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Eremitage

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Über Eremitage

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    HiFi -
    Musik -
    Analoge Fotografie -
    Architektur -
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  1. Ich werde das auf alle Fälle aufschrauben und die Schmierung kontrollieren. Das Magnettongerät ist ja mit dem Antrieb des Werkes fest verbunden. Da ist es mir schon wichtig, dass alle Lager leichtgängig sind. Bei Handprobe lässt sich die Transportrolle des Magnettongerätes zwar gut drehen, aber so richtig leichtgängig, wie frisch geölt ist es nicht. Ich weiß zwar immer noch nicht recht, was die Restauration des Magnettongerätes, außer das es einen Blick auf vergangene Projektionstechnik gestattet bringt aber wer weiß vielleicht ergibt sich mit der Zeit eine Anwendungsmôglichkeit. Und deine letzte Frage: Priorität das Magnettongerät jetzt auf den Punkt fertigzustellen hat es nicht. Das Werk jetzt anständig zu lackieren hat Vorrang.
  2. Foto: Rückseitig geöffnetes Magnettongerät - linke Seite des mittleren Gehäuseteiles mit Schmiernippel, rechts an der gewölbten Gehäusewand mit Rändelschraube. Foto: nochmals im Detail.
  3. Hallo Simon, guten Morgen und vielen Dank für deinen hilfreichen Hinweis. Ich vermute Du gehst auf meine Frage zum Magnettongerät ein, wo von der Rückseite aus ins Gerät hineingeschaut, auf der linken Seite des mittig platzierten Gehäuses ein Schmiernippel angebracht ist. Vielleicht weißt Du ja auch wofür dann auf der rechten Seite die silberne Rändelschraube gedacht ist. War das vielleicht optional gedacht, so nach dem Motto: Wenn Du keine Fettpresse hast, kannst Du auch auf der anderen Seite mit einem Spatel das Fett einfüllen. Selbst in der Reparaturanleitung die ich mittlerweile habe, steht da nichts drin. Es wird eher darauf hingewiesen, bei Problemen das Magnettongerät einzuschicken oder den Kundendienst zu verständigen. Stellt sich dann die Frage was die dann noch für Arbeitsunterlagen hatten. Die Reparaturanleitung zur Reparaturanleitung..?! 🤔😊
  4. Foto unten: Gut erkennbar, die miserable Vorlackierung und gleichzeitig Begründung für den berechtigten Arbeitsaufwand zur Neulackierung.
  5. Foto: Werk solo.. Anbauteile (außer den Transportrollen) demontiert.
  6. Hallo Jens, wie immer, danke für deine Tips. Den Schleifenbildner lasse ich erstmal so wie er ist. Lässt sich leicht bewegen und macht zumindest beim Drehen des Handrades einen guten Eindruck. Lackieren werde ich natürlich selbst, so wie alle Teile des Projektors die einen neuen Anstrich benötigten. Ich bin zwar kein Lackierer aber in jungen Jahren gehörte Das zu einem Lernabschnitt meiner Ausbildungen, die ich im Laufe meines Lebens abgeschlossen habe. Also zumindest in diesem Bereich weiß ich ganz gut bescheid. Das heißt natürlich nicht, dass ich ideale Bedingungen habe, um eine erstklassige Lackierung herzustellen aber mit dem selbstgemixten Hammerschlaglack in Richtung Resedagrün (typische Maschinenlackfarbe) kann man nicht viel falsch machen. Das Problem liegt übrigens garnicht beim verarbeiten des Lackes, sondern bei den Anbauteilen die entweder demontiert oder perfekt abgeklebt werden müssen. Das ist der Arbeitsgang.
  7. Nächster Arbeitsgang: Anschleifen und Abkleben der verunglückten Alt-Lackierung. Vorabarbeit für den Neulack, wie in der Autolackiererei. Hoffentlich klappt's..🎉
  8. So, ich hoffe mal ein Schritt in die richtige Richtung. Die Kreuzgetrieberägerplatte ist nun vom Lack befreit. Es befinden sich auch keine Riefen in der Oberfläche, da ich die mit Nitro angelösten Lackflächen mit einem stumpfen Holzstäbchen abgerieben habe. Das war ein zeitraubender Prozess, da ich den Lack immer nur scheibchenweise runterbekommen habe. Die Ölrücklaufnuten sind durch das Entlacken auch zum Vorschein gekommen und ich konnte mir dadurch selbst eine visualisierte Vorstellung machen, um was für ein Konstruktionsdetail es sich dabei eigentlich handelt. Ich würde es eher als eine Einkerfung oder V-Nut bezeichnen, da man bei einer typischen Einnutung eigentlich an eine U-förmige Einlassung in einer Fläche denkt. Die Öl-Rücklaufnuten sind auch nicht durch eine durchstoßbare Öffnung mit dem Inneren des Werkes verbunden, sondern enden vor der Kreuzgetrieberägerplatte, was sehr gut beim rauf- und runterdrehen dieser Platte zu erkennen ist. Wenn da eine Öffnung zum Inneren des Werkes sein sollte müsste in der Kreuzgetrieberägerplatte ein Langloch, also eine Nut vorhanden sein die es gewährleistet, dass man in jeder vertikal eingestellten Position an der Ölrücklaufnut einen offenen Durchlass ins Werk hätte. Das ist aber nicht der Fall. Ich habe nach dem Entfernen und säubern der Nuten, einfach mal etwas Nähmaschinenöl an diese Stellen getropft (Werk wird eh später mit Reiniger gespült) und gesehen, wie das Öl relativ schnell in den Nuten versickert. Wenn das später zur Verwendung kommende Projektorenöl nicht signifikant dicker als das Haushaltsöl ist, dürfte das Öl an den Nuten gut abfließen. Ist halt auch eine Frage von Viskosität Raum- bzw. Betriebstemperatur des Projektors. Und natürlich auch von Ölumsatz an dieser Stelle. Foto: Kreuzgetrieberägerplatte - entlackt.Foto unten: Ölrücklaufnut rechts.. .. und links.
