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stefan2

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Posts posted by stefan2

  1. Am 8.7.2024 um 14:04 schrieb DC:

     

    Wahnsinn! Ganz herzliches Danke für den Impuls lieber @Fabian

     

    1956 und Grossraumprojektion, das klingt mega spannend. Muss ja seinerzeit sicher ein Röhrengerät gewesen sein. Aber was kam denn da für eine Helligkeit auf der Bildwand an?

    Fernsehbildröhre mit seher Beschleunigungsspannung und Schmidt Spiegelsystem (ähnlich der Richtfunkantenne) zur Projektion. Philips Fernsehprojektor.

    Allerdings gab es in den 30ern und 40ern in der RH und Hamburg "Grossfernsehstuben" der Reichspost mit bis zu 5 m breiten Bildern. 

    Besucher eine 4/ 3 "A" Gruppe, wie Postdirektör Goebel niedergeschmettert erwähnt. Es sei ihnen nie gelunen, die gewünschten intelligenten Menschen zu erreichen. Häufige Aussage der Besucher "weil man sich damit den Kinotheaterbesuch ersparen kann" (Fernsehstube war beheizt und kostenlos). Woraus dann die Behauptung in den 50ern entstand, das Fernsehen zerstöre den Kinobesuch. Bei der geringen Dichte dan FS Abonnements bis 1960 ist das nicht korrekt, denn die FS Stuben hatten den Krieg nicht überlebt.

    • Like 1
  2. vor 19 Stunden schrieb Klaus Peter Weber:

    1961 warb SIEMENS-HALSKE mit diesem 70mm Scan für ihre Todd-AO Tonanlagen.

    Erkennt jemand den Filmtitel?  Ich kann mich an keinen 70mm Zeichentrick bis zu diesem Zeitpunkt erinnern.

    SiemensTodd.thumb.jpg.d9c3e65fd4934d3d53fd11b5487d53ce.jpg

    Eine solche Wrebegraphik als Photo hing bei mir über Jahre im Schaukasten, etwas anders als hier. Siemens und Halske war damals der Markenrechtsinhaber für Todd AO in Kontinentaleuropa, und der Hinweis war auf die Lieferfähigkeit des Projektors zu verstehen. 1956 und 1957 mußte man ja noch Prototypen eines Bildwerfers von einem der schärfsten Knokurrenten in Projekten verbauen, jetzt konnte man eigene Apparatur liefern.

    Und die Güte der eigenen Bild- und Tontechnik war ja auch der des vom Hamburger Elektroakustikunternehmens aus der Mönckebergstr. 7 gelieferten Produkte, um einiges überlegen, in den wichtigen Parametern - Tonqualität und Bild.

    • Thumsbup 1
  3. Füpr seit 2007 selbstverständliches muß man doch nicht werbend eintreten. 

    4k und Ultra High Contrast Optik zeigt doch von sich aus, wie gut Kinobilder sein können. 0.98" 4K Maschine und Ultra High Brighness Optiv, oder alte Optik vom Vorprojektor, da würde ich nie werben.

    • Face with tears of joy 1
  4. Entsdpricht ja i.W. einem Fahrkartenautomaten der U-Bahn zu dieser Zeit. Da wurde gerade begonnen, mit solchen Maschinen zu experimentieren.

    Es wird Kinos gegeben haben, ich meine in einem der Philips Hauszeitschriftenhefte wurde benannt wo, doch richtig durchsetzen konnte sich das eben noch nicht.

    Die Begründung nennen die Autoren des Textes ja indirekt, "wartet die Chefin des Hauses beharrlich täglich an der Kassa". Und diese kostet kein Geld nach außen, obschon der Wink mit den "haufraulichen Verpflichtungen" auch richtig zeittypisch ist. 

    Kinobetriebe waren nie an wirklicher Innovation interessiert. Nicht vermeiden konnten diese den Tonfilm, der aber auch Kino erst richtig in Schwung brachte. Ebenso ließ sich irgendwann Farbenfilm, brauchte häufig neue HJ Bogenlampen, und Breitwandfilm in abgespeckter Form ohne Stereoton nicht mehr verhindern. 

    Automatenkassa, das war eben nichts mit echtem Mehrwert, sondern nur etwas mit echten Zusatzkosten, solange Mutti ihre Kassenarbeit machte.

