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Über Eremitage
- Geburtstag 20.06.1961
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Was mache ich denn gerade anders..? Bis jetzt habe ich bautechnisch nichts verändert. Es gibt nur ein Vorhaben: Große Spulen..🙂
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Es gibt halt Themen die so interessant sind, dass man sie immer wieder gerne neu aufgreift und diskutiert. Wenn Du wirklich an den Punkt kommst, wo Du etwas nicht mehr diskutieren möchtest, hast Du doch schon aufgegeben.
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Ich erwähne mal ganz vorsichtig das Thema KI. Vor etwa zwei Jahren, das ist ja in der digitalen Welt ein eigenes Zeitalter, wurde ich ausgelacht wenn ich argumentierte, dass mein Wissen auf KI - Anfragen beruht. (im Thread BAUER STUDIOKLASSE PROJEKTOREN - modifizieren) Mittlerweile sieht das ja etwas anders aus. Man muss zwar immer noch aufpassen und genau die gewünschten Daten hinterfragen aber der Substanzgehalt ist signifikant gestiegen. So hatte ich vor Wochen schon das Thema Spulenarmverlängerung und eine eventuelle Veränderung von Friktion, Motorantrieb und Zuhilfenahme von elektronischen Schaltungen diskutiert. Das hat im Grunde schon Spaß gemacht und war sehr interessant. Natürlich war auch ziemlicher "Mist" dabei. Z.B. die Historie der Projektorengeschichte von BOSCH/BAUER durcheinander gebracht. Aber, es wurde klar herausgestellt dass nicht die Motorleistung das eigentliche Problem ist, sondern der zu geringe Innenwiderstand der Friktion und der anfängliche Filmzug der ohne elektronische (oder mechanische) Maßnahmen kaum in den Griff zu bekommen ist.
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Wie..? Gibt's nicht ein paar Fotos davon..? Wäre doch sehr interessant und hilfreich..🙂
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Tja, was ich möchte ist leider zweitrangig. Was ich an Material zur Verfügung habe und damit anfangen kann, ist es was an erster Stelle steht. Oder gibt's irgendwo einen Shop mit einem BAUER Spulenarmsortiment..? Eine weitere Möglichkeit ist es natürlich den Motor zu tauschen. Aber erst wird ausprobiert und dann kann man wie schon erwähnt schauen womit's am besten Funktioniert.
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Um was geht's denn hier genau..? Ich vermute es ist der mechanische Filmzug gemeint, der den Film beim aufwickeln belastet. Dazu hat "Martin" aus seiner Erfahrung heraus doch eine saubere Angabe gemacht. Wenn also der Filmzug Anfangs auf 750 g eingestellt wird und bei nahezu voller Spule noch ein Filmzug von 250 g messbar vorhanden ist, sollte der Aufwickelvorgang sauber funktionieren. Ob diese Einstellwerte in der Praxis realisierbar sind, muss sich noch herausstellen. Aber diese Richtlinie für die Grundeinstellung des Filmzuges, das Verhältnis von 1 : 3 behalte ich mir auf alle Fälle im Hinterkopf.
