Eremitage
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Über Eremitage
- Geburtstag 20.06.1961
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Männlich
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Zwischen Frankfurt und Köln
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Interessen
Kinotechnik -
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Hallo Jens, ein 17,5 mm Band habe ich mir bei eBay schon gesichert. Mit 320m kann man bestimmt schon ein interessantes Demoband zusammenstellen. Die Frage ist ob man die vorhandenen Tonköpfe am Tongerät auch für die Aufnahmefunktion verwenden könnte. Das ist ja im Grunde nichts anderes als bei einem Tonband oder Kassettengerät. Da werden ja auch Aufnahme und Wiedergabe mittels eines Tonkopfes erstellt bzw. wiedergegeben. Die Ansteuerung müsste ich mir dann "basteln"' Das eigentliche Vorhaben ist von einer Filmszene den Ton abzugreifen und (mit hörbarer Bearbeitung) auf das Cordband aufzuspielen. Dann könnte man einmal die Szene mit O-Ton und danach mit dem bearbeiteten Tonsignal vom Cordband synchron vorführen. Ich denke der Vergleich würde die Möglichkeiten bei Vertonungen in dieser Machart wunderbar offenlegen. Apropos Kiste, bitte nicht übertreiben.. sonst geht die womöglich nicht durch die Haustüre..🤭
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Ich hab' als Jugendlicher vom Mammutbaum so'n Tannenzapfen gehabt. Riiiiesig war der..🫣 Den konnste auch für nix gebrauchen. Aber wenn Besuch da war haben sie alle drumherumgestanden und gestaunt. Und so denke ich ist das mit dem Xenonkolben auch. Für euch Kineasten das normalste der Welt. Aber für Die die einen Vorführraum nur von Außen kennen, eine echte Attraktion..🙂
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Was nichts kostet.. ist nichts wert. (A. Einstein) Könnte man jetzt wieder auf das eigentliche Thema zurückkommen..?
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Es war gut gedacht.. und schlecht gemacht. Die Geräte, der VHS-Heimvideorekorder war ständig defekt. Was mich persönlich sehr enttäuschte war die billige Verarbeitung der doch nicht gerade preiswerten Geräte. Z.B. rieben sich Symbole und Schriftzeichen von den Weichgummitasten die etwas öfters benutzt wurden in kurzer Zeit ab. Gehäuse waren gegen Verkratzungen empfindlich. Von den Technischen Möglichkeiten waren die Geräte gut ausgestattet. Allerdings musste man regelrecht einen Lehrgang machen, damit man mit entsprechendem Equipment zum Erfolg kam. Wenn man beim Überspielen Szene an Szene gesetzt hatte und diese nicht zu lang waren, gab es auch keine Probleme mit Zeitversätzen. War auch eine teure Angelegenheit. Zum EV-S9000E kamen ja noch Kameraausrüstung und mindestens ein weiterer Videorekorder zum zuspielen sowie Videomischpult und Schnittcomputer dazu. Den SONY TRINITRON TV mit 70 cm Bildschirmdiagonale darf man in dieser (Preis)-Auflistung natürlich nicht vergessen. Kurz gefasst - unter 10000 DM hat sich da damals garnichts getan. War für mich auch der Ausschlag bei SUPER 8 zu bleiben. Habe ich nie bereut.
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Danke für die Links. War ja naheliegend bei KODAK direkt mal reinzuschauen. Der Link zu eBay ist allerdings lukrativer da bedeutend preiswerter. Hab' schonmal einen Preisvorschlag abgegeben. Mal sehen ob's was wird. Die Frage die sich als nächstes stellt, ist halt wie das Tonsignal auf das Magnetband kommt, wenn die Maschine nur zum Abspielen ausgelegt ist. Da muss ich mir noch was einfallen lassen..🤔
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Danke für den ausführlichen Exkurs. Und gut, den Topf wo alles oberflächlich hineingeworfen wird lassen wir weg. Aber ein bisschen rühren können wir schon. Vielleicht ist das nur ein "Ausreißer" nicht von der Stange. Aber der SONY EV-S9000E war schon eine pfiffige Entwicklung und bot Timecode in verschiedenen Versionen an. Das Gerät bot auch die Möglichkeit an, den Timecode nachträglich aufzubringen. Das heißt man konnte uncodierte Kameraaufnahmen mit Zeitmerkmalen ausstatten und dann die einzelnen Szenen z.B. mit einem Schnittcomputer beliebig aneinandersetzen. Ist schon einige Zeit her dass ich mit so einem Gerät gearbeitet habe. Sony hatte da einiges im Programm. Das war Anfang der 90er Den technischen Überblick wie bei dir vorhanden, habe ich allerdings nicht.