    • Like 1
  5. Normal ist das schon mit Silberwand für 3D. Nur dem Publikum gegenüber darf man es so anbieten.

    Es gibt heute Bildwände für polisierende Verfahren und 2D (wie Hy-White von Harkness und Strong MDI zu bekommen, die das nur in stark gemilderter Form zeigt.

    ZUdem auch kaum Spekleneigung hat.

    Ein Kino, welche so, wie im Bild auftritt, da würde ich hingehen und mich massiv beschweren. Es ist nicht fachgerecht ausgeführt, und ohne auf Mängel vor der Vorstellung hinzuweisem, ist ein ganz schlechter Stil.

    Die Bildwand kann man nämlich mal tauschen, gegen heute übliche Materialien. 

  6. vor 11 Stunden schrieb mono:

    Vielleicht haben es die Autokinos einfach verabsaeumt, ihre Werbung auf Oldtimerfahrer/-besitzer zu konzentrieren. Denn offenbar ist Autokino integraler Teil der Freude am Fahren eines historischen Fahrzeugs. So wie ein Drive In Restaurant ja auch.

    Klassiche DI haben 800 bis 1000 Fahrzeugstellplätze, eine entsprechend große Fläche. 

    Vor Jahren mal im Außenbereich gelegen, ist das meist nicht mehr der Fall. Schon in den 80ern überlebten die durch Automärkte am Wochenende, durch Flohmärkte usw. Nicht durch die Baugenehmigung gedeckte Nutzungen, die auch nicht zum Kerngeschäft eines Lichtspielbetriebes gehörten.

    Umweltauflagen, Wartung, Unterhalt, Bauprüfungen der Bildwand. Kosten, die erheblich sind. Diese mit einer im Vergleich kleinen Gemeinde an Fahrern klassischer Fahrzeuge decken zu wollen, dürfte schiefgehen.

     

    Irgendetwas funktioniert auch im normalen Kino und Plexbetrieb nicht mehr. 

    Wenn ich mit den aktuellen Zahlen in China vergleiche, für das Jahr 2023 wurde mit Stichtag 1.1.2024 eine Steigerung der Bildwandzahl auf 86000 festgestellt. Vergleicht man dieses mit der Angabe für 2023, wo gesamt etwa 75000 Bildwände existierten, ist dieses eine nicht unerhebliche Steigerung, welche die Beliebtheit des Mediums Kino im Chinesischen Kontinentalland darstellt. Damit ist China der größte zusammenhängende Kinomarkt der Welt.

    Ähnlich positiv sieht die Entwicklung in weiteren Teilen Asiens, Indiens, ... aus, während in den USA und bei uns Kino seinem Ende entgegen zu laufen scheint.

     

    Dann noch die Sonderform DI, das kann nicht mehr funktionieren.

     

    Ich vermag nicht zu spekulieren, warum Kino in bestimmten Teilen der Welt nicht mehr funktioniert. Sicher hat das etwas mit Programminhalten und gebotener Güte zu tun. Schaut Richtung Asien, schaut Euch Kinos an.

    Vor schon vielen Jahren brachte ein Vortrag eines Fachmannes, welcher sich zum Beginn der Asiatischen Kinoblüte die Lichtspielhäuser dieser Länder angesehen hatte, und dieses in Baden Baden vorstelle, bei den Zuhören keine echten Interessen. Obwohl die vorgestellten Bespiele aus Japan, Korea, Thailand, ... alle samt nur Eines zeigten, so wie wir es JETZT machen, hat es keine Zukunft mehr. Gekommen waren nicht viele, mitgenommen hat kaum einer was davon. Umgesetzt wohl durch jene, die nicht dabei waren.

     

    St

  7. vor 2 Minuten schrieb DC:

     

    Das kenne ich auch noch aus Essen-Bergeborbeck. Die hatten aber "Leitung dran", so konnte man den LS in die Scheibe hängen.

     

    Ich warte noch auf eine Vorstellung von "American Grafitti" und "Grease" im Drive In. Sowas, bei den Temperaturen von heute Abend, wäre ein Megatraum.

     

    Aber T2 im Cabrio war seinerzeit auch toll.

