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bigframe

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  1. Hallo FP, die haben seinerzeit die Notbrmese gezogen, weil bei den Technikdienstleistern die Support-Lines heiß liefen, und wohl immer wieder in den Vorprogrammen sinnlose Kasch-Einstellungen gefahren wurden... Ende vom Lied: Um endlich Ruhe reinzubringen wurde definiert: 1. Zulässige Formate für die Vorprogramme sind Flat und Scope 2. Die Lieferanten des Content liefern für diese beiden Fälle DCP's im Flat oder Scope Format mit beliebigem inneren Conten Aspect Ratio. 3. Weil innerhalb diese Blöcke der Kasch nicht gefahren werden soll, werden auch keine Angaben zum Content Aspect Ratio gemacht. --> Beim Haupt-Content ist es hingehen ausdrücklich erwünscht, beim DCP den Content AR mit anzugeben, damit der Filmvorführer frei entscheiden kann, zus. indiv. Kasch Einstellungen für 1.33:1 oder 1.78:1 zu fahren. Ich denke, das ist eine sehr einfache und nachvollziehbare Regelung, denn gerade Werbung kann öfter mal mit sehr ungewöhnlichen AR's daherkommen... Vg bigframe
  2. Hallo FP, da hat man bei der DCI sehr lange und gründlich drüber nachgedacht, und dann entschieden, das bei ADV's und TLR's eben explizit nicht der Content Aspect Ratio angegeben weden soll, wie das bei FTR Content üblich und erwünscht ist. Hintergedanke ist, das dann im Kino jemand auf die Idee kömmen könnte, in einem Werbeblock für ein 30s ADV den Kasch zu fahren, Hier ist aber explizt die Ansage, das ein Block (meistens im Flat) gefahren wird, und dann der Content Pillar oder Letterboxed angezeigt werden soll. --> Scope Trailer mit Content AR 1.85:1 sind ein Sonderfall, wenn man in einem geschlossenen Scope Block unbedingt was zeigen will, das in Scope nicht verfügbar ist. Auch da macht es Sinn, denn so ein Scope mit pillarboxed Flat Content paßt dann eben ohne Kaschanpassung dazwischen... sonst könnte man ja auch gleich die Flat Fassung zeigen... Vg bigrame
  3. Nochmal zum Überlegen für alle, die über eine "selbstgebauten Softwarelösung" nachdenken, weil DCI nicht in Reichweilte liegt: Die A-Cinema Initiative bemüht sich in DE seit geraumer Zeit eine solche Lösung zu schaffen, und hat durch den Einsatz der bekannten Fraunhofer easyDCP Player Komponente gewisse Vorteile, weil die Kernsoftware-Komponente bekannt ist... das schafft Vertrauen und um Vertrauen geht es, wenn man KDM's haben möchte... (auch von den kleinen Verleihern) je mehr und exotischere Abspielsoftware man auf wilden selbstbau PC installiert, um so schwieriger wird es Schlüssel zu bekommen...
  4. @LaserHotline: Das Source DCP kam als 2K Scope 2048x858 mit kleineren Schönheitsfehlern, wie z.B. Schwarzwert Sprüngen zwischen einigen Reels - da scheint es auch beim Mastering schon recht hektisch zugegangen zu sein. Ursprünglich sollten die Subs-EN dann gegen Subs-DE getauscht werden - was dann durch die Burn-In Ausführung nicht mehr möglich war. Bühnenkasch: Wie scon erwähnt gab es einen eigenen Custom Bildmodus am Projektor - die Leinwand wurde in der Höhe voll bespielt, der Kasch wurde links und Rechts manuell angepaßt, um das leichte Pillar-Boxing abzudecken. Ja, das Anliefern von letter boxed Scope im 1080p HDTV Scanraster ist eine weit verbreitete Unsitte, welche zu sichtbaren Qualitätsproblemen beim wandeln nach 2K Scope führt. Das Ergebnis ist im besten Falle "nicht schlecht" aber nie wirklich gut. Generell gilt, das 2K Scope extrem fragil ist - bei nur 858 Pixeln Bildhöhe muß das Master 100% sauber und ein klein wenig soft sein, sonst sieht es auf der Leinwand sofort grobpixelig wie eine Spielkonsole aus... Man kann halt nur zeigen, was geliefert wird, und jeder Produzent ist selbst dafür verantwortlich, das sein Film auf der Leinwand vernünftig vorgeführt werden kann...
