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  1. Offener Brief an den HdF - was haltet Ihr von dieser Aussage ? Herr Dr. Leonardy Aktuell im Filmecho gelesen : Sie referieren an der Kino-Messe in einem Impulsvortrag (?) mit hochkarätigen Experten über Smart-Data (?) zwecks Rückgewinnung der „richtigen“ (?) Kino-Kunden (gibt´s auch falsche ?). Ein fachkompetentes Panel (?) diskutiert mit einem CTO/CMO (?) im Bereich E-Commerce (?) die Möglichkeiten von Best Practices (?). Mag sein, dass Sie als Akademiker dieses Denglisch-Kauderwelsch als Seelen-Selbstbefriedigung im Umgang mit ähnlich zugebildeten Ego-Banausen als notwendig erachten, ich als einfacher Klein-Kino-Betreiber verstehe nur Bahnhof und erlebe tagtäglich am eigenen Leib, was Sie mit Ihrer so bemitleidenswerten Verbal-Verstopfung (vermutlich) uns sagen wollen : Dem Kino geht´s nicht gut ! Meine Wenigkeit und unzählige andere Fachpersonen, die jahrelang Erfahrungen an der Kino-Front gesammelt haben und nicht wie Sie und andere Intelligenz-Granaten ihre Zeit an Fach-Hoch-Schulen und ähnlichem degenerierten Instituten verbummelt haben, können Ihnen gradlinig erklären, was dem Kino hilft. Leidenschaft, Engagement, Bescheidenheit, Rückbesinnung, Liebe zum Film, Hingabe an die 7. Kunst. Und ein Kino-Verband, der nicht ausschliesslich am Gängelband der Godzillas und King Kongs der Branche zappelt. Pflegen Sie endlich die kleinen Kinobetriebe, die Grossen sind Abschreibungswütige Geldvernichtungs-Maschinen im gefrässigen Maul der internationalen Erbsenzähler-Mafia. Die brauchen keine Hilfe, allenfalls Sterbehilfe (aber gefälligst ohne unsere Beiträge, bitte). Ein Trost haben wir Kleinen, Kino wird es immer geben – mit Ihnen oder ohne Sie. Im Moment aber lieber ohne Sie.
    4 Punkte
  2. !Achtung, langer, ermüdender Beitrag! Die Situation bei Ferrania sieht im Moment etwa so aus: In der Fabrik arbeiten zur Zeit nur 6 Leute - und nur einer davon ist ein Spezialist für Farbfilme. Entweder gibt es momentan einfach nicht mehr Fachpersonal in der Region um Ferrania herum, oder man kann sich aufgrund knapper Finanzlage einfach nicht mehr Personal leisten. Für einen Farbfilm werden mehrere Komponenten benötigt, ich glaube Ferrania spricht in seiner Webpräsenz von "Synthesizers". Alleine die Herstellung eines "Synthesizers" benötigt anscheinend mehrere Wochen, weil die Chemikalien einfach so lange brauchen um miteinander zu dem gewünschten Produkt zu reagieren - und da man ALLEINE anscheinend nicht gleichzeitig an mehreren "Synthesizers" arbeiten kann, muß das der einzige Farbspezialist nacheinander machen. Die anderen 5 Leute könnten ihm dabei wohl nur zuschauen oder mal ein Reagenzglas halten, aber den Herstellungsprozess nicht beschleunigen. Deswegen haben sie beschloßen die Gußmaschine und die Konfektionierungsapparate zu testen bzw. zum Laufen zu bringen, damit dann alles bereit ist wenn die Farbchemie fertig ist. Um das alles zu testen muß man natürlich auch eine Emulsion gießen, was normalerweise eine S/W-Emulsion ist, da dies einfacher und günstiger geht als Farbe. Zufälligerweise wurde nun in den 1960ern auf genau dieser Gußmaschine der (legendäre) P30 "erfunden", das heißt man muß die Rezeptur des P30 nicht abändern. Normalerweise kann man nicht einfach eine Filmrezeptur auf einer beliebigen Gußmaschine gießen, die Rezeptur muß an die Eigenschaften der Gußmaschine angepasst werden, weil Gußmaschinen anscheinend Unterschiede aufweisen die eine Anpassung der Rezeptur erfordern. Deswegen hat Ferrania einen Probeguß mit P30 gemacht, weil dieses Rezept genau zu ihrer Gußmaschiene gepasst hat - und ihnen somit Zeit und Geld spart da sie die Rezeptur nicht anpassen müßen, sondern 1:1 übernehmen können. Dann haben sie den Probeguß auch konfektioniert, um zu sehen ob die Konfektionierung überhaupt klappt - dabei hat sich zB. herausgestellt daß eine Gummirolle eines Slitters die Emulsion verkratzt hat, dieses Problem wurde bereits behoben und die ALPHA-Version des P30 hat solche Mängel (wie auch zB. Emulsionslöcher) NICHT mehr. Ferner wurde ein Webshop aufgebaut, auch mit ein paar Problemen, aber das hätte früher oder später sowieso geschehen müßen. Wenn jetzt also die Chemie für den Farbfilm fertig ist, funktioniert alles andere bereits. Und bis es so weit ist gießen sie eben P30 weil die 5 "Nicht-Farbspezialisten" im Moment sowieso nichts anderes machen könnten - als darauf zu warten daß der einzige Farbspezialist fertig wird. Mit diesem S/W-Film wird also einer reibungsfreien Farbfilmproduktion der Weg geebnet und ein wenig Geld eingenommen, damit man später vielleicht genügend Finanzen hat um sich zwei Farbspezialisten leisten zu können - und somit schneller Farbfilm