Eremitage
Mitglieder-
Gesamte Inhalte
790 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
26
Über Eremitage
- Geburtstag 20.06.1961
Profile Information
-
Geschlecht
Männlich
-
Ort
Zwischen Frankfurt und Köln
-
Interessen
Kinotechnik -
HiFi -
Musik -
Analoge Fotografie -
Architektur -
Friedfertigkeit -
-
Bin ich im Grunde ganz auf deiner Seite. Die Frage ist halt: Lässt man das Werk lieber geschlossen oder lohnt sich das Zerlegen und Reinigen des Inneren im Verhältnis zum Arbeitsaufwand..? Meine Befürchtung ist halt erstens, dass ich etwas beschädige und womöglich dieses Teil nicht mehr nachbekomme. (siehe Thema Hilfsspiegel plus Halterung) und zweitens, dass ich das Werk an den Problemzonen die schon angesprochen wurden nicht mehr dicht bekomme.
-
Alles klar, muss mal schauen wie und wann ich das mache. Die Maschinen stehen unter dem Dach und trotz 25 cm Dämmung ist es mittlerweile ohne Ventilation nicht mehr auszuhalten. Einfach zu heiß draußen..🔥
-
Das ist im Moment alles trocken. Sollte man da den Deckel nicht draufkassen und erstmal nur durchspülen..?
-
So, gibt's erstmal Teilentwarnung. Der Lack ist nur äußerlich aufgetragen worden. Das erste Foto: zeigt die Bildstrichverstellung ganz an den unteren Anschlag gedreht. ..und Foto unten: Bildstrichverstellung entgegengesetzt an den oberen Anschlag gedreht. In dieser Position wurde anscheinend lackiert.
-
Ich schaue gleich mal nach um etwas Beruhigung in das Thema zu bringen.
-
Ich hoffe der <<MURKSER>> liest hier mit. Dem würde ich gerne den Hals rumdrehen.. 🔥 Wer den Treat "BAUER STUDIOKLASSE PROJEKTOREN - modifizieren" hier im Forum gelesen hat weiß, dass ich mich von solchen Herausforderungen nicht abschrecken lasse. Die Schritte beim Zerlegen des Werkes werden alle fotografisch dokumentiert und nach und nach abgearbeitet. Es ist ja nicht kommerziell was ich hier mache. Ich habe keinen Zeitdruck. Es ist alles Hobby und Unterhaltung für alle die gerne hier mitlesen.
-
Den Tip hast wohl überlesen. Nicht überlesen.. den Hinweis habe ich einfach nicht verstanden..🙄 Aber jetzt bringt's ja doch was. Wenn ich die Rücklaufnuten von Innen sehen kann, ob und wie sich da Lack und Ölreste durchschieben, kann ich wohl besser erkennen ob die Öffnungen alle frei und sauber sind, als wenn ich nur von Vorne durchstochere. Außerdem gibt der Blick auf's Innere des Werkes die Gelegenheit zu schauen, wie es um die Verharzung des alten Projektorenöles steht.
-
Also, erstmal vielen Dank für diese wertvollen Tipps und die Unterstützung. Ich werde erstmal wie empfohlen den Lack an der Fläche im Bereich der vier Befestigungsschrauben entfernen. Die Rucklaufnuten öffnen und auch die Verschraubungsflächen von Filmbühnenhalterung und Maskenschieberhalterung sauber und plan machen. Der Rückwanddeckel ist überlackiert und sitzt bombenfest. Hat jemand eine Idee wie ich den unbeschadet runterbekomme..? Im Moment sehe ich nur die Möglichkeit mit einem Cuttermesser an den Stoßflächen entlang den Lack abzukratzen und mit einem Stecheisen den Deckel abzuhebeln. Ich habe das schonmal vor vielen Jahren an einer B8B gemacht. Da war der Rückwanddeckel mit einer speziellen Dichtmasse mit dem Gehäuse verklebt. Das bekam ich auch nur mit (kontrollierter) Gewalt auf.
-
Das war dann wohl nix. Die Nuten sind doch zu lackiert. Stehe noch auf 'm Schlauch.. was sind die Rücklaufnuten .? Und wo befinden die sich..? Hab' doch gewusst dass diese schei.. Lackierung nur Probleme macht.
