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icecream1973

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  1. Hallo, hat jemand die Anleitung für die Nizo 4080/4056 in digitaler Form? Im Netz konnte ich nur die von der 6080 finden, die doch einige kleine Unterschiede hat. Danke!
  2. Ich muß auch nochmal loswerden, daß es mir ein absolutes Fest war, dieses schöne Wochenende mit euch zu verbringen und euch endlich mal in der realen Welt kennenzulernen! So manchen Schatz konnte ich auch nach Hause tragen, meine Erwartungen wurden also in jeder Hinsicht um ein vielfaches übertroffen! 😀 Danke auch für die zahlreichen Photos - freue mich schon auf die dort entstandenen Schmalfilmchen...
  3. Interessant, und gut zu wissen - die "Type Nizo III"-Variante ist oft etwas günstiger zu haben. Habe gerade noch einen Hinweis gefunden: Im Nizo 6080-Manual auf Seite 45 wird der Nizo-Typ empfohlen, auf der Verpackung der "Aspheric"-Version wird aber ebenso die 6080 aufgeführt.
  4. Hmmm... hier behauptet jemand: "The Nizo Ultrawide III is the same as SCHNEIDER KREUZNACH Ultra Wide Lens Aspheric III (UWL III)." Ich fände es schon etwas verwunderlich, wenn Schneider-Kreuznach das selbe Produkt unter zwei verschiedenen Namen vermarktet hätte.
  5. Ich habe eine kurze Frage zum UWL III Weitwinkel-Vorsatz. Von dem gibt es ja zwei Varianten - die "Ultrawide Lens Aspheric III" und die "Ultrawide Lens Type Nizo III". Die Daten, die sich finden lassen sind zunächst mal die selben - aus 7mm Grundbrennweite sollen 4mm werden, beide sind für M62 und M67 Gewinde. Wo genau liegt der Unterschied? Danke!
  6. Nun ja, wenn ich beide Teile wie gehabt selbst anfertige, würde ich natürlich beides messen wollen - wenn das Stanzwerkzeug im Loch klemmt, will ich ja wissen, welche Flanke noch zu eng ist. Andererseits sollte die Breite bei einer 1,1mm-Feile ja schon ganz OK sein, wenn man sauber und rechtwinklig arbeitet. Ich hab noch einiges von dem Flachstahl, ich denke ich probiere weiter, wie präzise Ergebnisse ich mit dieser Methode hinbekomme. (Davor baue ich einen Anschlag für die Feile und besorge mir eine Messschraube.)
  7. Ja, der Nachkomma-Problematik bin ich mir durchaus bewußt, eine Messschraube ist auch schon länger Teil meiner Wunschliste... 🙄 Wie würde man allerdings die Lochbreite messen - also Innenmessung? Gibt es 2 Punkt-Innenmessschrauben für 0,9mm?
  8. Danke fürs Feedback! Ich habe eine 1,1mm dicke, 140mm lange Nadelfeile mit Hieb 6 verwendet, welcher Hersteller weiß ich nicht, aber sie ist aus einem meines Erachtens recht wertig erscheinenden Goldschmiede-Feilenset. Mikroskop o.Ä. hatte ich tatsächlich nicht zur Hand, aber eine digitale Schieblehre mit 3 Nachkommastellen, damit kommt man schon recht weit. Ich denke, das Hauptproblem war, daß ich keinen vernünftigen Anschlag konstruiert hatte und die Teile mehr oder minder "frei Hand" gefeilt habe. An Trockenklebepressen dachte ich auch, aber alle, die ich bislang in der Hand hatte, hatten nur Aluteile. Gut zu wissen, daß ich da evtl. noch fündig werden kann. Ich trage mich mit dem Gedanken, auch nach Deidesheim zu kommen, da kann ich ja nach einer Ausschau halten! Metall (Stahl) Härten ist natürlich hochinteressant, allerdings habe ich keine Erfahrung damit. Hast du/jemand hier sowas schonmal gemacht? Der wackelige Bildstand ist übrigens zumindest teilweise auch dem verwendeten Wolverine-Scanner geschuldet. (Den ich natürlich als erstes modifiziert habe - tausend Dank für die Anregungen dazu, Friedemann!) Auf dem Revue lux 30a wackelt es nicht so - bei dem sind ja konstruktionsbedingt (N8/S8 umschaltbares Modell) die Greiferzähne 9 Löcher voneinander entfernt - wenn also der Lochabstand über ein Dutzend Bilder nicht vom industriell gefertigten S8-Film abweicht, sieht es schon recht anständig aus.
