-
Gesamte Inhalte
864 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
30
Über Eremitage
- Geburtstag 20.06.1961
Profile Information
-
Geschlecht
Männlich
-
Ort
Zwischen Frankfurt und Köln
-
Interessen
Kinotechnik -
HiFi -
Musik -
Analoge Fotografie -
Architektur -
Friedfertigkeit -
Letzte Besucher des Profils
14.414 Profilaufrufe
-
Hast Du ja im Grunde recht. Es geht halt auch darum, dass das einfach mal durchzudiskutieren. Wäre doch schade wenn wir thematisch gerade um diese Stellen (wie den Rückwärtslauf) einen großen Bogen machen würden. Ein weiterer Punkt ist natürlich auszuloten, was die B14 wirklich kann und vor allem wie gut sie es kann. Wir haben ja gerade im Bereich der Filmführung Schwächen entdeckt und das ausgiebig durchgekaut. Und dann geht es natürlich um die adäquate Restauration der Maschinen. Da gehört es auch dazu, dass wieder herzustellen, was die B14 einst konnte. Auch wenn es aus heutiger Sicht keinen Sinn macht..🙂
-
Habe ich heute mal mit einem Filmstreifen ausprobiert. Filmbahn unbeschichtet, also blanker Stahl und Pertinax Filmkufen. Das hat eigentlich vorwärts wie rückwärts gut funktioniert. Allerdings habe ich das nur durch drehen am Handrad getestet. Mit Motorantrieb dürfte das bei höherer Geschwindigkeit nochmal kritischer zu betrachten sein.
-
Das heißt im Grunde dass die B14 Rückwärtstransport des Filmes (bei abgehobenen Kufen) konnte, Rückwärtsprojektion dagegen nicht.
-
Das Samtband ist schon stark abgelaufen, macht also kaum einen Unterschied. Und wie ist das mit dem Rückwärtslauf bei der B14..? Müssten da die Kufen nicht abgehoben werden. ? Sonst wäre die Bürstrichtung des Samtbandes ja auch störend. Andererseits möchte man ja auch eine Rückwärtsprojektion verwirklichen. Das ginge dann nur mit anliegenden Kufen. Sorry, ich habe die Maschinen halt noch nicht in Betrieb gehabt. Und man möchte es nicht glauben aber solche Details stehen nicht in der Bedienungsanleitung.
-
Ich will dir ja nicht auf die Nerven gehen.. ..aber kommt das nicht auf's gleiche raus..? Wenn ich Samt auflege verenge ich den Filmkanal und kann somit den Kufendruck zurücknehmen. Wenn ich das Samtband rauslasse, muss ich den Kufendruck auch nicht rausnehmen, da der Filmkanal nicht weiter verengt wird. Ich sehe dass eher so, dass egal welches Material am Film auf der Filmbahn anliegt es immer um die Gleiteigenschaft und Dauerhaftigkeit des Materials geht. Den Kufendruck kann ich ja immer (natürlich bis zu einer gewissen Grenze) individuell anpassen. Wie groß dann der Reibungsunterschied zwischen Metall, Samt, Pertinax oder Superdeluxe ist, wäre dann die physikalische Größe die wirklich interessant herauszubekommen ist..👍🏻
-
Eremitage hat das Profilbild geändert
-
Also doch Samtband..? Ich habe ja in der einen B14 noch das Samtband auf der Filmbahn aufgeklebt. Hatte seinerzeit der Filmtechniker Dieter Lintz gemacht. Im Vergleich habe ich mal einen Filmstreifen in den einen Projektor eingelegt und dann direkt den gleichen Streifen in den anderen Projektor. Dabei habe ich einfach den Filmstreifen bei geschlossener Filmtüre nach oben durchgezogen. Ergebnis: Selbst bei Minimaleinstellung des Kufendruckes ist der Widerstand, also die Klemmwirkung bei Samtband bedeutend höher, als auf dem blanken Metall der Filmbahn. Ursache, Verengung des Filmkanales, ist ja bekannt. Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass der Unterschied so groß ist. Das Ergebnis spricht eigentlich dafür, dass Samtband wegzulassen.
-
Hallo Thomas, danke für deine Doku bezüglich der Filmführung am Filmfenster. Da kommt ja richtig Schwung in den Treat.. 👍🏻 Ich habe mal die Filmbahn der B14 (beide Maschinen gleich ausgestattet) fotografiert. Die Ausnehmung auf der Rückseite zur Befestigung der Kabelbinder, müsste ich falls ich das konstruktiv irgendwann mal umsetzen möchte nachbearbeiteten. Die Filmbahn sitzt flächenbündig in ihrer Halterung vor dem Filmfenster. Wenn ich sie so wie sie jetzt ist mit Kabelbindern bestücken würde, könnte ich sie nicht in die Halterung einschieben. Die Stege von zwei der vier kleinen Taschen auf der Rückseite der Filmbahn, müssten erst entfernt werden. Und das eine Verschraubung durchführbar ist, halte ich auch für sehr fragwürdig. Die Schraubenköpfe müssten so flach sein, dass sie nicht über die rückseitige Fläche der Filmbahn hinausschauen. Foto: Filmbahn Vorderseite.. ..und Rückseite. Ich gehe mittlerweile davon aus, dass ich bei dem guten Zustand der Filmbahnen (plural) auf Samtband oder Kabelbinder verzichten kann. Auch bei den Kufen (Pertinax unbenutzt) sehe ich keine Notwendigkeit umzurüsten. Darf man nicht vergessen, die Maschinen werden ja nur zu privaten Zwecken genutzt.
