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One-Dollar-Kinos in Deutschland


gregor

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...gibt es in Deutschland noch andere One-Dollar-Kinos neben dem Rex in Köln ? Was haltet ihr von dem Konzept ältere Filme für 2,99 Euro zu zeigen ? Macht das in Blue Ray Zeiten noch Sinn ?

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...gibt es in Deutschland noch andere One-Dollar-Kinos neben dem Rex in Köln ? Was haltet ihr von dem Konzept ältere Filme für 2,99 Euro zu zeigen ? Macht das in Blue Ray Zeiten noch Sinn ?

 

In einer Stadt wie Köln immer.

 

Es gibt ne Menge Leute, die die Entscheidung, einen Film zu Hause oder im Kino zu sehen nicht an der Entscheidung festmachen, was billiger ist. Sonst wären Kneipen und Restaurants auch längst von der Bildfläche verschwunden, denn auswärts essen und trinken ist auch immer teurer als zu Hause.

 

Aber wenn die Marge bei niedrigem Eintritt sinkt, müssen eben als Ausgleich die Besucherzahlen stimmen. Da ist man in einer Großstadt mit einem Kino in zentraler Lage eher auf der sicheren Seite.

 

- Carsten

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Einige Kinos hatten in der Vergangenheit Nostalgie-Vorstellungen. Nur dadurch bin ich in den Genuss gekommen, Filme wie z.B. "Spiel mir das Lied vom Tod" auf einer Leinwand zu sehen. Denn im Fernsehen lief er damals nur im Vollbildformat, eine grauenvolle Verstümmelung des Films.

Aber auch Klassiker wie "Das Leben des Brian" guckt man sich am Besten mit anderen Filmfans an, die Vorstellungen waren zu der Zeit ausverkauft.

 

Claus-Dieter

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Es gibt noch das WOKI in Bonn, dass ältere Filme für einen günstigeren Eintrittspreis anbietet. Es gibt da mehrere Preisstufen von 3,99 bis 5,99.

Das Capitol in Recklinghausen hinterm Bahnhof hat sich auch mal als One-Dollar-House versucht. Ist aber schon länger dicht und soll/ist abgerissen (werden).

Soweit ich weiß, haben die meisten One-Dollar-Kinos wieder zugemacht.

 

Das Rex in Köln ist in dieser Hinsicht vielleicht ein Ausnahme-Kino. Zum einen ist es sehr zentral gelegen, und zum anderen ist es die schiere Auswahl von bis zu 45 Filmen auf 6 Leinwänden (zu reinen One-Dollar-Zeiten) pro Woche. So hat es für fast jeden genügend Auswahl. Außerdem haben einige Filme eine enorm lange Auswertungszeit von bis zu 26 Wochen (im Nachspiel wohlgemerkt). Das wissen viele Leute und freuen sich, dass die Filme nicht nach so kurzer Zeit wieder aus dem Programm verschwinden. Das Einzugsgebiet reicht übrigens auch über Köln hinaus.

 

Als es die drehbaren Clubsessel in Kino 6 noch gab, gingen da auch Leute hin, die "Einmal Kino 6 bitte!" bestellt haben, egal welcher Film lief. Irgendwas brauchbares gab es immer zu sehen, Hauptsache im coolen Clubsessel sitzen...

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Ich glaube auch nicht, daß es die Massen sind, die sich Kino nach dem Preis aussuchen.

 

Ich kenne diese Konzepte nicht, stünde dem aber eher skeptisch gegenüber.

 

Ich schätze aber, das funktioniert nur - ohne sich damit auf dauer kaputt zu machen - als "Beibrot". Wenn man div. Kosten wie Instandhaltungen, Abschreibungen etc. außenvor läßt, wird das möglicherweise eine Weile funktionieren.

 

Würde mir so ein Konzept aber gerne mal anhören!

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Ich glaube auch nicht, daß es die Massen sind, die sich Kino nach dem Preis aussuchen.

 

 

Nein, in unmittelbarer Nähe zum erwähnten Rex in Köln gibt es den Cinedom, der ebenfalls brummt und ganz andere Preise aufruft. Die 'Massen' suchen sich den Cinedom aus. Für den OneDollar-House Ansatz braucht es halt nur eine 'kritische' Masse. Und da ist die Preis-Polarisierung über die nahe teure Konkurrenz vermutlich sogar hilfreich.

Ich halte das aber auch für ein fragiles Konstrukt das nur wie ein empfindlicher Pilz unter sehr speziellen Bedingungen existieren kann. Ein Haus mit einem OneDollar-Konzept neu zu gründen dürfte aussichtslos sein.

 

Ich habe einen Bekannten in Köln, der eigentlich dauernd nur im OneDollar-House ist und so gut wie nie im Cinedom. Der Preis spielte da auch ne Rolle. Es fällt vielen Leuten auch einfacher, 12 Euro gezielt in den aktuellen Blockbuster zu investieren. Anderen fällt es einfacher, des öfteren mal einen Film für 3 Euro zu riskieren, bei dem man sich nicht so sicher ist, was dabei rauskommt. Das sind mir eigentlich die liebsten Besucher - die regelmäßig den Eintritt für einen eher unbekannten Film riskieren, ohne vorher selektiv auf die scheinbar sichere Karte 'Mainstream' zu setzen. Das ist auch ne andere Fokussierung, die mehr aus dem momentanen Interesse für den Film resultiert, als in der Erwägung von Projektionsqualität oder dem Umstand, dass es den Film ein halbes Jahr später auch als DVD gibt. Für viele dieser Leute ist die DVD eh kein Argument. Die kostet immer mehr als die Kinokarte und mehr als einmal gucken die den Film eh nicht. Das ist eher ein Argument für den Familienvater, der vor der Entscheidung steht, 60 Euro in den neuen Harry Potter im Plex zu investieren.

 

- Carsten

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Das Woki zeigt aber keine "richtig alten" Filme, sondern lediglich Filme die maximal 3-5 Monate alt sind.

Also nichts ala "Leben des Brian" oder ähnliches. Und da ist das Kinopolis mit 2.5€ deutlich günstiger...

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Ich kann mir ein "One Dollar" Konzept nur in Großstädten vorstellen und nur, wenn "Rund um die Uhr" gezeigt wird.

 

Solche Ansätze gab es wohl schon mal. Ich weiß aber nicht, an was die letztlich gescheitert sind.

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