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Serviceanleitung Kinoton ST200 Einsteckeinheiten (mechanisch)


Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Gibts sowas überhaupt?


Hintergrund: ich wüsste z.B. gerne:

  • ob die Bügel der Sprungschalter gerade oder leicht gebogen sein sollen
  • wo jeweils die Schaltpunkte der beiden Sprungschalter liegen sollen. Nehme an, symmetrisch um die Marken auf der Einsteckeinheit herum liegend?
  • welche Dicke die Beilagscheiben zwischen den Rollenhäften und unter den Rollen haben sollen (zwischen hauchdünn und federnd und 0,5mm hab ich da schon alles gesehen)
  • welche der roten, kleinen Gegenrollenhälften nach oben und welche nach unten kommt. Es gibt nämlich zwei Typen: am Ende mit flachem Distanzstück und mit etwas höherem Distanzstück
  • ob an den Sprungschaltern die teils verbauten RC-Glieder ab Werk vorgesehen waren

Keine weltbewegenden Fragen, die Einheiten laufen soweit. Aber ich wüsste schon mal gerne, wie das eigentlich ab Werk aussehen sollte.

Geschrieben (bearbeitet)

Ich kenne nur die Serviceanleitung der Teller allgemein, aber ich wüsste ad-hoc nicht ob da was drin steht, ich glaube, da werden nur die Schaltpunkte definiert. Schau mal auf film-tech, da ist die im Warehouse zum Download drin.

Bearbeitet von TK-Chris (Änderungen anzeigen)
Geschrieben

Gute Frage, die Grundausstattung war m.W. diese.

Gebaut ursprünglich für 230VAC, dann von Kinoton auf ungefährliche Niederspannung herabgesetzt.

RC-Glieder oder Funkenlöschglieder habe ich nie gesehen bei meinen, vermutlich mal angebracht, um mit alten Mikroschaltern arbeiten zu können. Oder für eine ganz alte Tellersteuerung.

Die Federkraft der Mikroschalter dient für die Nullpunktjustage des Steuerarmes, das funktioniert nur richtig bei unverschlissenem, sauberen Kugellager und Mikroschalter.

Mit dem Verbiegen des Bügels erhöht man die Rückstellkraft, und reduziert das Leerspiel des Steuerarmes. Meist hat man wohl damit das sich langsam einstellende Verbiegen des mittleren Tellerarmes versucht zu kompensieren, denn die Teller sollten waagerecht sein, wenn der Film auflag. Bei Acetatfilm.

Bei Polyester hat sich bei mir damals es als vorteilhaft herausgestellt, wenn der komplette Teller so gekippt wurde, das die Langsamerschlaufe quasi bergab lief und so weniger Stellkraft für den Arm brauchte. Diese Schlaufe ist wesentlich länger als die Schnellerschlaufe. Bei dem weicheren Polyester gabs es sonst die bekannt gefürchteten Probleme mit Film um die Einheit gewickelt, wenn man das nicht wußte. Kinoton brachte als Lösung die elektronische Einheit heraus.

Korrekt soll der Steuerarm beim Überschreiten der Leerwegpunkte schalten. Darum waren die neben dem Filmweg aufgedruckt auf die Platte.

Die Scheibengröße kenne ich als ganz dünn, ursprünglich liefen alle Rollen trocken. Das Ölen war nicht vorgesehen, Silikonspray ganz dünn da die bessere Lösung. 

Meine Tellererfahrungen basieren auf dem Einsatz im Anhänger des Open Air Kinos, und es machte nie Spaß, den Steueram die ganze Zeit mit der Hand zu bewegen, damit die Vorführung lief. Daraufhin machte ich mich auf die Suche nach der besten Funktionseinstellung.

Jens

Geschrieben

RC Glied 100n/100R hat es geshafft, die Relaisspule angezogen yu lassen.

Die ganze Steuerung der uralten Teller ist eigentlich eine haarsträubende Bastelei, die dann ohne nachzudenken jahrelang in Serie gebaut wurde. 

220 Volt Steuerspannung waren in der Entstehungszeit schon unzulässig gewesen. Da passen dann auch nicht entstörte Mikroschalter hinein.

Passt alles ins Bild der damaligen Produkte von Philips. Lieber Finger weg davon.

So ab den späten 90ern wird dann alles richtig gut, und die letzten Teller sind mE die bessere Wahl. Die alten ST 200 können zum Recycling.

Geschrieben

Als Willi und Axel Burth das Ding entwickelten, wollten sie, das jeder Vorführer mittels Phasenprüfer checken konnte, ob Spannung an den nötigen Kontakten anlag. Nun ja, damals wußte man noch mehr, was man tat.

Jens

Geschrieben

Ganz brutal ist auch der "Kompaktteller" st100. Keine Drehzahlregelung beim Auf- oder Abbauen, immer Vollgas. Zum Bremsen des Tellers soll man einen Putzlappen verwenden...

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