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Steffen Hauser

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  1. Wenn man sich selbst an einer Wartung versuchen möchte, dann gibt es hier eine reich bebilderte Anleitung: https://cinetinker.blogspot.com/2019/02/arri-16st-service.html
  2. Ich bin gerade bezüglich der Ramdisk etwas tiefer in den Quelltext eingetaucht. Wenn ich es richtig sehe, legt der Scanprozess die fertigen DNGs in einer Ramdisk ab, also einem Teil des Hauptspeichers, was natürlich super schnell gehen sollte. Ein anderer Prozess verschiebt mittels lsyncd bzw. rsync alle bereits erstellten DNGs von der Ramdisk auf eine externe Festplatte oder SSD, was je nach Geschwindigkeit des Speichermediums mehr oder weniger lang dauert. Der Scanprozess kann derweil bereits mit anderen Aufgaben weitermachen. Falls die Ramdisk nicht schnell genug abgeräumt werden kann, hält der Scanprozess an. Nun könnte es ja sein, dass save_dng im Scanprozess noch Daten in die Ramdisk schreibt, während der Synchronisationsprozess parallel dazu zuschlägt und diese unvollständigen Daten verschiebt. Vermutlich ist die Implementierung von save_dng aber so robust, dass dieses Problem nicht auftritt? Im Zweifelsfall empfiehlt es sich ansonsten, Dateiausgaben zuerst in eine temporäre Datei schreiben zu lassen (z.B. frame0001.dng.tmp) und am Ende diese temporäre Datei umzubenennen (z.B. in frame0001.dng). Das Umbenennen innerhalb eines Dateisystems ist eine atomare Operation, die nicht von anderen Prozessen unterbrochen werden kann. Alternativ könnte man die zu erstellende Datei auf Betriebssystemebene mit fcntl.flock während des Schreibens gegen parallele Zugriffe sperren.
  3. Als Grundlage dient wie von Friedemann empfohlen ein Noris D100, bei dem ich den Motor ausgebaut und gegen einen langsamer laufenden ersetzt habe. Mit einem PWM-Modul an einem 12V-Trafo kann ich den Projektor dann im Vor- und Rücklauf steuern (schneller beim Filmeinlegen, langsamer beim Scannen). Der Reedschalter, der über ein Fernauslösekabel mit der Kamera verbunden ist, wird von einem Magneten an der (verkleinerten) Umlaufblende ausgelöst. Die Verkabelung ist also recht überschaubar. Da anders als bei Friedemann der Projektor die Kamera steuert, muss man natürlich schauen, bis zu welcher Geschwindigkeit keine Bilder verloren gehen. Je nach Kamera und Schreibgeschwindigkeit der Speicherkarte ist das anders, bei meiner G6 mit einer eher langsamen Speicherkarte komme ich momentan auf knapp ein Bild pro Sekunde. Super, ich bin gespannt!
  4. Da kann ich dir nur zustimmen, Klaus, was Friedemann da an Lösungen erarbeitet und vorgestellt hat, finde ich wirklich auch ganz große Klasse! Aufgrund eher bescheidener Elektronikkenntnisse habe ich momentan den Ansatz von jacquestati mit einer Panasonic G6 verfolgt, die per Reedkontakt vom Projektor ausgelöst wird. Das klappt auch sehr gut! Wenn man allerdings Raw-Dateien für DaVinci Resolve haben möchte, ist nach der Aufnahme noch ein Konvertierungsschritt auf dem PC erforderlich. Zumindest bei mir dauert dieser trotz Multithreading länger als die Aufnahme selbst. Deswegen experimentiere ich momentan mit einer Nikon Z5, deren Raw-Dateien direkt von Resolve gelesen werden können. Preislich übersteigt das dann natürlich den eigentlichen Rahmen. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob ein größerer Sensor unbedingt von Vorteil ist, da dadurch die Schärfentiefe sinkt, was in diesen Abbildungsmaßstäben vielleicht kritisch werden könnte. Nichtsdestotrotz verfolge ich mit Spannung den Fortschritt des Projekts auf Basis der Pi HQ Kamera. Die Option, neben Bildern in 4K auch solche in 2K bei entsprechend höherer Geschwindigkeit zu erzeugen, finde ich sehr spannend. Super auch, dass am Ende gleich fertige DNGs herauskommen, die man direkt in Resolve verwenden kann. Zum 2K-Modus hätte ich allerdings eine Frage: Wie sieht es da mit der Qualität aus? Im Forum von Kinograph wird empfohlen, die kleineren Auflösungen generell nicht zu verwenden und stattdessen ein Bild in voller Auflösung zu skalieren (siehe Abschnitt "The HQ Sensor"). Bei dieser Methode wäre natürlich der schöne Geschwindigkeitsvorteil dahin. https://forums.kinograph.cc/t/pi-hq-camera-vs-dslr-image-fidelity/2810/32
  5. Gut erkannt! Ich hatte mich zuerst an dem Café Kranzler orientiert, das aber wirklich ein Kind der 50er Jahre ist. Bei der o.g. Einstellung müsste heute im Hintergrund das Europa-Center zu sehen sein, das laut Wikipedia zwischen 1963 und 1965 erbaut wurde. Da es in der Szene aber fehlt, würde ich den Film auf 1963 oder 1964 datieren.