  9. Ich stimme dir vollkommen zu: was Schwarzweiß-Film anbetrifft, kann man über die Versorgungslage nicht klagen, und das bleibt hoffentlich noch lange so! Bei Farbfilm sieht das aber schon anders aus - ich persönlich kann und will mir >10€/Minute nicht leisten, und bin somit dazu verdammt, solange sie verfügbar sind irgendwelche Dachbodenfünde einzutesten. Macht mir auch Spaß, kann aber bisweilen ermüdend sein. Auf der anderen Seite habe ich aber noch einige Rollen 35mm-Farbfilm, der sich projizierbar entwickeln lässt, daher kam der Antrieb zu dieser Bastelei. Daß der Beispielclip oben ein S/W-Film ist, liegt daran, daß ich meine Farbfilme nicht verwursten will, bevor ich die beschriebenen Probleme etwas besser in den Griff gekriegt habe. Im übrigen erfinde ich eigentlich ganz gerne öfter das Rad neu (manchmal ist es leider etwas eckig), habe aber natürlich vollstes Verständnis dafür, daß das nicht jedermanns Sache ist! 🙂
  10. So, ich war über die Feiertage im Grünen, hier nun der vorläufig letzte Teil 5 meiner "Bastelstunde". Zu allererst muß ich sagen, daß es sich bei diesem letzten Herbst entstandenen Projekt ausdrücklich nur um einen spaßeshalber aufgebauten Prototypen mit vielen verbesserungswürdigen Macken handelt, der nicht mal ansatzweise an kommerzielle Produkte heranreicht! Versteht es also eher als Selbstbau-Anregung. Zudem habe ich die beiden Geräte fast ausschließlich aus Kram und Resten aus der Bastelkiste in 4 Tagen zusammengeschustert, ohne großartig Konstruktionszeichnungen oder dergleichen zu machen. Nur ein paar Gewindestangen und Flügelmuttern musste ich im Baumarkt kaufen, und die Antriebsspirale im Internet bestellen - die Kosten beliefen sich also für mich auf unter 20 Euro, dafür ist das Resultat soweit ganz akzeptabel, finde ich. Außerdem ist die Perforier-Maschine schön kompakt (nur etwa 38cm lang). Nun ja, ich war (wer nicht?) schon lange genervt, daß die Auswahl des verfügbaren Super-8 Materials so bescheiden und kostspielig ist, außerdem habe ich einiges an abgelaufenem oder teilbelichtetem 35mm-Material, das ich zur Photographie nicht mehr nutzen würde, welches ich aber durchaus für ein paar experimentelle Schmalfilmchen nehmen würde. Außerdem fände ich es spannend, mal einen extremen Film wie den Delta 3200 für Schmalfilm zu verwenden. Das Korn wäre natürlich enorm, aber malchmal hat das ja sogar seinen Reiz, und man könnte bei wirklich schlechten Lichtverhältnissen filmen! Also zum ersten Gerät: Etwas Vergleichbares ist schon an vielen Stellen des Internets beschrieben, einfach ein Umroller, der mittels Rasierklingen 35mm-Film in drei 8mm-Streifen splittet. Die Abstandshalter sind genau 7,8mm breit, die Rasierklingen 0,1mm, so haben die Streifen eine (relativ genaue) Breite von 7,9mm. Die obere Führungsplatte ist mit Stoff bespannt, damit die Emulsion nicht verkratzt wird. Die Perforationsreste müssen unbedingt mit aufgerollt werden, sonst verheddert sich alles. Die Friktion zwischen den Aufwickel-Rollen wird durch Stückchen von Fahrradschläuchen hergestellt. Dazu habe ich einen Notizzettel geklebt, wieviele Umdrehungen ich im Dunkeln kurbeln muß, um wieviele Meter (und Minuten) Film auf der Rolle zu haben: Die Rolle mit dem gesplitteten Film kommt dann in die Perforier-Maschine, und wenn die Deckel drauf sind, kann das Perforieren sogar bei gedämpfter Zimmerbeleuchtung stattfinden. Die Schlitze und Leisten habe ich mit Fahrradschläuchen lichtdicht gemacht, die Leisten sind - wer hat es erraten? - Silvester-Rakentenstäbe 😁 ... (Ganz traue ich der Konstruktion ehrlich gesagt nicht, ich decke immer noch ein schwarzes T-Shirt drüber...) Auf der Unterseite fallen aus dem großen Loch die Perforationsreste raus, an den beiden kleinen Löchern kann man die Federspannung , die die Perforiereinrichtung selbst