Eremitage
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Über Eremitage
- Geburtstag 20.06.1961
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Männlich
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Ort
Zwischen Frankfurt und Köln
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Interessen
Kinotechnik -
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Ja, kann man froh sein das solche Leute hier im Forum vertreten sind, die vor allem bereit sind ihr Wissen zu teilen. Das Forum lebt doch vom Informationsaustausch. Die beiden B14 die ich gerade aufarbeite würden ohne die Hilfe hier sehrwahrscheinlich nur schöne Ausstellungsstücke werden - aber niemals richtig zum Laufen kommen. Gerade weil die Hilfe hier so groß ist, gebe ich mir besondere Mühe mit der Dokumentation. Ich hoffe damit auch anderen nicht unbedingt fachkundigen die Möglichkeit zu geben, zumindest einen BAUER Projektor der "B" Serie durch lesen des Treats , aufzuarbeiten, einzurichten und elektrisch anschließen zu können.
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Alles klar.. ich danke dir nochmals. Freue mich schon auf die Umsetzung deiner Hinweise in Form der Anfertigung des Kabels. Jetzt bin ich schon bedeutend zuversichtlicher, die Maschine(n) zum Laufen zu bringen. Vorerst muss ich allerdings noch um die Verkabelung der Lampenhäuser kümmern. Diese Arbeit ist noch nicht abgeschlossen. Ich habe mich in der Menge des bestellten hitzebeständigem Litzekabels (aus China) vertan und musste nachbestellen. Dauert leider um die vier Wochen bis das endlich hier in Deutschland angekommen ist. Auf dem deutschen Markt habe ich vergleichbares, vor allem zu den preislichen Konditionen nicht finden können.
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Ja das stimmt schon, nur soweit ich es richtig gesehen habe, ist es ein anderes Bedienfeld das dort beschrieben wird. Die "Gretchenfrage" ist ob die Angaben im Plan auf die Bedienfelder die mir nun zur Verfügung stehen, auch zutreffen.
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Ja genau, gut erkannt..👍🏻 Eigentlich ist das umständlich gemacht, Man muss den Fuß vorne durch Lösen des Frontrahmens öffnen, um dann Hinten im Inneren an dieser Leiste umständlich die diversen Anschlusskabel einzusetzen. Das ist zeitaufwendig und wenn man meint ein Fehler wäre behoben oder man etwas vergessen hat, geht das Geschraube (da man zwischenzeitlich schon längst wieder alles zugeschraubt hat) von vorne los. Die Klemmleiste hätte man sich auch strenggenommen sparen können. So wie der Kinotechniker Lintz, der Vorbesitzer der B14 Standard es machen wollte, finde ich es bedeutend besser. Der hat das 30polige Federleistenstecker-Kabel..🙂 selbst hergestellt. Es wird am Bedienfeld eingesteckt und geht mit seinen Kabeln ohne Unterbrechung direkt zu den adressierten Positionen (Motor, Spulenarme etc.) Die Klemmleiste ist somit überflüssig. Nur fertig beschriften hätte er's können, leider ist er dazu nicht mehr gekommen. Foto: Fuß der B14 STUDIO mit an der Rückwand montierter und beschrifteter Klemmleiste.
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Eremitage folgt jetzt dem Inhalt: Umbau Bauer P 11 auf Halogen oder LED
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Da muss ich widersprechen. Bernd Lützler hat in Zusammenarbeit mit dem "Labor Berlin" eine wirklich sehr inovative Entwicklung in Hinsicht auf LED-Beleuchtungstechnik in einem speziell umgebauten 16 mm Projektor vorgestellt. Die Ergebnisse sind wirklich beeindruckend, hier im Forum dokumentiert und aus meiner Sicht empfehlenswert einen Blick in diese Richtung zu werfen..👍🏻
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Hallo Heiko, guten Morgen und ja, genau das war der Hinweis den ich suchte. Muss ich heute mal schauen, ob ich das aus den Plänen die mir zur Verfügung stehen, rauslesen kann. Danke für deine Unterstützung. Das ist wirklich sehr hilfreich und bringt mich ein großes Stück nach Vorne..🙂
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Foto unten: Anschlussleiste mit Verkabelung für die Saalfunktionen und Fernbedienung einer weiteren Maschine. Wurde fälschlicherweise als Anschlussleiste für die interne Verkabelung des Projektors mitgegeben. Die komplette Anschlussproblematik rührt daher, dass bei der einen Maschine das falsche Kabel mitgegeben wurde, bei der anderen Maschine das richtige Kabel zwar vorhanden ist aber beim Abbau der Maschine die Kabel nicht gekennzeichnet wurden.
