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Gunter

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  • Birthday 01/01/1970

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    Frankfurt/M
  1. Gunter

    Befreiung

    Ich halte diesen Downmix auf drei Bildwandkanäle für einen nicht wirklich funktionierenden Kompromiß, weil - die Phantomabbildung von LE und RE bei einer solchen Basisbreite nur genau auf der Achse richtig funktioniert - es Phasenauslöschungen geben kann, da die Filme nicht auf Kompatibiität zu einem Downmix gemischt sind - es es Azimuthprobleme geben kann, da Spuren über die gesamt Bildbreite zusammengemischt werden. Gerade im Falle von 2001 halte ich den Downmix für ein Sakrileg. Nach meiner Kenntnis sind die neue 2001 nur deshalb als Magnettonkopie gezogen wurden, um das originale Ka
  2. Zum dem Thema Hörbarkeit von Signalen oberhalb 20 kHz möchte doch noch ein paar ergänzende Bemerkungen machen. Dieses Thema hat durch die hochauflösenden Digitalformate bei der DVD-Audio mit PCM 96kHz/24Bit und DSD bei SACD Bedeutung erlangt und wurde deshalb in letzter Zeit wissenschaftlich untersucht. Es wird nicht bestritten, dass bei der Wiedergabe über handelsüblicher Lautsprecher Unterschiede gehört werden. Es gibt aber die deutliche Vermutung, dass die Unterschiede als Intermodulationsprodukte unterhalb von 20 kHz wahrgenommen werden, die bei der Wiedergabe über die verwendeten
  3. Diese Information trifft nicht zu. Die Dolby-Rauschunterdrückung erfolgt für die gesamten Spuren auf dem Film. Somit ist bei dem Split-Surround-Format 43 auch das Baby-Boom-Signal Dolby-A bzw. SR-encodiert. Die Decodierung der Rauschunterdrückung für die LE- und RE-Spuren erfolgt im CP200 unmittelbar nach der Eingangsumschaltung vor der Aufteilung der Signalanteile (Baby-Boom und HF-Anteil der Surrounds).
  4. Dieses Argument mit dem 35mm-Aufnahmematerial als limitierenden Faktor kann ich nicht nachvollziehen. Als ich die digitale Projektion in Zürich gesehen habe, lief anschließend der letzte Akt nochmal als 35mm-Projektion. In dem direkten Vergleich war der visuelle Schärfeeindruck bei der Filmprojektor noch immer besser. Vielleicht sollte man statt von Schärfe besser von Auslösungsvermögen sprechen und da zeigte diese digitale Projektion (noch) ihre Grenzen bei Totalen. Störend oder zumindest ungewohnt: Gesichter wirken in amerikanischen Einstellungen (oder kleiner) wachsartig clean - ein
  5. Das ist in der Tat der Verlauf, den ich beschreiben habe. Die Standard-Doppel-15-Zoll in vented-Box nach Thiele-Small der einschlägigen Hersteller sind für diesen Verlauf im Baß ausgelegt. Schau einfach mal in die Datenblätter der einschlägigen Hersteller z.B. JBL, EV ... Dort wird üblicherweise 40 Hz bei -3 dB (und 30 - 35 Hz bei -10 dB) spezifiziert. Ein Subwoofer mit Eckfrequenz 50 Hz ist gut anpaßbar und übernimmt in diesem Setup das Bottom-End. Der Pegel des Subwoofers ist so justiert, das er dem Pegel der Hauptlautsprecher im mittleren Frequenzbereich entspricht. Das von Dir
  6. Wenn Hayes die gültige Normung des Projektionsfensters bestritten hat, hat er sich halt in einem weiteren Punkt geirrt. Die von mir genannten Maße sind der SMPTE 152-1989. Von diesem Standard gibt es sogar ein neue Revision 152-2003, deren Inhalt ich aber nicht kenne. In früheren Angaben habe ich als Höheangabe 0.866" (22,0 mm) gefunden, möglicherweise ist sie später geringfügig auf 22,1 mm vergrößert worden. Die Breite zwischen den inneren Magnetspuren ist auch genormt. Ich habe die deutsche DIN 15703 von 1981 gefunden, nach der dieser Abstand 49,25 mm beträgt. Die Größe des Kamera
  7. Also ich habe im American Cinematographer Manual nachgesehen. Demnach ist das Projektionsfenster (mit Magnetspuren): 1.912" x 0.870" (48,6 mm x 22,1 mm). Das ergibt ein Seitenverhältnis von 2,20:1. Zumindest bei 2001 kann das Projektionsfenster nicht höher sein und ein Verhältnis von 2,05:1 auszuschließen. Das Kamerafenster (ohne Magnetspuren): 2.066" x 0,906" (52,5 mm x 23,0 mm). Das ergibt ein Seitenverhältnis von 2,28:1.
  8. Die THX-Forderung nach Bassmanagement, bei dem die Tieftonbereiche per Frequenzweiche unterhalb 80 Hz abgetrennt und summiert über den Subwoofer wiedergegeben werden, gilt nur für THX im Consumerbereich - wo es aufgrund realistischer Boxengrößen durchaus sinnvoll ist. Bei THX im Kino gibt kein Bassmanagement, sondern die Bildwandkanäle werden Fullrange gemäß den Standards gefahren. Die Standards ANSI/SMPTE 202M und ISO 2969 geben den Frequenzgang der Bildwandsysteme zwischen 40Hz und 16kHz vor, wobei ein Abfall unterhalb 50Hz vorgesehen ist (-2 dB bei 40 Hz). Bei Dolby-A und SR wird der
  9. Zur Ergänzung: Im Filmmuseum wird die neu gezogene 70mm-Kopie mit Dolby-SR-Ton gezeigt. Bei dem SR-Ton handelt es sich nicht um den üblichen Downmix auf 3 Bildwandkanäle mit Subwoofer (70mm "Baby Boom" Format), so wie bei dem Digitalton der restaurierten 35mm-Kopie von 2001 zum Einsatz kam. Die Kopie hat SR-encodierten 6-Kanal-Magnetton im eher selteneren Format 41 also mit 5 Bildwandkanälen und Surroundkanal im originalen Todd-AO-Layout. Das ist für die räumliche Wirkung des Tons besonders bei der Anfangssequenz "Menschwerdung" von deutlichem Vorteil und die richtige Form 2001 zu sehen un
  10. Nun ich habe mal in dem dem US Standard PH22.40-1967 aus dem Jahre 1967 nachgelesen, der also wohl aus einer Zeit vor Einführung von dts stammt. Dort wird als für die Nutzmodulation der Bereich zwischen 5,21 +-0,03 mm 7,14 +-0,03 mm ab der Bezugskante definiert. Das ergibt eine Nutzbreite von 7,14 - 5,21 mm = 1,93 mm. Die von Dir zitierte von Nutzbreite nach dts von 0,84 + 0,26 + 0,84 mm = 1,94 mm weicht davon nur unwesentlich ab. Eine deutliche Reduktion der Spurbreite zur anderweiligen Nutzung hätte ja auch eine Inkompatibilität mit den bisherigen Tongeräten zur Folge gehabt.
  11. Laut film-dienst / Internationales Lexikon des Films waren die bundesdeutschen Erstaufführungstermine U2 - Rattle and Hum: 17.11.1988 Die Geister die ich rief: 8.12.1988 Willow: 15.12.1988 Somit wäre U2 Rattle and Hum (knapp) der erste SR-Film in Deutschland gewesen. Nach der gleichen Quelle hatte vor The Band - The last Waltz am 13.7.1978 Krieg der Sterne am 9.2.1978 die Erstaufführung. Somit ist das vermutlich hierzulande der erste Dolby-Stereo-Film mit Surround (Format 04).
  12. Lux ist die Einheit für die Beleuchtungsstärke, mit der das Projektionslicht auf der Bildwand auftrifft. Sie wird unmittelbar vor der Bildwand gemessen. Diese Größe gibt die Lichtausbeute des Projektors an und hängt über die Bildgröße mit dem Lichstrom in lumen zusammen. cd/m2 ist die Einheit für die Leuchtdichte, mit der das Projektionslicht von der Bildwand reflektiert wird. Sie wird üblicherweise mit Spotmeter an Sitzpositionen der Zuschauer gemessen. Die Größe entspricht damit die geeignetere Meßgröße, da sie den Bildeindruck entspricht, den der Zuschauer wahrnimmt. Deshalb werden
  13. Das Format von ca. 4:1 für Napoleon von Abel Gance (1927) kann ich bestätigen. Die Fassung mit der Musik von Carmine Coppola war 1981 oder 1982. Diese Fassung wurde hierzulande auch live mit Orchester aufgeführt. Der Film wurde dabei als Dreifach-Projektion vorgeführt - jeweils im Stummfilm-Format. Das ergibt das Gesamt-Format von ca. 4:1. Übrigens war nur das Ende des Films (ca. 30 Min) eine Dreifach-Projektion. Eine 70mm-Kopie ist mir nicht bekannt. Wohl gab es eine 35mm-Kopie, bei der die 3 Filmbilder auf ein Scopebild umkopiert waren - mit einem ziemlich breitem Bildstrich.
  14. Gunter

