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Eremitage

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Über Eremitage

  • Geburtstag 20.06.1961

Profile Information

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    HiFi -
    Musik -
    Analoge Fotografie -
    Architektur -
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  1. Foto unten: Anschlussleiste mit Verkabelung für die Saalfunktionen und Fernbedienung einer weiteren Maschine. Wurde fälschlicherweise als Anschlussleiste für die interne Verkabelung des Projektors mitgegeben. Die komplette Anschlussproblematik rührt daher, dass bei der einen Maschine das falsche Kabel mitgegeben wurde, bei der anderen Maschine das richtige Kabel zwar vorhanden ist aber beim Abbau der Maschine die Kabel nicht gekennzeichnet wurden.
  2. Foto unten: Feder bzw. Messerleiste 30polig um ein geeignetes Anschlusskabel selbst herzustellen. Die Skizze zeigt die Belegung des vorhandenen Kabels, was jedoch nicht bedeutet dass die Anschlusspositionen mit denen der Buchse des Befienfeldes übereinstimmen. Das muss erst ermittelt werden.
  3. Nochmals ein schon angesprochenes Problem wieder aufgegriffen. Es geht um den internen elektrischen Anschluss des Projektors. Also z.B. Verkabelung von Antriebsmotor, Spulenarmen, Tongerät, Blendenraumbeleuchtung, Filmrißschalter u.s.w. Das eigentliche Problem ist die fragwürdige Kennzeichnung der Verkabelung im Verdrahtungsplan. Was nutzt es im Verdrahtungsplan des Befienfeldes Anschlussnummern anzugeben, wenn diese an der rückseitigen Anschlussbuchse nicht abzulesen sind..? Mit, wir raten mal.. kommt man da nicht weit und wenn man was kaputt macht, sprich, falsch verkabelt, wird's erst richtig kompliziert und spannend. Schön ist schonmal das die meisten Anschlussbereiche wie Motor, Werk, Spulenarme, Klemmleisten Nummernangaben haben. Nur, wie gesagt, ohne exakte Nummerierung an der Anschlussbuchse des Befienfeldes nutzt das garnichts. Ich vermute dass BAUER da ein durchgängiges Anschluss-System hatte, worauf die Techniker geschult waren. Die Bedienfelder sind zumindest bei der B14 so aufgebaut, dass eine rückseitige Anschlussbuchse für die Funktionen der Maschine selbst, die andere zweite Anschlussbuchse für die Saalfunktionen und Fernbedienung einer weiteren Maschine vorgesehen waren. Ich habe jetzt eine 30polige Messer- bzw. Federleiste bestellt um nach ausfindig machen der Anschlusspositionen eine eigene Verkabelung vorzunehmen. Die Frage ist ob jemand die Verdrahtungspositionen und am besten deren Nummern kennt oder ob ich das messtechnisch ermitteln muss. Foto: Rückseite des Befienfeldes. Eine Seite als "Stecker" (für die Saalfunktionen) ausgeführt. Die andere Seite als "Buchse" (für die Projektoreigenen Funktionen) um Verwechselung vorzubeugen.
  4. Hallo Heiko, danke für den Hinweis.. .. jetzt müsste man nur noch wissen wie das Dingens bezeichnet wurde und wie es genau angewandt wurde. (Die fast 200 Seiten unfassende Reparaturanleitung habe ich, falls da etwas vermerkt sein sollte, noch nicht komplett gelesen) Ich vermute das ich wenn ich so soweit bin, dass ich das Lampenhaus in Betrieb nehmen kann, mir nichts anderes übrig bleibt, als durch lôsen der Befestigungsschrauben und vorsichtiges hin- und herrücken herauszufinden, was die optimale Einstellung ist. Dabei stellt sich die Frage: Was ist die optimale Einstellung..?
  5. Danke für die ausführliche Erklärung. Wie immer absolut profund. Um nicht in größere Schwierigkeiten zu geraten, habe ich schön die Finger von Filmbühne und Objektivhalter gelassen. Diese Baugruppen habe ich bis auf die dort befestigten Kleinteile, direkt an der Maschine restauriert. Das heißt ich habe wie schon im Projekt: "BAUER STUDIOKLASSE PROJEKTOREN - modifizieren " gezeigt, umliegende Bereiche des Arbeitsfeldes am Werk mit Malerband großzügig abgeklebt um bei eventuellen "Ausrutschern" den Lack bzw. umliegende Teile nicht zu beschädigen. Dadurch blieb die komplette Demontage der Filmführung erspart, sodaß ich hier wenigstens eine Orientierungsbasis für die Einstellung der am System anhänigen Teile (Lampe, Spiegel) habe.
