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Geschrieben

Schade. Bei FOMA fehlt eine Person, die sich in Mechanik auskennt. Einesteils werden die Perforierapparate zu wenig gut gepflegt, anderenteils aber scheint man irgendwie ungünstige Triacetatfolie anzukaufen. Soviel ich weiß, beziehen sie bei Island Polymer Industries, Wolfen. Vielleicht ist es auch eine Behandlung der Folie, welche verschlechternd wirkt.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb MFB42 aka M. Bartels:

Foma hat geantwortet:

 

Dear Malte Bartels,

 

Was sagt mir das jetzt? Vielleicht hätte ich keine H16 (relativ frisch aus @Film-Mechanikers Händen) benutzen sollen, wenn die nicht kompatibel mit Foma-Film ist? 

Dann muss ich mir wohl eine Original-Foma-Kamera zulegen.

Und was soll ich jetzt mit dem Film anfangen, den sie mir zurück senden wollen? Ich könnte ihn klein schneiden und ein paar tausend Fotos mit meiner Minolta 16 schießen.......

Jetzt ist aber erstmal Deidesheim.

 

Long pitch ist für Printfilm, soviel ich weiß, sind das 0,300 Zoll. Short pitch sind 0,2994 Zoll, so sind die aktuellen Kodakfilme, sowohl als Umkehr- wie auch als Negativfilme perforiert.

Auch meine Rex 4 mag keinen Foma R100, vor und nach Überholung durch Simon Wyss, aka @Film-Mechaniker. Das hat aber nichts mit seiner tollen Arbeit zu tun, das ist ein Spezifikum, das dem Fomafilm eigen ist. Kodak läuft bestens, mit top Bildstand. 

Die R16 kommt besser mit dem Foma zurecht, obwohl der Bildstand damit auch nicht top ist.

Alle meine Anfragen und Diskussionen mit Jiri Chrtek waren am Ende ergebnislos, irgendwie traurig. Da produzieren die einen wirklich brillanten Film mit klarem Träger, der das Zeug zu toller Projektion hätte, und versemmeln alles durch oftmals schlechte Verpackung und z.T. lausige Perforation. Kapier es nicht. 

Bearbeitet von jacquestati (Änderungen anzeigen)
  • Thumsbup 1
Geschrieben

@jacquestati Du hast doch vor langer Zeit mal einen Artikel über eine N8 Leicina inkl. zugehörigem Projektor geschrieben. Bildstand war perfekt, da Greifer von Kamera und Projektor jeweils gleich entfernt lagen vom projizierten Bild, beide Greifer zum Filmtransport bei Aufnahme und Wiedergabe also ins selbe Perforationsloch stachen.

 

Ich hoffe, bei 16mm ist das genormt, aber befürchte, es ist dennoch je Hersteller anders. Würde aber gleicher Greiferabstand bei Projektor und Kamera auch hier zu besseren Ergebnissen führen, oder bin ich auf dem Holzweg?

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb filma:

@jacquestati Du hast doch vor langer Zeit mal einen Artikel über eine N8 Leicina inkl. zugehörigem Projektor geschrieben. Bildstand war perfekt, da Greifer von Kamera und Projektor jeweils gleich entfernt lagen vom projizierten Bild, beide Greifer zum Filmtransport bei Aufnahme und Wiedergabe also ins selbe Perforationsloch stachen.

 

Ich hoffe, bei 16mm ist das genormt, aber befürchte, es ist dennoch je Hersteller anders. Würde aber gleicher Greiferabstand bei Projektor und Kamera auch hier zu besseren Ergebnissen führen, oder bin ich auf dem Holzweg?

Oh, ich glaube, das war @Film-Mechaniker?

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb jacquestati:

Die R16 kommt besser mit dem Foma zurecht

 

Das liegt am relativ tief einstechenden und überschießenden Greifer. Mit überschießend meine ich, daß der Greifer sich während des Filmvorschubs parallel zur optischen Achse bewegt, er reibt ein wenig an der Lochkante. Wenn man das bei einer Paillard-Bolex-H haben will, greift man zu einer frühen mit Reihennummer zwischen 7501 und 100400. Bei denen ist auch die seitliche Filmführung besser gestaltet.

Geschrieben

Es ist ausserhalb meines Vorstellungsvermögens, dass der Projektor Bildstand was mit der Kamera zu tun haben könnte, weil der Transport bei Aufnahme und Wiedergabe doch unsichtbar abläuft.

Ebenso sollte perforierter 16mm Film doch auch genormt sein und von jeder 16mm Kamera gleichermaßen akzeptiert werden.

Geschrieben

Nein und nein

 

Die Folge des Filmvorschubs wird sogleich sichtbar, wenn die Projektorblende das Licht zuläßt. Das antreibende Element im Projektor, Schaltrolle oder Greifer oder Schläger, wird auf gleichbleibendem Weg bewegt. Wenn die Perforationslöcher uneinheitliche Abstände zueinander haben, beginnt das Bild ab einem bestimmten Maß zu hüpfen. Das Maß liegt in der Nachgiebigkeit des Filmmaterials ums Loch herum.

 

Das Bild eines Umkehroriginales, zum Beispiel auf Fomapan R oder Ektachrome, wird abhängig von der Lochteilung des Filmmaterials bei der Aufnahme belichtet. Auch der Kameragreifer führt eine wiederholte gleichbleibende Bewegung aus. Falls die Greifer von Kamera und Projektor im selben Abstand vom Bildfenster wirken, fallen kleinere Lochteilungsfehler heraus.

 

Wir sehen jedoch Perforationsfehler, die die Normtoleranz von zwei Hundertsteln übersteigen.

 

Damit komme ich zum zweiten Punkt: Kameras führen und schalten Kinefilm auf unterschiedliche Weise. Es bestehen recht große Unterschiede zwischen professionellen Filmantrieben und denen von Amateurprodukten. In der Mitchell 16 Professional zieht ein Greiferpaar beidseitig perforierten Film unter geringer Bremsung einen Schritt voran, worauf ein Paar konischer Sperrstifte in der Position +2 einsticht. Bei jüngeren Kameras, wie Panaflex-X 16 läßt der Greifer sich gegenüber den Sperrstiften im Lauf verstellen, so daß man den Mechanismus für Originaltonaufnahme auf ein Filmmaterial optimieren kann. Bei Amateurkameras ist der Greiferhub um zwei bis vier Zehntel Millimeter länger. Die Greiferspitze(n) sticht ungefähr Mitte Loch ein und läuft dann bis zur Berührung mit dem Film leer. Sie schlägt je nach Geschwindigkeitsverlauf mehr oder weniger stark auf die Lochkante. Von da rührt das typische Geräusch her.

 

Was wir bei Foma-Filmen auch gesehen haben, sind Lochreihen, die außerhalb der Toleranz von der Filmkante entfernt liegen. Mit diesem Fehler verbunden ist der Effekt, daß Greifer auf die Eckenverrundung der Löcher treffen und dabei abrutschen. Filmsalat.

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