  9. So, ich hoffe mal ein Schritt in die richtige Richtung. Die Kreuzgetrieberägerplatte ist nun vom Lack befreit. Es befinden sich auch keine Riefen in der Oberfläche da ich die mit Nitro angelösten Lackflächen mit einem stumpfen Holzstäbchen abgerieben habe. Das war ein zeitraubender Prozess da ich den Lack immer nur scheibchenweise runterbekommen habe. Die Ölrücklaufnuten sind durch das Entlacken auch zum Vorschein gekommen und ich konnte mir dadurch selbst eine visualisierte Vorstellung machen, um was für ein Konstruktionsdetail es sich dabei eigentlich handelt. Ich würde es eher als eine Einkerfung oder V-Nut bezeichnen, da man bei einer typischen Einnutung eigentlich an eine U-förmige Einlassung in einer Fläche denkt. Die Öl-Rücklaufnuten sind auch nicht durch eine durchstoßbare Öffnung mit dem Inneren des Werkes verbunden, sondern enden vor der Kreuzgetrieberägerplatte, was sehr gut beim rauf- und runterdrehen dieser Platte zu erkennen ist. Wenn da eine Öffnung zum Inneren des Werkes sein sollte müsste in der Kreuzgetrieberägerplatte ein Langloch, also eine Nut vorhanden sein die es gewährleistet, dass man in jeder vertikal eingestellten Position an der Ölrücklaufnut einen offenen Durchkass ins Werk hätte. Das ist aber nicht der Fall. Ich habe nach dem Entfernen und säubern der Nuten, einfach mal etwas Nähmaschinenöl an diese Stellen getropft (Werk wird eh später mit Reiniger gespült) und gesehen wie das Öl relativ schnell in den Nuten versickert. Wenn das Projektorenöl nicht signifikant dicker als das Haushaltsöl ist dürfte das Öl gut abfließen. Ist halt auch eine Frage von Viskosität und Raum- bzw. Betriebstemperatur. Foto: Kreuzgetrieberägerplatte - lackfrei.
  10. Hallo, guten Morgen, schlecht abgeklebt und dann ist der Lack druntergezogen. Meschanisch ist da alles i.O. - Danke für den Klimatipp.. ich habe unterm Dach eine 5/1 Klima-Splitanlage nur bei den momentanen Temperaturen frisst die knapp 25€ Strom am Tag. Natürlich nur wenn alle Innengeräte eingeschaltet sind und unter Volllast laufen. Ist mir zu teuer für einen Wohnbereich der sehr wenig genutzt wird. Daher ist die Anlage abgeschaltet.
  11. Die Kegelblende hatte ich vor der Demontage mit einer Markierung versehen. Wie ich dann die Schrauben lösen wollte musste ich feststellen, dass sie alle schon lose waren. Da wurde die Kegelblende, so meine Vermutung, anscheinend nach der Lackierung garnicht mehr eingestellt und fixiert. Und bei der gelb eingekreisten Schraube muss ich zugeben, dass ich im Moment nicht weiß wo sie genau hingehört. Ich habe allerdings jeden kleinen Arbeitsschritt fotografisch dokumentiert. Das ist also nicht sonderlich schwierig herauszufinden, wo sie genau hingehört. Und die Justage.. ich habe zich Unterlagen über die B14 - da würde ich nachschauen wenn's notwendig sein sollte - und soweit ist.
  12. Ah, danke für die Erklärung. Jetzt ist mir natürlich klargeworden was gemeint ist. Wir sprechen bei uns immer von den Zahn- oder Zahntransportrollen und der schnelle Themenwechsel von Jens von der Schaltwelle auf die Transportrollen hat mich da etwas irritiert. Die Transportrollen sind jedenfalls alle dicht und leichtgängig, und.. ganz wichtig, es leiert nichts.
  13. Hallo Jens, danke für deine Unterstützung und Hinweise wie man strategisch am sinnvollsten vorgeht. Leider bin ich mit den Teilebezeichnungen nicht ganz auf dem laufenden. WelcheTransportrollen und Abdichtdeckel sind denn da gemeint..?
  14. Gut, genau das wird jetzt erstmal gemacht. Nämlich nix.. um die Ausdrucksform mal beizubehalten. Das Werk bleibt erstmal geschlossen. Wenn's unterm Dach temperaturmäßig wieder erträglicher ist, entferne ich die Lackierung auf der Trägerplatte und reinige die Ôldurchlassnuten. Genauso Bildmaskenhalter und Filmbühnenhalterung. Dann baue ich in diesem Bereich alles wieder zusammen und hoffe, dass sich die Bildmaske/n wieder normal ein- und ausschieben lassen. Das war ja der ursprüngliche Fehler, der mich auf die fehlerhafte Lackierung aufmerksam gemacht hat.
  15. Bin ich im Grunde ganz auf deiner Seite. Die Frage ist halt: Lässt man das Werk lieber geschlossen oder lohnt sich das Zerlegen und Reinigen des Inneren im Verhältnis zum Arbeitsaufwand..? Meine Befürchtung ist halt erstens, dass ich etwas beschädige und womöglich dieses Teil nicht mehr nachbekomme. (siehe Thema Hilfsspiegel plus Halterung) und zweitens, dass ich das Werk an den Problemzonen die schon angesprochen wurden nicht mehr dicht bekomme.
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