-
-
So, alles runtergebaut was ging. Der Objektivhalter ging nicht. So wie es den Anschein hat wurde der auf noch nicht ganz trockenen Lack aufgeschraubt und ist mit dem Gehäuse bombenfest verbacken. Selbst mit Hammer und Zulage habe ich die Verbindung nicht lôsen können. Und letztlich zerstören wollte ich das Werk auch nicht. Nach Abziehen der Filmbahnhalterung ist mir eigentlich nur aufgefallen, dass die Stahlplatte durch die die Achse für die Aufnahme der Schaltrolle des Malteserkreuzgetriebes gesteckt ist, von Innen verschiebbar scheint (komplizierter Satz..🙄) Das lässt mich weiter vermuten, dass auch die eigentliche Mechanik das Getriebe im Inneren des Werkes schon zerlegt war und anscheined etwas verschoben wieder eingebaut wurde. Ich habe mit Mühe die überlackierten Schrauben aus der Rückwand herausbekommen. Der Deckel ist allerdings überlackiert und ich bekomme ihn nicht runter. Hat da jemand eine Idee wie's funktionieren könnte ohne das später Bruch übrigbleibt..? Foto: Rückseite des Werkes. Schrauben sind schon entfernt. Foto unten: Werk Förderseite, Anbauteile weitgehend entfernt.
-
Was es alles gibt - oder gab. Kann ich mir allerdings gut vorstellen, dass vor der Lasertechnologie eine solche Konstruktion sehr hilfreich sein konnte. Den Objektivträger wollte ich übrigens auch demontieren, alles runterbauen. Wenn ich soweit bin stelle ich wieder ein paar Fotos davon ein. Spannend wird's erst wenn's ans Wiederzusammenbauen geht..🙂
-
Hallo Jens, danke für den Hinweis. Der Grund weshalb ich bis jetzt nur den Bildmaskenhalter abgebaut habe, ist genau das was Du ansprichst. Auseinandergerissen ist alles sehr schnell. Alles wieder zusammenzufügen, so das es einwandfrei funktioniert, ist eine ganz andere Hausnummer. Wenn ich die Schrauben der Filmbühnenhalterung löse ist die Justage dahin. So ein paar "Fixpunkte" an denen ich mich beim wieder zusammenschrauben orientieren kann, wollte ich eigentlich beibehalten. Allerdings hatte ich ja schon erwähnt, dass da jemand vor mir in allen Bereichen Hand angelegt (rumgefingert) hat. Daher bin ich natürlich mit den sogenannten Fixpunkten auch nicht zu 100 Prozent auf der sicheren Seite. Das wäre schon bitter wenn ich mir da eine "für's Auge" wunderbare Maschine zusammenflicke, sie aber nie einwandfrei funktionierten wird. Ich kenne das aus der Zeit wo ich massenhaft SUPER 8 Projektoren zerlegt habe und so manches Lehrgeld bezahlen musste, da die Geräte im Anschluss nicht einwandfrei funktionierten. Es fehlte an Werkzeugen und Messgeräten. An Serviceunterlagen, Einstelleeren, Federwagen oder Messfilmen. Für 35 mm habe ich durch meinen Junior zumindest einen Stahlfilm zur Hand. Damit kann ich alle filmführenden Rollen axial und in der Andruckstärke einstellen. Für die optische Einstellung, also in Sachen Kollimation habe ich für die B14 (bzw. BL 9X) keinerlei brauchbare Unterlagen oder Gerätschaften. Das muss ich später alles handwarm und nach Gefühl einstellen.
-
Foto unten: Schlechte Lackqualität. Farblich nicht auf die Anbauteile abgestimmte Farbgebung. Eine gewisse Patina ist ja sogar gewünscht aber - für meinen Geschmack ist das etwas zu viel des Guten. Hier gehört im Verhältnis zu der Arbeit die ich bis jetzt in das Projekt hineingesteckt habe, eine anständige und zur ursprünglichen Lackierung passende Neulackierung hin.
-
Foto unten: Bildmaskenhalter in der Sollposition und.. ..in der gegebenen Istposition. Foto oben: Der Bildmaskenhalter sitzt zu weit rechts. Der Bildmaskenschieber ist eingeklemmt.
