Eremitage
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Eremitage folgt jetzt dem Inhalt: Spulenarm und BAUER Studioklasse Txxx | Problem bei Rückwärtslauf
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BAUER Studioklasse Txxx | Problem bei Rückwärtslauf
Eremitage antwortete auf 007's Thema in Schmalfilm
Oft sind es die einfachen Dinge die sich als vermeintlich komplizierte Fehler darstellen. Schon mal mit abgenommener Frontabdeckung beobachtet, was die obere Schlaufe macht wenn man den Rückwärtskauf startet..? Sehrwahrscheinlich drückt der Film gegen den Schlaufenformer was das rattern des Filmes erklärt und zum wegziehen der Schlaufe an der Vorwickelrolle führt. Du hattest geschrieben, dass man den Hebel für die Schlaufenbildung lange drücken muss, bis überhaupt etwas passiert. Das in der Front des Projektors befindliche versteckte Gestänge, zum bewegen des Schlaufenformers (und der unteren Rolle ) ist gefettet. Die Fette im BAUER sind oft altersbedingt verharzt. Du drückst den Hebel des Schlaufenformers aber irgendwie reagiert die verborgene Mechanik nicht wie sie soll. Da würde ich mal nachschauen, gut abschmieren (vor anderen übertriebenen Maßnahmen) und die kleine Rolle unterhalb des Bildfensters gleich mit kontrollieren, ob die sich leichtgängig bewegen lässt. Viel Erfolg -
Die Halterungen unterscheiden sich auch in weiteren Punkten. So habe ich verschieden ausgeführte Klemmvorrichtungen, um eine Anpassung an die Länge der jeweiligen Xenonkolben vornehmen zu können. Anscheinend war das alles Modular aufgebaut, da ich durch wechseln einiger Anbauteile an den Haltebügel, das System leicht in die gewünschte Längenabstimmung umbauen konnte. Foto: Einzelteile der Halterungen.
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Hallo zusammen, ich habe eine Frage zu den Haltevorrichtungen für die Xenonkolben. In diesem Bereich fehlten leider bei beiden Maschinen einige Teile. Auch habe ich feststellen müssen, dass es einige Unterschiede in den Ausführungen gibt. So ist die eine Halterung oben mit einem Relais ausgestattet. Die andere nicht. Mittlerweile habe ich anhand der Verdrahtungspläne des BL 9X herausgefunden, dass das Relais für die Zuschaltung von Stundenzähler und (soweit vorhanden) Kühlgebläse zuständig ist. Die andere Halterung ohne Relais ist für das gleiche Lampenhaus ohne Stundenzähler und Kühlgebläse bestimmt. Interessant ist, dass diese eine Lampenhalterung bei mir in einem Lampenhaus BL 9X montiert war, in dem auch ein Stundenzähler eingebaut ist. Ich habe die Kabel an den Halterungen überprüft und festgestellt, dass sie wenn man sie leicht biegt knisternde Geräusche abgeben, also anhand der großen Spannung im Laufe der Jahre "knusprig" geworden sind. Muss man diese Kabel zwingend tauschen..? Foto: Halterung für Xenonkolben mit und ohne Relais.
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Hallo allerseits, nach kurzer Pause habe ich die Gelegenheit gefunden, am Projekt wieder etwas weiter zu arbeiten. Die Aufarbeitung der Spulenarme ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Mir ist leider in der Welle einer der Spulenaufnahmen ein Gewindeschneider abgebrochen, was die Arbeiten in diesem Bereich erstmal zum Stillstand gebracht hat. Aber es gibt ja noch andere selbstgestellte Aufgaben wie zum Beispiel die Erneuerung der Lampenhausverkabelung, die noch nicht komplett abgeschlossen ist. Dazu gehört auch die Montage der Zusatzlüfter, die zur Kühlung der Hilfsspiegel schon lange eingeplant sind. Die habe ich nun auf einer selbst konstruierten Halterung montiert. Das schöne an der konstruktiven Lösung ist, dass die Lüfterhalterung direkt an der Hilfsspiegelhalterung montiert ist und so jede Bewegung bei einer Schlittenbewegung zum Verstellen der Spiegeleinstellung auf dem Schiebegestänge mitmacht. Die Entfernung des Lüfters zum Hilfsspiegel und der Anstellwinkel bleiben immer gleich. Angeschlossen ist der Lüfter nach den Vorgaben des Schaltplans: EUGEN BAUER GMBH BL 9X 2/5 und wird zusammen mit dem Stundenzähler eingeschaltet. Der Lüfter arbeitet mit 230 Volt Wechselstrom, kann also direkt ans häusliche Stromnetz angeschlossen werden. Foto: Lüfter im Einbauzustand. Foto unten: Anschlussleiste im Lampenhaus mit neuer Verkabelung anhand von Glasfaser-Glimmer-Kabel (hitzebeständig bis 650°) Foto unten: Restauriertes Anschlussterminal für den Lampenstrom vom Gleichrichter kommend.