    Genau so etwas würde toll funktionieren, Graffitti, und so in einem Cabrio oder Wagen der 70er.

  8. Am 21.6.2024 um 17:16 schrieb Vogel:

    Tagfahrlicht ist auch manchmal lustig, manche Karren können im Dunklen ihr Radio nicht betreiben. Endet dann mit vor den Scheinwerfern positionierten Kartons.

    Sobald die Zündung einschaltet muß das TFL sich aktivieren, und beim Einschalten der Abblendbeleuchtung automatisch deaktiviert werden.

    Rundspruchempfänger/ Entertainmentsysteme sind so geschaltet, daß sie nach ein paar Minuten ohne Motorlauf ausgehen. Ohne Klimatisierung wird es schnell stickig im Wagen. Mit laufendem Motor geht aber abends weder TFL oder Abblendlicht aus.

    Moderne Fahrzeuge sind nicht kompatibel mit dieser älteren Unterhaltungsform.

    Wer sich darauf einläßt bekommt es dann irgendwie hin. 

    1978 in Vaters 504 mit den Liegesitzen war das noch was anderes. Da gab es noch Lautsprecher am Pfosten, im Winter einen Heizer mit Strom.

    • Like 1
  9. Steckanschluß kam mir auch in den Sinn. Tausch von rotem und blauem Panelanschluß ließ den Fehler auf Rot bestehen. Beim genaueren Hinsehen habe ich dann einen abgebrochenen Pin im rotem Anschlußfeld gefunden, der steckte in der Ansteuerboard Buchsenleiste. War entweder bei einer Wartung geschädigt, oder schon vom Hersteller so.

    Nun muß ich halt diesen Steckverbinder bekommen, ich hab keine Lust den DIN Stecker auszulöten und einen neuen reinzulöten. Hell war der nach Reinigung auch, und mit dem langsamen Formatwechsel kann ich leben, da ich keine Scope Bildwände mehr nutze, weil die im digitalen Zeitalter ausgedient haben, wg. Panelformat.

  10. Von Bauer ist richtig. Dürfte U5 gewesen sein mit 3200 m Filmspulen koaxial versetzt. Damit paßt der U3/ U4 Kopf mit Tisch drauf.

    Wickelmotoren mit Spulenkupplung mußt Du mal Ausschau nach einer E 15 halten, und diese ausschlachten.

  11. vor 2 Stunden schrieb kinofreaks:

    Ich greife hier nochmal den alten Thread auf:

     

    Nun habe ich ein Bild ohne Rot. Folgende Fehlermeldungen kommen:

     

    372 ICP Data Path Signature Test Result Fail(Red)
    337 Red Satellite Firmware Configuration Error
    336 Red Satellite Serial Link Error
    333 Satellite Hardware Mismatch
    302 Self Test Error
    301 System Error

     

    Hier half jetzt auch mehrfaches reinstecken und rausziehen des ICP-Boards sowie das von Jens vorgeschlagene Wackeln an Kupplung und Stiftbuchsen im Projektorinneren nichts mehr. Auch Reinigung der Kontakte mit Alkohol und Kontaktspray blieb ohne Erfolg.

     

    Ist da dann tatsächlich der rote DMD-Chip defekt? Oder an was könnts noch liegen?

     

    Danke und Gruß

     

    Benedikt

    Kenn ich mittlerweile öfters.

    Erst red satellite firmware ... error

    dann 333 hardware mismatch. und die anderen.

    Ich hab mir an einem NEC 1600 dann mal die Mühe gemacht, das rote board an einen der anderen Anschlüsse anzustecken. 

    Der Fehler bleibt auf rot angezeigt.

     

    OK, mittlerweile haben die Kisten auch 12 - 15 Jahre hinter sich, also zum Elektroschrott damit, es sei denn, jemand hat hier eine Idee.

  12. Spotify startete vor über 10 Jahren in Norwegen und Schweden "mit etwa 97% des weltweiten Musikbestandes". Ich konnte mit meinem Norwegischen Abo fast alle Bands meiner Jugend unzensiert und uneingeschränkt hören. Die Oberfläche noch einfach, und ohne KI. Von einem Vertreter der Warner Music in Oslo wurde und erzählt, im Gegensatz zur Tona Organisation (bei uns die Gema) erhielte man jetzt für jedes gehörte Lied Tantiemen.