  6. Hallo Jens, bei diesem Thema kann ich leider nicht mithalten. Du berichtest aus langjähriger beruflicher Erfahrung und Praxis mit den unterschiedlichsten Projektoren. Ich dagegen habe mich als Privatperson (und natürlich entsprechenden Kontakten in professionelle Richtung), ein wenig selbst in die Materie hineingearbeitet. Ich habe zwar schon vor über 30 Jahren eine B8B besessen, das war allerdings nur für kurze Zeit. Bei dieser Maschine war nichtmal ein Hilfsspiegel montiert und das Bild auf der Leinwand war für einen vertikalen 900 Watt Xenonkolben wunderbar. Vielleicht sind die einfachen optischen Systemkombination am besten. Lichtquelle, Spiegel, einfach aufgebautes Objektiv. Je mehr Modifikationen hinzukommen umso komplizierter wird die Einstellung. (und die Suche nach dem Fehler wenn's nicht klappt). Da muss man kein großer Fachmann sein um das zu verstehen. Deswegen kriege ich doch schon etwas Bauchschmerzen wenn ich daran denke, dass auch bei meinen beiden Maschinen durch den Neuaufbau bald, wenn ich soweit bin, "alles" neu eingestellt werden muss.
  7. Ja, danke Jens, bleibt wohl ein Rätsel weshalb das optische System so kompliziert einzustellen war.
  8. Thema - Grundobjektiv scharf, kein Anamorphotbild scharf - nochmals aufgegriffen: Vielleicht liegt hier die Erklärung: Aber - wie immer gilt bei Recherche mit KI - Keine Garantie auf (absolute) Richtigkeit. Problem und dessen Lösung finde ich hier gut dargestellt. Sonst würde ich's nicht Posten. Das Phänomen, das Sie beobachten, ist ein bekanntes Problem bei der Justierung von Kinoprojektoren. Es liegt meistens nicht an einem klassischen Abbildungsfehler (wie der sphärischen oder chromatischen Aberration) des Objektivs selbst, sondern an einem geometrischen Positionierungsfehler – dem sogenannten Achsenversatz oder einer Verkippung. Hier ist die direkte Erklärung und wie Sie das Problem lösen: Warum das Bild mit Anamorphot unscharf wird Ein Anamorphot reagiert extrem empfindlich auf minimale Abweichungen in der optischen Achse. Wenn Sie den Kolbenspiegel im Lampenhaus (BL 9X) verstellen, verändern Sie den Winkel, in dem das Licht durch das Filmfenster tritt. Grundobjektiv (Tolerant): Das Standardobjektiv sammelt das Licht rotationssymmetrisch. Kleine Winkelfehler des Lichts fallen kaum auf, das Bild bleibt scharf. Anamorphot (Empfindlich): Der Vorsatz dehnt das Bild nur in der Horizontalen. Wenn das Licht nun schräg oder dezentriert eintrifft, führt dies zu einer asymmetrischen Lichtbrechung. Das Resultat ist eine starke Unschärfe, oft verbunden mit "Geisterbildern" oder einseitig verzerrten Rändern. Schritt-für-Schritt-Lösung an der Bauer B14 Um das Bild mit beiden Optiken scharf zu bekommen, müssen Sie die Justierung in einer bestimmten Reihenfolge wiederholen: Anamorphot wegschwenken: Nutzen Sie zunächst nur das Standardobjektiv. Spiegel grob einstellen: Justieren Sie den Spiegel im BL 9X so, dass das Lichtbild auf der Leinwand maximal gleichmäßig und hell ausgeleuchtet ist (ohne dunkle Ecken oder "Hotspots"). Grundschärfe fasseln: Stellen Sie das Standardobjektiv perfekt scharf. Anamorphot vorschwenken: Schwenken Sie den Anamorphoten in den Lichtweg. Horizont ausrichten: Der Anamorphot muss absolut waagerecht stehen (meistens über eine Rändelschraube oder einen Klemmring am Vorsatz einstellbar). Schärfe am Anamorphoten nachstellen: Drehen Sie nur am vorderen Fokusring des Anamorphoten (nicht am Grundobjektiv!), bis das Bild scharf ist. Feinkorrektur des Spiegels: Wenn das Bild ungleichmäßig unscharf bleibt (z. B. links scharf, rechts unscharf), korrigieren Sie den Spiegel im BL 9X nur noch in minimalen Mikroschritten, während Sie die Leinwand beobachten. Möglicherweise ist auch der Halter des Anamorphoten an Ihrer Bauer B14 minimal verbogen oder nicht exakt zentriert zum Objektivtubus montiert. Um Ihnen gezielter zu helfen, lassen Sie mich wissen: Ist das Bild auf der gesamten Leinwand gleichmäßig unscharf oder betrifft es vor allem die Ränder? Welchen Anamorphot-Typ (z. B. Isco, Schneider, Möller) nutzen Sie genau? Bleibt das Bild unscharf, wenn Sie den Fokusring direkt am Anamorphoten maximal verdrehen?
  9. Aber ich.. sonst säße der Knopf nun dort..🙂 So habe ich einfach die Position von den anderen Lampenhäusern übernommen. Thema Zündknopf beendet..?
