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Über Eremitage
- Derzeit Liest ein Thema: BAUER B14 - RESTAURATION - NEUAUFBAU
- Geburtstag 20.06.1961
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Eremitage folgt jetzt dem Inhalt: Alter 35mm Projektor und Der Elmo GS1200 wickelt nicht auf...
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Hallo zusammen, ich empfehle keine vorgefertigten Zahnräder zu verwenden, die dem jeweiligen Händler eine stattliche Gewinneinnahme garantieren. Interessanter ist es doch diese Bauteile direkt in einem spezialisierten Fertigungsbetrieb anzufragen. Kostenpunkt pro Zahnrad in gefrästem Kunststoff (was spricht dagegen..?) ab ca. 15 Euro aufwärts. Bei größeren Stückzahlen ab 10 Stck. wird's gleich merklich billiger.
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Sorry, habe geträumt und nicht aufgepasst. Es sind definitiv Spulen mit 3000 m Fassungsvermögen und einem Durchmesser von 72,5 cm Es gehen fünf komplette Akte drauf. Foto unten: 3000 m Spule am oberen Spulenarm.
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Soweit ich das gesehen habe sind die Friktionen gewichtsabhängig. Ist halt die Frage ob die bei der großen Lastaufnahme bei voller Spule und somit einer Stunde Laufzeit nicht zu heiß werden. Ich habe auch schon überlegt ein komplett anderes System ähnlich dem Hasso Spulenturm einzuführen. Das würde den Wickelmotor in seiner Antriebsgeschwindigkeit mittels eines Pendelarmes regeln. Der Motorzug würde mit schwerer werdender Filmspule zunehmen. Eine Friktion wäre überflüssig.
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Alles gut, damit komme ich problemlos klar. Deine Einwände und Vorschläge führen ja auch meist zu Verbesserungen. Und Kritik zu verbalisieren ist besser als zu Schweigen. Die Wahl zu Nadelholz ist einfach. Lässt sich bedeutend leichter bearbeiten und ist bei feinjährigem Wuchs viel härter als meist vermutet wird. Über den Wickelarmantrieb bin ich mir noch nicht klar, wie ich das am besten umsetze. Der Motor ist jedenfalls nicht das Problem. Die Friktion ist das Bauteil worüber man nachdenken sollte.
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Hallo an alle Interessierten. Mittlerweile ist wieder etwas Zeit vergangen, die ich genutzt habe um mich endlich mal etwas zielgerichteter um die Spulenarme zu kümmern. Dabei geht es erstmal wieder wie bei jeder Baugruppe des Projektors um die Bestandsaufnahme. Was ist eventuell defekt, was fehlt, was muss an Arbeiten ausgeführt werden um die Spulenarme wieder zweckgerecht einsetzen zu können. Zusätzlich ist die Aufgabe zu bewältigen die Arme so umzurüsten, dass sie Drahtspulen mit einer maximalen Kapazität von 3000 m / 72,5 cm Durchmesser aufnehmen und sicher aufwickeln können. (Das Thema wurde ja schon kurz - aber heftig angerissen) Nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Spulenarme abgesehen von ein paar Lackabplatzern technisch in Ordnung sind, ging es daran erstens Adapter für die Spulenarmverlängerung herzustellen, zweitens die Spulendorne an die etwas zu breit geratenen Drahtspulen anzupassen und drittens, die wohl einfachste Aufgabe, Reinigungs- und Lackierarbeiten auszuführen. Vor dem Herstellen der Spulenarmverlängerung anhand von Adaptern (14 x 14 x 12,5 cm) musste ich klären welches Material zum Einsatz kommen soll. Ein Kunststoffblock aus dem 3D-Drucker ist schon machbar aber bei meinen Preisanfragen war ich schnell bei über 50 € - und das wohlgemerkt pro Stück. Mit Aluminium war es ähnlich. Die Preise bewegen sich pro Bauteil zwischen 50 € und 80 € Die Wahl fiel auf "Holz." Das bedeutet zwar mehr Arbeit um ans Ziel zu gelangen als mit den anderen Werkstoffen, kostet allerdings nur einen Bruchteil davon. Also an die Arbeit: Kanthölzer 75 x 65 mm, feinjährig und unter 6 % Holzfeuchte in Nadelholz besorgt. Grob abgelängt und gestürzt verleimt. Anschließend mit der Stichsäge auf Maß gebracht, gehobelt, geschliffen, gebohrt und schonmal grundiert. Foto: Vorgefertigte Adapterstücke. Foto unten: Endlackiert mit U-Scheiben zur breitflächigeren Druckverteilung beim Verschrauben.
