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St1600

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  1. Das war 1983 drehen mit wenig Ressourcen: Kamera und Projektor und Stativ kamen vom Jugendfilmstudio. Das Drehbuch ermöglichte ein Drehverhältnis Richtung 2:1. Die Entwicklung war ja schon im Filmpreis enthalten und die "Tonmischung"wurde im "Studio" Bauer P5 T7 gemacht. Ein Auto hatten wir nicht, aber einen Rollstuhl und passablen Fahrradanhänger!
  2. Naja, das Original ist ja 4:3 und sollte auch bevorzugt analog projiziert werden.
  3. Gescannt auf 16:9, daher Beschneidungen oben und unten.
  4. 16mm Farbumkehrfilm mit "Hobby Kamera" Bolex H16 Reflex aufgenommen. Off-Ton dazu mit Uher 4200 report, Kamerafahrten vom Rollstuhl aus. Titel mit Buchstaben auf schwarzem Samt. Titelbild vom Dia abgefilmt. Ton - inklusive Mischung - auf Randspur komplett am Bauer P5 Projektor (der mit dem magischem Auge) ausgeführt. Meinerseits befürchtete ich zunächst dabei eine Verschrammung durch die hohe Geschwindigkeit beim 24er Gang an der Schwungmasse beim Herauf- und Herunterfahren während des passgenauen Tonaufspielens. Was sich jedoch nicht bewahrheitete. Dennoch eine Tortur für den Film, das ewige Hin- und Her beim Vertonen! Um die fehlende Synchronisation beim O-Ton zu umgehen, wurden keine lippensynchronen Szenen gedreht. https://youtu.be/WaQtZkUn0uc
  5. Die von uns benutzten ARRIs waren zuvor nicht neu gewartet worden, nachdem wir sie vom NDR übernommen hatten. Aber fürs Fernsehen hatte das damals dennoch gereicht...
  6. Hier ein Bild vom Bordesholmer Altar im Schleswiger Dom, aufgenommen 1979:
  7. Ich kann Deine Überlegungen voll verstehen, Thomas. Du hast für mich einen guten Schnitt gemacht, unaufgeregt mit Einleitung und einem Spannungsbogen. Klar, bei einem Drehverhältnis von 1:8 versteht sich Deine Frage nach den Kosten von selbst. Willst Du solche "Filme" machen, kommt an digitaler Bildaufnahme nichts vorbei! Ich denke, analog Bild hat gerade bei einem "historischem" Thema seine Bedeutung. Dann aus meiner Sicht in SW . Und ruhig bewußt als stilistisches Mittel eingesetzt. Mit Filmkorn, ja, vielleicht auch Rucklern und Kratzern. Dazu gefilmte Auf- Ab und Überblendungen, Titel sowie Abspann. Auch der Ton muß aus meiner Sicht nicht modern "lowest noise" sein, sondern darf mit den Frequenzen eines Pistentons aufwarten. (Simon wird nicht begeistert sein...)
  8. ..und nun der zweite kleine Animationsfilm , im Schleswiger Dom aufgenommen. Auch hier haben wir uns bei den Aufnahmen nach dem zuvor geschnittenen Ton orientiert. Also nicht den Ton zum Bild, sondern das Bild zum Ton geschnitten. Das hat natürlich auch Filmmeter gespart und das Drehverhältnis "verbessert"... "Toccata F-Moll" 4:40 Min https://youtu.be/kbjIs5ohbvg
  9. 1992 drehten wir 2 kleine Kurzfilme im Schleswig Dom vom Bordesholmer Altar. Mit 392 Figuren und 12 m Höhe schon gewaltig. Um Niemanden zu stören und um unsere Lichtgestaltung beeinflussen zu können, bauten wir nachts ein Gerüst auf und drehten dann mit eigenem Licht. Kameras: ARRI 16 ST und ARRI 16 BL Film: 7297 Entwicklung und Kopien: Andec Ton: Nagra 4.2 und Mischung Konken KG Wir drehten erst nach fertiger Tonmischung Mittlerweile gescannt. Der erste Film: "Im Schatten des Leuchters" https://youtu.be/UMVNBhqzpWI
  10. Abstand, Mund- Nasenschutz? Hoffentlich geht alles gut...
  11. Das hat mich überrascht! Nachdem ich in den letzten Jahre ein paar N8 Filmchen produziert habe - immer mit Pistenton wie früher mir S8, wollte ich mir heute meine alten S8 Filme ansehen: Fehlanzeige beim Ton! Der Einbau-Lautsprecher und ein externer knacken beim Ausschalten mit dem Hauptschalter. Also Lautsprecher haben Saft. Bei einer Sichtkontrolle funktioniert der Hauptschalter ordnungsgemäß, indem er die Andruckrolle am Tonkopf korrekt bewegt. Auch sind keine gelösten Kabel am Tonkopf erkennbar. Der Projektor lief bis zur letzten Vorführung vor ein paar Jahren einwandfrei. Das Poti der Lautstärkeregelung funktioniert auch beim Test mit dem Bordmikro. Wo kann der Fehler liegen?
  12. ..und hier die schöne Ledertasche:
  13. Gab es nicht auch eine einfache Wechselkassette für die Movex Reflex?
  14. Und wie exakt ist die Schärfe bei Offenblende, wenn Du sie nicht im Sucher kontrollieren kannst?
  15. und warum keine Beaulieu MR8? Bei der kann man sogar die d-mount Objektive verwenden...
  16. Ich habe ein 16mm Objektiv von B&H made in USA. Könnte ich hergeben...
  17. Bei mir sind beim 24iger Gang 4 Sekunden 364mm lang. Das ergibt mit dem 3 Satz 60000 : 364 = gerundet 165 Sekunden.
  18. Würde ich nicht sagen: Die NB-100 12 Volt 100W Ba15s KV gibt´s z.B. bei Feldmann unter 25,-€.
  19. Ich halte auch den Weimar3 nach wie vor für geeignet, N8 Stummfilme zu projizieren. Und den Eumig p8. Gibt´s preiswert zu haben. Und die Mechanik ist leicht zu überschauen.
  20. Aber Hallo!!! Klasse Ergebnis, Friedemann! Deine (Abtast-)Arbeit hat sich gelohnt!
  21. Muß man mit Begriffen wie "fragmentarischer Narration" und "hybriden Lebensformen" argumentieren, um die für mich dürftige Geschichte zu charakterisieren? Leider liegt das Vorurteil "sonntagsabendlicher Tatort" bei jemandem, der aus Überzeugung keinen Fernseher besitzt, ein bisschen daneben... Nimm doch mal Kritik zu Herzen, muß nicht verkehrt sein!
  22. Mir fehlt der Plot, eine Geschichte mit Vorahnungen, Spannung, Auflösung. Nur Titten und was daraus im Betrachter entstehen soll, ist mir zu wenig.
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