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Filmtransport/Filmriss Meoclub 16


Tome

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich habe nun in meinen Meoclub 16 eletronic einen neuen Motorriemen angebaut. Da ich ein absoluter Anfänger bin kommt nun das nächste Problem: Der Film reißt sofort.

Ja ich weiß Meoclub soll Mist sein, aber ich habe es mir nun mal zur Aufgabe gemacht das Ding zum Laufen zu bekommen.

Also hier die Details:

- Film liegt gut auf vorderer Spule.

- Filmmaterial lässt sich mittels Einfädeltaste gut einfädeln.

- Den Filmanfang habe ich dann anschließend ordentlich auf die hintere Spule geführt.

- Wiedergabe anschalten: Film gerissen! Mittlerweile schon 3 Meter versaut...

Wenn ich ohne die hintere Spule arbeite, also den Film nur durchlaufen lasse ohne auf eine Spule zu wickeln scheint alles OK. Auch der Rücklauf ohne hintere Spule funktioniert gut.

Die hintere Spule arbeitet scheinbar zu schnell oder nicht ordentlich!? Kann das sein? Wenn ich zwischen der hinteren Spule und dem "Rissort" (dort wo das Filmmaterial am Projektor hinten raus geführt wird) etwas Spiel lasse - etwa 1,5 Meter - ist dieses Material nach kurzer Zeit von der hinteren Spule aufgewickelt und anschließend reißt der Film.

Beim Rücklauf scheint die hintere Spule ganz zu blockieren.

Ich bin für jeden Ratschlag dankbar.

Vielen Dank.

MfG

Tom

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Hallo,

 

bei einigen Meoclubs scheint die Aufwickelkraft zu stark zu sein, z.B. durch verharztes Schmierfett in der Aufwickelfriktion (Rutschkupplung) oder zu stark eingestellte Aufwickelkraft. Ich hab das Problem allerdings noch nicht gehabt.

 

Bei der Rückspulfunktion mit Rückspultaste wird die Rutschkupplung blockiert, so dass die volle Drehzahl übertragen wird. Oder blockiert der Rückspulvorgang?

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Hallo Tome.

So wie es aussieht braucht Dein Meoclub 16 wirklich eine etwas tiefer gehende Wartung.

Es scheint, dass die Friktion der Aufwickelspule bei Deinem MEO festgefressen ist, durch im Laufe der Zeit verharztes Öl/Fett. Dadurch wird der Film quasi zu straff aufgewickelt, mit dem Ergebnis, dass die Filmschlaufe um die Umlenkrolle des Tonabnehmers und dann unterhalb der Filmbühne weggezogen wird. Der Film wird dann förmlich durch das Bildfenster und den Greifer GEZERRT und Dein Film reßt dann irgenwann. Hier hilft nur das Reinigen der hinteren Friktion, das metallene, runde Teil, auf welchem die Aufwickelspule sitzt. Aber Vorsicht beim Auseinandernehmen, als erstes fallen dort kleine Kügelchen und Federn heraus, welche man dann nicht mehr so recht zuordnen kann. Schäzungsweise wird am vorderen Spulenarm das selbe Problem anliegen.

 

Von einer Eigenreparatur ist hier eher abzuraten :-(

 

Grüße, g_m01

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Der Greifer wird entlastet. Der Film reißt bei zu starker Aufwicklung zwischen Spule und Zahntrommel.

 

Zu starke Aufwicklung erzeugt auch einen jaulenden Ton. Mit Erfahrung und Feingefühl, kann man die Friktion so justieren, dass der Film nicht zu straff und nicht zu locker aufgewickelt wird.

 

Mit einem Spezialschlüssel lässt sich die hintere Friktion öffnen. Dort muss eine Scheibe gelöst werden, die 2 kleine Löcher hat.

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bei einigen Meoclubs scheint die Aufwickelkraft zu stark zu sein, z.B. durch verharztes Schmierfett in der Aufwickelfriktion (Rutschkupplung) oder zu stark eingestellte Aufwickelkraft.