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Hallo zusammen, nachdem ich aufgrund meines B14 Projektes schon mehrmals erwähnt wurde, möchte ich in Hinsicht auf die Erfahrungen die ich gemacht habe folgendes Anmerken: Bei solch einer Restauration, gerade wenn der Projektor eine stark angegriffene Substanz aufweist, muss man davon ausgehen, dass die Restauration nicht an einem Wochenende durchzuführen ist. Das dauert Monate wenn nicht sogar Jahre, bis man alles wieder auf den Stand des Originals gebracht hat. Etliche Teile müssen ausfindig gemacht und nachgekauft oder auch nachgefertigt werden. Kosten muss man komplett ausblenden. Wer meint billig gekauft und billig repariert, befindet sich auf dem Holzweg. Gerade diese Konstellation und Aberglaube macht die Restauration teuer. Mein kleiner Tipp, mir hat am Anfang meines Projektes jemand geraten die Geräte schnellstmöglich zu entsorgen. Davon sollte man sich nicht beeindrucken lassen. Ich habe diesen Ratschlag natürlich nicht angenommen, eher gerade deswegen an meinem Vorhaben unbeirrbar festgehalten. Bei solch einer Aufgabe lernt man (in alle Richtungen) sehr viel dazu. Deswegen kann ich's nur empfehlen, dass in Sachen "Horizonterweiterung" wenigstens einmal gemacht zu haben. Wünsche gutes Gelingen..👍🏻
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Okay, habe ich mich jetzt schlau gemacht. Es ist H7 also mit 0,01 mm Spiel. Interessant ist das man dieses minimale Spiel zwischen Scheibe und Achse tatsächlich noch fühlen kann.
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Muss ich mich selbst korrigieren. Die Scheiben habe ich ja zugekauft.
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Ich habe halt jetzt das gemacht, was ich mit meinen Möglichkeiten umsetzen kann. Kleiner Nebeneffekt: Es hat (außer Zeit) nichts gekostet..🙂
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Nein, ich habe die Scheiben extra mit Pressmaß ausgewählt. Also ohne Spiel an der Achse. Freut mich dass es (zumindest) dir gefällt.
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Heute habe ich mir das Problem der Filmführung, an den Filmführungsrollen der Andruckhebel, in Verbindung mit den gezahnten Transportrollen vorgenommen. Wie schon letztens festgestellt wurde, hatte BAUER (BOSCH) irgendwann die Projektoren auf die moderneren Cinemaskope-Zahnrollen umgestellt, die daran anliegenden Filmführungsrollen jedoch maßlich nicht auf das geänderte Format angepasst. Streng genommen, bleibt bei exakter Justage ein minimaler Zwischenraum zwischen der Zahnspitze der Transportrolle und dem Rand der Ringnut in der Filmführungsrolle. In der Realität sieht es allerdings so aus, dass nicht ständig kontrolliert wird ob die Einstellungen noch stimmen. Einseitiges ablaufen der Zahnspitzen durch Berührung an der Transportrolle war demnach nicht auszuschließen. Und daraus resultierenden Metallstaub auf Filmkopien, möchte sowieso keiner in Kauf nehmen. Für die Lösung des Problems gibt es mehrere Ansätze. Den einfachsten, die Ringnut an der Transportrolle etwas nachdrehen zu lassen, um etwas mehr Luft für die Zahnspitzen zu erhalten, habe ich mangels passendem Werkzeug bzw. unwilligen Dienstleistern für Kleinaufträge ausgeschlossen. Ich habe mir Passscheiben besorgt. 11,8 mm x 6,1 mm x 1 mm Diese Scheiben habe ich zwischen die geteilte Filmführungsrolle gelegt und so das lichte Maß zwischen den Zahnspitzen der Transportrolle (rechte Seite ) und der Ringnut der Filmführungsrolle um etwa 0,75 mm vergrößert. Die restlichen 0,25 mm habe ich auf die andere Seite (Li.) verteilt. Im Ergebnis haben nun beide Seiten das gleiche lichte Maß, die Zähne ein vermitteltes Abstandsmaß zu den Rändern der Ringnuten. Mag sein dass jetzt wieder einige Schreien: Das hat immer so funktioniert, braucht man nicht. " Ich denke die Bilddateien sprechen eine eigene Sprache. Foto: Status quo, zuvor und ohne mittige Passscheibe. Bild unten: Und jetzt, korrigiertes Maß mittels Passscheibe. Foto unten: Und in der Gesamtansicht.
