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mono

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  1. vor 2 Stunden schrieb sir.tommes:

    Gibt es eigentlich irgendetwas in deinem Leben, was du mal nicht negativ siehst?

    Frage für einen Freund.

    kennst du karl kraus' letzte tage der menschheit?

    ich bin der noergler, dein freund scheinbar der optimist.

    der witz ist ja, dass die, die mit dem strom schwimmen, mit demselben quasi den bach runter gehen, waehrend die, die gegen den strom schwimmen, davon, den bach runter zu gehen, eigentlich nichts wissen wollen. so gesehen komplizierter, als es den anschein hat🍻

  2. vor 4 Stunden schrieb filmthies:

    Lisa Frankenstein, schafft scheinbar ein Platz unter den letzten der Charts

    Das wundert mich gar nicht. Der Trailer alleine ist zum Fremdschaemen. Das ist nicht witzig oder auch nur im geringsten humorvoll.

    Kennt jemand eine weibliche Kabaretistin, die lustig ist? 

  3. Das mit dem Opernball ist so eine Sache. Es ist ein Ball, d. h. die Leute, die da hin gehen unterhalten sich im wahrsten sinne des Wortes. Im Kino gibts keine Unterhaltung im eigentlichen Sinne, es gibtvein Betrachten und Lauschen.

     

    Dass die Filme heute einfach nicht mehr das Flair von frueher haben, ist ein Kapitel fuer sich. Nichts hat heute mehr Stil. Wenn es ihn hat, dann ist er aus der Vergangenheit geklaut. Die Autos sehen scheisse aus, die Anzuege, wenn ueberhaupt jemand einen traegt, sehen wie eingegangene Konfirmantenanzuege aus, Leute zahlen freiwillig fuer zerrissene Jeans, damit sie aussehen wie Penner, Architektur heute sieht aus wie Industrieruinen sovietischer Praegung (Sichtbeton), Musik ist grossteils Muell und wenn sie es nicht ist, dann haben wir etwas ganz Aehnliches vor Jahrzehnten schon gehoert. Aber, wie gesagt, darum gehts jetzt gar nicht.

    Sondern: Wie kann man ein Beduerfnis schaffen, sich in ein Kino zu setzen?

    Was kann ein Kino, was ein Wohnzimmer nicht kann? 

    Manche streichen das gesellschaftliche Erleben heraus, das Gemeinschaftliche. Das halte ich allerdings argumentativ zu schwach, denn, wie gesagt, auch in der UBahn tun viele Leute dasselbe, notgedrungen.

    Wenn Leute heute abends ausgehen, dann tun sie das ja, um mit den Menschen, mit denen sie sonst vielleicht nur auf whats app korrespondieren, real sich unterhalten koennen. Das geht aber im Kino nicht, da muss man die Schnauze halten. Und wenn Kino heute bedeutet, ohne Pause 3 1/2 Stunden schweigend im Dunklen zu sitzen, mit Popcorn und einem Getraenk, dass zu Beginn des eigentlichen Films ausgetrunken ist, dann ist das ganze eine Pleite. 

    Zum Weiber abschleppen taugt Kino heute auch nicht mehr, das geht viel effektiver auf Dating Apps. 

    Wie mans auch dreht und wendet, ich glaub, der Ofen ist einfach aus. Nicht fuer alle Kinos, aber fuer die meisten. Und so, wie es frueher in jeder Ortschaft einen Schneider gab, wird der Markt massiv zusammenschrumpfen muessen.

    Geht sich irgend ein Kinobetrieb ueberhaupt noch aus ohne Foerderungen?

    • Like 2
  4. Ja, wahrscheinlich ist das ganze Konzept eh Schnee von gestern. Wahrscheinlich gibts in Wirklichkeit gar keinen Grund mehr fuer Filmvorfuehrungen vor Publikum in einem grossen Saal und einem Haufen fremder Leute.

    Vielleicht ist Kino an sich eh schon tot, wenn man sich gemuetlich zuhause alles anschauen kann in guter Qualitaet ohne aufgezwungene Zeiteinteilung, ohne fixe Lautstaerke und ohne Eingriffsmoeglichkeit. Vielleicht hat es gar keinen Sinn, diesem Dinosaurier noch die Herz-Lungenmaschine anzuschliessen.

    Vielleicht ist im 21 Jahrhundert das Kino ein Fall fuers Museum?

     

    • Angry 2
  5. vor 7 Minuten schrieb Film-Mechaniker:

    Nein, ohne tierische Gelatine geht es nicht. Es hat verschiedene Versuche gegeben, Bewegtbildfilme ohne Gelatine herzustellen, die letzten datieren frühe 60er Jahre.

