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Eremitage

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Über Eremitage

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  1. Das Samtband ist schon stark abgelaufen, macht also kaum einen Unterschied. Und wie ist das mit dem Rückwärtslauf bei der B14..? Müssten da die Kufen nicht abgehoben werden. ? Sonst wäre die Bürstrichtung des Samtbandes ja auch störend. Andererseits möchte man ja auch eine Rückwärtsprojektion verwirklichen. Das ginge dann nur mit anliegenden Kufen. Sorry, ich habe die Maschinen halt noch nicht in Betrieb gehabt. Und man möchte es nicht glauben aber solche Details stehen nicht in der Bedienungsanleitung.
  2. Ich will dir ja nicht auf die Nerven gehen.. ..aber kommt das nicht auf's gleiche raus..? Wenn ich Samt auflege verenge ich den Filmkanal und kann somit den Kufendruck zurücknehmen. Wenn ich das Samtband rauslasse, muss ich den Kufendruck auch nicht rausnehmen, da der Filmkanal nicht weiter verengt wird. Ich sehe dass eher so, dass egal welches Material am Film auf der Filmbahn anliegt es immer um die Gleiteigenschaft und Dauerhaftigkeit des Materials geht. Den Kufendruck kann ich ja immer (natürlich bis zu einer gewissen Grenze) individuell anpassen. Wie groß dann der Reibungsunterschied zwischen Metall, Samt, Pertinax oder Superdeluxe ist, wäre dann die physikalische Größe die wirklich interessant herauszubekommen ist..👍🏻
  3. Also doch Samtband..? Ich habe ja in der einen B14 noch das Samtband auf der Filmbahn aufgeklebt. Hatte seinerzeit der Filmtechniker Dieter Lintz gemacht. Im Vergleich habe ich mal einen Filmstreifen in den einen Projektor eingelegt und dann direkt den gleichen Streifen in den anderen Projektor. Dabei habe ich einfach den Filmstreifen bei geschlossener Filmtüre nach oben durchgezogen. Ergebnis: Selbst bei Minimaleinstellung des Kufendruckes ist der Widerstand, also die Klemmwirkung bei Samtband bedeutend höher, als auf dem blanken Metall der Filmbahn. Ursache, Verengung des Filmkanales, ist ja bekannt. Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass der Unterschied so groß ist. Das Ergebnis spricht eigentlich dafür, dass Samtband wegzulassen.
  4. Hallo Thomas, danke für deine Doku bezüglich der Filmführung am Filmfenster. Da kommt ja richtig Schwung in den Treat.. 👍🏻 Ich habe mal die Filmbahn der B14 (beide Maschinen gleich ausgestattet) fotografiert. Die Ausnehmung auf der Rückseite zur Befestigung der Kabelbinder, müsste ich falls ich das konstruktiv irgendwann mal umsetzen möchte nachbearbeiteten. Die Filmbahn sitzt flächenbündig in ihrer Halterung vor dem Filmfenster. Wenn ich sie so wie sie jetzt ist mit Kabelbindern bestücken würde, könnte ich sie nicht in die Halterung einschieben. Die Stege von zwei der vier kleinen Taschen auf der Rückseite der Filmbahn, müssten erst entfernt werden. Und das eine Verschraubung durchführbar ist, halte ich auch für sehr fragwürdig. Die Schraubenköpfe müssten so flach sein, dass sie nicht über die rückseitige Fläche der Filmbahn hinausschauen. Foto: Filmbahn Vorderseite.. ..und Rückseite. Ich gehe mittlerweile davon aus, dass ich bei dem guten Zustand der Filmbahnen (plural) auf Samtband oder Kabelbinder verzichten kann. Auch bei den Kufen (Pertinax unbenutzt) sehe ich keine Notwendigkeit umzurüsten. Darf man nicht vergessen, die Maschinen werden ja nur zu privaten Zwecken genutzt.
  5. Hallo Klaus, danke für dein Engagement bzw. deine Hilfe und Erklärungen. Das hilft mir sehr die verschiedenen Funktionselenente der Filmführung im Bereich der Filmtür besser zu verstehen. Diese Führungsschiene wie Du es bezeichnest, habe ich gerade heute beim Wiederzusammenbau der Filmtüre "reingefummelt." Das ist wirklich eine hakeliche Angelegenheit diese kleine Exzenterachse seitlich durch die Andruckklappe und gleichzeitig durch diese Führungsschiene zu schieben. Die Achse neigt ständig sich zu verkanten und die Spiralfeder die für die Klappenfederung zuständig ist einzustellen, ist auch eine echte Herausforderung. In der Rep.-Anleitung steht nur: Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge. Das ist allerdings nicht sonderlich hilfreich wenn Wochen vergangen sind, bis man wieder zum Zusammenbau kommt. Da helfen die zur Dokumentation hergestellten Bilder auch kaum, da man kaum eine Reihenfolge in der die Bauteile wieder zusammengesetzt werden müssen erkennen kann. Ich benötige dieses Teil das Du mir angeboten hast nicht. Ich denke je weniger Bauteile in der Filmführung den Film berühren und mechanisch belasten um so besser. Was mich noch interessieren würde ist ob man für den Rückwärtslauf des Projektors nicht unbedingt diese Abhebevorrichtung für die Kufen benötigt. Ich dachte das wäre Voraussetzung.