-
Hallo Klaus, danke für dein Engagement bzw. deine Hilfe und Erklärungen. Das hilft mir sehr die verschiedenen Funktionselenente der Filmführung im Bereich der Filmtür besser zu verstehen. Diese Führungsschiene wie Du es bezeichnest, habe ich gerade heute beim Wiederzusammenbau der Filmtüre "reingefummelt." Das ist wirklich eine hakeliche Angelegenheit diese kleine Exzenterachse seitlich durch die Andruckklappe und gleichzeitig durch diese Führungsschiene zu schieben. Die Achse neigt ständig sich zu verkanten und die Spiralfeder die für die Klappenfederung zuständig ist einzustellen, ist auch eine echte Herausforderung. In der Rep.-Anleitung steht nur: Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge. Das ist allerdings nicht sonderlich hilfreich wenn Wochen vergangen sind, bis man wieder zum Zusammenbau kommt. Da helfen die zur Dokumentation hergestellten Bilder auch kaum, da man kaum eine Reihenfolge in der die Bauteile wieder zusammengesetzt werden müssen erkennen kann. Ich benötige dieses Teil das Du mir angeboten hast nicht. Ich denke je weniger Bauteile in der Filmführung den Film berühren und mechanisch belasten um so besser. Was mich noch interessieren würde ist ob man für den Rückwärtslauf des Projektors nicht unbedingt diese Abhebevorrichtung für die Kufen benötigt. Ich dachte das wäre Voraussetzung.
-
Hallo Klaus, ich bin ja ständig damit beschäftigt die Maschinen nicht nur zum Laufen, sondern vor allem auch wieder komplett zu bekommen. Da bin ich natürlich für jede Hilfe dankbar. Der Abstreifer oder wie auch immer dieses Teil genau heißt, ist bei keiner der Maschinen die ich besitze vorhanden. Es gibt bei mir auch keine Vorrichtung die die Kufen abhebt, sodass ich bezweifle ob ich dieses Teil der Filmführung zwingend benötige. Was mir leider immer noch fehlt, ist ein zweiter Filmrißschalter. Mit dem Material das Du mir geschickt hattest, habe ich aus zwei funktionslosen einen funktionierenden Filmrißschalter zusammensetzen können. Die andere Maschine ist leider immer noch ohne dieses wichtige Accessoire und selbst Suchanzeigen waren bisher Erfolglos. Ich möchte den Bogen nicht überspannen aber eine passende Filmtüre könnte ich ebenso gebrauchen. Die Liste ist ohne Ende..🙂 Manfred
-
-
-
Muss ich mal auf die Suche gehen. Sind auf einem alten Rechner abgelegt.
-
Interessant.. Ich nehme mal an, dass der Filmrißschalter (wenn einer montiert ist) zwar den Antrieb unterbricht, der Film aber noch einige Restzentimeter weiterläuft bis der Motor wirklich zum Stillstand gekommen ist. Wieviel Centi- oder Meter sind das..?
-
Alles klar, danke für die ausführliche Erklärung. Und zu der Frage bezüglich meiner Erfahrung im 35 mm Bereich: Wie ich eingangs dieses Treats schon erklärte, hatte ich vor über 20 Jahren eine (sehr schöne) B8B. Die Maschine wurde von mir zwar zusammengebaut, den elektrischen Anschluss hatte allerdings ein Fachmann vorgenommen. Die Maschine lief problemlos und mit den paar Filmen die ich hatte, gab's außer Filmeinlegen, Aktwechsel, zurückspulen, Filmkanal sauber halten und ein wenig Filmpflege nicht viel zu tun. Die beiden B14 habe ich zerlegt, also in Teilen bekommen. Wer den Treat genau gelesen hat, weiß wieviele Fehlteile es noch zu besorgen gab. Erst kürzlich ein komplettes Lampenhaus, weil Hilfsspiegelhalterung, Hilfsspiegel, Teile des Spindeltriebes und Planscheibe bei einem Projektor komplett fehlten. Und der Bedarf an (original) Ersatzteilen ist noch lange nicht gedeckt. Die bunte Teilemischung von 2 Stck. B14 (die bei mir noch nie gelaufen sind und ich genau genommen nicht weiß, ob sie das in der gewünschten Form auch jemals tun werden) sind also schon eine ganz andere Hausnummer als die damalige B8B Jedes auch noch so unscheinbare Teil muss inspiziert, geprüft zugeordnet und durch Restauration wieder auf einen funktionstüchtigen Stand gebracht werden. Das ist oft trotz aussagefähiger Manuals nicht so einfach. Und erstrecht schwierig für jemanden wie mich, der beruflich in einer ganz anderen Ecke angesiedelt ist. Ich finde da darf man schonmal Fragen. Oder..? 😀
-
Das ist ja klar, in einer der Anleitungen die ich zur Verfügung habe, steht ein Abstandsmaß von zwei Filmdicken. Foto: Ausschnitt aus Rep.-Anleitung B14 studio Wenn ich die Filmtüre wegschwenke, bewegt die Klappe unten sich keinen Millimeter. Da muss ich schon mit dem Daumen dagegen drücken, damit sich etwas tut, der Federweg beansprucht wird. Und immer noch die offene Frage, warum die Filmtüren in diesem Bereich so unterschiedlich ausgeführt sind. Bzw. überhaupt eine Federeigenschaft besitzen, wenn sie doch starr eingestellt sind. Foto: Filmtüre der B14 Standard, zu 2/3 geöffnet.
