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Viele Fragen zu unserem zukünftigen Eikona - TMS System


Martin
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Liebe Freunde!

 

Wir bekommen demnächst ein Eikona TMS - System für unser Zweisaal - Arthousekino.

 

Ich hätte hierzu etliche technische Fragen, weil ich bisher mit einem TMS - System noch keinerlei Begegnungen hatte. Mir werden jetzt spontan auch bestimmt nicht alle Fragen einfallen. Schonmal Dank für Eure Hilfe!

 

Für Euer Verständnis sieht unser aktueller Showaufbau folgendermaßen aus (in beiden Sälen das gleiche Prinzip, aber unterschiedlich getimed):

 

Es gibt zwei verschiedene Subplaylisten für den Startablauf, eine für die normalen Vorstellungen und eine für die Schulvorstellungen und das Kinderkino. Hier sind alle für den Start relevanten Befehle in der zeitlich korrekten Reihenfolge als Makros in Blacks eingebettet, sowie zwischendurch ein DCP Gong und auch unser Logo und ein eigener Spot, weil wir dies immer zeigen.

 

Danach folgt händisch eingebettet der Werbeblock; die Werbespots sind selbstverständlich jeweils durch ein Black von einer Sekunde getrennt, um dem Publikum ein "Durchatmen" zu ermöglichen, wie ich es immer nenne.

 

Danach folgt ein Black von fünf Sekunden Länge, was den Werbeblock vom Trailerblock abgrenzt.

 

Danach folgt händisch eingebettet der Trailerblock; auch hier sind die einzelnen Trailer wieder durch ein Black von einer Sekunde voneinander getrennt.

 

Im letzten Trailer baue ich - vom Ende des letzten Trailers getimed - meine sogenannte "Vorhangschließsequenz" ein. Dies ist ein von mir programmiertes Makro, was in der zeitlich korrekten Reihenfolge den Vorhang schließt, daß Bühnenlicht und das Saallicht hochdimmt.

 

Danach folgt die dem nachfolgenden Hauptfilm entsprechende Subplayliste "Übergang Vorprogramm - Hauptfilm". Da es ja mehrere Bildformate von Haupftfilmen gibt, gibt es hier pro Saal erstmal nur 25 Stück (1,33 / 1,37 / 1,66 / 1,85 / F-200 / F-220 / 2,39 und weitere für den automatischen Abspiel von BluRays, jeweils mit und ohne Eispause, sowie für zwischengeschaltete Laptoppräsentationen). In dieser Subplayliste befinden sich wieder in Blacks alle Schaltbefehle als Makros.

 

Danach folgt der händisch eingebettete Hauptfilm, oft mit zwei verschiedenen Lautstärkemakros, um Verleihlogos und Filminhalt auf eine Lautstärke zu bekommen.

 

Am Ende des Hauptfilmes - wieder vom Ende aus getimed - baue ich wieder mein Makro der "Vorhangschließsequenz" ein. Hier ist natürlich selbstredend für jeden Hauptfilm eine andere Zeiteingabe erforderlich, weil ja die DCPs alle unterschiedlich langen Schwarzfilm nach Ende des Filminhaltes haben (mein Rekord lag mal bei 2 Minuten und 46 Sekunden Schwarzfilm bei einem normalen Verleih - DCP!). Hat ein haupfilm einen Tonnachlauf, so wird die kompakte Vorhangschließsequenz nicht eingebaut, sondern Vorhang, Bühnenlicht, Saallicht und Bildklappe als getrennte Makros zum korrekten Zeitpunkt eingebaut, was natürlich sinngemäß zum Haupftfilmbeginn bei Roadshowfilmen mit Ouvertüre, Entr Acte und Exitmusik genauso gehandhabt wird.

 

Zu guter letzt folgt die Subplayliste "Programm Ende", wo wieder in Blacks die Makros eingebettet sind. Dies dient dem Ausschalten und Zurücksetzen der Anlage. Hier gibt es lediglich drei verschiedene zur Auswahl, nämlich mit Pausenmusik nach fünf oder zwei Minuten oder ohne Pausenmusik für die häufigen Filmgespräche.