  6. Hallo Klaus, ich bin ja ständig damit beschäftigt die Maschinen nicht nur zum Laufen, sondern vor allem auch wieder komplett zu bekommen. Da bin ich natürlich für jede Hilfe dankbar. Der Abstreifer oder wie auch immer dieses Teil genau heißt, ist bei keiner der Maschinen die ich besitze vorhanden. Es gibt bei mir auch keine Vorrichtung die die Kufen abhebt, sodass ich bezweifle ob ich dieses Teil der Filmführung zwingend benötige. Was mir leider immer noch fehlt, ist ein zweiter Filmrißschalter. Mit dem Material das Du mir geschickt hattest, habe ich aus zwei funktionslosen einen funktionierenden Filmrißschalter zusammensetzen können. Die andere Maschine ist leider immer noch ohne dieses wichtige Accessoire und selbst Suchanzeigen waren bisher Erfolglos. Ich möchte den Bogen nicht überspannen aber eine passende Filmtüre könnte ich ebenso gebrauchen. Die Liste ist ohne Ende..🙂 Manfred
  7. und noch eins..
  8. Einfach mal vom Bildschirm abfotografiert.
  9. Muss ich mal auf die Suche gehen. Sind auf einem alten Rechner abgelegt.
  10. Interessant.. Ich nehme mal an, dass der Filmrißschalter (wenn einer montiert ist) zwar den Antrieb unterbricht, der Film aber noch einige Restzentimeter weiterläuft bis der Motor wirklich zum Stillstand gekommen ist. Wieviel Centi- oder Meter sind das..?
  11. Alles klar, danke für die ausführliche Erklärung. Und zu der Frage bezüglich meiner Erfahrung im 35 mm Bereich: Wie ich eingangs dieses Treats schon erklärte, hatte ich vor über 20 Jahren eine (sehr schöne) B8B. Die Maschine wurde von mir zwar zusammengebaut, den elektrischen Anschluss hatte allerdings ein Fachmann vorgenommen. Die Maschine lief problemlos und mit den paar Filmen die ich hatte, gab's außer Filmeinlegen, Aktwechsel, zurückspulen, Filmkanal sauber halten und ein wenig Filmpflege nicht viel zu tun. Die beiden B14 habe ich zerlegt, also in Teilen bekommen. Wer den Treat genau gelesen hat, weiß wieviele Fehlteile es noch zu besorgen gab. Erst kürzlich ein komplettes Lampenhaus, weil Hilfsspiegelhalterung, Hilfsspiegel, Teile des Spindeltriebes und Planscheibe bei einem Projektor komplett fehlten. Und der Bedarf an (original) Ersatzteilen ist noch lange nicht gedeckt. Die bunte Teilemischung von 2 Stck. B14 (die bei mir noch nie gelaufen sind und ich genau genommen nicht weiß, ob sie das in der gewünschten Form auch jemals tun werden) sind also schon eine ganz andere Hausnummer als die damalige B8B Jedes auch noch so unscheinbare Teil muss inspiziert, geprüft zugeordnet und durch Restauration wieder auf einen funktionstüchtigen Stand gebracht werden. Das ist oft trotz aussagefähiger Manuals nicht so einfach. Und erstrecht schwierig für jemanden wie mich, der beruflich in einer ganz anderen Ecke angesiedelt ist. Ich finde da darf man schonmal Fragen. Oder..? 😀
  12. Das ist ja klar, in einer der Anleitungen die ich zur Verfügung habe, steht ein Abstandsmaß von zwei Filmdicken. Foto: Ausschnitt aus Rep.-Anleitung B14 studio Wenn ich die Filmtüre wegschwenke, bewegt die Klappe unten sich keinen Millimeter. Da muss ich schon mit dem Daumen dagegen drücken, damit sich etwas tut, der Federweg beansprucht wird. Und immer noch die offene Frage, warum die Filmtüren in diesem Bereich so unterschiedlich ausgeführt sind. Bzw. überhaupt eine Federeigenschaft besitzen, wenn sie doch starr eingestellt sind. Foto: Filmtüre der B14 Standard, zu 2/3 geöffnet.
  13. Das ist die Filmtüre des Projektors von dem verstorbenen Kinotechniker Dieter Lintz. Der war ja sehr akribisch mit seinen Arbeiten an den Projektoren die er betreut hat. Warum der den Draht nicht schon entfernt hatte, wundert mich schon ein wenig. Sehrwahrscheinlich hatte es keine besondere Relavanz für ihn. Aber eigentlich interessiert mich mehr dieser Unterschied der gefederten Andruckrollen zur Schaltrolle des Malteserkreuzgetriebes.
  14. Foto: Filmtüre der B14 Standard. Was für eine Aufgabe hat der horizontal angeordnete Draht..? Foto unten: Hier wird die Andruckrolle zusätzlich durch eine Spiralfeder an die Schaltrolle angedrückt. Foto unten: Sichtbarer Unterschied zwischen der Filmführung vor der unteren Andruckrolle, oben im Bild die sichtbare Feder um die Achse gelegt, unten eine Filmführungsplatte eingesetzt. (ohne Federung)
  15. Kurze Frage an die Spezialisten. Ich habe heute so ganz nebenbei festgestellt, dass sich die Filmtüren der beiden Projektoren in einigen Bereichen unterscheiden. Vielleicht kennt jemand die unterschiedlichen Eigenschaften etwas genauer. Da die eine Filmtüre noch zerlegt ist habe ich zur Darstellung die Explosionszeichnung aus der Rep.-Anleitung abfotografiert. Das ist die Tür für die Studio-Variante. Die Türen unterscheiden sich hauptsächlich im Bereich der Filmführung zur Schaltrolle des Malteserkreuzgetriebes. Die hier gezeigte Variante drückt den Film über die Andruckrolle mit nur einer Feder an die Schaltrolle des Malteserkreuzgetriebes, während die andere Filmtüre dies in diesem Bereich mit zwei Federn bewerkstelligt. Foto: Darstellung Filmtüre der B14 Studio mit einer Feder für den Filmandruck. Foto unten: Filmtüre von der anderen Seite gesehen.
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