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Golem: 3D-Kino in Zukunft auch ohne Brille?


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3D-Kino in Zukunft auch ohne Brille?

Prismenleinwände auch für 100 Zuschauer ohne Crosstalk

 

Wissenschaftler aus Taiwan und Schweden wollen das 3D-Kino revolutionieren. Ihre Leinwand soll 3D-Brillen überflüssig machen und mit vielen, fein ausgerichteten winzigen Prismen statt einer Parallax-Barriere ein helles und hochqualitatives 3D-Bild ermöglichen.

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Ich habe mir bereits autostereoskopische Bildschirme angeschaut.

Schauen wir in 10 Jahren nochmal was in der Richtung geht :)

 

Man muss in einen bestimmten Abstand und bestimmten Winkel zum Monitor stehen, also am besten Kopf irgendwo einspannen :D. Die Quali ist echt noch richtig übel, ist zwar ein "aha" Effekt da, das man ganz ohne Brille ein Steroskopischen Bild sieht aber das man das als TV oder gar im Kino einsetzten kann ist das noch sehr weit entfernt.

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Ich habe mir bereits autostereoskopische Bildschirme angeschaut.

Schauen wir in 10 Jahren nochmal was in der Richtung geht :)

 

Man muss in einen bestimmten Abstand und bestimmten Winkel zum Monitor stehen, also am besten Kopf irgendwo einspannen :D. Die Quali ist echt noch richtig übel, ist zwar ein "aha" Effekt da, das man ganz ohne Brille ein Steroskopischen Bild sieht aber das man das als TV oder gar im Kino einsetzten kann ist das noch sehr weit entfernt.

 

 

Kann ich bestätigen. Die Qualität ist noch mehr als Mies, funktionieren tut die Technik aber allemal. Die Zukunft ist natürlich Brillenloses 3D. Da im Kino aber Projektion eingesetzt wird, stell ich mir die Lösung noch sehr schwer vor.

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ich habe dieses system vor jahren schon auf der IBC in amsterdam gesehen, da sprach noch keiner von einer DCI norm und digitalprojektion war noch in den kinderschuhen...

es war erschreckend gut- und von verschiedenen blickwinkeln konnte ich nichts erkennen.

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Guter Hinweis.

Hatte in den letzten Wochen immer wieder in alten Ausgaben der "Filmtechnik" der 30er Jahre solche und ähnliche Patente gefunden: sie gehen in die hunderte, konnten aber (wie vieles, was gut ist) am lautstarken Markt nicht etabliert werden.

ROBINZON KRUZO von 1947 ist ein weiteres Beispiel für öffentliche Projektion ohne Brille (damals auf Drahtgitterbildwand).

 

Mehr als die Frage, ob heutige 3D-Filme via 2k DCI, Imax-Kopie oder 35mm-Technicolor-System projiziert werden, berührt auch mich das Empfinden, daß das Tragen einer "Kopfprothese" keine Lösung für die Zukunft des Kinos bedeutet.

 

Die in den 1950er Jahren virulenten Beschwerden über die Brillensysteme (oder die nachträglich "anaglyphisierten" Filmkopien, denn die 2-Bandwiedergabe wurde hoch gelobt) führte dann zu den Large Formats auf Breitschirmen oder Kuppelpn. Mangels inhaltlich spannender Filme sind sie fast alle abgerissen worden oder werden heute mit anderen Formaten bespielt.

 

Dem Brillenkino jedenfalls gehört keine Zukunft. Erst recht, da jetzt die autostereoskopische Wiedergabe bei Fernsehschirmen von anderen Fabrikanten erneut aufgegriffen werden soll. Sobald hier vertretbare Lösungen gefunden sind, müssen die Karten neu verteilt werden: RealD, XPand, Masterimage & Co landen dann auf dem Müllplatz.

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Ich habe mir bereits autostereoskopische Bildschirme angeschaut.

Schauen wir in 10 Jahren nochmal was in der Richtung geht :)

 

Man muss in einen bestimmten Abstand und bestimmten Winkel zum Monitor stehen, also am besten Kopf irgendwo einspannen :D. Die Quali ist echt noch richtig übel, ist zwar ein "aha" Effekt da, das man ganz ohne Brille ein Steroskopischen Bild sieht aber das man das als TV oder gar im Kino einsetzten kann ist das noch sehr weit entfernt.

 

 

Kann ich bestätigen. Die Qualität ist noch mehr als Mies, funktionieren tut die Technik aber allemal. Die Zukunft ist natürlich Brillenloses 3D. Da im Kino aber Projektion eingesetzt wird, stell ich mir die Lösung noch sehr schwer vor.

 

Autostereoskopische Verfahren bieten, insbesondere in Kinogröße, erheblich schlechtere Güte als alle brillenbasierten Systeme.

 

Aus diesem Grund setzt kein einziger Anbieter autostereoskopie ein.

 

Für das Hauptproblem, das Übersprechen beider Kanaäle für großes Publikum, ist auch schlicht keine Lösung in Sicht. *Keine*.

 

Autostereoskopie ist wunderbar für *kleine* Sichtkorridore, sprich wenn *alle* in der Mitte sitzen können, und ist auch fein wenn *ein einzelner* Zuschauer per eye-tracking bedient wird - sprich Zuhause und am Arbeitsplatz.

 

Für Kinosäle hingegen sind die autostereoskopischen Verfahren alle schlecht bis nicht nutzbar.

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