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Frage zu Schneider Cinegon 5,5/1,8 D-Mount


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Auf meinem Objektiv steht „für Bolex“ drauf. Ist das bei anderen Besitzern dieses Objektivs hier im Forum  (Friedemann?) auch so und wenn, welche Bewantdnis hat dieser Umstand? Gibt es das denn auch ohne diesen Aufdruck?  Ich habe beim Filmen mit einer anderen Kamera (Yashica) damit auch sehr gute Ergebnisse erziehlt...

Edited by Matthias Bätzel (see edit history)
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Muss ich gucken, ich weiss es gerade nicht. Hier fliegen so viele D-Mounts rum. 🙂

Vermutlich soll das einfach versichern, dass es sicher passt? Und ein Sucherprisma für die Bolex 8 war damals ja vermutlich auch dabei...

 

Und jetzt fällt mir etwas ein: Wo stehen bei Dir Blenden- und Schärfemarkierung, wenn du es eingeschraubt hast? Bei mir nämlich etwas ungünstig, vielleicht ist das bei "für Bolex" besser?

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Interessante Frage ...

Von den Schneider-Optiken mit D-Mount, die zu mir mir alle an irgendeiner Bolex hängend gekommen sind, haben die meisten den Zusatz "für Bolex", aber nicht alle.

Vom Xenon 1,5/13 habe ich beide Versionen. Bis auf die Beschriftung weisen diese beiden Exemplare äußerlich keine Unterschiede auf, zumindest auf den ersten Blick.

Zu Friedemanns Hypothese: Ja, die Skalenpositionierung unterscheidet sich bei beiden um grob 20°. Allerdings finde ich das ohne "für Bolex" an einer D8 leichter abzulesen.

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vor 13 Stunden schrieb F. Wachsmuth:

Und jetzt fällt mir etwas ein: Wo stehen bei Dir Blenden- und Schärfemarkierung, wenn du es eingeschraubt hast? Bei mir nämlich etwas ungünstig, vielleicht ist das bei "für Bolex" besser?

 

Mir scheint, Du bist mit Deiner Hypothese auf dem richtigen Weg. Ich habe das Cinegon 5,5 wie auch ein Cinegon 6,5 (auch mit "für Bolex") mal an die D8L wie auch an die H8 geschraubt und stelle fest: die Ablesepositionierungen der Blende/Schärfemarkierung entsprechen ziemlich genau denen der Kernlinsen.

 

vor 4 Stunden schrieb Zelluloidist:

Zu Friedemanns Hypothese: Ja, die Skalenpositionierung unterscheidet sich bei beiden um grob 20°. Allerdings finde ich das ohne "für Bolex" an einer D8 leichter abzulesen.

 

Bei den Schneidern ohne "für Bolex" ist das bei mir nicht so, jedenfalls wenn der Revolver voll bestückt ist. Vielleicht nur Zufall...

Es sollte ja in einem bestimmten Bereich abzulesen sein, sonst sieht man ja praktisch nichts mehr, wenn drei Objektive dran sind.

 

Ich habe hier noch eine Bolexbroschüre zur Objektivpositionierung gefunden.

 

572476397_BolexObjektivanordnung.jpg.ecadc00900f65099aed56fe1233f1012.jpg

 

Der Hinweis zum Switar 0,9 macht eigentlich ein neues Thema auf, da ich an meinen Bolexen keine 2 weiße Punkte gefunden habe...

 

 

 

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vor 19 Stunden schrieb Matthias Bätzel:

Ich habe hier noch eine Bolexbroschüre zur Objektivpositionierung gefunden.

 

Oh, danke, diese Broschüre kannte ich bisher noch nicht!

 

Allerings wirft die Beschreibung natürlich die Frage nach dem Warum auf: Was unterscheidet die zwei bzw. drei Positionen, dass sie markiert werden müssen?
Ist bei der mit einem Punkt markieren Position das Auflagemaß mit geringerer Toleranz eingehalten (was beim Weitwinkel relevant sein könnte)?

 

vor 19 Stunden schrieb Matthias Bätzel:

Der Hinweis zum Switar 0,9 macht eigentlich ein neues Thema auf, da ich an meinen Bolexen keine 2 weiße Punkte gefunden habe...

 

 

In meiner Sammlung gibt es Exemplare ohne, mit einem Punkt und auch mit einem, zwei und drei Punkten:

 

Objektivrevolver.jpg.8047539f0c59fe8fd78dc2fbe5fda30a.jpg

 

Ich vermute, dass die späteren Modelle entsprechend nachgerüstet wurden. Wie auch mit den drei kleinen 'Drehhilfen'.

 

Damit erweitert sich die o.g. Frage nach dem Warum um die Unterscheidung der beiden weiteren Positionen.
Und warum das 0,9er in die Position mit den zwei Punkten geschraubt werden soll. Dies spricht gegen die o.g. Hypothese bezüglich der Toleranz des Auflagemaßes.

 

Ideen?

 

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Witzig, ich bin gerade an einer D 8 LA dran, wie ihr diese Fragen stellt. Die Revolverscheibe nachgemessen, bei allen drei Gewinden ist sie 4,43 mm hoch. Ich kann mir keinen Grund für die Zweipunktelage des 13-0.9 ausmalen.

 

Die Gewinde sind gefräst und alle gleich orientiert. Das Ausrichten der Ablesemarke am Objektiv nimmt man am Objektiv vor. Je nach Konstruktion läßt sich dies in Stufen oder stufenlos machen.