    Die Einführung in D gestaltete sich schwierig. Gema war gegen derartige "All You Can Eat" Modelle, und auch gegen solche mit direkter Musikverlagabrechnung.

    Als ich dann auf die dt Variante umstellte, war ein großer Teil meiner Musik verschwunden, aus diesen Gründen.

    Übertragen aufs Kino, eigentlich nicht gewünscht, derartige AYCE Aboverträge.

     

    Doch das wäre mir persönlich egal, für mich muß der Mehrwert erkennbar sein. Gutes Kino heißt nicht nur kuratierte Programminhalte hoher Qualität anzubieten, sondern diese auch in bestmöglicher Güte und bequem geboten zu bekommen, so wie Sebastian schreibt.

    Luxuskino in meiner Heimatstadt bedeutet Bordellarchitektur mit Wohlfühlambiente, Acella bespannte Recliner und buntes LED Licht. Technisch bleibt man dann sehr weit hinter dem möglichen zurück.

    Dann ist die Werbebelästigung real. Im Kino bezahle ich für den Film, da hat Reklame nichts verloren. 

    Show Playlisten laufen automatisch ohne jedes Showmanship ab, die Befehle sequentiell gesetzt, als feste Subplayliste. 

    Das sieht unmöglich aus, genauso wie es Scope Trailer im 1.85 Container machen. Trauerränder mit unendlichen Graustufen sehen auch im Vorprogramm grottig aus. Kurzes Schwarzbild, Linse verstehen, Kaschierung verstellen, dauert in der SPL ERstellung wohl zu lange.

    Egal, da gehe ich nicht mehr hin. 

    Ein AYCE, ob kuratiert oder nicht beseitigt nicht die üblichen Mängel deutscher Kinos. Sie verhindert sogar, daß diese abgestellt werden. Vergleicht es mit der Bahn, der Billig Abopreis hat jene vertrieben, die bisher mit dem Zug pendelten, Übervolle Züge durch vom Land durch Einnahmeausfälle abbestellte Zugleistungen bei höherem Fahrgastaufkommen haben recht schnell die Akzeptanz verloren gehen lassen.

    Wir brauchen stattdessen kostendeckende Billettpreise im Kino, um die geforderte Ausstattung und den Service tzu finanzieren. Das können 16, aber gerne auch 20, 25 Euro sein, wenn der gebotene Service und die gebotene Qualität stimmt.

    Und keine Billigangebote.

     

    • Like 2
    • Thumsbup 1
  13. vor 20 Stunden schrieb preston sturges:

    Kann man so generell nicht sagen. Das ist normalerweise ganz genau in den Mietverträgen geregelt, wer für die Wartung der diversen bauseitigen Anlagen zuständig ist. 
     

    Allerdings … in dem konkreten Fall hier gibt es wohl bisher keinen Mietvertrag 🙂

    Ob Betreiber oder Eigentümer ist dabei egal, die bilden im bauaufsichtsrechtlichen Sinne eine Einheit. Es kann durchaus in manchen Ländern so sein, daß die Instandhaltung dem End-Nutzer unterliegt, in anderen dem Eigentümer. 

    (Ähnlich bei Müll. Der Eigentümer ist rechtlich nicht Eigentümer des Mülls, das kann nur die natürliche Person eines Mieters sein. Der E ist aber mittelbar über das Eigentum Besitzer des Mülls und für dessen ordnungsgerechte Verwertung verantwortlich.)

    Brandmelde- und Feuerlöschanlagen unterliegen einer Wartungs- und Prüfpflicht, bei der die Funktion nachzuweisen und zu dokumentieren ist. Egal ob jetzt eine Nutzung des Objektes besteht oder nicht. Auch bei einem Objekt, welches in der nächsten Woche abgerissen wird, besteht die Verpflichtung einwandfreier Wartung- und Unterhaltung. Ggf mit Instandsetzung bei Fehlern.

    D.h. nicht vorgenommene und nachgewiesene Prüfungen und Wartungen führen zu Beanstandung, mit entsprechenden Folgen.

