-
Gesamte Inhalte
917 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
36
Über Eremitage
- Geburtstag 20.06.1961
Profile Information
-
Geschlecht
Männlich
-
Ort
Zwischen Frankfurt und Köln
-
Interessen
Kinotechnik -
HiFi -
Musik -
Analoge Fotografie -
Architektur -
Friedfertigkeit -
Letzte Besucher des Profils
15.885 Profilaufrufe
-
Okay, habe ich mich jetzt schlau gemacht. Es ist H7 also mit 0,01 mm Spiel. Interessant ist das man dieses minimale Spiel zwischen Scheibe und Achse tatsächlich noch fühlen kann.
-
Muss ich mich selbst korrigieren. Die Scheiben habe ich ja zugekauft.
-
Ich habe halt jetzt das gemacht, was ich mit meinen Möglichkeiten umsetzen kann. Kleiner Nebeneffekt: Es hat (außer Zeit) nichts gekostet..🙂
-
Nein, ich habe die Scheiben extra mit Pressmaß ausgewählt. Also ohne Spiel an der Achse. Freut mich dass es (zumindest) dir gefällt.
-
Heute habe ich mir das Problem der Filmführung, an den Filmführungsrollen der Andruckhebel, in Verbindung mit den gezahnten Transportrollen vorgenommen. Wie schon letztens festgestellt wurde, hatte BAUER (BOSCH) irgendwann die Projektoren auf die moderneren Cinemaskope-Zahnrollen umgestellt, die daran anliegenden Filmführungsrollen jedoch maßlich nicht auf das geänderte Format angepasst. Streng genommen, bleibt bei exakter Justage ein minimaler Zwischenraum zwischen der Zahnspitze der Transportrolle und dem Rand der Ringnut in der Filmführungsrolle. In der Realität sieht es allerdings so aus, dass nicht ständig kontrolliert wird ob die Einstellungen noch stimmen. Einseitiges ablaufen der Zahnspitzen durch Berührung an der Transportrolle war demnach nicht auszuschließen. Und daraus resultierenden Metallstaub auf Filmkopien, möchte sowieso keiner in Kauf nehmen. Für die Lösung des Problems gibt es mehrere Ansätze. Den einfachsten, die Ringnut an der Transportrolle etwas nachdrehen zu lassen, um etwas mehr Luft für die Zahnspitzen zu erhalten, habe ich mangels passendem Werkzeug bzw. unwilligen Dienstleistern für Kleinaufträge ausgeschlossen. Ich habe mir Passscheiben besorgt. 11,8 mm x 6,1 mm x 1 mm Diese Scheiben habe ich zwischen die geteilte Filmführungsrolle gelegt und so das lichte Maß zwischen den Zahnspitzen der Transportrolle (rechte Seite ) und der Ringnut der Filmführungsrolle um etwa 0,75 mm vergrößert. Die restlichen 0,25 mm habe ich auf die andere Seite (Li.) verteilt. Im Ergebnis haben nun beide Seiten das gleiche lichte Maß, die Zähne ein vermitteltes Abstandsmaß zu den Rändern der Ringnuten. Mag sein dass jetzt wieder einige Schreien: Das hat immer so funktioniert, braucht man nicht. " Ich denke die Bilddateien sprechen eine eigene Sprache. Foto: Status quo, zuvor und ohne mittige Passscheibe. Bild unten: Und jetzt, korrigiertes Maß mittels Passscheibe. Foto unten: Und in der Gesamtansicht.
-
Foto: Und im Detail. Das Typenschild ist selbst hergestellt. Ich gebe gerne ein paar Tipps, falls jemand so etwas selbst herstellen möchte.
-
Heute habe ich mir neben der Verkabelung der Lampenhäuser mit Glasfaser/Glimmer-Kabel (Temperaturbeständig bis über 600 Grad (C.)) die DOLBY CAT 700 nochmals vorgenommen. Die Arbeitsschritte mögen dem Ein- oder Anderen mal wieder etwas durcheinander vorkommen aber, leider, ist mir das Hitzefeste Kabel ausgegangen. So konnte ich die Verkabelung der Lampenhäuser nicht abschließen. Für die Hilfsspiegel möchte ich kleine Lüfter in die Lampenhäuser einbauen und bin mir noch nicht schlüssig, was ich da am besten nehme. Eine weitere Hürde die zusätzlich dem Abschluss der Verkabelung im Wege steht. Für die CAT 700 gibt's jetzt einen Deckel obendrauf. Macht die ehemals schwarze Dolby-Kiste etwas exclusiver. Natürlich ist das in erster Linie keine Designspielerei sondern dient der Aufnahme des oberen Spulenarmes. Das Gehäuse der CAT ist zwar aus 7 mm Aluminium geformt aber der Spulenarm wiegt bald 20 kg und die 3000 m Spule mit einem Fünfakter fast das gleiche. Bei etwa 40kg wirken schon entsprechend Hebelkräfte und das CAT Gehäuse ist schmäler als die Haltekonsole des Spulenarmes. Durch das form- und flächenbündige Aufbringen der Aluminiumplatte ändert sich auch die Aufnahmefläche für den Spulenarm. Die Konsole kann nun ohne Überstand komplett befestigt werden. Die Aluplatte habe ich mir passgenau schneiden lassen. Schleifen, Bürsten, Polieren, für den Look, hab' ich selbst gemacht. Foto: Veränderte CAT 700 "mit Deckel" Foto unten: Draufsicht von oben.
