Eremitage
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Dort wo das Samtband sitzt ist eine kleine etwa 1 mm tiefe Rinne in der Breite des Samtbandes auf beiden Seiten der Filmbühne eingelassen. Das heißt dass das Samtband nur minimal aufträgt, der Filmkanal nur minimal enger wird.
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Das ist der Vorteil der heutzutage bestehenden Vernetzung via Internet. Man kann aus den langjährigen Erfahrungen Anderer schöpfen und zu einem bestmöglichen Ergebnis kommen. Wie lief das wohl früher in den Vorführkabinen ab, als der 35 mm Film noch das gängige Medium war..? Hat da jeder Filmvorführer nach eigener Überzeugung seine Projektoren technisch eingerichtet..? Oder gab es (strenge .!?) Vorgaben wie Filmbahnen auszusehen haben und Filmkopien zu behandeln sind..? Ganz abgesehen vom elektrischen Anschluss oder der Einstellung der Xenonlampe.
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Ich hatte ja anfangs des Themas angesprochen, dass ich in Erinnerung habe, dass es die BAUER Filmbühne mit beidseitig flachen durchgehenden Einnutungen gab. Wenn man da Samtband eingelegt hatte, gab es nur eine minimale Materialerhöhung. Somit wären die aktuellen Bedenken die hier angeführt werden hinfällig. Oder hatte sich das der Vorbesitzer der Maschine so anfertigen lassen..?
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Wenn meinst Du denn damit, Du Schlaumeier..😀 Solche Bemerkungen tragen zu nichts bei..!?
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Genau was ich meine.. da haben wir parallel zur gleichen Zeit den gleichen Gedanken gehabt.
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Hallo Thomas, ich dachte immer Du wärst nur auf deine ELMO'S und das SUPER 8 Format fixiert. Dein Betrag ist sehr interessant und hilfreich obwohl ich mich mit dem Gedanken an Kabelbindern auf der Filmbahn immer noch nicht so recht anfreunden kann. Welche Maße haben die denn..? Breite/Stärke.. Jens hat ja dazu schon etwas bemerkenswertes geschrieben in Bezug auf die Tatsache, dass Samtband letztlich den Filmkanal enger macht und die Filmführungsrollen dafür im Durchmesser nicht ausgelegt sind. Ich sehe schon dass es hier sehr unterschiedliche Überzeugungen gibt. Mir leuchtet allerdings ein, dass die Lösung für die perfekte Filmführung noch offen ist.
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Sehr interessant Jens, das sind "genau die Beiträge" die wir hier brauchen. Ich habe schon ôfters aus deinen Stellungnahmen hier im Forum herausgelesen, dass Du darauf hinweist dass Du über das jeweils aktuelle Thema irgendwann schonmal berichtet hast. Ich finde das man immer wieder von Treat zu Treat Themen aufgreifen kann, auch wenn man dass in der Vergangenheit schon irgendwann und irgendwo getan hat. Nur so hält man die typischen Diskussionsthemen hier immer wieder hoch und verhindert, dass Wichtiges in Vergessenheit gerät. So wie zum Beispiel deine Erfahrungen bezüglich des Samtbandes. Danke..👍🏻
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Danke für die Unterstützung. Mit Samtband habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Und der Kleber, was soll das für ein Fabrikat sein..? Den Abstand der Filmführungsrollen kann man ja komfortabel einstellen. Die Fixierung der vorgenommenen Einstellung ist allerdings eine weite Geschichte, die Bauer seinerzeit nicht so gut gelöst hat.
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Ich mache mir eine Filmschleife und probier's aus. Wenn der Abrieb sich in Grenzen hält, lasse ich das Samtband gerne raus. Wenn das Samtband nur für neue Kopien zum Einsatz kommen sollte, ist die Frage die sich mir stellt, wie lange eine Kopie als neu gilt. Ich habe einige Filme die nur zwei, dreimal gelaufen sind. Da bin ich mir nicht sicher ob die schon ausreichend eingeschliffen sind um ohne Samtband keinen Schaden zu nehmen.
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Erstmal mit einem kleinen flachen Borstenpinsel etwas Verdünnung auf den alten Lack aufgebracht. Einen kleinen Moment Durchweichen lassen und dann mit einem Holzspatel den angelösten Lack vorsichtig abgeschabt. Diesen Arbeitsgang habe ich drei, viermal wiederholt und zum Schluss mit Schleifflies eine Schleiflinie durchgeführt. Körnung etwa: 300 / 400 / 600
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Noch ein anderes Thema. Eine Kufe in der Filmandruckplatte ist durch eine Brandstelle beschädigt. Ich habe zwar Ersatz, die Frage ist ob es angebracht ist, solch eine Beschädigung zu reparieren. Foto: Andruckplatten alt / neu
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Vorsorglich werde ich das Samtband einbauen. Da sind mir meine Filmkopien viel zu wertvoll, als dass ich da ein Risiko eingehe. Foto: Samtband, Kitt.
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Ich bin da bei etwa 1,25 Newton - oder 125 g Das sind halt Gleitlager und keine Wälzlager. Der Anfangswiderstand beim anziehen des Andruckbügels ist recht hoch. Was passiert denn wenn ich das auf dieser etwas strammeren Einstellung belasse..? Foto: Messung der Federkraft am Andruckbügel.
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Danke für den Hinweis. Ich nehme nachher mal die Federwaage und ermittle den Wert. Ob da roundabout 100 g bei den alten Federn möglich sind..?