 

Mit dieser Systematik ist es nun problemlos möglich, von den unterschiedlichsten Medien und Zuspielern automatisiert hin und herzuwechseln. Das gipfelt dann in einer vollautomatischen Roadshowvorführung von einer Bluray, es ermöglicht bei Doppelvorstellungen den fehlerfreien Übergang vom DCP auf Bluray, von Bluray auf DCP, sowie von BluRay auf BluRay, oder auf eine Laptoppräsentation, oder sogar die Betamaschine. Die Subplaylisten sind so intelligent gestaltet, daß teilweise Makros enthalten sind, die in einigen Anwendungsfällen einfach ignoriert werden, wenn das entsprechende Gerät nicht "on" ist.

 

Jetzt habt ihr schonmal einen Überblick über die aktuellen Funktionen und bevor der Rechner nach dem langen Text abstürzt, erstmal abschicken. Später geht es dann weiter.

 

Liebe Grüße

Euer Martin

 

 

 

 

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Und weiter gehts!

 

Wie sieht im Gegensatz zu heute ein Arbeitsablauf mit einem Eikona TMS - System aus?

 

Werden die auf meinen Doremis von mir programmierten Subplaylisten weiterverwendet, oder muß alles neu angelegt werden?

 

Was habe ich noch für Eingriffsmöglichkeiten? Denn ich MUSS ja beispielsweise für einen ordentlichen Vorstellungsablauf für jeden Hauptfilm (oder für jede Show, weil das TMS baut ja wohl für jede Vorstellungszeit eine separate Show), eine eigene Endsteuerzeit für die Vorhangschließsequenz einstellen können. Diese Endsteuerzeit muß natürlich innerhalb der Laufzeit des Hauptfilmes liegen. Bei Rückfragen an einige wenige Kollegen habe ich darüber unterschiedliche Aussagen gehört. Die einen sagen, diese Zeit ist fest und kann nicht verändert werden - was natürlich vollkommen inakzeptabel ist, die anderen sagen, daß das über die Steuerung für das Saallicht zum Abspannbeginn geht (wird bei uns ja nicht benötigt, da das Licht während des Abspanns aus ist, nur es müssen ja mehrere Funktionen ausgeführt werden (erst Vorhang zu, dann Bühnenlicht, dann Saallicht, dann Bildklappe), wieder jamend anders sagte mir, daß das nur über eine veränderte Laufzeiteingabe des Hauptfilmes geht).... usw.

 

Gibt es die Möglichkeit, zwei verschiedene Lautstärkecues in einen Hauptfilm einzubauen? Manchmal benötige ich sogar noch zsätzliche Cues im Vorprogramm, wenn Spots eine große abweichende Lautstärke besitzen.

 

Wie funktioniert das mit den BluRay - Shows? Da werden ja normalerweise im Doremi Blacks in der entsprechenden Länge der BluRay eingefügt, um den synchron laufenden BluRayspieler quasi abzupassen für Start und Ende. Nur giibt es ja dann keinen richtigen Hauptfilm, den das TMS erkennen könnte. Wie reagiert es darauf?

 

Wie läuft das bei Roadshowas, die ja komplett frei programmiert werden müssen?

 

Weiter Fragen werden noch folgen! Danke schonmal für Eure Unterstützung!

 

LG Martin

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Einfach gesagt, funktioniert genauso wie die Playlisten direkt am Server, nur eben einfacher, und man kann automatisch Werbeblöcke tauschen usw..

Freie Programmierung auch kein Problem.

Das bekommst du schon hin.

Jens

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Mit dem TMS hast du viele Möglichkeiten, die dir deinen Tagesablauf erleichtern.

 

Würde sagen, in Zukunft brauchst du maximal 10min. in der Woche um alles zu managen!

 

Viel Zeit für neue Aufgaben.

 

Läuft auf jeden Fall sehr zuverlässig!

 

Gruß

Sven

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