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Der deutsche Beitrag zu BEN HUR


Klaus Peter Weber
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post-75932-0-13723500-1301341925_thumb.jpgBeim Entrümpeln meines Archives bin auf diese Anzeige gestoßen.

Als Nachwuchsvorführer war damals ich ganz erstaunt, als die mit der 70mm Kopie

angekündigte Leihoptick zur Projektion der anamorphotischen 70er Kopie

nicht von einen der üblichen Hersteller wie ISCO, MOELLER, ZEISS, FOX/SATEC

oder TOTALSCOPE stammte, sondern von einem kleinen, mir damals

unbekannten Hersteller in München. Bei meinen Recherchen entdeckte

ich u.A. diese Anzeige im KINO-TECHNIK 1960. Es blieb der einzige

Auftritt von Steinheil im Projektionsgeschäft.

 

Ich denke, ein schönes Stück Nostalgie zum Ausdrücken.

 

Klaus

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Ganz üble Scherbe. :shock1:

Versteht kein Mensch, warum sie damals von Panavision akzeptiert wurde.

Projektionsbild sieht wirklich grausig aus!!!!!!!!!!

 

Verstehe ich Dich recht?? Die 70mm Projektionen von BEN HUR mit der "üblen Scherbe" während der EA sahen damals "wirklich grausig" aus?

 

Das deckt sich aber nicht mit den Berichten einiger Augenzeugen, die von dem bahnbrechenden Bild- und Tonerlebniss, das BEN HUR in der 70mm Projektion damals bei Ihnen hinterlassen hatte, heute noch schwärmen ...

 

Der anamorphotische Ultra Panavision Projektionsvorsatz läßt sich auch heute noch sehr gut nutzen und liefert ein scharfes Bild. Als Grundoptik würde ich das Steinheil Teil auch nicht mehr nehmen, da das Glas alterungsbedingt mittlerweile nicht mehr farbneutral geblieben ist. Dafür läßt sich aber einen neue und moderne Grundoptik montieren (wir verwenden dafür eine ISCO 70mm Optik - die Anpassung erfodert allerdings etwas Übung und Geschick).

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Verstehe ich Dich recht?? Die 70mm Projektionen von BEN HUR mit der "üblen Scherbe" während der EA sahen damals "wirklich grausig" aus?

Das deckt sich aber nicht mit den Berichten einiger Augenzeugen, die von dem bahnbrechenden Bild- und Tonerlebniss, das BEN HUR in der 70mm Projektion damals bei Ihnen hinterlassen hatte, heute noch schwärmen ...

Nicht so kritisch, Mr. Sturges, der arme Junge will doch bloß mal etwas sagen. Da kann man durchaus mal so tun, als ob man das ernst nehmen könnte.

 

Viel wichtiger ist, dass mir beim Betrachten des Fotos von Carl August von Steinheil auf Wikipedia klargeworden ist, das die Filmgeschichte ganz neu geschrieben werden muss. Das Foto ist circa aus dem Jahr 1857, aber man sieht dort eindeutig einen Schmalfilmprojektor, eine Abwickelspule und in der Front des Schmalfilmprojektor eine Objektivfassung (ohne Objektiv). Im Jahr 1857! Sensationell! Also Adieu, Edison, Lumiere und Co. So sieht das aus:

 

 

 

 

 

 

 

384px-Carl_August_von_Steinheil.jpg

 

Quelle: Wikipedia

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... aber man sieht dort eindeutig einen Schmalfilmprojektor ...

... was man da nicht alles in dieser Apparatur erkennen kann ... :blink:

Tatsächlich handelt es sich um einen Telegraphen, ähnlich diesem:

 

http://de.wikipedia....wiki/Telegrafie

 

Carl August von Steinheil regulierte nicht nur in Bayern um 1840 Maße und Gewichte (mit gleichem Auftrag wurde er auch nach Neapel berufen), sondern beriet die österreichische und die Schweizer Regierung in Fragen der Telegraphie. Nur sein eigener Schreibtelegraph hat sich nicht durchsetzen können. Gleichwohl, ein echtes Multitalent ...

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