Eremitage
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Über Eremitage
- Geburtstag 20.06.1961
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Hallo Jens, eine Abdeckung hat sich gefunden. Habe heute Abend alles durchgesucht und bin fündig geworden. Das heißt zumindest eine Maschine ist Motorseitig komplett.
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Hallo Jens, danke für den Link. Werde ich mir heute Abend mal zu Gemüte führen. Und vielen Dank für was auch immer Du mir da zusendest. Ich bin für jede Hilfe dankbar. Habe heute wieder Fehlteile entdeckt. Widerspricht sich zwar, ist aber so..🙄 Es fehlen an den Motoren die kleinen Deckelchen zur Abdeckung der Klemmbretter. So ist das wenn man Projektoren anschafft, die man nicht selbst abgebaut hat. Angeblich sollte alles vollständig und funktionsfähig sein. Die Überraschung kommt dann beim Aufbau. Das Dumme an der Sache ist, dass man ab und zu über Angebote stolpert wo man eigentlich nur einen Bruchteil wirklich gebrauchen kann. Dann lässt man lieber die Finger davon. Und dann gibt's wiederum die Situation wo man dringend ein Ersatzteil benötigt und Monate erfolglos sucht, es im Konvolut das man hat liegenlassen aber enthalten war. Nur, massenhaft Teile auf Verdacht zukaufen ist nicht meine Sache. Dann lieber Warten.. und hoffen dass die Filmvorführer unter die Arme greifen..👍
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Heute habe ich mich um die Montage des Motors gekümmert. Vorgehensweise war erstmal die Freiläufigkeit zu prüfen, ob irgendwas hängt oder schleift. Desweiteren habe ich mir die Gummischeibe die Motor und Antriebsachse des Werkes verbindet, genau angesehen. Weder Verbindungsscheibe noch Anker des Motors weisen irgendwelche erkennbaren Mängel auf. Die eigentliche Arbeit lag dann im Reinigen und Nachlackieren des Mororgehäuses, dass leider an einigen Stellen stark ramponiert war. Das Anbringen des Motors ans Werk war etwas nervig. Ich habe die Nocken des Motors nicht in die Löcher der Gummischeibe bekommen. Musste mir erstmal Hilfe zum Halten des Motors holen, denn das Ding ist wenn man länger heben muss, ganz schön schwer. Vielleicht kann mir jemand die Verkabelung etwas aufschlüsseln. Ich habe zwar einen Verdrahtungsplan aber es ist doch etwas anderes wenn jemand aus eigener Erfahrung berichten kann wie man am besten vorgeht. Ich vermute die kleine Lüsterklemme dient zum Anschluss des Filmrißschalters. Auf dem Foto rechte Seite zu erkennen. Anscheinend diente die Verbindung nur zum Brücken, da ja bekanntlicherweise der Filmrißschalter am Projektor defekt war. Foto: Werk mit angeschlossenem Motor.
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Tija,dabei gibts dann allerdings auch ein kleines Problemschen Mach's nicht so spannend. Komme mir schon vor wie bei Robert Lemke. Welches Schweinerl hätten Sie denn gerne"..?" Ich denke mir es geht um die Anschlussart des Schalters. Keine Hochspannung sondern Steuerleitung. Motorschütz oder ähnlich. Muss ich heute mal (wenn ich dazu Zeit finde) in den Verdrahtungsplan schauen.
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Das Einzige was mir so ad hok einfällt ohne gleich zur Maschine unters Dach zu rennen ist, dass die Scheibe über den Rand steht und eventuell beim Filmeinlegen stört. Hmmm..!? 🤔
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Was ist da genau falsch..? Beide Scheiben sitzen in den vorgesehenen Nuten und gewähren so die gewünschte Position der jeweiligen Achse.
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Bei Filmriss fällt die beweglich am Bügel aufgehängte Rolle (rechte Seite) nach unten. Der Kontakt bzw. der Stromfluss wird dann unterbrochen.
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Es geht noch weiter.. dank der Materialspende von Klaus Peter Weber, bin ich zumindest zu einem Filmrißschalter gekommen, der wie schon gemeinsam eruiert, an beiden Maschinen fehlt bzw. nicht komplett montiert war. Nach dem Entfernen der Abdeckung am Werk war klar, es war von dem originalen Filmrißschalter nur noch das Gehäuseunterteil und die starre Filmführungsrolle montiert. Nach Begutachtung des gespendeten Filmrißschalters stellte sich heraus, dass genau die Teile, nämlich das Gehäuseunterteil und die Schrauben der Führungsrollen Defekte aufwiesen, die an den vorhandenen originalen Bauteilen in Ordnung waren. Die Entscheidung fiel schnell. Alles was da ist zerlegen. Alles was Defekt ist aussortieren. Alles was intakt ist reinigen und zusammenbauen. Heraus kam ein kompletter Filmrißschalter in gutem Zustand. Frisch justiert und auf Funktionalität durchgemessen. Foto: Aus zwei mach eins. Fertig revidierter Filmrißschalter. Foto unten: Kein Ausschluss sondern potentielle Ersatzteile. Foto unten: Schon eingebaut aber (noch) nicht angeschlossen.
