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Filmbandfreund

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Alle erstellten Inhalte von Filmbandfreund

  1. Mit nur zwei Pixeln gelingt die Darstellung aber nur, wenn die Linien auch ungefähr auf ganze Pixel fallen. Linien, die um ein halbes Pixel verschoben sind, können so nicht dargestellt werden. Für eine einigermaßen gleichmäßige Darstellung braucht es ungefähr doppelt so viele Pixel wie darzustellende Linien. Bei weniger Pixeln wird das Muster bei horizontalen und vertikalen Linien ungleichmäßig und der Kontrast nimmt ab.
  2. Schreibmaschine und Computer sind völlig unterschiedliche Geräte. Man kann mit einem Computer unendlich viel mehr machen als mit einer Schreibmaschine. Mit einem Videoprojektor hingegen kann man nicht viel mehr machen als mit einem Filmprojektor. Beide werfen Bilder an die Wand. Die zusätzlichen Möglichkeiten bei Videoprojektoren sind Liveübertragung, Abspielen von privaten Videos und Präsentationen. Dazu bräuchte es freilich kein teures DCI.
  3. Aber bitte unbedingt mit einer integrierten vollautomatischen Entwicklung des Films! Wobei, ein Videorekorder wäre das ja genau genommen nicht, sondern ein Filmrekorder. Als Kind dachte ich ja, dass VHS nichts anderes als ein schmaler Film sei. Als ich dann zum ersten Mal eine Videokassette in den Händen hielt, fragte ich mich, wo denn da die Bilder sind.
  4. Hab ich behauptet, die Erfahrung sei repräsentativ? Es fiel mir halt nur auf. Der Thread heißt Bildausfälle Digital. Genau darüber habe ich berichtet. Vergleichbare Störungen habe ich bei 35-mm-Vorführungen noch nie gesehen. Das heißt aber doch nicht, dass ich digitales Kino abschreibe! Was ist denn da der Witz? Das ist kurz für "Zuschauer einer digitalen 2D-Vorführung sein"
  5. Meine erste digitale 2D-Sichtung fiel enttäuschend aus. Ständig gab es Bildstörungen und ein paarmal gab es Bildausfälle von einigen Sekunden. Dem Aussehen nach war der Projektor von Barco. Das hat mein Vertrauen in die digitale Technik nicht gerade gestärkt, beziehungsweise mein Misstrauen bestätigt. Kommt noch hinzu, dass es vor ein paar Tagen in der 3D-Sichtung in einem anderen Saal desselben Kinos zu einem ziemlich langen Aussetzen des Tons gekommen ist. Deshalb denke ich eher nicht, dass dies eine Ausnahme war. Dafür waren Helligkeit und die Farben im Gegensatz zur 3D-Projektion ausgezeichnet. Beim Film handelt es sich um Fremde Gezeiten. Nun konnte ich auch die Bildschärfe der 2K-Projektion besser beurteilen. Bei 3D fällt das schwer. Ab einem Abstand von etwa einer Bildbreite fand ich die Schärfe akzeptabel. Die digital projizierten 2K haben mich auch kaum schärfer gedünkt als via 35-mm-Kopie. Der 35-mm-Film scheint auch für diese Auflösung ausreichend Reserven zu besitzen. Aber das kann nur ein direkter Vergleich zeigen.
  6. Für HD reicht 8-mm-Film tatsächlich aus. So beträgt zum Beispiel der Pixelabstand des Ausbelichters Eternity 105 lediglich 3,3 Mikrometer. Multipliziert mit 1920 ergibt das 6,336 Millimeter. Das ist die Leistung, die heute erwartet werden darf. Verglichen mit der Datendichte auf einer DVD ist das immer noch eine enorm große Fläche, die benötigt wird. Eternity 105
  7. Analogisieren finde ich eine gute Idee! Was eigentlich fehlt, sind verhältnismäßig günstige Ausbelichter für zuhause oder ein günstiges und flächendeckendes kommerzielles Angebot. Gewiss, Ausbelichtungen auf 8-mm-Film, um ihn projizieren zu können, dürfte ein seltenes Bedürfnis sein. Ich denke an einen anderen Zweck: Ich halte 8-mm-Film mit den heutigen Möglichkeiten für einen sicheren und sinnvollen Langzeitspeicher für Videos. Vielleicht übertreibe ich, aber der digitalen Sicherung allein traue ich nicht so recht. Zur Ausbelichtung der farbseparierten Bilder könnte Schwarzweißfilm verwendet werden. Damit würde die Haltbarkeit massiv verbessert. Außerdem kann man Schwarzweißfilm verhältnismäßig leicht auch selbst entwickeln, wenn man selbst ausbelichtet. Zwar würde die Bandlänge gegenüber Farbfilm das Dreifache betragen, aber weil das Material nicht projiziert werden können muss, kann das Trägermaterial viel dünner sein als üblich. Auf eine Perforation könnte aus diesem Grund ebenfalls verzichtet werden und stattdessen Markierungen einbelichtet werden. Damit stünde mehr Platz für Lichttonspuren zur Verfügung. Da das Material nicht natürliches Licht aufnehmen können muss, könnte niedrigstempfindliches Material zum Einsatz kommen mit dem entsprechenden Gewinn an Auflösung. Obwohl ich glaube, dass eine Nachfrage nach dieser Möglichkeit durchaus exisitert, ist sie wahrscheinlich zu gering, um ein solches Angebot entstehen zu lassen, sonst gäbe es das Angebot bereits. Muss ich halt auf die digitale Speicherung vertrauen!
