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Zeiss Ikon Kinox S Fett?


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Guten Morgen ihr Lieben,

ich restauriere gerade einen Kinox S.

Der Vorbesitzer hatte das Getriebe mit Klebstoff abgedichtet und alle Schrauben zerwürgt.

Und außerdem Oel statt Fett verwendet.

Dementsprechend sah er innen aus. 😐

Der ganze Projektor ist jetzt zerlegt und wird komplett überholt.

Jetzt die wichtige Frage.

Laut Bedienungsanleitung muss Fett in das Malteserkreuzgetriebe.

Welches soll ich nehmen?

Ganz normales Wälzlagerfett?

Fett macht auch Sinn, da das Getriebe nach oben hin zwei offene Mini“schornsteine“ hat.

Mit Oel im Getriebe, würde dieses bei seitlichem Transport auslaufen.

 

Grüße, Thomas.

 

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Ich habe normales Lagerfett für meinen Kinox verwendet. Was den Allgemeinzustand betrifft, hatte ich anscheinend mehr Glück: Musste nur den Antriebsriemen tauschen. Das geht ja einfach mit einer PU-Rundschnur, die man von einer Firma verschweissen lässt. (6.-€)

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Der Riemen ist noch ok.

Die PU Riemen schweiße ich selber.

Völlig geniale Erfindung diese Riemen. 🤓

Die erste Kondensorlinse ist leider gebrochen.

Sollte aber keine großartigen Auswirkungen haben.

Wahrscheinlich sind 500W recht viel für den kleinen Kondensor.

 

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Prima die Videos!  Das war noch servicefreundliche Mechanik!

Die ersten Vorführungen fanden bei meinem Projektor 1950 statt lt. Protokoll. Leider fehlt die Anleitung. sie war mal in dem Buch drin. Hätte die recht gerne. 

Das Kabel vom Vorwiderstand zum Projektor musste ich erneuern. Das war bereits lebensgefährlich. Jetzt ist ein Silikonkabel drin.

Instrument.JPG

KINOX-N.JPG

Spannungsschild.JPG

Vorführbuch1.JPG

Vorführbuch2.JPG

Protokoll.JPG

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Weil wir gerade bei Kinox-Problemen sind:

Bei meinem Kinox-N steht (stand) die Lampe direkt an der Kondensorfassung  an und ich glaube kaum, dass das so sein soll. Es gibt zwei Rändel-Einstellschrauben:

Eine für die horizontale Verstellung der Lampe zur optimalen Glühfadenposition und eine zweite zur Fixierung der Lampe im Sockel, aber nichts, um die Lampe ein Stück vom Kondensor entfernt positionieren zu können, sondern nur eine kleine Metallrolle als Anschlag am Keramiksockel und deren Abstand vom Sockel ist nicht einstellbar.

Nun habe ich versucht , mit einigen Lagen dünnen Alubleches einen korrekten Fixabstand vom Kondensor zu erzielen. Das ging zwar, aber ich vermute eher, dass die Originalkonstruktion anders war. Weiss da jemand etwas drüber?

 

(Bitte den Rost zu übersehen. Die Behandlung kommt erst)

 

 

 

 

Alublech.JPG

Distanzrolle1.JPG

Distanzrolle2.JPG

Fassung.JPG

korrekte Lampenposition.JPG

Lampenfixierung.JPG

seitliche Verstellung.JPG

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Da sind doch noch ein paar Schrauen mit Mutternklemmung zu sehen, die dürften für die Werksjustage sein. Da man damals bei Projektionslampen auf Fertigungsqualität achtete (wie heute bei Autolampen, die dürfen auch kaum Wendellagetoleranz haben), wird der Abstand einmal eingestellt, die seitliche Bewegung ist dann für die optimale Lage im Spiegel.

Jens

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Die Originallampe lag auch direkt am Kondensor bzw. an dessen Fassung an, also keinerlei Zwischenraum.  Kann mir nicht vorstellen, dass dies die normale Lampenposition war. Das mit der Lage im Spiegel verstehe ich.

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Es ist definitiv die normale Position der Lampe.