  6. Hier zwei Screenshots mit Markierung der besagten Combobox, wenn du über die Produktkategorien gehen willst (vorher / nachher).
  7. Bei der Produktanzeige gibt es wohl einen Fehler. Aber wenn man oben rechts in der Combobox "xx products per page" einen anderen Eintrag auswählt, dann sieht man auch die Produkte... 🫣
  8. Doch, den Webshop gibt es nach wie vor, schau mal hier: https://van-eck.net/en/product-category/film-and-slides-en/film-en/
  9. Wirklich eine sehr fantasiereiche Antwort... Da mir kürzlich ChatGPT bei Fragen zu DaVinci Resolve gut weitergeholfen hat, habe ich die Frage zu Elgeet einmal in die Android-App von OpenAI eingegeben und deutlich bessere Ergebnisse erhalten. Zu jeder Aussage gibt es auch einen Link zu einer (sogar existierenden!) Website. Vielleicht ist bei dir die Websuche in ChatGPT nicht aktiv oder es ist eine ältere Version, die nur aus antrainierten Daten etwas zusammenhalluziniert? Als bessere Websuche und mit der gebotenen Skepsis ist die App aber eigentlich durchaus brauchbar.
  10. Super, vielen Dank für die ausführliche Beschreibung und deine Expertise, @Film-Mechaniker! Die Vorgehensweise kann man sich auch ohne Video gut vorstellen. 👍
  11. @Film-Mechaniker Zumindest mir ist es nicht egal, wenn sich im Projektor kleine Fusseln ansammeln, und das trotz (vermutlich nicht optimaler) Reinigung vorher. Momentan lasse ich den Film zweimal durch ein Tuch mit Tetenal Filmreiniger laufen. Insofern wäre ich sehr dankbar für einige Tipps bzw. einem Link zu einer empfehlenswerten Vorgehensweise.
  12. Du kannst hier erst nach 5 Beiträgen Bilder hochladen. Aber zwei Infobeiträge sind sicher schnell verfasst...
  13. Genau, da gab es eine Heizung, damit der Spezialkleber schneller trocknet: https://www.medien-museum.de/museum/FILM/35mm/35mm3.htm
  14. Auch von mir ein freundliches Willkommen im Forum! Keine Idee ist verrückt genug, um nicht zur Diskussion gestellt zu werden. Allerdings denke ich auch, dass man mit dem Original (also Schmalfilm) wohl am besten beraten ist. Die heutigen Preise für Filmmaterial (in meiner Jugend waren das 10 DM je Kassette inkl. Entwicklung) sind natürlich nicht gerade rentenfreundlich. Aber das kann ja ein Vorteil sein, indem man nicht einfach jeden Quark aufnimmt, sondern sich gezielt vorher Gedanken zu brauchbaren Motiven macht. Mit S/W und ggf. Selbstentwickeln wird es nochmals günstiger. Für Fotofreunde, die gerne analog fotografieren möchten, denen das Filmmaterial heute aber auch zu teuer ist, hat Fuji übrigens eine kleine (und sündhaft teure) Kamera gebaut, die verschiedene Filmsorten simulieren kann. Meines Wissens soll die auch einen Videomodus haben... 😉
  15. Zufällig bin ich bei der Suche zur Schmierung einer jüngst erworbenen Bolex B8 auf diese Seite mit einer Reparaturanleitung einer Beaulieu 4008 ZMII gestoßen: https://cinetinker.blogspot.com/2013/12/beaulieu-4008-zmii.html Beim Durchscrollen fragt man sich natürlich, ob man sich das wirklich antun möchte. Insofern meine Hochachtung vor Thomas!!! Die 6008 war übrigens der (unerfüllte) Traum aus Jugendzeiten... 😅
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