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St1600

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  1. Ja, die Werbung "Besser als Video" hat ja schon Klostermann von der Gautinger Firma "Filmaur" als Dauerslogan gebracht..
  2. Na, das ist doch ein bisschen albern, mit S8, egal wie, meinen Kindern und Enkelkindern beweisen zu wollen, daß man mit diesem Format noch mithalten kann... Film ist ein teures, aufwändiges, künstlerisches Ausdrucksmittel, daß nicht mit digitalen Ergebnissen konkurrieren muß! Echte Handwerksarbeit von einer Töpferin z.B. vergleicht sich doch nicht mit einer industrielle gefertigten Massenware!
  3. Na, da bin ein bisschen anderer Meinung. In den 70zigern gab es in Hamburg im großen Saal des ABATON "die lange Nacht in Super acht". Das war nicht schlecht! Ganz im Gegenteil
  4. Ja, ich bedanke mich auch ausdrücklich für den aufschlußreichen Einblick. Die Offkommentarstimme könnte etwas engagierter klingen...
  5. Vielen Dank, Jürgen, für die Möglichkeit, den Bolex Film an zu schauen. Wobei dieser aus meiner Sicht etwas zu sehr auf Effekthascherei aufgebaut wurde. Eben für ein unkundiges Publikum. Aufgrund der Kürze kann das natürlich auch beim Eumigfilm kein Lehrfilm über Schmalfilmgeräteherstellung sein. Es ist eher ein kurzer Hörbeitrag mit Laufbildern illustriert. Das ist heutzutage bei Technikbeiträgen leider auch nicht anders. Ein guter Film erklärt sich überwiegend aus dem Original, gut geschnitten. Einfacher ist es für die meisten Journalisten jedoch den anderen Weg zu gehen: Alles durch den Offkommentar zu erläutern.
  6. Moin, Jacquestati, Dein Porto-Intro überzeugt mich! Fabelhaft! Auf SW Film hätte das einen anderen Charakter - auch gescannt, es könnte aber durchaus auch etwas Historisierendes dabei heraus kommen...
  7. Genau, das ist auch meine Ansicht! Es geht um das (Kunst)"werk" , nicht um die Pinselsorte. Und da ist auch der von Friedemann in seinem Artikel vernachlässigte SW Umkehrfilm zu nennen. Der immer noch günstig ist und auf seine Weise für bestimmte Themen und Aussagen optimal wirkt. Auch digitalisiert. Ein Hoch auf den Foma!
  8. Bei Steinberg hatte ich in den 90zigern meine Cordbandmischungen gemacht. Er hatte noch mannshohe Perfoläufer stehen. Und das alles im Keller unter seiner Terrasse... Ob er heute noch aktiv ist, weiß ich nicht, die obige Abtastung ist auch schon ein paar Jahre her...
  9. Na klar, Du hast natürlich recht! Orangefilter weg macht Blaustich bei entsprechend sensibilisiertem Film!
  10. Die Aufnahmen hatte ich auf KII, dem Vorgänger von Kodachrome 25 gemacht( ist auch von Haus aus auf Kunstlicht sensibilisiert). Und die Digitalisierung bei Steinberg mit MWA. Im Originalfilm ist mir keine ungewollte Farbverschiebung aufgefallen... Um die negative Stimmung besser darzustellen, hatte ich für diese Szenen den Blaufilter weggeschwenkt und zusätzlich z.T. von 24B/Sek auf 18B/Sek umgeschaltet.
  11. Die ZM II hat zwar eine motorische Blendenautomatik, aber ich habe sie möglichst vermieden, und die Blende per Hand eingestellt bei 66iger Brennweite wie mit einem Spotmeter. Der erste Schwenk in der Totale ist leider von einem 0 - 8- 15 Stativ gemacht, ohne Fluiddämpfung. Ich hatte geübt und geübt, aber beim Ergebnis ruckelte es trotzdem.
  12. Hier ein Scan eines S8 Filmrestes mit entsprechender Maske auf einem Diascanner:
  13. Der 12 Min S8 Film von 1976 "Die Mütze" ist jetzt im www. Abgetastet mit MWA auf Mini DV in 4:3 SD. https://youtu.be/SoWQWY5Jypg Um die Aufnahmen zu machen, sind wir gut 140km mit dem Rennrad und Motorrad gefahren. Besonders spannend war es, mich für die Frontalaufnahmen rücklings aufs Motorrad zu setzen, mit einer Hand abgestützt und der anderen gedreht ...
