze stärker betroffen.
  19. Ich muss dem Dokument widersprechen: Ein 2K-Bild ist von der ersten Reihe aus betrachtet nicht scharf, höchstens nicht unscharf. Wenn das Problem nur die Pixelsichtbarkeit betreffen würde, bräuchte es auch kein HD-Fernsehen, da PAL-Auflösung auch bei verhältnismäßig geringem Betrachtungsabstand mehr als ausreichend wäre. Es würde genügen, die Pixel zu kaschieren. Die errechnete nötige Pixelzahl ist denn auch fragwürdig, da die besagten 9 Linienpaare nur im allergünstigsten Fall mit 18 Pixeln dargestellt werden können. Logisch wäre es, vom ungünstigsten Fall auszugehen.
  20. Ich habe den Buchstaben ě gesehen, und kam deshalb auf Tschechisch. Aber die Schrift war schlecht, vielleicht war's ein č. Danke für die Richtigstellung.
  21. Ja, der Film verfügte über einkopierte tschechische Untertitel, die auch nicht mehr so frisch waren. Aber warum war BELA eigentlich so unscharf? Ich dachte erst, die müssten den Projektor erst scharfstellen. Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich erst auf den Nachmittag gekommen. Zumal es im Kino an diesem Vormittag recht kalt war und ich deshalb auf den Nachfolgefilm verzichten musste, um mich aufzuwärmen. Toll war die Schärfe bei SHEHERAZADE. So muss es sein!
  22. Das ist richtig. Wenn das Master für das DCP gut ist, sind es auch die Kopien. Bei Filmkopien gibt es diese Garantie nicht. Auch Videoprojektoren müssen gut konstruiert und gewartet sein. Wie alle Geräte verschleißen mit der Zeit auch Videoprojektoren.
  23. Auch bei der Digitalprojektion ist bei der Qualität im Prinzip nach unten hin alles offen. Zwar verschlechtert sich die Qualität beim Kopieren der Daten nicht, aber wenn das Master schlecht ist, nützt das nichts. Zum Glück wird da offenbar auf gute Qualität geachtet. Wackeln kann das Bild nur, wenn dieses Wackeln in der Bildinformation vorhanden ist. Dann würde es sich aber um ein bewusst eingesetztes Stilmittel handeln. Bei den modernen DCI-konformen Projektoren gibt es eigentlich keine Nachteile. Das Problem der Pixelsichtbarkeit scheint heute gelöst zu sein. Das Bild einer optimalen Digitalprojektion und einer optimalen 35-mm-Projektion unterscheidet sich kaum. Da kommt es einfach darauf an, was einem besser gefällt. Mir gefällt die Filmprojektion besser, weil ich finde, dass das Bild interessanter und plastischer aussieht. Das digitale Bild dünkt mich weniger greifbar.
  24. Es braucht keine Sperrstifte. Maxivision arbeitet mit einem elektronischen Verfahren, wobei das Bild an einbelichteten Marken ausgerichtet wird. Gut, je weniger Elektronik, desto robuster das System. Von daher wären Sperrstirfte vorzuziehen. Aber sind Sperrstifte genau genug? Kommt darauf an, ob es Nachspieler gibt, oder ob die Kopie nach dem Einsatz vernichtet wird. Wobei ich die Vernichtung von Kopien sowieso eine Gemeinheit finde. Die sollten verkauft werden! Aktweises Spielen bedeutet halt doppelt so viele Anschaffungskosten für die Projektoren und den doppelten Platzbedarf. Wobei von der Betriebssicherheit her zwei Projektoren eigentlich gar nicht schlecht sind. Drei Projektoren sind allerdings unnötig. Es ließen sich auch mit zwei Projektoren vollautomatisch ein ganzer Film spielen. Dazu müssten lediglich jeweils die geraden und die ungeraden Akte zusammengeklebt werden inklusive Start- und Endband. Während der zweite Akt gespielt wird, würde die erste Maschine einfach automatisch bis zum Anfang des dritten Aktes vorspulen. Wird das nicht teilweise sogar so gemacht? Beim aktweisen Spielen ist außerdem noch wichtig, dass die beiden Projektoren möglichst dasselbe Bild liefern, es sich idealerweise um zwei gleiche Projektoren handelt. Ich frage mich allerdings sowieso, warum Kopien nicht gleich am Stück geliefert werden. Dann gäbe es auch keine Klebestellen.
  25. Gerne beantworte ich die ersten beiden Fragen. Zur ersten Frage: Das kann an der Kopie liegen oder am Projektor. Zum Beispiel kann der Kufendruck nicht richtig eingestellt sein oder die mechanischen Teile des Projektors sind ausgeleiert und haben dadurch zu viel Spiel. Wird bei der Produktion und der Projektion alles richtig gemacht, gibt es keine (sichtbaren) Bildstandsschwankungen. Leider ist das die Ausnahme. Einen stets perfekten Bildstand ließe sich mit einer Aktivregistrierung des Bildfensters bewirken, wie sie Dean Goodhill 1999 für sein «Maxivision»-Format entwickelt hat. Leider wird diese Technik nicht angewandt. Zur zweiten Frage: Die schwarze Kaschierung hat vor allem die Aufgabe, für eine randscharfe Projektion zu sorgen, da die Ränder der Projektion optisch bedingt unscharf sind. Deshalb wird leicht überlappend projiziert. Die Überlappung sollte aber nicht größer sein als nötig, da ja auch Bildinhalt verloren geht.
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