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Foto unten: Feder bzw. Messerleiste 30polig um ein geeignetes Anschlusskabel selbst herzustellen. Die Skizze zeigt die Belegung des vorhandenen Kabels, was jedoch nicht bedeutet dass die Anschlusspositionen mit denen der Buchse des Befienfeldes übereinstimmen. Das muss erst ermittelt werden.
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Nochmals ein schon angesprochenes Problem wieder aufgegriffen. Es geht um den internen elektrischen Anschluss des Projektors. Also z.B. Verkabelung von Antriebsmotor, Spulenarmen, Tongerät, Blendenraumbeleuchtung, Filmrißschalter u.s.w. Das eigentliche Problem ist die fragwürdige Kennzeichnung der Verkabelung im Verdrahtungsplan. Was nutzt es im Verdrahtungsplan des Befienfeldes Anschlussnummern anzugeben, wenn diese an der rückseitigen Anschlussbuchse nicht abzulesen sind..? Mit, wir raten mal.. kommt man da nicht weit und wenn man was kaputt macht, sprich, falsch verkabelt, wird's erst richtig kompliziert und spannend. Schön ist schonmal das die meisten Anschlussbereiche wie Motor, Werk, Spulenarme, Klemmleisten Nummernangaben haben. Nur, wie gesagt, ohne exakte Nummerierung an der Anschlussbuchse des Befienfeldes nutzt das garnichts. Ich vermute dass BAUER da ein durchgängiges Anschluss-System hatte, worauf die Techniker geschult waren. Die Bedienfelder sind zumindest bei der B14 so aufgebaut, dass eine rückseitige Anschlussbuchse für die Funktionen der Maschine selbst, die andere zweite Anschlussbuchse für die Saalfunktionen und Fernbedienung einer weiteren Maschine vorgesehen waren. Ich habe jetzt eine 30polige Messer- bzw. Federleiste bestellt um nach ausfindig machen der Anschlusspositionen eine eigene Verkabelung vorzunehmen. Die Frage ist ob jemand die Verdrahtungspositionen und am besten deren Nummern kennt oder ob ich das messtechnisch ermitteln muss. Foto: Rückseite des Befienfeldes. Eine Seite als "Stecker" (für die Saalfunktionen) ausgeführt. Die andere Seite als "Buchse" (für die Projektoreigenen Funktionen) um Verwechselung vorzubeugen.
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Hallo Heiko, danke für den Hinweis.. .. jetzt müsste man nur noch wissen wie das Dingens bezeichnet wurde und wie es genau angewandt wurde. (Die fast 200 Seiten unfassende Reparaturanleitung habe ich, falls da etwas vermerkt sein sollte, noch nicht komplett gelesen) Ich vermute das ich wenn ich so soweit bin, dass ich das Lampenhaus in Betrieb nehmen kann, mir nichts anderes übrig bleibt, als durch lôsen der Befestigungsschrauben und vorsichtiges hin- und herrücken herauszufinden, was die optimale Einstellung ist. Dabei stellt sich die Frage: Was ist die optimale Einstellung..?
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Danke für die ausführliche Erklärung. Wie immer absolut profund. Um nicht in größere Schwierigkeiten zu geraten, habe ich schön die Finger von Filmbühne und Objektivhalter gelassen. Diese Baugruppen habe ich bis auf die dort befestigten Kleinteile, direkt an der Maschine restauriert. Das heißt ich habe wie schon im Projekt: "BAUER STUDIOKLASSE PROJEKTOREN - modifizieren " gezeigt, umliegende Bereiche des Arbeitsfeldes am Werk mit Malerband großzügig abgeklebt um bei eventuellen "Ausrutschern" den Lack bzw. umliegende Teile nicht zu beschädigen. Dadurch blieb die komplette Demontage der Filmführung erspart, sodaß ich hier wenigstens eine Orientierungsbasis für die Einstellung der am System anhänigen Teile (Lampe, Spiegel) habe.