  8. Entscheidend ist, was mit HD an Bildinhalt dargestellt werden kann oder typischerweise dargestellt wird. Hierbei ist vor allem der Unterschied zwischen Zeilen und Linien wichtig. Zeilen haben im Gegensatz zu Linien einen festen Platz. Dadurch braucht es immer mehr Zeilen um eine bestimmte Anzahl Linien darzustellen. Welches Verhältnis das ist, lässt sich nicht genau sagen. Das hängt vom Anspruch auf Wiedergabetreue ab. Für eine eindeutige Wiedergabe braucht es doppelt so viele Zeilen wie Linien. HD könnte dann also 540 Linien darstellen. Aber auch mit einem Verhältnis von 1,5 zu 1 erhält man zumindest bei horizontalen oder vertikalen Linien brauchbare Ergebnisse. Das wären dann 720 Linien, womit Super 8 eindeutig überfordert ist. Neben der Darstellung von Streifenmustern gibt es aber noch andere Parameter, die miteinander verglichen werden könnten. Ich denke da zum Beispiel an die Kantenschärfe oder die Darstellung von einzelnen feinen Linien (Haare). Abgesehen davon, halte ich bei Super 8 (und bei Film generell) nicht die Auflösung für den limitierenden Faktor, sondern die Körnigkeit. Was nützt ein hoch aufgelöstes Bild, wenn das Kornrauschen störend sichtbar wird? Eine Laserausbelichtung wäre natürlich von Vorteil.
  9. Ich wette, dass sich auch in diesem Fall ein Teil der Zuschauer eine bessere Qualität einbildet! Nur würde diese Praxis sehr schnell auffliegen. Problematisch wird es mit der auf 4K hochskalierten 2K-Vorführung. Darf und soll eine solche Präsentation mit 4K beworben werden? Die Besucher noch extra auf Mängel hinzuweisen ist grundverkehrt. Bewusst und ohne expliziten Hinweis nähmen es wahrscheinlich die Wenigsten wahr. Aber man kann der Wahrnehmung auch auf die Sprünge helfen. Wenn man dem Besucher sagt, der Film habe Laufstreifen, dann sieht er sie auch, auch wenn er die vorher übersehen hat. Genauso kann man ihn auf Qualitätsmerkmale hinweisen. 4K würden es dem Kino auch leichter machen, sich gegenüber HDTV abzugrenzen. Nur schon das Versprechen, dass der Zuschauer im Kino deutlich mehr zu sehen bekommt als zuhause, hätte eine positive Wirkung.
  10. Wenn ein Zuschauer keinen Unterschied sieht, ist er entweder nicht normalsichtig oder die 4K-Präsentation ist mangelhaft. Eher ist es so, dass der normale Zuschauer sich darüber keine Gedanken macht. Das ist aber auch eine Frage des Marketings. Würde man dem Zuschauer mitteilen, dass der gezeigte Film die vierfache HD-Auflösung aufweist, würde er den Unterschied prompt sehen! Und überhaupt, warum soll eigentlich für das Bild nicht dasselbe gelten wie für den Ton? Der soll schließlich auch perfekt sein. Dabei wären auch hier die meisten Zuschauer mit weit schlechterer Qualität auch zufrieden. Ich zum Beispiel wäre sogar mit Mono-Lichtton zufrieden, wenn nur das Bild schärfer wäre. Ich wäre auch bereit für eine Qualitätskopie mehr Eintritt zu bezahlen.
  11. Das Kino Cadillac & Veranda in München, das Technicolor 3D einsetzt, zeigt nach einer langen Durststrecke ab dem 23. Dezember «Yogi Bär»! http://www.movieplace.de
  12. Ein aussagekräftiger Vergleich zwischen filmbasierten und digitalen Systemen kann es nur geben, wenn dasselbe gemessen wird. Als Messgröße für beide Systeme bieten sich für den Parameter Auflösung Linien an. In einem fairen Vergleich müssten zudem möglichst gleichwertige Geräte zum Einsatz kommen, also neue Kameras und Projektoren mit den möglichst gleichen Optiken. Wie viele Linien eine 35-mm-Projektion erreicht, wurde schon oft gemessen, aber wie viele sind es in der digitalen Kette (gefilmtes Testbild)? Das würde mich interessieren. Eine andere interessante Messgröße ist die Kantenschärfe. Wie breit ist in der Projektion der Übergang zwischen einer schwarzen und einer weißen Fläche bzw. zwischen Flächen unterschiedlicher Farbe? Bei der digitalen Projektion ist dieser technisch bedingt in den meisten Fällen mindestens ein Pixel breit, bei 2K also ungefähr 1/2000stel der Bildbreite. Bei Film ist es möglicherweise weniger.
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