     

    Sachverständige und Ämter sind berechtigt Prüfungen und Nachweise zu erstellen, stellen aber keine Planungsbüros dar. Konzepte im Brandschutz muß der Nutzer eines Objekts (Ggf Eigentümer) erstellen (lassen) und zur Prüfung einreichen, vgl. Betriebsanweisungen und Gafahrenbeurteilungen im Betrieb für Technik und Prozesse.

     

    Lediglich sakrale Veranstaltungen sind davon ausgenommen. Hier gilt die Religionsfreiheit. Eine Kirche ist nur nur "dem da oben" gegenüber verantwortlich. Dort können keine Vorgaben gemacht werden.

    Wie wäre es die "Heilge Kirche von ST L..." auszurufen, die nach kurzer sakraler Einleitung dort die Filmveranstaltungen ablaufen läßt. Dann wäre das Bauamt raus aus der Sache. (Das professionelle Kirchen die Bau- und Sicherheitsanordnungen ernst nehmen und erfüllen, passiert dort schon aus Eigenschutz.)

     

    • Like 2
    • Thumsbup 1
  14. Katrins Projekt ist ein tolles Projekt, mit sehr schönen Bildern aus allen Bundesländern. Da steckt sehr viel Arbeit drin. 

    Wer sich für Ansichten schöner Kinos in kleineren Orten interessiert, dem kann ich nur raten ein Exemplar zu ordern.

    (Ich hab kürzlich eine Zahl gehört. Von allen auf Buchmessen vorgestellten Neuveröffentlichungen werden im Mittel 12 Bücher verkauft.)

     

    Ich fand es auch wichtig, hier nur ländliche Theater zu zeigen, da die Großstadtkinos üblicherweise schon sehr gut dokumentiert sind.

    Denke ich an Lichtburg Essen, ein für mich schrecklichwer Wiederaufbau im Stil eines 1930er Kitsches. Oder Jnternational Kino Berlin (Kino Stalinallee II), die kleinbürgerlichste und kitschigste Umsetzung des sowj. Kosmos Bautypus der verschachtelten Kuben. Beide gelten als besonders, sind es aber keinesfalls, sondern eigentlich zu ihrer Zeit das Gegenteil von innovativ und herausstechend. Eher angepaßt und langweilig. Da bietet der ländliche Raum mehr.

  15. Als ganz brauchbar hat sich die Winde von Strong-MDI erwiesen. Die Programmierung ist relativ einfach, und kann im Betrieb neuen Formaten angepaßt werden.

    Es gibt 9 programmier- und anwählbare Preseteinstellungen, sowie die langsame Handverfahrung mittels Tasten. Die Laufgeschwindigkeit ist in 4 Stufen anpaßbar an den Bedarf, wenn z.B. auch ein Vorhang mit Schleppkasch betrieben wird. Verdrahtet man auch die Programmier- und Jog Tasten zum BWR, dann ist alles gut fernsteuerbar, ohne im Dunklen am Motor zu manipulieren. Über die Steuerung ist auch eine stufig einstellbare elektr. Kraftbegrenzung und Motorschutz gegeben.

    Gibt es bei den üblichen Innenausbaufirmen.

    Die GfA Torantriebe, die sonst noch genutzt werden, gefallen mir nicht so gut, da hier die End/ Zwischenstufen recht konventionell mit Reitern eingestellt werden müssen. Eine beliebige Verfahrung ist nicht möglich, auch ein kurzfristiges Anlegen von Zwischenstellungen für Sonderformate ist schwierig, da die Basissteuerung nur eine Wendeschützsteuerung ist. Dafür bedarf es dann einer Aufzugssteuerung.

    Ob Schneider/ Kiel die Jovo CS noch verkauft, weiß ich nicht. Diese war ja preislich in der Oberliga angesiedelt, gefiel mir aber sehr gut, weshalb ich sie für beide Kaschrichtungen verbnaut habe.

    Antriebe mit Keilriemen, wie BNA/ Lahr kenne ich nur aus den 30 - 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Damals gab es noch keine elektronisch programmierbaren Steuerungen oder einstellbare Verfahrgeschwindigkeiten. Auch wenn die Technik eigentlich unverwüstlich ist. Heute wohl kaum noch empfehlenswert.