-
Gab es denn zu dieser Qualität überhaupt eine Alternative..? Ich habe mal ein AKAI Tapedeck CS 34 D, einen Toplader, von 1976 gehabt. Äußerlich in sehr gutem Zustand. Da mussten alle Riemen getauscht werden, insgesamt 17 Stück. Das konnte man als Riemendschungel bezeichnen. Nachdem alle Riemen ausgebaut waren, konnte ich vor lauter Riemenscheiben, die im Gerät scheinbar kunterbunt angeordnet waren, das Riemenset nicht zuordnen. Servicemanual hatte ich nicht. War in meiner Jugend und Erfahrungen bzw. tiefere Kenntnisse noch in weiter Ferne. Hat auf alle Fälle sehr lange gedauert bis ich den Deckel obendrauf wieder zuschrauben konnte. Ich vermute da ist im Vergleich der Mini Diplomat II noch Erholungsgebiet..🙂
-
Das ist eventuell dem Alex seine Intension. Spannung steigern bis wir das Thema selbst aufmachen. Und bei Zeiten wird er dann mit einsteigen..🙂 Eventuell ist er mit seinem Thread dann doch dort gelandet wo er hingehört. In die Rubrik Schmalfilm. Denn dort gehören die Willi Schmid Schneidetische thematisch doch eigentlich hin. Den Mini Diplomat hätte ich gerne selbst gehabt. Ist leider zu selten gebaut worden, als dass man ihn so einfach bekommen könnte. Foto: Schmid Mini Diplomat II (von Nomasala)
-
Eremitage folgt jetzt dem Inhalt: Schmid Schneidetische VT
-
Eingeschlafen..😴💤💤💤
-
Auch die Lackierung sieht sehr sehr gut aus. Danke für das Kompliment. Und die Antwort auf die Frage: Nun, das Thema Lackierung ist schon sehr "speziell." Der vermeintlich leicht zu handhabende Hammerschlaglack (Hammerite) hat so seine Tücken. Ich habe da reichlich "Lehrgeld" bezahlt. Bis ich die richtige Verfahrensweise rausbekommen habe, musste ich drei Anläufe nehmen. Beim ersten Versuch ist der alte Lack, trotz vorherigem Grundieren wieder hochgekommen. (Fotos vom grundierten Werk hatte ich gepostet) Das zeigte sich anhand von runzligen Stellen. Bei Versuch Nr. zwei ist mir während der Verarbeitung der Lack angetrochnet (Raumtemperatur zu warm) und es entwickelten sich dicke wellige Bereiche auf der Oberfläche. Erst im dritten Anlauf habe ich es dann geschafft eine einheitliche Lackoberfläche hinzubekommen. Das ist mir nur gelungen, weil ich mich mit den Verarbeitungsmodalitäten des Lackes eingehend beschäftigt habe. Wichtig zu wissen ist das eine Verarbeitung nur bis zu einer Raumtemperatur von 25 Grad (C.) erfolgen kann. Alles oben drüber funktioniert nicht. Ideale Verarbeitungstemperatur ist 15 Grad (C.) Das ist bei den momentanen Sommertemperaturen nur morgens früh zu erreichen. Entsprechend habe ich den Lackierraum durch nächtliches Lüften vorgekühlt. Nun muss man zur Verarbeitung des Hammerschlaglackes noch folgendes Wissen. Die Blättchen- bzw. Fleckenstruktur entsteht bei der Antrocknung des Lackes. Um diese Oberflächenstruktur überhaupt hinzubekommen, benötigt es einen satten Auftrag des Lackes. Viel Lack bringt viel Effekt. Das Problem ist, dass der Hammerschlaglack ab einer bestimmten Schichtdicke zum weglaufen neigt. Das heißt, dass bei stehenden, vertikalen Flächen sehr schnell Nasen bzw. Läufer entstehen können, während auf der horizontalen Fläche gerademal die notwendigste Schichtstärke aufgetragen ist. Diesen Punkt zu ermitteln, zwischen idealer Schichtdicke und dem Punkt vor weglaufen des Lackes, ist das eigentliche Kunststück. Ich habe dazu bei komplizierten Teilen mit einer "Schaumstoffwalze" den Lack erst einmal flächig dünn aufgetragen. Während des Auftrages ist der Lack schon etwas angetrocknet und hat so eine Klebeeigenschaft für den zweiten "satten" Lackauftrag hergestellt, der sofort nach dem ersten Lackauftrag erfolgte. Durch dieses Vorgehen läuft der Lack nicht so schnell weg. Ein kleiner Trick ist das Bauteil etwa alle 30 Sekunden zu schwenken. Wenn der Lack wirklich irgendwo läuft, kann man ihn dadurch zurücklaufen lassen. Nach etwa 10 Minuten ist man aus der zeitlichen Gefahrenzone. Mit einem kleinen Borstenpinsel, der sollte immer in der Nähe sein, kann man Problemzonen wie Nuten, Lüftungsschlitze oder Bohrlöcher austupfen. Dann steht einem guten Ergebnis nichts mehr im Wege. Zu Ergänzen ist noch dass man Hammerschlaglack untereinander eigentlich nicht mischen soll. Ich habe das trotzdem gemacht, weil es diesen BAUER - Farbton Blau/Grau nicht fertig zu kaufen gibt. Ein Tropfen Silikonöl vergrößert die Blättchenstruktur. Ein Schuss Verdünnung macht den dicken Lack etwas streichfähiger. Aber Vorsicht, ein Schuss zuviel und man hat nur noch eine farbige Fläche ohne die gewünschte Blättchenstruktur. Ich hatte ja eingangs schon erwähnt: ..das Thema Lackierung ist schon sehr "speziell."
-
Okay, ich vermute das Thema Schrauben ist damit abgeschlossen..👍🏻
-
Foto: Wochenlange monotone Arbeit die sich letztlich gelohnt hat: Schrauben und Hülsen, entrostet, geschliffen, lackiert und aufpoliert.
-
-