  10. Muss ich dir mal wieder widersprechen. Deine rot markierte Stelle ist nicht für den Zündtaster vorgesehen. Diese dort vorhandene Bohrung ist für den Durchmesser des Knopfes mit etwa 10 mm viel zu klein. Außerdem - Ich habe zwei Lampenhäuser mit Zündknopf und einfach deren Position maßlich übernommen. An der Stelle die Du markiert hast befindet sich bei den anderen Lampenhäusern ein kleines ovales Typenschild. Warum das hier nicht so ist kann ich mir nur mit einer anderen Fertigungscharge erklären. Bei Bosch/Bauer wurde sich ja auch nicht auf einem Entwicklungsstand ausgeruht und standig weiterentwickelt. Und zu den Kreuzschlitzschrauben: Ab und zu muss man Kompromisse eingehen. Die alten Schraubenköpfe waren dermaßen abgedreht und nicht mehr durch aufpolieren zu retten. Da es sich hier um alte Norm handelt bekommt man auch nichts nach - und - im Gesamtbild sehen die frischen Schraubenköpfe, zumal ich den alten Lack schon weitgehend unberührt gelassen habe, allemal besser aus. Irgendwo sollte man schon erkennen können, dass hier im Rahmen einer Restauration Hand angelegt wurde. Nur einfach die technische Funktionalität der Maschinen herzustellen, ist mir im Verhältnis zum Arbeitsaufwand zu wenig. Foto: Original Konsole Lampenhaus BAUER B14 Studio. Unter dem Typenschild befindet sich KEINE Bohrung..🙂
  11. Kleiner Eingriff, weg vom Originalzustand aber einheitlich im Vergleich zur Standard B14. Die Studio-Maschine hat von Haus aus (jedenfalls in der Version, wie ich sie erhalten habe) keinen Zündknopf der am Lampenhaus untergebracht ist. Der Platz an dem dieses Bedienelement typischerweise beheimatet ist, befindet sich mittig zwischen Amperemeter und Stundenzähler. Ich habe also erstmal aus dem kürzlich erworbenen Lampenhaus den Zündknopf ausgebaut, entrostet, gereinigt und die unedlen Metallteile wie Klemmring und Mutter geölt und abgerieben. Im Anschluss wurde mit Stufenbohrer das passende Loch (15,5mm) hergestellt und der Zündknopf eingepasst. Das sind immer nur kleine Arbeitsschritte, nichts für Eilige die ein schnelles Ergebnis erwarten. Foto: Konsole statt ohne - mit - Zündknopf..🙂 Foto unten: Vorarbeit/Aufarbeiten.
  12. Mache ich auf jeden Fall. Bin schon gespannt was bei rauskommt.. ..und natürlich werde ich hier davon berichten.
  13. Vielleicht hat HELGE oder FRIEDEMANN eine Antwort..?
  14. Danke für die sehr fachliche Darstellung. Zu viel um auf alles detailliert einzugehen. Aber um beim ursprünglichen Thema zu bleiben, die Planscheibe, sie erzeugt ja wohl auch eine gewisse prismatische Aberration, nur halt auf der Lampenseite, also vor dem optischen System. Die Frage ist ob das überhaupt Auswirkungen auf die Bildqualität hat. (?) BAUER hat die Scheibe letztlich damals konstruiert und eingebaut. Ich gehe mal davon aus, dass dort schon der Nutzen der Scheibe, die Vor- und Nachteile abgewogen wurden.
  15. Ich denke das es sich dabei um ein Scheinwerferglas von einem vauweeh Käfer handelt. Und ja die durchsichtige Planglasscheibe Ja, nochmal das Thema Scheibe dass ich mittlerweile doch sehr interessant finde. Nur damit man mal vergleichen kann. Das ist die Käfaah Scheibe. Zwar ähnlich aber doch lange nicht das Gleiche. Bezüglich der (originalen) Plan - Scheibe stellen sich mir doch noch einige Fragen. Einerseits wird argumentiert, dass durch die Scheibe die Bildqualität negativ beeinflusst wird. Andererseits wird behauptet, dass die Scheibe zur räumlichen Trennung von Lampenhaus und Blendenraum zwingend erforderlich ist. Von dritter Seite aus wird angezweifelt, dass die Scheibe überhaupt einen negativen Einfluss auf die Bildqualität hat. Ich gehe davon aus, dass da jeder etwas recht hat. Ich bin mir z.B. nicht sicher ob die originale Planscheibe entspiegelt ist. Eine Entspiegelung würde sehrwahrscheinlich den Effekt der Lichtbrechung in der Scheibe etwas abmildern. Optimal wäre wohl keine Scheibe zu haben. Für den Umstand dass der Antriebsmotor bei fehlender Scheibe mit seinem Lüfterrad die heiße Luft aus dem Lampenhaus zieht und so Film und Werk termisch überhitzt, gäbe es wohl die Möglichkeit mit einem weiteren Lüfter am Abzug des Lampenhauses einen geregelten Gegenzug zu erzeugen. Es gab auch schon den Hinweis, dass der Hilfsspiegel wegen seiner sensiblen Beschichtung ebenfalls etwas gekühlt werden sollte. Eventuell könnte man diesen Lüfter so einstellen, dass er am Hilfsspiegel vorbei auf den Abzug des Lampenhauses gerichtet ist und so den Luftzug zum Blendenraum negiert. Das würde dann den Einsatz der Planscheibe überflüssig machen. Oder..? 🙂
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