  14. Du kannst den digitalisierten Film ohne Weiteres am Rechner beliebig synchronisieren.
  15. Donnerwetter! Eine tolle Leistung! ...und zu welchem Komplett -Preis?
  16. Das war 1983 drehen mit wenig Ressourcen: Kamera und Projektor und Stativ kamen vom Jugendfilmstudio. Das Drehbuch ermöglichte ein Drehverhältnis Richtung 2:1. Die Entwicklung war ja schon im Filmpreis enthalten und die "Tonmischung"wurde im "Studio" Bauer P5 T7 gemacht. Ein Auto hatten wir nicht, aber einen Rollstuhl und passablen Fahrradanhänger!
  17. Naja, das Original ist ja 4:3 und sollte auch bevorzugt analog projiziert werden.
  18. Gescannt auf 16:9, daher Beschneidungen oben und unten.
  19. 16mm Farbumkehrfilm mit "Hobby Kamera" Bolex H16 Reflex aufgenommen. Off-Ton dazu mit Uher 4200 report, Kamerafahrten vom Rollstuhl aus. Titel mit Buchstaben auf schwarzem Samt. Titelbild vom Dia abgefilmt. Ton - inklusive Mischung - auf Randspur komplett am Bauer P5 Projektor (der mit dem magischem Auge) ausgeführt. Meinerseits befürchtete ich zunächst dabei eine Verschrammung durch die hohe Geschwindigkeit beim 24er Gang an der Schwungmasse beim Herauf- und Herunterfahren während des passgenauen Tonaufspielens. Was sich jedoch nicht bewahrheitete. Dennoch eine Tortur für den Film, das ewige Hin- und Her beim Vertonen! Um die fehlende Synchronisation beim O-Ton zu umgehen, wurden keine lippensynchronen Szenen gedreht. https://youtu.be/WaQtZkUn0uc
  20. Die von uns benutzten ARRIs waren zuvor nicht neu gewartet worden, nachdem wir sie vom NDR übernommen hatten. Aber fürs Fernsehen hatte das damals dennoch gereicht...
  21. Hier ein Bild vom Bordesholmer Altar im Schleswiger Dom, aufgenommen 1979:
  22. Ich kann Deine Überlegungen voll verstehen, Thomas. Du hast für mich einen guten Schnitt gemacht, unaufgeregt mit Einleitung und einem Spannungsbogen. Klar, bei einem Drehverhältnis von 1:8 versteht sich Deine Frage nach den Kosten von selbst. Willst Du solche "Filme" machen, kommt an digitaler Bildaufnahme nichts vorbei! Ich denke, analog Bild hat gerade bei einem "historischem" Thema seine Bedeutung. Dann aus meiner Sicht in SW . Und ruhig bewußt als stilistisches Mittel eingesetzt. Mit Filmkorn, ja, vielleicht auch Rucklern und Kratzern. Dazu gefilmte Auf- Ab und Überblendungen, Titel sowie Abspann. Auch der Ton muß aus meiner Sicht nicht modern "lowest noise" sein, sondern darf mit den Frequenzen eines Pistentons aufwarten. (Simon wird nicht begeistert sein...)
  23. ..und nun der zweite kleine Animationsfilm , im Schleswiger Dom aufgenommen. Auch hier haben wir uns bei den Aufnahmen nach dem zuvor geschnittenen Ton orientiert. Also nicht den Ton zum Bild, sondern das Bild zum Ton geschnitten. Das hat natürlich auch Filmmeter gespart und das Drehverhältnis "verbessert"... "Toccata F-Moll" 4:40 Min https://youtu.be/kbjIs5ohbvg
  24. 1992 drehten wir 2 kleine Kurzfilme im Schleswig Dom vom Bordesholmer Altar. Mit 392 Figuren und 12 m Höhe schon gewaltig. Um Niemanden zu stören und um unsere Lichtgestaltung beeinflussen zu können, bauten wir nachts ein Gerüst auf und drehten dann mit eigenem Licht. Kameras: ARRI 16 ST und ARRI 16 BL Film: 7297 Entwicklung und Kopien: Andec Ton: Nagra 4.2 und Mischung Konken KG Wir drehten erst nach fertiger Tonmischung Mittlerweile gescannt. Der erste Film: "Im Schatten des Leuchters" https://youtu.be/UMVNBhqzpWI
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