  5. @ LaserHotline: Oh glaub mir das war sehr sehr viel größer als 1.85:1 letter boxed - ich hab das Bild bei der Einrichtung gesehen - der Kunstgriff das Bild über einen custom picture mode am Projektor möglichst nahe an der maximalen Scope Breite zu lassen hat da einen extremen Unterschied gemacht... und nein vom Scope Bild wurde auch nicht ein Pixel gecroppt - dafür hat jemand mit sehr viel Erfahrung gesorgt... War also der beste Kompromiss, den man an der Stelle fahren konnte ;-) Ob ein Festival in Deutschland bei einem Eröffnungsfilm deutsche UT's zeigen muß ist dann wieder eine politische Vorgabe - das ist aber nicht unüblich...
  6. Situation war (wie bereits vermutet) das ohne Vorankündigung und viel zu spät ein DCP mit Burn In Subs-EN geliefert wurde. Durch den engagierten Einsatz von Festival und Dienstleistern konnte jedoch verhindert werden, das der Eröffnungsfilm als Flat letter boxed gezeigt werden mußte. Ein eigens angelegter Bildmodus ermöglichte so die Projektion in fast voller Scope Breite. Ein Flat letter boxed screening hätte ein viel kleineres und schmaleres Bild ergeben. (und das sah echt nicht schön aus, auf der großen Leinwand...) Ja, willkommen in der schönen neuen digitalen Kinowelt. Analog währe das Screening ev. ganz ausgefallen, so gab es fast volle Scope Breite + die geforderten deutschen Untertitel...
  7. Hi, das sollte doch kein Problem sein: 1. 23.976fps footage als DPX/TIFF List exportieren - dann hat sich diese Diskussion erübrigt - wird im DCP dann als glatt 24p angelegt 2. Audio z.B. mit Audacity auf neu berechnete, galtte 24p Ziellänge stretchen und speichern und fertig - als wäre es nie was anderes als 24p nativ gewesen ;-)
  8. haben früher viel den VLC-Player eingesetzt... ist aber viel fummelarbeit, damit er sich gerade im Dualsceen-Betrieb richtig verhält... Aus stabilitätsgründen (Festivalbetrieb) nutzen wir aber nur noch PCH200 Popcorn Hour Player... und auch das nicht mehr regulär, da überall D-Cinema Server stehen. stürzen nicht ab, müssen nicht konfiguriert werden, sind preiswerer als ein PC, sind klein und leicht, unterstützen durch Dateibenennung playlisten und haben ein externes LCD zur Kontrolle
  9. ;-) - dachte schon es wär was Ernstes... Wenn schon ein iPAD mehr als 2K Auflösung hat, dann kann das einem Kinoprojektor nicht schaden denke ich...
  10. Was genau meinst Du mit "trotz 2K hochskaliert"? Wo genau soll da irgendein Problem liegen?
  11. Der ext2 IFS Treiber wird Probleme machen - wir haben das Zeug sehr gründlich getestet - die Treiber funktionieren einfach nicht zuverlässig. Mache Files werden korrekt gelesen, andere sind nach der Übertragung corrupt. Du kannst Dir ja mal testweise die Demoversion vom easyDCP Player herunterladen. Mit Taste "H" kannst Du einen Hash check für ein geladenes DCP durchführen. Ich wette, die DCP die nicht am Doremi ingestet werden können, haben Hash Fehler und wurden beim Kopieren beschädigt.