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Foto: Und im Detail. Das Typenschild ist selbst hergestellt. Ich gebe gerne ein paar Tipps, falls jemand so etwas selbst herstellen möchte.
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Heute habe ich mir neben der Verkabelung der Lampenhäuser mit Glasfaser/Glimmer-Kabel (Temperaturbeständig bis über 600 Grad (C.)) die DOLBY CAT 700 nochmals vorgenommen. Die Arbeitsschritte mögen dem Ein- oder Anderen mal wieder etwas durcheinander vorkommen aber, leider, ist mir das Hitzefeste Kabel ausgegangen. So konnte ich die Verkabelung der Lampenhäuser nicht abschließen. Für die Hilfsspiegel möchte ich kleine Lüfter in die Lampenhäuser einbauen und bin mir noch nicht schlüssig, was ich da am besten nehme. Eine weitere Hürde die zusätzlich dem Abschluss der Verkabelung im Wege steht. Für die CAT 700 gibt's jetzt einen Deckel obendrauf. Macht die ehemals schwarze Dolby-Kiste etwas exclusiver. Natürlich ist das in erster Linie keine Designspielerei sondern dient der Aufnahme des oberen Spulenarmes. Das Gehäuse der CAT ist zwar aus 7 mm Aluminium geformt aber der Spulenarm wiegt bald 20 kg und die 3000 m Spule mit einem Fünfakter fast das gleiche. Bei etwa 40kg wirken schon entsprechend Hebelkräfte und das CAT Gehäuse ist schmäler als die Haltekonsole des Spulenarmes. Durch das form- und flächenbündige Aufbringen der Aluminiumplatte ändert sich auch die Aufnahmefläche für den Spulenarm. Die Konsole kann nun ohne Überstand komplett befestigt werden. Die Aluplatte habe ich mir passgenau schneiden lassen. Schleifen, Bürsten, Polieren, für den Look, hab' ich selbst gemacht. Foto: Veränderte CAT 700 "mit Deckel" Foto unten: Draufsicht von oben.
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Gab es denn zu dieser Qualität überhaupt eine Alternative..? Ich habe mal ein AKAI Tapedeck CS 34 D, einen Toplader, von 1976 gehabt. Äußerlich in sehr gutem Zustand. Da mussten alle Riemen getauscht werden, insgesamt 17 Stück. Das konnte man als Riemendschungel bezeichnen. Nachdem alle Riemen ausgebaut waren, konnte ich vor lauter Riemenscheiben, die im Gerät scheinbar kunterbunt angeordnet waren, das Riemenset nicht zuordnen. Servicemanual hatte ich nicht. War in meiner Jugend und Erfahrungen bzw. tiefere Kenntnisse noch in weiter Ferne. Hat auf alle Fälle sehr lange gedauert bis ich den Deckel obendrauf wieder zuschrauben konnte. Ich vermute da ist im Vergleich der Mini Diplomat II noch Erholungsgebiet..🙂