    DMA8 und DVD

    T.J., offenbar hast Du nicht mitbekommen, dass ich von einem systembedingten Unterschied zwischen den Surroundpegeln bei Consumeranlagen und Kino gesprochen habe. Entsprechend wird eine Filmmischung für DVD mit 3 dB weniger Surroundpegel gemastert (z.B. bei AC3). Diese Unterschiede existieren zusätzlich zu Pegelfehlern von DVD-Geräten, die nach meinen Erfahrungen zumindest bei Markengeräten deutlich unterhalb 3 dB liegen. Ich übrigen ist mir nicht klar, welche Vorurteile Du eigentlich unterbringen wolltest: - gegen Fertigung in Asien - oder gegen europäisches und japanisches Design
  15. Gunter

    DMA8 und DVD

    Damit die Pegelverhältnisse stimmen, muss im Setup des DVD-Players der Pegel der beiden Surroundkanäle um 3 dB gegenüber den anderen Kanälen angehoben werden. Der Grund dafür ist, dass Anlagen im Consumerbereich alle 5 Kanäle auf den gleichen Schalldruckpegel eingemessen werden. Damit auch die Laufzeiten stimmen, sollte im DVD-Player das Delay für die Surrounds auf den bei Dolby Digital verwendeten Wert eingestellt werden, sofern der Player die Option anbietet.
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