Eremitage
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Über Eremitage
- Geburtstag 20.06.1961
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Ich hab' die Maschinen so akribisch durchrestauriert, da konnte ich den Zustand des Gleichrichters nicht unberücksichtigt lassen. Außerdem habe ich so gleich prüfen können, dass er zumindest mechanisch unbeschädigt ist. Der Vorführaum hat ja hier im Thread wo es hauptsächlich um die Restauration der B14's geht nichts zu suchen aber am Rande erwähnt wird hier auch gleichzeitig ein wenig Museum für Kino und Rundfunk angelegt. So stehen schon die drei Glasvitrinen mit dem "Thema SUPER 8" Es folgt noch der Themenbereich 16 und 35 mm sowie eine Wand mit Retro-HiFi der 70er und 80er Jahre. Darauf habe ich jahrelang hingearbeitet um diesen Raum (unter dem Dach) verwirklichen zu können.
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So, der Vorführaum ist frisch renoviert. Die B14' s ziehen in den nächsten Tagen ein. Die Spulenarme werden dann erst abschließend montiert, da die Maschinen sonst nicht durch den Türrahmen gehen. Foto: Vorführraum.
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BAUER Studioklasse Txxx | Problem bei Rückwärtslauf
Eremitage antwortete auf 007's Thema in Schmalfilm
Der Hauptschalter ist Kulissengeführt (ich meine das heißt so) in diese greift ein gefederter Nocken. Die Feder kann man etwas dehnen, dann lässt sich der Schalter sehr angenehm bedienen..👍🏻 -
BAUER Studioklasse Txxx | Problem bei Rückwärtslauf
Eremitage antwortete auf 007's Thema in Schmalfilm
Schöner Beitrag, den Fehler sauber rausgearbeitet. Zeigt mal wieder, dass es nicht nur die Fehler "von der Stange" gibt, sondern auch echte reparaturtechnische Herausforderungen.. oft mit erschreckend kleinem Hintergrund. -
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Eigentlich geht es hier im Thread einzig um die Restauration und den Neuaufbau der BAUER B14 Projektoren. Es gibt allerdings ein paar wichtige Komponenten als Zuspieler, die den Betrieb der Projektoren erst überhaupt gewährleisten und die man doch (am Rande) erwähnen muss. Dazu gehört an erster Stelle der Gleichrichter, der die Versorgung des Lampenstromes übernimmt. Ich hatte schon vor Jahren einen IREM Gleichrichter X-50 angeschafft um damit eine qualitativ hochwertige Stromversorgung für den Betrieb der Xenonbrenner zu ermöglichen. Beim inspizieren des Geräteinneren des IREM - Gleichrichters gab's dann gleich die erste große Überraschung. Unter einer etwa 1 cm dicken Staub- und Schmierschicht konnte man kaum die darunter befindlichen Bauteile erkennen. Es war also notwendig erstmal alles zu reinigen, bevor man eine sinnvolle Funktionsprüfung durchführen konnte. Mit einem Staubsauger und Borstenpinsel war die Staubschicht schnell entfernt. Um den Schmierfilm zu beseitigen, musste ich mühevoll mit Lappen, Spiritus und Wattestäbchen vorgehen. Das Handrad zur variablen Spannungsversorgung (15 bis 25 Volt) war dermaßen beschädigt, dass ich es neu lackieren musste. Die blauen Deckbleche sind beidseitig bepulvert und können gedreht werden. So habe ich die verkratzte Oberfläche nach innen verlegt. Die seitlichen Lüftungsgitter habe ich kurzerhand in die Geschirrspülmaschine gesteckt (Kurzprogramm)) Die äußeren Schrauben sind erneuert worden. Die Gerätefüße habe ich durch Rollen ersetzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Foto: Gleichrichter auf dem Weg zur - und nach der Revision.
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Eremitage folgt jetzt dem Inhalt: Spulenarm und BAUER Studioklasse Txxx | Problem bei Rückwärtslauf
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BAUER Studioklasse Txxx | Problem bei Rückwärtslauf
Eremitage antwortete auf 007's Thema in Schmalfilm
Oft sind es die einfachen Dinge die sich als vermeintlich komplizierte Fehler darstellen. Schon mal mit abgenommener Frontabdeckung beobachtet, was die obere Schlaufe macht wenn man den Rückwärtskauf startet..? Sehrwahrscheinlich drückt der Film gegen den Schlaufenformer was das rattern des Filmes erklärt und zum wegziehen der Schlaufe an der Vorwickelrolle führt. Du hattest geschrieben, dass man den Hebel für die Schlaufenbildung lange drücken muss, bis überhaupt etwas passiert. Das in der Front des Projektors befindliche versteckte Gestänge, zum bewegen des Schlaufenformers (und der unteren Rolle ) ist gefettet. Die Fette im BAUER sind oft altersbedingt verharzt. Du drückst den Hebel des Schlaufenformers aber irgendwie reagiert die verborgene Mechanik nicht wie sie soll. Da würde ich mal nachschauen, gut abschmieren (vor anderen übertriebenen Maßnahmen) und die kleine Rolle unterhalb des Bildfensters gleich mit kontrollieren, ob die sich leichtgängig bewegen lässt. Viel Erfolg -
Die Halterungen unterscheiden sich auch in weiteren Punkten. So habe ich verschieden ausgeführte Klemmvorrichtungen, um eine Anpassung an die Länge der jeweiligen Xenonkolben vornehmen zu können. Anscheinend war das alles Modular aufgebaut, da ich durch wechseln einiger Anbauteile an den Haltebügel, das System leicht in die gewünschte Längenabstimmung umbauen konnte. Foto: Einzelteile der Halterungen.