zusammendrückt, justieren: Maßgeblich zu der Konstruktion inspiriert haben mich die interessanten 9,5mm-Perforiermaschinen, die hier im Forum erwähnt werden. Was bei meiner Maschine besser ist, ist, daß nicht nur der Schlitten, der sich hin- und herbewegt (mit gekürzten Schubladengleitern) gelagert ist, sondern auch das exzentrische Kugellager - montiert auf einem Schubladengleiter mittels Fahrradschlauch und Kabelbinder. Dadurch ist ein sicherer und stärkerer Hub in beide Richtungen gegeben, und der tatsächliche Loch-Abstand kann mit den Rändelschrauben rechts unten feinjustiert werden, die den rechten Anschlag des Schlittens einstellen. Besagtes Kugellager wird durch zwei gegeneinander gespannte Federn mittig gehalten. Den "Nullpunkt" (und somit Zeitpunkt und Stärke des Rechts- und Linksanschlags) kann man mit der Rändelmutter, an der die rechte Feder befestigt ist, justieren (zu sehen rechts unter dem Motor). Genau wie bei den anderen Maschinen, wird der Film festgeklemmt (bei mir Holzblock mit Fahrradschlauch), außer in dem Moment, in dem er sich ein Loch weiterbewegt (Schlitten bewegt sich nach links) - dieser Moment kann mit zwei Nocken auf der Hauptachse, die gegeneinander verdrehbar und feststellbar sind, feinjustiert werden. Die Nocken heben den Arm, an dem der Klemm-Block befestigt ist, für einen kurzen Moment an. Die Schleifkupplung für die Aufnahmespule, die den fertig perforierten Film aufnimmt, habe ich mittels einer "Antriebsspirale" bewerkstelligt - das sind diese langen Federn, die bei Modell-Dampfmaschinen für die Kraftübertragung genutzt werden. Hier ist ein Filmchen, das ich gemacht habe, bevor ich den Kasten drumherum gebaut habe, daraus ist der Mechanismus einigermaßen ersichtlich: Das Stanzwerkzeug ist wie folgt aufgebaut: Im Einzelnen: Im Holzblock sitzt ein mit Heißkleber ausgegossenes Kupferrohr, in dem der Perforier-Dorn sitzt (aus einer Fahrradspeiche gefeilt). Außerdem ein Holzstab (Silvesterrakete) mit Fahrradschlauch drauf, der den Film zusätzlich festklemmt, damit nicht der gesamte Zug beim Weiterbewegen auf der Kante des Perforationslochs sitzt. Die Wippe mit dem exzentrischen Kugellager drückt außerdem nicht direkt, sondern über eine zusätzliche starke Feder, die auf dem Kupferrohr sitzt, auf die Vorrichtung, um die Zeit, die der Film von dem Fahrradschlauch-Stückchen festgeklemmt wird, zu maximieren. Durch das Rohr geht ein Nagel, der in Führungsschlitzen sitzt und sicherstellt, daß der Dorn sich nicht drehen kann. Rechts und links von dem Haupt-Loch mit dem Kupferrohr sind zudem zwei schmalere Bohrungen, in denen Federn sitzen, die den Nagel mit dem Rohr nach oben drücken. (Die Bohrungen sind unter den beiden darauf geschraubten Stopper-Alustreifen verborgen, auf dem zweiten Bild kann man durch den Führungsschlitz die Feder sehen.) Unter dem Holzblock ist die obere Metall-Führungsplatte, dann kommt die Filmführung (aus Klarsichtfolie), darunter die untere Metallplatte (mit dem eigentlichen Stanzloch), und ganz unten noch eine Platte zur Stabilisierung (großes Loch): Das Hauptproblem beim Fertigen der Metallteile war und ist natürlich die mangelnde Genauigkeit: Ich habe bei diversen Laser-Buden angefragt, aber abgesehen von den astronomischen Preisen war keiner in der Lage, ein derart feines Loch herauszuarbeiten. (0,91mm x 1,14mm, mit einem Eckenradius von 0,13mm) Also behalf ich mir notgedrungen, indem ich mit einer sehr feinen Feile in die Kanten von Flachstahl-Stücken das jeweils halbe Loch feilte (also ca. 0,45mm x 1,14mm, so zumindest die Theorie 🙄 ), diese beiden Teile zusammenfügte und mit Klebeband den scharfen Grat überklebte. Beim vierten oder fünften Versuch war das Loch zumindest halbwegs genau genug, aber natürlich ist es immer noch völlig unzureichend im Vergleich zu "echten" Perforiervorrichtungen, und