produzieren kann. Aber selbst dann wird die Vorbereitung der "Synthesizers" immer noch eine Weile dauern - und jetzt können sie in diesen "toten Phasen" eben einen S/W-Film produzieren und ihre Finanzpolster erhöhen. Ferner handelt es sich bei dem P30 ALPHA NICHT um eine alte Masterrolle, die sie im Keller gefunden haben, denn das würde auch gar keinen Sinn machen. Sie MÜßEN einen FRISCHEN Film gießen um die Apparaturen zu testen. Wenn der Farbguß nix wird weil die Maschinerie fehlerhaft ist geht ein Haufen Geld und Zeit drauf, weil Farbchemie so teuer ist und so viel Arbeit macht bis man sie überhaupt angefertigt hat. ..... ALPHA heißt der P30 nur, weil er noch nicht "im freien Feld" getestet wurde. Klar, das könnte Ferrania auch selber machen, aber sowas dauert normalerweise über ein Jahr (und würde die Farbfilmproduktion deutlich hinauszögern). Deswegen verkaufen sie jetzt eine APLHA-Version um darauf zu verweisen daß dieser Film noch nicht komplett durchgetestet wurde (verschiedene Entwickler usw.) - bieten aber gleichzeitig an daß man seine (wohldokumentierten) Erfahrungen an Ferrania weiterleiten kann und dafür dann einen Rabatt auf weitere Käufe erhalten kann (oder zumindest auf einen weiteren Kauf von P30). Ist diese, zugegebenermaßen unübliche, "Testphase" abgeschlossen, wird es nur noch einen P30 geben - und zwar ohne "ALPHA". Jetzt ist zwar der S/W-Markt wirklich nicht gerade dünn, aber Ferrania könnte mit seinem P30 immer noch eine Marktlücke schließen und zwar: Planfilm mit Azetatbasis. Soweit ich weiß will Ferrania nur auf Azetat gießen, dafür aber alle möglichen Sonderformate anbieten u.A. auch Planfilm. Meines Wissens nach gibt es derzeit aber keinen einzigen S/W-Planfilm der auf Azetat gegossen ist, es sind alle nur mit PET-Träger erhältlich. Wer Großformat fotografiert weiß was das heißt: Staub- und Statikprobleme ohne Ende. Eine Azetatbasis schafft hier Abhilfe. Würde Ferrania also den P30 als Planfilm auf Azetatträger anbieten, hätten sie eine Marktlücke geschlossen und Großformatler (die die Schnauze voll von Staubproblemen haben) würden ihnen den P30 vermutl. aus den Händen reißen. ..... Im Moment sieht es so aus als könnte der Farbfilm Juni, oder so, fertig sein, denn für diesen ist natürlich auch noch mindestens ein Probeguß nötig. Der Farbspezialist arbeitet bereits schon seit mehreren Wochen (bzw. wenigen Monaten) an den "Synthesizers" und der Webshop bietet dem sparsamen Kunden immerhin die Möglichkeit direkt vom Hersteller zu kaufen, auch wenn es im Moment nur ein einziges Produkt gibt. Momentan ist der P30 übrigens ausverkauft, weil die Nachfrage immens hoch ist - und sie arbeiten schon seit ein paar Wochen daran das Produktionsvolumen des P30 zu erhöhen, um noch wirtschaftlicher die überwältigende Nachfrage befriedigen zu können (das könnte sich auch in einem leicht niedrigerem Preis niederschlagen). "Dr. Troll" - Ende.
    3 Punkte
  3. Mich wundert es vor allem, dass die Leute denen schon wieder bereitwillig Geld in den Rachen werfen, ohne irgendwas in den Händen zu halten.
    2 Punkte
  4. Die erste Rolle für einen farbenfrohen Frühlingsfilm. Die Zweite für einen Geburtstag. Zufor muss noch der Kodak K II voll werden. Dann ist die Bolex wieder frei.
    1 Punkt
  5. Gibt es irgendwo einen Beleg, dass da Antifa etc. hinter dem Protest steckt? Wenn man etwas zu dem Film und seinem sog. Regisseur Andrew Wakefield recherchiert, sind es eher Wissenschaftler und Ärzte, die massiv Protest organisieren. Der Screenshot liest sich für mich nicht so, als wollten gewaltbereite Autonome das Kino klein hauen. Ich denke auch nicht, dass es um einen Diskussion zwischen Impfgegnern und Impfbefürwortern unter dem Mantel der Meinungsfreiheit geht. Der "Regisseur" Andrew Wakefield hat 1998 eine Studie publiziert, die später zurückgezogen wurde und nachweisliche Falschbehauptungen enthielt. Der frühere Arzt verlor daraufhin seine Approbation in England. Diese Studie war der (hauptsächliche) Auslöser für die sog. Impfgegner-Bewegung, die zu einem starken Anstieg (vermeidbarer) tödlicher Krankheitsverläufe bei Kindern führte. Deswegen denke ich auch nicht, dass Impfen oder nicht egal ist. Die Ergebnisse konnten später nie verifiziert werden. http://www.tagesspiegel.de/wissen/robert-de-niro-und-der-film-vaxxed-ein-bitterer-nachgeschmack-bleibt/13401324.html Nach allem was man nachlesen kann, ist das eher ein propagandistisches Machwerk. Ich jedenfalls gebe den guten Ruf als Programmkino nicht dafür her. Als nächstes dann eine Doku über David Irving, eine Steve Bannon-Werkschau, einen Youtube-Abend mit Chemtrail-Videos oder Jud Süß im Seniorenkino?
    1 Punkt
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