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Ja, das habe ich mir schon im Vorhinein gedacht, dass die hohe Last an der "Welle" problematisch wird. Wurde ja auch schon ausgiebig thematisiert. Ich vermute das nicht nur die Kraftübertragung das eigentliche Problem ist, sondern auch die Hitzeentwicklung durch die Reibungskräfte in der Friktion. Ich muss das einfach ausprobieren wenn die Maschinen fertig verkabelt sind und am Stromnetz hängen. Außer den Spulenarmen und Hilfsspiegellüftern ist jetzt eigentlich so ziemlich alles montiert und durchrestauriert. Kann also nicht mehr allzulange dauern, bis ich die Maschinen in Betrieb nehmen kann. Dann wird sich zeigen, wo die Problempunkte die es abzustellen gilt, zu finden sind. Danke für den geschichtlichen Exkurs..👌🏻
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Kleiner Zwischenstand der Arbeit am unteren Spulenarm. Den Motor habe ich demontiert, die Kabel überprüft, gekennzeichnet und dann alles weiter zerlegt und gereinigt. Die Achse für die Spulenaufnahme war festgefressen und ließ sich nur mit ein paar Hammerschlägen aus den Wälzlagern befreien. Nachdem ich die auf der Achse befindlichen jahrzente alten Ablagerungen entfernt hatte, ließ sich alles, gut gängig, mit einem feinen Ölfilm benetzt, wieder zusammenschieben. Die Wälzlager der Spulenaufnahme mussten neu gefettet werden. Dazu habe ich das alte Fett erstmal unter Zuhilfenahme einer alten Zahnbürste und Spiritus aus den Lagern herausgewaschen und dann mit neuem Wälzlagerfett nachbefüllt. Bei der Funktionalität der Friktion in Bezug auf die Wickelfähigkeit der 3000 m Spule bin ich doch recht zuversichtlich. Die variable Einstellbarkeit des Reibungswiderstandes in der lastabhängigen Friktion ermöglicht ja den "Gripp" entsprechend anzupassen. Es ist eher fraglich, ob der anfangs eingestelte Wert ausreicht, um den Film sauber aufzuwickeln oder ob man gezwungen ist während des Betriebes des Projektors nachzuregulieren. Es geht demnach darum eine Einstellung zu finden, bei der der Filmzug anfangs nicht zu hoch ist, damit der Film nicht abreißt und gleichzeitig die Spule bis zur vollen Filmaufnahme sauber aufwickelt bzw. gegen Ende nicht einfach zum Stillstand kommt. Wenn ich da keine Einstellung finde, komme ich um einen Umbau des Systems nicht herum. Das Thema bleibt zumindest an dieser Stelle spannend..🙂 Foto: Demontierter Wickelmotor vor- und nach der Reinigung. Fotos unten: Wälzlager zur Spulendornaugnahme vor- und nach der Reinigung.
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Also wenn's ums Glauben geht, gehe ich in die Kirche..😃 Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es noch andere Wege gibt als Wittner und Co. übermäßig Euros in die Tasche zu spielen. Und Van Eck ist in deinem Beispiel kein Zwischenhändler, sondern selbst Hersteller und damit natürlich preislich ähnlich gelagert wie die Firma Hahn Feinwerktechnik. Für das Projekt der "BAUER STUDIOKLASSE Projektoren - modifizieren" habe ich über die Firma Hahn Feinwerktechnik alle notwendigen Zahnräder, teils in Sonderkonstruktionen gefertigt bekommen. Die Preise lagen pro Zahnrad im Schnitt knapp unter 10 € Das ist jetzt zwei Jahre her. Kleine Teuerungsrate einbezogen weißt Du wo die Preise jetzt liegen. Wenn's dann immer noch zu teuer ist, kann ich auch nicht weiterhelfen.
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..und viertens ist hier die Antwort: https://www.hahn-feinwerktechnik.de/home.html Die Firma ist bei eBay vertreten. Dort kann man schon einzelne Zahnräder in einfachen Ausführungen bekommen. Sobald es komplizierter wird, lohnt es anzurufen. Der Firmeninhaber, Herr Hahn ist sehr freundlich und hilfsbereit.
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Gerade thematisiert.. im Grunde schon, aber erstmal nicht. Wüsste nicht wie ich den transportiert und unters Dach bekomme.
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Den schaffe ich dann an wenn das System funktioniert. Das Hobby (ist ja nicht mein eigentlicher Job Projektoren umzurüsten) besteht für mich nicht daraus möglichst den einfachsten Weg zu wählen. Und der Hasso-Antrieb verlangt schon fast danach nachgebaut zu werden..🙂
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Eremitage folgt jetzt dem Inhalt: Der Elmo GS1200 wickelt nicht auf...
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Hallo zusammen, ich empfehle keine vorgefertigten Zahnräder zu verwenden, die dem jeweiligen Händler eine stattliche Gewinneinnahme garantieren. Interessanter ist es doch diese Bauteile direkt in einem spezialisierten Fertigungsbetrieb anzufragen. Kostenpunkt pro Zahnrad in gefrästem Kunststoff (was spricht dagegen..?) ab ca. 15 Euro aufwärts. Bei größeren Stückzahlen ab 10 Stck. wird's gleich merklich billiger.
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Sorry, habe geträumt und nicht aufgepasst. Es sind definitiv Spulen mit 3000 m Fassungsvermögen und einem Durchmesser von 72,5 cm Es gehen fünf komplette Akte drauf. Foto unten: 3000 m Spule am oberen Spulenarm.