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Hallo Jens, bei diesem Thema kann ich leider nicht mithalten. Du berichtest aus langjähriger beruflicher Erfahrung und Praxis mit den unterschiedlichsten Projektoren. Ich dagegen habe mich als Privatperson (und natürlich entsprechenden Kontakten in professionelle Richtung), ein wenig selbst in die Materie hineingearbeitet. Ich habe zwar schon vor über 30 Jahren eine B8B besessen, das war allerdings nur für kurze Zeit. Bei dieser Maschine war nichtmal ein Hilfsspiegel montiert und das Bild auf der Leinwand war für einen vertikalen 900 Watt Xenonkolben wunderbar. Vielleicht sind die einfachen optischen Systemkombination am besten. Lichtquelle, Spiegel, einfach aufgebautes Objektiv. Je mehr Modifikationen hinzukommen umso komplizierter wird die Einstellung. (und die Suche nach dem Fehler wenn's nicht klappt). Da muss man kein großer Fachmann sein um das zu verstehen. Deswegen kriege ich doch schon etwas Bauchschmerzen wenn ich daran denke, dass auch bei meinen beiden Maschinen durch den Neuaufbau bald, wenn ich soweit bin, "alles" neu eingestellt werden muss.
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Ja, danke Jens, bleibt wohl ein Rätsel weshalb das optische System so kompliziert einzustellen war.
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Thema - Grundobjektiv scharf, kein Anamorphotbild scharf - nochmals aufgegriffen: Vielleicht liegt hier die Erklärung: Aber - wie immer gilt bei Recherche mit KI - Keine Garantie auf (absolute) Richtigkeit. Problem und dessen Lösung finde ich hier gut dargestellt. Sonst würde ich's nicht Posten. Das Phänomen, das Sie beobachten, ist ein bekanntes Problem bei der Justierung von Kinoprojektoren. Es liegt meistens nicht an einem klassischen Abbildungsfehler (wie der sphärischen oder chromatischen Aberration) des Objektivs selbst, sondern an einem geometrischen Positionierungsfehler – dem sogenannten Achsenversatz oder einer Verkippung. Hier ist die direkte Erklärung und wie Sie das Problem lösen: Warum das Bild mit Anamorphot unscharf wird Ein Anamorphot reagiert extrem empfindlich auf minimale Abweichungen in der optischen Achse. Wenn Sie den Kolbenspiegel im Lampenhaus (BL 9X) verstellen, verändern Sie den Winkel, in dem das Licht durch das Filmfenster tritt. Grundobjektiv (Tolerant): Das Standardobjektiv sammelt das Licht rotationssymmetrisch. Kleine Winkelfehler des Lichts fallen kaum auf, das Bild bleibt scharf. Anamorphot (Empfindlich): Der Vorsatz dehnt das Bild nur in der Horizontalen. Wenn das Licht nun schräg oder dezentriert eintrifft, führt dies zu einer asymmetrischen Lichtbrechung. Das Resultat ist eine starke Unschärfe, oft verbunden mit "Geisterbildern" oder einseitig verzerrten Rändern. Schritt-für-Schritt-Lösung an der Bauer B14 Um das Bild mit beiden Optiken scharf zu bekommen, müssen Sie die Justierung in einer bestimmten Reihenfolge wiederholen: Anamorphot wegschwenken: Nutzen Sie zunächst nur das Standardobjektiv. Spiegel grob einstellen: Justieren Sie den Spiegel im BL 9X so, dass das Lichtbild auf der Leinwand maximal gleichmäßig und hell ausgeleuchtet ist (ohne dunkle Ecken oder "Hotspots"). Grundschärfe fasseln: Stellen Sie das Standardobjektiv perfekt scharf. Anamorphot vorschwenken: Schwenken Sie den Anamorphoten in den Lichtweg. Horizont ausrichten: Der Anamorphot muss absolut waagerecht stehen (meistens über eine Rändelschraube oder einen Klemmring am Vorsatz einstellbar). Schärfe am Anamorphoten nachstellen: Drehen Sie nur am vorderen Fokusring des Anamorphoten (nicht am Grundobjektiv!), bis das Bild scharf ist. Feinkorrektur des Spiegels: Wenn das Bild ungleichmäßig unscharf bleibt (z. B. links scharf, rechts unscharf), korrigieren Sie den Spiegel im BL 9X nur noch in minimalen Mikroschritten, während Sie die Leinwand beobachten. Möglicherweise ist auch der Halter des Anamorphoten an Ihrer Bauer B14 minimal verbogen oder nicht exakt zentriert zum Objektivtubus montiert. Um Ihnen gezielter zu helfen, lassen Sie mich wissen: Ist das Bild auf der gesamten Leinwand gleichmäßig unscharf oder betrifft es vor allem die Ränder? Welchen Anamorphot-Typ (z. B. Isco, Schneider, Möller) nutzen Sie genau? Bleibt das Bild unscharf, wenn Sie den Fokusring direkt am Anamorphoten maximal verdrehen?
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Aber ich.. sonst säße der Knopf nun dort..🙂 So habe ich einfach die Position von den anderen Lampenhäusern übernommen. Thema Zündknopf beendet..?