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Nichts.. ..die indirekte Frage ist, ob jemand Veränderungen durch Beigabe von Kampfer an der eigentlichen Filmaufnahme feststellen konnte.
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Ich möchte das Thema ebenfalls nicht unangemessen ausweiten aber ihr habt die Wirkung des Kampfer auf die Emulsion komplett ausgeklammert und nur das Trägermaterial unter die Lupe genommen. Ich habe auch jahrelang Kampfer in allmöglichen Variationen in die Filmdosen eingebracht und war mir nie sicher, was für (Langzeit )Auswirkungen dieser Wirkstoff auf die eigentliche Filmaufnahme hat.
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Was mache ich denn gerade anders..? Bis jetzt habe ich bautechnisch nichts verändert. Es gibt nur ein Vorhaben: Große Spulen..🙂
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Es gibt halt Themen die so interessant sind, dass man sie immer wieder gerne neu aufgreift und diskutiert. Wenn Du wirklich an den Punkt kommst, wo Du etwas nicht mehr diskutieren möchtest, hast Du doch schon aufgegeben.
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Ich erwähne mal ganz vorsichtig das Thema KI. Vor etwa zwei Jahren, das ist ja in der digitalen Welt ein eigenes Zeitalter, wurde ich ausgelacht wenn ich argumentierte, dass mein Wissen auf KI - Anfragen beruht. (im Thread BAUER STUDIOKLASSE PROJEKTOREN - modifizieren) Mittlerweile sieht das ja etwas anders aus. Man muss zwar immer noch aufpassen und genau die gewünschten Daten hinterfragen aber der Substanzgehalt ist signifikant gestiegen. So hatte ich vor Wochen schon das Thema Spulenarmverlängerung und eine eventuelle Veränderung von Friktion, Motorantrieb und Zuhilfenahme von elektronischen Schaltungen diskutiert. Das hat im Grunde schon Spaß gemacht und war sehr interessant. Natürlich war auch ziemlicher "Mist" dabei. Z.B. die Historie der Projektorengeschichte von BOSCH/BAUER durcheinander gebracht. Aber, es wurde klar herausgestellt dass nicht die Motorleistung das eigentliche Problem ist, sondern der zu geringe Innenwiderstand der Friktion und der anfängliche Filmzug der ohne elektronische (oder mechanische) Maßnahmen kaum in den Griff zu bekommen ist.
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Wie..? Gibt's nicht ein paar Fotos davon..? Wäre doch sehr interessant und hilfreich..🙂
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Tja, was ich möchte ist leider zweitrangig. Was ich an Material zur Verfügung habe und damit anfangen kann, ist es was an erster Stelle steht. Oder gibt's irgendwo einen Shop mit einem BAUER Spulenarmsortiment..? Eine weitere Möglichkeit ist es natürlich den Motor zu tauschen. Aber erst wird ausprobiert und dann kann man wie schon erwähnt schauen womit's am besten Funktioniert.
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Um was geht's denn hier genau..? Ich vermute es ist der mechanische Filmzug gemeint, der den Film beim aufwickeln belastet. Dazu hat "Martin" aus seiner Erfahrung heraus doch eine saubere Angabe gemacht. Wenn also der Filmzug Anfangs auf 750 g eingestellt wird und bei nahezu voller Spule noch ein Filmzug von 250 g messbar vorhanden ist, sollte der Aufwickelvorgang sauber funktionieren. Ob diese Einstellwerte in der Praxis realisierbar sind, muss sich noch herausstellen. Aber diese Richtlinie für die Grundeinstellung des Filmzuges, das Verhältnis von 1 : 3 behalte ich mir auf alle Fälle im Hinterkopf.
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Ja, das habe ich mir schon im Vorhinein gedacht, dass die hohe Last an der "Welle" problematisch wird. Wurde ja auch schon ausgiebig thematisiert. Ich vermute das nicht nur die Kraftübertragung das eigentliche Problem ist, sondern auch die Hitzeentwicklung durch die Reibungskräfte in der Friktion. Ich muss das einfach ausprobieren wenn die Maschinen fertig verkabelt sind und am Stromnetz hängen. Außer den Spulenarmen und Hilfsspiegellüftern ist jetzt eigentlich so ziemlich alles montiert und durchrestauriert. Kann also nicht mehr allzulange dauern, bis ich die Maschinen in Betrieb nehmen kann. Dann wird sich zeigen, wo die Problempunkte die es abzustellen gilt, zu finden sind. Danke für den geschichtlichen Exkurs..👌🏻