das Metall ist viel zu weich und wird sich vermutlich schnell abnutzen. Bislang hat es etwa 50m durchgehalten ohne sichtliche Abnutzung, also immerhin ca. 12000 Löcher. Der gesamte Block ist, wie bereits erwähnt, nicht mehr fest verschraubt, sondern gefedert zusammengehalten. Vorher hatte der Stichel eine starke Tendenz, zu verklemmen, jetzt kommt er zuverlässig wieder hoch. Die Hauptprobleme bei der Konstruktion sind immer noch: - Mangelnde Präzision der Stanzvorrichtung. Die Löcher sind trotz allen Versuchen zu groß und unförmig, um einen sauberen Bildstand zu erreichen. - Keine Fehler-Abschaltung: Man könnte noch vier Sensoren einbauen, die den rechts-, links-, oben und unten-Anschlag registrieren und den Mechanismus mit einer entsprechenden Fehlermeldung stoppen, falls eine der Positionen nicht erreicht wird. - Die Filmführung (der 8mm-Kanal aus Klarsichtfolie) ist starr ausgeführt, und nicht wie in vielen Kameras und Projektoren an der Perforationsseite fest, und an der anderen gefedert, den Film an die feste Kante drückend. Dadurch hat der Film, wenn er doch mal einen Zehntelmillimeter zu breit ist (und das ist schon vorgekommen) die Tendenz, im Kanal zu verklemmen, was zu enge Perforationsabstände (schlechter Bildstand) oder gar vollständigen Stillstand zur Folge haben kann. - Genauso wäre es besser, wenn der Film in der Dicke variabel sein könnte (Andruckplatte) - in der jetzigen Konstruktion könnte ich keine Filme mit Klebestellen da durchjagen, was die Verwendung zur Zeit auf Meterware reduziert. Wollte ich also einen Delta 3200 lochen, könnte ich nur 20-Sekunden-Stückchen machen, das ist wenig spaßig... - Die Hauptachse (bei mir M8-Gewindestange) könnte stabiler sein, sie wird sich über kurz oder lang wahrscheinlich verbiegen, da wirklich viel seitlicher Druck darauf lastet. Hier ist mal ein kleiner Filmausschnitt mit selbst perforierten Film aus der Maschine. Es ist ein umkehrentwickelter 1992 abgelaufener ORWO NP20. Bildstand ist wie gesagt furchtbar, und er hat sehr dolles Korn, aber es ist immerhin etwas zu erkennen: So, falls jemand noch Detailfragen hat, oder noch besser - Ideen, was man außerdem noch verbessern könnte, immer her damit! Würde mich natürlich auch interessieren, wenn jemand ein entsprechendes Gerät schonmal gebaut hat! Und natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn sich jemand angespornt fühlt, so etwas mal etwas präziser und weniger improvisiert umzusetzen. Wie wurden die Perforierwerkzeuge in professionellen Maschinen hergestellt? Hat irgendwer eine Idee, wie man das präziser hinkriegen könnte? Weiß jemand eine Quelle, wo man gar noch welche kaufen könnte?
  11. Hehe, sorry - Thomas' tollen Beitrag hatte ich im Vorfeld meines Umbaus natürlich auch gelesen, die frappierende Ähnlichkeit des Titels war mir letztlich aber nicht aufgefallen - war nicht als "Unterbieten" zu verstehen... 😅 Klar, das geht auch. Besser wäre es vermutlich auch gewesen, wenn ich die drei Metall/Isolator-Schichten am Batterieboden nochmal mit Heißkleber fixiert hätte, dann muss man nicht aufpassen, daß einem beim Rausziehen des Batterie-Packs nicht alles entgegenkommt. Ich habs nicht getan, damit ich besser rankomme, sollte doch mal eins der verlöteten Kabel abreißen. Die Anleitung auf Cinetinker habe ich schon verschlungen - hatte die Kamera auch schon zur Hälfte zerlegt, um die Optik zu reinigen (diese trübe Linse im Sucher), dann aber erstmal nicht weitergemacht, weil ich noch nicht ganz sicher war, welche Schmiermittel ich wohin tun sollte und wohin nicht. Kann mir diesbezüglich eigentlich jemand einen Thread nennen, wo etwas detaillierter auf die Schmiermittel eingegangen wird? (Insbesondere Motorachse?) Hab da nur sehr sparsame Infos gefunden, und letztlich meist den "lass mal den Profi ran"-Hinweis...