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Foto, unten links: "Neue" Spaltoptik - natürlich noch nicht eingestellt. Alles gereinigt, geölt und nun "Leichtläufig." Foto unten: Mal drangesetzt.. sieht schon beeindruckend aus. Verschraubungspunke passen allerdings nicht hundertprozentig mit dem Werk überein.
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Foto oben: Die Wälzlager - Kugeln bzw. Bremskugeln an der vorgesehenen Stelle. Die Funktionsweise ist so ausgeführt, dass diese Rolle sich nur "gebremst" in Laufrichtung drehen kann. In der anderen Drehrichtung wird sie blockiert. Die eigentliche Funktion der Rolle dient, so habe ich's verstanden, einerseits der Anlaufzeiteinstellung des Filmes (etwa 3 Sekunden bis der Ton des Filmes ohne Verzerrungen klar und deutlich zu hören ist) und der Laufberuhigung des Filmes vor der eigentlichen Tonabnahme an der Fotozelle. Die Bremsfriktionsrolle erhöht den Filmzug an der kreisförmigen Tonbahn. Die Tonbahn ist mit der Schwungmasse verbunden, die eine gewisse Zeit benötigt (die 3 Sekunden) bis sie auf Solldrehzahl beschleunigt ist. In dieser "Anlaufzeit" ist der Ton verzerrt zu hören. Je höher der Filmzug eingestellt ist um so schneller wird der Ton "hochgefahren" Hört sich nicht gerade filmschonend an. Ich hoffe es allgemeinverständlich rübergebracht zu haben..🙂 Foto unten: Alte Lichttonlampe mit Spezialsockel um die Position des Wendels zu garantieren. Verdrehen geht also nicht.
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So, wieder ein Stück weiter, das Lichttongerät BT 14 kam heute an die Reihe. Erste Erkenntnis nach erster Inspektion: Alle Rollen schwergängig. Ausgerechnet die Bremsfriktionsrolle mit dem Zahnkranz war "fest." In der BDA für das BT 14 steht, dass man diese Bremsrolle bedenkenlos ausbauen kann. Alles ist so beschaffen, dass man beim Zusammenbau (eigentlich) nichts falsch machen kann. Nun, dann habe ich einfach mal die Innensechskantschraube rausgedreht und sogleich bemerkt das die Trägerachse zwar Alt - Öl verschmiert war aber auch das schwarze "Hinterteil" (nein nicht dass)) total schwergängig war. Nachdem ich die Hülse vom Zahnkranz gezogen hatte, kamen mir erstmal die Kügelchen der "Bremsvorrichtung" entgegen. Im Resultat hieß das mit der Taschenlampe auf die Suche zu gehen, um dann mit etwas Glück die Arbeit fortsetzen zu können. Der eigentliche Arbeitsvorgang beim Aufarbeiten des Lichttongerätes bestand erstmal aus Entölen aller beweglichen Teile. Danach leichtes benetzen mit frischem Leichtlauföl und wiederaufsetzen aller Führungsrollen. Die Bremsfriktionsrolle habe ich genau so behandelt. Die gefundenen Wälzlagerkugeln (drei Stück) zuvor wieder eingesetzt. (Mit etwas Öl benetzt und so an die vorgesehene Position "angeklebt" Alle zerkratzten und verdrehten Schraubenköpfe wurden neu aufgearbeitet. Die gespendete Spaltoptik eingesetzt (danke nochmals) und das Gehäuse sowie die Verkabelung gereinigt. Siehe Fotos: Oben: Bremsrolle (mit Zahnkranz) schon wieder angebaut. Unten: Bremsfriktionsrolle mit abgenommenen Hinterteil. Alter zäher Ölfilm ist gut erkennbar. Die Einkerfungen dienen zur Aufnahme der Bremskugeln.
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Falls sich jemand das Kabel anschafft bitte aufpassen: Beim Abisolieren der Kabelenden entsteht feiner Glasfaserstaub. Kann man eigentlich nur im direkten Sonnenlicht erkennen, muss man nicht unbedingt einatmen.