D.h. normalerweise sollte sich die Aufwickelspule auch mit der Hand leicht "bremsen" lassen? Das geht bei meinem Prrojektor momentan nicht. Der zerrt durch...

Bei der Rückspulfunktion mit Rückspultaste wird die Rutschkupplung blockiert, so dass die volle Drehzahl übertragen wird. Oder blockiert der Rückspulvorgang?

Die vordere Spule dreht sich korrrekt, aber die hintere Spule lässt sich nicht Rückwärts bewegen, also nach hinten drehen. (habe ich ohne Film auf der hinteren Spule getestet)

MfG

Tom

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Bzgl. Rückspulen habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich meinte rückwärst abspielen.

Also beim rückwärst abspielen lässt sich das hintere Rad nicht entgegen des Uhrzeigersinns drehen. Denke, das ist nicht normal. Oder?

 

@grauer_moench01 & Martin Rowek

Bzgl. Filmriss werde ich nun also die Aufwickelfriktion, also "das metallene, runde Teil, auf welchem die Aufwickelspule sitzt" öffnen und reinigen.

Mal sehen ob ich es schaffe.

MfG

Tom

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Hallo Tom.

Bei Deinem Problem mit der Aufwickelspule ist es wahrscheinlich wirklich so, dass die PERTINAX-Teile darin völlig verharzt und damit fest sind. Es hilft hier nur das Öffnen der von Martin genannten Scheibe mit den zwei Löchern - eine kleine Mechaniker Rundzange leistet hier schon gute Dienste. Dann alle Teile darin vorsichtig "rauspopeln", kleben z.T. richtig fest im Friktionsgehäuse. Dann alles mit Alkohol (Isopropanol oder Spiritus) alles richtig reinigen, auch das Gehäuseinnere. Die Pertinaxteile nun wieder leicht einfetten und vor allem diese wieder richtig zusammensetzen. Die Pertinaxscheibe, welche beim Zusammenbau als erstes eingesetz wird hat eine Aussperung, in diese muss der überstehende "Nippel" am Pertinaxring des Spulendornes. Nicht vergessen die Feder wieder mit zu montieren. Wenn alles richtig passt, sollte die Friktion in beide richtungen per Hand zu bewegen gehen, nicht sonderlich leicht, aber es sollte sich was bewegen.

Vermeide es, die drei Schrauben am Spulenarm zu lösen, mit welcher die Friktion befestigt ist, dann hast Du das von mir beschriebene Problem mit den kleinen Federn und Kügelchen. Hier versteckt sich die Mechanik für die Aufwicklung, welche ja im Uhrzeigersinn geklemmt ist, bei der Rückspulung (entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn) aber frei laufen muss.

 

Ich hoffe, die Tipps waren etwas hilfreich.

Grüße g_m01

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  • 2 Wochen später...

Ich kenne das Problem, hatte ich auch.

 

Tut mir leid - aber das reinigen der Aufwickelfriktion wird kaum etwas nützen. Die große Druckfeder ist Schuld am zu hohen Filmzug. Offensichtlich sind die Toleranzen bezüglich der Federkraft am Originalteil aus CSSR zu groß. Damals in der DDR hatte jede Schule solche Projektoren. Jedoch an Filmrisse kann ich mich nicht mehr erinnern.

 

Du musst eine schwächere Feder organisieren. ich habe jedenfalls keine passende auftreiben können. Mein Tipp: wende Dich an Josef Grassmann - auch hier im Forum vertreten.

 

Gruß rainer

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  • 1 Monat später...

Diesen Fehler findet man recht häufig bei neuwertigen Meo´s die seit 15 bis 20 Jahre nicht oder sehr selten benutzt wurden, oft noch in Original Verpackung.

Die Meo-Schmierstoffe verharzen nach dieser langen Zeit.

Meopta konnte nicht ahnen, dass viele Projektoren nach so langer Standzeit wieder aktiviert werden. (Vorstehender Satz gilt insbesondere für unsere Meo-Fans.)

Problemlösung wie vorstehend schon beschrieben.

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