    • Thumsbup 1
  16. Supernova5000.jpg.c3574564dc4680ff344654caf70990c0.jpg

    Mir ist heute ein weiterer Karussell Projektor zugelaufen, Modell Vicom Supernova. Und da wird auf die Funktion des Kontaktes hingewisen.

    Gerät hat ca 25 Betriebsstunden hinter sich, nutzt eine HTI 450 Watt Metalldampflampe mit Notchfilter zur Verbesserung der Farbe. Und wieder diverse Taifun (R) Lüfter.

    Auch interessant, der Vermerk "Projizieren Sie niemals Original Dias. Zeigen Sie ausschließlich Duplikate mit dem Supernova" "Duplizieren Sie diese mit dem Kodak Ektachrome 5071 Duplikatfilm (6 DIN)."

    Dieser hat eine 6 polige Standard Rundbuchse und einen RS 232 Anschluß zur Einbindung in rechnergesteuerte Systeme. Sowie einen möglichen DMX Ansteuerkreis.

    D.h. auch da hat es eine permanente Weiterentwicklung bis zuletzt gegeben.

  17. Bei der Lichtquelle darauf achten, daß diese keine Leuchtstoffröhre mit Netzbetrieb ist. Möglichst eine Vollspektrum Gleichstromlichtquelle ( oder halt Tageslicht an einem bedeckten Tag.

    LED wurde ja schon erwähnt.

    Ich erwähne das nur, weil es mir mit einem älteren, mit Leuchtröhre hinterleuchteten Durchlichttisch nicht gelungen ist über die Kamerabelichtungszeit eine gleichmäßige Ausleuchtung hinzubekommen. Schwankt im Takt der Netzfreqzuenz.

    Ansonsten hab ich Negative mit einem Hell-Linotype Durchlichtscanner abgetastet.

    Leider ist meiner so alt, daß er nur mit "Macintosh" Computern funktioniert, die Software gab es nur für Apple OS der klassischen Form, nicht für die Unix Plattform ab OS 10. Langsam, aber höchste Auflösung, und wenn man die Ergebnisse dann in einen Rechner außerhalb des Macintosh Computers bekommt, bisher die beste Qualität, die ich kenne. So habe ich unsere Mittelformatnegative zur Nachbearbeitung eingelesen. Duka Arbeit hab ich vor Jahr(zehnten) eingestellt, auch wenn die Technik noch existiert. 

  18. TERKO Stecker ist schon ein Schutzkontakt Versorgungsstecker für Anschlüsse, an denen z.B. die Reinigungskraft ihre Bohnermaschine nicht einstecken soll, für gesicherte Stromkreise über Wechselrichter, für alles was nicht mit normalem Stecker funktionieren soll.

    Geht daher auch als Steuerkontakt für irgendwas, weil paßt in keine Steckdose üblicher Art.

    Die Kontaktbelegung entspricht den Kodak Geräten, 0 Stellung signalisiert den Beginn der Diaschau. Wie wärs mit einem kleinen Lämpchen im Pult, welches dem Vortragenden signalisiert, daß die Lichtbildschau in 0 Stellung steht, und mit Bild 1 beginnt. Über den Tuchelstecker sind verschiedene Steuerungen wie Transport und Lampe (Lichtklappe) steuerbar, eigentlich gibt es da noch 24 V Gleichstrom für z.B. einen aufsteckbaren Timer, zumindest an meinen Hokushin Karusell Projektoren.

    • Thumsbup 1
  19. vor 3 Stunden schrieb tornadofilm:

    Sorry, wenn der Begriff zeitgemäß ist, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, bist Du in den 30er Jahren hängen geblieben. Was meine These per se aber nicht widerspricht.

    zeitgemäß geeint für für die Produktionszeit, auch noch in den 50ern.

  20. Am 30.4.2024 um 19:18 schrieb tornadofilm:

    Tonkino ist durchaus als laienhafter Begriff für nachvertonte Heimkinoabende zu verstehen. Der Weimar 3, P8  oder Weimarton, wie auf den Bildern können durchaus von einem nicht technisch versierten Redakteur als Tonkinogeräte hingestellt werden.

    Tonkinogeräte ist ein zeitgenössischer Begriff für jede Form, ob Klein- Schmal- oder Normalfilmgerät mit Tonmöglichkeit.

    • Thumsbup 1
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