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Ein möglicher Grund für gezielte Platzierung wäre evtl. das Gewicht. Der Revolver hat nur einen Raststift, zu viel Kopflast an der falschen Stelle kann den Revolver von der Auflage abheben und so zu Unschärfen führen. Ist der Raststift oben platziert, ist der Halt daher am besten. 

Edited by F. Wachsmuth (see edit history)
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vor 2 Stunden schrieb Film-Mechaniker:

Witzig, ich bin gerade an einer D 8 LA dran, wie ihr diese Fragen stellt. Die Revolverscheibe nachgemessen, bei allen drei Gewinden ist sie 4,43 mm hoch. Ich kann mir keinen Grund für die Zweipunktelage des 13-0.9 ausmalen.

 

 

Bei meinem Switar 0,9 ist der Gewindestutzen ein klein wenig länger als an den anderen Objektiven. Für meine H8 kein Problem (an allen anderen Kameras auch nicht), aber an der D8L (zumindest bei mir) ein klein wenig zu lang. Die Revolverscheibe läßt sich dann nicht mehr so leicht drehen. Nach der "Punktelogik" würde ich sagen: 1 Punkt WW, 2 Punkte Normal, 3 Punkte Tele. Vielleicht liegt Friedemann ja richtig...😀

 

Edited by Matthias Bätzel (see edit history)
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Friedemanns Ausführung kann ich nicht folgen, weil es die Dreiarmeblattfeder ist, mit welcher die Revolverscheibe gehalten wird, nicht der Rastbolzen. Ich will nicht in Abrede stellen, daß dieser eine stabilisierende Kraft einbringt, doch entscheidend sind die Passung Mittelpfosten-Revolverscheibe und die Kraft der Blattfeder. Aber ich gebe unumwunden zu, nicht zu wissen, was man bei Paillard mit den Punkten bezweckte. La Suisse ‒ zéro points  . . .

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Mit drei montierten Schneiderlinsen zum Beispiel ist die Blattfederkraft schon etwas schwach ausgelegt. Da kann sich die Revolverscheibe beim Einstellen schon mal abheben — der Rastbolzen sichert zusätzlich. 
 

Aber ja, es ist nur eine Theorie. 

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Neinnein, es ist durchaus praktisch. Der Bolzen bringt natürlich mehr, wenn er in einer der oberen Öffnungen rastet. Die Sache ist, er hat in seiner Bohrung Spiel, was kaum mehr zurückläßt als die radiale Kraft von der Feder hinter ihm. Axial, parallel zur optischen Achse, hilft er wenig.

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vor 5 Stunden schrieb Film-Mechaniker:

er hat in seiner Bohrung Spiel

Dieses Spiel fällt übrigens unterschiedlich stark aus. Ich habe Revolverscheiben gesehen, bei denen die Bohrung auf der Rückseite schon deutlich sichtbar war (fast durch). Durchmesser der Bohrung war hier 4 mm. Bei anderen Modellen maß ich 3,9 mm und weniger Spiel — schweizer Präzision?

Mit 3,9 mm habe ich auch meine für den Verstatz der optischen Achse nötige Neubohrung am DS8-Umbau ausgeführt. 

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  • 4 weeks later...
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Passt vielleicht zum diesem Thema. In einem Beitrag zu einam anderen Thread fiel mir dieses Foto von Jacquestati auf. Auf den Objektiven für die abgebildete H8-Reflex steht auch "für Bolex" drauf wie bei dem angesprochenen Schneider, mit dem gleichen Schrifttyp sozusagen. Hab auch noch so ein Schneider Cinegon 6,5. Die sind dann vielleicht speziell für die H8-Reflex bestimmt gewesen, aber die hatte ja doch C-Mount.

Fragen über Fragen...😃

 

DSCN3798.JPG.5f7f313df52e7ab92e812f1215a13df6.thumb.JPG.09c9b419176d735cfd3375532b71bad3.JPG

Edited by Matthias Bätzel (see edit history)
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Die Objektivhalterung der Paillard-Bolex H 8 Reflex ist zwar das so genannte C-Gewinde, Nenndurchmesser ein Zoll, Steigung 1/32 Zoll, Flankenwinkel 60 Grad, doch das Auflagemaß ist einiges kürzer, und zwar 15,305 mm. Bell-&-Howell-A-, B- und C-Mount haben das Auflagemaß 0.69" oder 17,526 mm.

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Matthias, das war die H16 Reflex. Ist aber egal, an der Kamera habe ich mit dem Angenieux 17-68, 12-120 gefilmt, solange man nicht mit offener Blende unterwegs ist macht das keinen sichtbaren Unterschied.  2 Blendenstufen abgeblendet, dann sind die Ergebnisse identisch.  Im WW Bereich soll es etwas kritischer sein. Bei der H8 Reflex ist das Auflagemass geringer, böse Zungen behaupten, Bolex habe das so gemacht, um die eigenen Objektive besser verkaufen zu können. An einer DS8 von Muster gab es eine aufgeschraubte Platte an der Objektivplatine, so dass c-mount  Objektive mit dem gängigen Auflagemass verwendet werden konnten. Damals war ich mit einem Optivaron 6-66 unterwegs, mit leichter Abblendung ab f4 top. Linhof selektierte damals Schneider-Ojektive und graviert bei den getesteten das Firmenenblem  ein, vielleicht machte das Bolex genauso.

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