  12. Hi, geht ja wieder mal hitzig zu hier - in ein paar Jahren werden wir wieder zurückschauen und sagen: war doch nicht so schlimm und abwegig wie wir erst dachten... ;-) Zu den 4K Workflows: Die existieren und sind unterdessen robust genug für den Alltag. Sowohl auf Postproduktions, wie auch auf Projektionsseite. Ich denke, es gibt bereits sehr viel 4K Content, wenn man bedenkt, wie neu die Technik für die Branche eigentlich noch ist. Auf der anderen Seite beißen sich viele Produktionsfirmen selbst an 1080p noch die Zähne aus, und schaffen es nicht in vernüftiger Qualität zu mastern. Aber während früher alles gleich matschig aussah, zeigen sich heute plötzlich große Unterschiede in der Projektionsqualität. Und zum ersten mal ist ein Filmemacher auf einem Festival ernsthaft schockiert wie schlecht sein Interlaced Video-Tape im direkten Vergleich zum perfekt gemasterten DCP einer kleinen unbekannten Nachwuch Produktion aussieht. Ich sehe Amateure mit 4K experimentieren, ich sehe 4K Arthaus DCP's in der Auswertung, ich sehe neue 4K Installationen in den Kinos in einem Tempo, das ich nicht für möglich gehalten hätte... Ich sehe 4K TV's auf der Ifa und XAVC... Kunden fragen nach 4K 60p Projektion und ich bin beeindruckt wie problemlos 4K Mastering in unserer Pipeline funktioniert... Ich spreche mit erfahrenen Filmforführern, die all die Jahre immer ein wenig kritisch auf die ganze digitale Entwicklung geschaut haben - und die sagen zu mir: "Es ist gut das wir jetzt 4K Projektion haben - nicht nur wegen der höheren Auflösung, sondern weil es weniger nach einer pixeligen Spielkonsole aussieht für die forderen Reihen - die digitalen Pixel sind weg... Was mich gerade noch etwas ärgert: es könnte etwas schneller gehen mit bezahlbaren 4K Displays für die Postproduktion - aber langsam geht's ja los... ;-) Ich sehe in den nächsten Jahren vor allem eine große Diversifizierung - schlampig deinterlaced Video wird auf der großen Leinwand nicht so edel aussehen, wie eine 4K RAW Aquisition... Auf Festivals beginnt das Publikum bereits heute sensibel für solche Unterschiede zu werden - hochwertige Screenings fallen auf - schlechte aber genauso...
  13. Hi Reptile, deshalb schreib ich auch vorsichtig "mittelfristig" ;-)
  14. Hi Jason-X, Um mit Festplattenrückversenden keine Probleme zu haben gibt es ein ganz einfaches Mittel: Ausschließlich mit Lieferschein und Tracking Nummer rückversenden. Dann kann man jederzeit nachweisen was wann wohin zurück ging. Das macht jeder Internet-Shop so, und es hat sich bewährt. Zu den Festplatten: Am teuersten sind heute die Express-Logistik für Versand und Rückversand, gefolgt von Kosten für Festplatten und Kopierstationen. Bei den großen Starts funktioniert die Satellitentechnik ja schon ganz passabel - bei kleinen Starts und Repertoire werden schnelle VDSL oder Kabelmodem Zugänge mittelfristig konkurrenzfähig. Ich brauche heute schon für den Download eines Feature DCP nur wenige Stunden... es funktioniert gut... bigframe
  15. Ich erlebe immer wieder, das für Filme nur eine feste Anzahl Festplatten bespielt werden. Wenn die dann alle Versand sind heißt es: "keine Kopie verfügbar"... Sehr unsinnig un anachronistisch - erinnert mich ein wenig an die Idee vom "Kopienring" da steckt das Wort ja auch drinnen... Anstatt 10 Kinos zügig mit 10 DCP Festplatten zu beliefern wird eine Festplatte wie die heilige Kuh von einem zum anderen weitergereicht... :) Solchen Blödsinn erlebt man auch oft bei Festivals, wenn DCP Festplatten unter extremem Zeitdruck von einem Festival zum nächsten geschickt werden...
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