Zwei Bilder, Kinox N.

Das Bild mit dem goldenen Kondensor ist der Kinox S.

Auch da direkt an der ersten Linse.

Aber bei beiden Projektoren ist der Hohlspiegel justierbar.

 

 

13D6CC21-90AF-4998-B10E-75F4A6319F20.jpeg

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2FFF8925-1118-4E46-BABE-8D26FBB70C66.jpeg

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Ganz schön viel Arbeit beim Kinox S.

Hatte noch nie einen sooo extrem verölten Projektor auf der Werkbank.

Das Öl hat auch einige Gummiisolierungen an den Kabeln aufgelöst.

Naja, der Weg ist das Ziel. 

 

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Das schaut ja total professionell aus! Hut ab! Ich hab durch meinen Kinox -N wieder einmal eine “Eigenproduktion“ durchrattern lassen. Wenn man bedenkt, etwa 1930 herum gebaut und läuft mit den neuen PU-Riemen wie frisch aus dem Fachgeschäft. 

Der Vorbesitzer hat den Projektor von einem Schmalfilmklub geschenkt bekommen und sagte, wenn ich die “alte Kiste“ nicht brauchen kann, entsorgt er sie. 

Wenn man so bei eBay schaut, zu welchen Preisen das Gerät verkauft wird... 

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So, das Teil läuft soweit und ist ziemlich ruhig.

Aber ich habe ganz schön heftiges Blendenziehen und weiß nicht warum?!

Die Blende sitzt fest auf der Achse und läst sich nicht justieren.

Jemand eine Idee? 🤷‍♂️

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Nochmal etwas zum Nachdenken.
Mein Kinox hat ja nun heftiges Blendenziehen.
Die Blende kann man nicht verstellen.
Die einzig logische Lösung kann doch nur im MKG liegen.
In diesen kleinen Schlitten greift ein Minibolzen der exzentrisch auf einem Zahnrad angebracht ist.
Wahrscheinlich ist die Position des Malteserkreuzes momentan um 180 Grad falsch.
Und deshalb stimmt die Synchronisation der Blende nicht.
Also Getriebe nochmal zerlegen und den Schlitten um 180 Grad drehen.
Denke ich grundsätzlich richtig?

 

 

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Verzeihung, bei dem Zustand des Getriebes auch nicht verwunderlich. Es sieht schon ein wenig mitgenommen aus, dürfte etwas Spiel haben und daher etwas lauter sein, Das Fett dämpft etwas, solange, bis es warm ist. Ich halte das für 'normal', den Fertigungstoleranzen entsprechend. Frei nach: Was Luft hat, frißt nicht.

Jens

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Danke für die Rückmeldung Jens.
Ich habe mich jetzt damit abgefunden. 🙂
Auf jeden Fall funktioniert der Projektor grundsätzlich absolut einwandfrei.
Wenn er wärmer wird, wird das MKG tatsächlich lauter.
Aber er ist immer noch deutlich leiser als z.B. der Kinox N mit Greiferwerk.
Fakt ist, ich habe noch nie so lange an einem Projektor repariert/restauriert.

Musste diesmal sogar zwei Spezialschrauben nachdrehen.

Das Ding war einfach fix und fertig und unfassbar verölt.

Jetzt ist er absolut dicht und mit der 500W Lampe ziemlich hell.

 

 

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Wird Zeit, dass ich meinen Zeiss Kinox S500 Lichtton mit festsitzendem Getriebe aus dem Keller raushole.
Habe aber derzeit aus bestimmten Gründen nicht die Möglichkeit ihn zu restaurieren.

Jens, könnest Du bitte den Zustand des Getriebes genauer beschreiben?
Ich persönlich erkenne nur Verschleißerscheinungen auf 3 und 6 Uhr des Malteserkreuzes.


 

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Der Mitnehmerstift und sein Spiel in der Nut sind die Ursache des lauteren Schaltgeräusches. So ist das bei den Bauer Maltesergetrieben. Bildstand ist abhängig vom Spiel der Sperrscheibe, wenn er vorher gut war, und daher relativ lärmunabhängig.

Jens

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