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Hallo zusammen, ich habe eine Frage zu den Haltevorrichtungen für die Xenonkolben. In diesem Bereich fehlten leider bei beiden Maschinen einige Teile. Auch habe ich feststellen müssen, dass es einige Unterschiede in den Ausführungen gibt. So ist die eine Halterung oben mit einem Relais ausgestattet. Die andere nicht. Mittlerweile habe ich anhand der Verdrahtungspläne des BL 9X herausgefunden, dass das Relais für die Zuschaltung von Stundenzähler und (soweit vorhanden) Kühlgebläse zuständig ist. Die andere Halterung ohne Relais ist für das gleiche Lampenhaus ohne Stundenzähler und Kühlgebläse bestimmt. Interessant ist, dass diese eine Lampenhalterung bei mir in einem Lampenhaus BL 9X montiert war, in dem auch ein Stundenzähler eingebaut ist. Ich habe die Kabel an den Halterungen überprüft und festgestellt, dass sie wenn man sie leicht biegt knisternde Geräusche abgeben, also anhand der großen Spannung im Laufe der Jahre "knusprig" geworden sind. Muss man diese Kabel zwingend tauschen..? Foto: Halterung für Xenonkolben mit und ohne Relais.
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Hallo allerseits, nach kurzer Pause habe ich die Gelegenheit gefunden, am Projekt wieder etwas weiter zu arbeiten. Die Aufarbeitung der Spulenarme ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Mir ist leider in der Welle einer der Spulenaufnahmen ein Gewindeschneider abgebrochen, was die Arbeiten in diesem Bereich erstmal zum Stillstand gebracht hat. Aber es gibt ja noch andere selbstgestellte Aufgaben wie zum Beispiel die Erneuerung der Lampenhausverkabelung, die noch nicht komplett abgeschlossen ist. Dazu gehört auch die Montage der Zusatzlüfter, die zur Kühlung der Hilfsspiegel schon lange eingeplant sind. Die habe ich nun auf einer selbst konstruierten Halterung montiert. Das schöne an der konstruktiven Lösung ist, dass die Lüfterhalterung direkt an der Hilfsspiegelhalterung montiert ist und so jede Bewegung bei einer Schlittenbewegung zum Verstellen der Spiegeleinstellung auf dem Schiebegestänge mitmacht. Die Entfernung des Lüfters zum Hilfsspiegel und der Anstellwinkel bleiben immer gleich. Angeschlossen ist der Lüfter nach den Vorgaben des Schaltplans: EUGEN BAUER GMBH BL 9X 2/5 und wird zusammen mit dem Stundenzähler eingeschaltet. Der Lüfter arbeitet mit 230 Volt Wechselstrom, kann also direkt ans häusliche Stromnetz angeschlossen werden. Foto: Lüfter im Einbauzustand. Foto unten: Anschlussleiste im Lampenhaus mit neuer Verkabelung anhand von Glasfaser-Glimmer-Kabel (hitzebeständig bis 650°) Foto unten: Restauriertes Anschlussterminal für den Lampenstrom vom Gleichrichter kommend.
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Nichts.. ..die indirekte Frage ist, ob jemand Veränderungen durch Beigabe von Kampfer an der eigentlichen Filmaufnahme feststellen konnte.
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Ich möchte das Thema ebenfalls nicht unangemessen ausweiten aber ihr habt die Wirkung des Kampfer auf die Emulsion komplett ausgeklammert und nur das Trägermaterial unter die Lupe genommen. Ich habe auch jahrelang Kampfer in allmöglichen Variationen in die Filmdosen eingebracht und war mir nie sicher, was für (Langzeit )Auswirkungen dieser Wirkstoff auf die eigentliche Filmaufnahme hat.
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Was mache ich denn gerade anders..? Bis jetzt habe ich bautechnisch nichts verändert. Es gibt nur ein Vorhaben: Große Spulen..🙂
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Es gibt halt Themen die so interessant sind, dass man sie immer wieder gerne neu aufgreift und diskutiert. Wenn Du wirklich an den Punkt kommst, wo Du etwas nicht mehr diskutieren möchtest, hast Du doch schon aufgegeben.