     

    Sag den Veganhirnen, daß Gelatine aus Schlachtabfällen hergestellt wird. Das Fleisch vom Tier wird ohnehin gegessen. Es gibt leider immer mehr Menschen ohne irgend einen Bezug noch zur Natur. Die wissen auch nicht, daß man aus dem Kuhhorn Kämme machen kann.

    Road kill!

  6. vor 4 Stunden schrieb carstenk:

    Und diesen Widerspruch in der Berichterstattung hast Du grade selbst recherchiert, oder dem gleichen Artikel entnommen, den Du so harsch kritisierst? Kleiner Tip: Das Kleingedruckte unter einer Artikelüberschrift IST meist der Artikel.

     

    'Zum Vergleich: 2019 waren knapp 110 Millionen Kinokarten verkauft worden, der Umsatz betrug 964 Millionen Euro. 2017 waren sogar 122 Millionen Tickets verkauft worden.'

     

     

    Ich habe lediglich herausgestrichen, dass die Artikelueberschrift einen Aufwaertstrend suggeriert, obwohl im Artikel selbst ein stetiger Niedergang herauszulesen ist. Das ist unredlich, weil bei Leuten, die nur Ueberschriften lesen (deren gibts nicht wenige) ein voellig falscher eindruck entsteht.

  7. vor 2 Stunden schrieb carstenk:

    Es wurden also ueber 20 millionen Tickets weniger verkauft, als 2019 und 2019 noch mal eklatant weniger als 2017. 

    Aber ein Umsatz(!)plus 2023 im Vergleich mit 2022, wo sich (a) noch 80% der Leute wegen einem Schnupfen in die Hose gemacht haben, und (b) aufgrund des globalen In-die-Hose-Machens auch kaum Filme produziert wurden.

    Die Relotiuspresse in ihrem Element!

  8. Am 1.1.2024 um 02:23 schrieb Cine-Reste:

    In der Regel erkennt man Gruppen, welche es auf bewusste Störung und Provokation aushaben, schon beim Betreten des Foyers. Geh auf sie zu, bevor es eskaliert. Nimm sie für voll, Hand auf die Schulter, in die Augen schauen, "nicht blöd werden" sagen, das hilft meistens.

    Oder aber:

    "He Alda, willst du Watsche mit Fuss oder was? Ich f***e deine Mutter!"

    • Face with tears of joy 2
  9. Ich wuerde mich mit einigen der Standler unterhalten und sie fragen, ob sie etwas dagegen haetten, dass man mit der Kamera in den Stand darf und vor innen her filmen. Ist Lichttechnisch weitaus ergibiger, man sieht die Haende des Verkaeufers usw. Ordentliches Weitwinkelobjektiv brauchts halt. 

    • Like 2
  10. Es zeigt sich halt mehr und mehr, dass es den Leuten bein Konsumieren eines Lichtspiels ueberhaupt nicht darum geht, mit anderen, fremden Menschen in einem dunklen Raum zu sitzen. Man kann sich ja sowieso nicht unterhalten mit den Sitznachbarn. Vielmehr toleriert man sie, ignoriert sie, wie bei einer U-Bahnfahrt.

    Mehr als ein Kino pro Ballungszentrum wirds auf kurz oder lang (ohne Zwangsunterstuetzung durch den Steuerknecht) nicht tragen. Der Bedarf ist einfach nicht gegeben bei der relativ leicht verfuegbaren, qualitativ hochwertigen Konkurenz durch Heimvorfuehrung.

    Ich denke, nur ein Kino mit Wohnzimmerartigen Logen, Gastro und Tischservice (vielleicht mit individuell einstellbaren Lautsprechern in jeder Loge) und einen Preis, der Exklusivitaet widerspiegelt, koennte noch halbwegs funktionieren. Eine Art Opernhaus/Kino/Club - Atmosphaere. Vielleicht ist es aber auch dafuer schon zu spaet.

     

  11. Gestern Ballad of Songbirds and Snakes gesehen (wegen meiner Frau).

     

    Das wirkte wie 4 Netflix-Episoden, gut 60% total dunkel ( was wegen dem fehlenden Kontrast und der Notbeleuchtung zu blaugrau ausgewaschenem Schwarz fuehrt und extrem anstraengt), das heute uebliche Dauergefluester und uebertriebenes Sounddesign (sogar eine in die Luft geworfene Muenze macht ein metallisches Geraeusch).

     

    Kein Wunder, dass wir insgesamt nur ca. 10 Leute im Kino waren.

    Die Trailer davor: Aquaman (100% Komplettschrott) und noch irgend ein anderer Superherounsinn. 

    Ich denke, die Generation Ego-Shooter ist jetzt in Hollywood am Ruder.

     

     

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