  12. So, hier Teil 4 der "Bastelstunde": Ich habe letztens eine Beaulieu 4008 ZM II für nicht auszuschlagende 30€ auf dem Flohmarkt ergattert und stand somit natürlich auch vor dem Akku-Problem. 100€+ für einen Ersatz waren für mich außer Frage. Der originale war noch drin, das machte es viel leichter. Meine Lösung ist zwar nicht die kompakteste, dafür super simpel und günstig, und verwendet weitestgehend die Teile des Original-Akkus. Was ich auch schön finde ist, daß ganz gewöhnliche AAA-NiMH Akkus verwendet werden können, so kann man für den Fall der Fälle (falls keine Steckdose oder keine Zeit zum Laden vorhanden ist) beliebig viele günstige Ersatzakkus mitführen. (Auch hier: Falls jemand genau diese Idee vor mir hatte bitte ich um Nachsicht, ich konnte nichts davon finden.) Das Wissen über die interne Struktur des Akkus setze ich mal voraus - wer das nicht weiß, dem sei dieses Youtube-Video und diese Anleitung ans Herz gelegt, da sieht man eigentlich alles nötige. Der Deckel ist sauschwer abzubekommen, wie vielerorts erwähnt. Was bei mir half, war den Akku vorsichtig mit einem Tuch um den geriffelten Ring (gegen Kratzer) in verschiedenen Drehwinkeln im Schraubstock leicht zusammenzudrücken - das hat das verbackene Gewinde freibekommen, danach konnte ich den Deckel leicht mit einer Spitzzange in den beiden Löchern abschrauben. (Belederung hat bei meinem von vornherein gefehlt.) Beim Abschrauben den Akku natürlich nicht im Schraubstock belassen, denn sonst quetscht man ja das Gewinde fest zusammen und nichts kann sich drehen! Dann den ganzen Akku zerlegen, alle Metallteile aufheben (vorerst auch die toten NiCd-Zellen) und aufpassen, daß die Plastik-Isolierungen nicht beschädigt werden. Der Deckel hat ein M40-Gewinde, das ist leider nicht so verbreitet wie das M40,5 aber z.B. einige Exa / Exakta-Kameras hatten dieses Maß, und die Zwischenringe sind sehr günstig auf i-bäh zu bekommen. Meiner hat 4,50€+Porto gekostet, Länge 30mm: Dann ein Batteriehalter für 6x AAA-Batterien, kostete 1,65€+Porto: Der Platz ist wirklich knapp, deshalb muß der Batteriehalter etwas "beschnitzt" werden - ich habe mit einer kleinen Metallsäge die äußeren Kanten/Ecken entfernt. Außerdem muß noch mindestens einer der Grate entfernt werden, die die Batterien ca. 1mm auseinanderhalten (da, wo der Cutter ist, war besagter Grat), dann passt das Paket gerade so in den M40-Ring: Ein Kabel noch an die "Mittelanzapfung" des Packs löten für den Beli-Motor (im Zweifelsfall mit eingelegten Batterien messen, wo 3,6V anliegen) - vorsichtig und kurz löten, sonst schmilzt das Plastik! (hab ich hier leider kein Photo von, da ich schon alles mit Isolierband überklebt hatte) Der Pluspol (der in der Mitte der Original-Batterie zu sehen ist) ist ja tatsächlich die Stirnseite der ersten Original NiCd-Batterie - die habe ich beherzt mit Kombizange aufgeknackt (wer mit Photochemikalien sicher umgehen kann, braucht sich vor ein paar Gramm NiCd-Geschmiere nicht fürchten...), gereinigt und das "+"-Kabel drangelötet. Minus kommt an den Außenkontakt (etwas freikratzen, sonst hält hier kein Lötzinn), und der mittlere Kontakt an den Ring, dann alles zusammensetzen wie vorher (am besten natürlich ohne eingelegte Akkus 😉 ) Dann einen Pappe-Ring reinlegen (zur Isolierung und Schutz des Isolier-Plastiks), unten ein wenig Luftpolsterfolie reinpacken, und das Akku-Paket reinschieben. Ich habe das Ende mit Isoband umwickelt, zur zusätzlichen Isolierung, und damit die Akkus nicht rausspringen. Dann den M40-Zwischenring drauf, nochmal Luftpolsterfolie, Deckel draufschrauben, fertig: Nun ja, die Akkus hatte ich schon - wenn man die dazukauft, sind es vielleicht etwas mehr als 10€, aber definitiv günstiger als das, was sonst so angeboten wird. Die Schmierung der Kamera wird wesentlich mehr Arbeit, das ist mir klar. Wenigstens laufen Blenden- und Zoom-Motor sehr glatt und leise, aber das Laufwerk braucht definitiv etwas Zuneigung und Pflege... ein nächstes Projekt.
  13. Haha, gefällt mir, daß es gefällt. Zwei Tüftel-Posts kommen noch. 😊
  14. Beeindruckend! Das ist natürlich jenseits der Grenze einer Schallplatte. 🙂 Was für einen Drucker verwendest du dafür?
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