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Danke, die Puzzlesteine fügen sich so langsam zusammen. Die Frage die sich nun eigentlich von selbst stellt ist: Kann man das Bandmaterial noch irgendwo bekommen..? Für Demozwecke wäre das eine tolle Sache. Am Schaumainkai in Ffm. war ja früher noch das Technische Filmmuseum. Da hätte man eventuell mal fragen können.
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Der Ausdruck lautet Magnetfilm. Das ist wie Bildfilm perforiertes etwas stärkeres Magnetband. Kann sein das ich mich jetzt oute.. aber ist das nicht das Gleiche wie das Cordband im 16 mm Bereich..? Nur halt 35/2 = 17,5 mm breit..?
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Ja, das Timecodeverfahren gab es dann in den 80ern auch für den Videobereich und wurde in die schräg abgelesenen Bandinformationen eingebettet. Ich glaube das war bei Betamax und VHS gleich. Video 2000 war etwas anders ausgelegt.
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Also im Verhältnis zu dem was ich tragen kann, sind die Schwungmassen schon recht groß bemessen. Trotzdem gebe ich dir mit den Gleichlaufeigenschaften absolut recht. Gegen ein Tandberg TD20A Tonbandgerät, dass es in den 70ern ja auch schon gab, wird die B 14 Studio im Vergleichstests wohl kaum bestehen können. So wie Du das geschildert hast brauchte sie das wohl auch nicht denn wenn es darum ging Filme nach Schnitt und Vertonung beurteilen zu können, reichte das einfache Laufwerk völlig aus. Je mehr ich an der Maschine arbeite, um so mehr macht mir das Projekt Spaß. Eigentlich bin ich ja bei SUPER 8 zu Hause und verunstalte mit meinen Modifikationen die BAUER STUDIOKLASSE PROJEKTOREN. Man lernt halt nicht aus..🙂
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Klar, wenn die Tonspuren wie auf dem Tonkopf angeordnet über das Filmbild verteilt wären, wäre das beim Betrachten auf der Leinwand eine ganzschön streifige Angelegenheit..🫣
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Danke für die fachliche Unterstützung. An der Zahnrolle die ich gerade aufarbeite, kann man sehr schön sehen, dass dort zwei unterschiedlich breite Formate abspielbar sind. Hilfreich wären detailierte/re Hinweise wie man mit dem Magnettongerät damals gearbeitet hat. Nur abspielen wird's ja wohl nicht gewesen sein, oder wurden Magnettonaufnahmen im Studiobetrieb noch auf anderen Stationären Maschinen bearbeitet..? Foto: Vorher/Nachher (muss noch mit Polierscheibe nachbehandelt werden.)
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Kommt nicht zum Einsatz.. die Frage ist wenn dieser Tonkopf so brachial mit dem Filmmaterial umgeht, warum er überhaupt angeboten wurde. Hat doch seinerzeit auch schwindelerregende Summen gekostet.
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Da hast Du absolut recht. Mein Vorhaben ist allerdings gerade die Studio-Maschine moglichst original wieder herzustellen und mit der Standard Ausführung der B14 die Filmvorführungen durchzuführen. Es sind ja zwei Maschinen die ich parallel wieder aufbaue. Es wäre doch sehr schade diesen Projektor, zumal er so gut wie komplett in seinen Baugruppen unbeschädigt vorhanden ist, nicht wieder so herzustellen, wie er einst zum Einsatz kam. Die B14 Standard werde ich zum allgemeinen Leidwesen etwas verunstalten müssen. Auf das Werk muss bei Gelegenheit das CAT 701 montiert werden. Dolby CP möchte ich schon nutzen. Hab' schon überlegt das Gehäuse des CAT im gleichen Farbton wie Werk und Spulenarme anzulegen. Der schwarze Block fällt dann nicht so ins Auge. Sieht dann etwas homogener aus. Die Spulenarme möchte ich verlängern und mit stärkeren Motoren ausstatten. Da muss ich mir auch noch Rat einholen was man da am besten nimmt und was vor allem nicht stilbrüchig ausschaut. Meine Filme habe ich weitgehend auf 1800 und 3000 m Drahtspulen konfektioniert. Das ist der Grund weshalb die Spulenarme läänger werden müssen..🙂
