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carstenk

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Alle erstellten Inhalte von carstenk

  1. Ich klebe deshalb so provozierend an dem Wörtchen 'besser', weil ich nicht einsehe, dass das Gesetz der großen Zahlen pauschal auf jeden beliebigen Zusammenhang angewendet wird. Sowenig wie möglichst viel Megapixel besser sind als wenig Megapixel, so wenig sind höhere Bildraten besser als niedrigere. Besser für größere Bewegungsauflösung und Bewegtbildschärfe - zweifellos. Aber ich gehe nicht wegen Bewegungsauflösung und Bewegtbildschärfe ins Kino. Der erste große Test mit HFR auf der Cinemacon ist ja nun erstaunlich einhellig daneben gegangen. Wer da pauschal von 'HFR ist besser' spricht, ignoriert schlicht solche Realitäten. Alle hier im Forum versammelten sehen seit Jahrzehnten regelmäßig 24fps. Wieso soll das plötzlich zur Charakterisierung von 'Traumsequenzen' sinnvoll oder nötig sein? Woher kommt diese merkwürdige Überbetonung von 'Ruckeln' oder 'Unschärfen'? Ich habe eine bildverarbeitende Ingenieursausbildung genossen und kann Filme sehr technisch-analyistisch sehen. Ich habe ein professionelles Auge auf alle möglichen Erscheinungsformen von 'Ruckeln', ich verdiene einen nennenswerten Anteil meines Einkommens damit, u.a. den Ursachen solcher Ruckler auf die Spur zu kommen und sie zu beseitigen. Aber die wenigen Sequenzen, in denen es nervig ruckelt oder mir bei einem Schwenk irgendwas entgangen sein sollte, kann ich in einem Jahr wöchentlichen Kinobesuches an einer Hand abzählen. Dagegen sind 48fps & Co während des gesamten Films extrem nervig. Ich lasse mich ja vielleicht davon überzeugen, dass man sich daran gewöhnen kann. Das gleiche gilt aber für Nacho-Gestinke, miesen Bildstand, quatschendes und smsendes Publikum. Warum soll ich mich bei meinen Freizeitvergnügungen denn an sowas gewöhnen? Obendrein wird man auf Jahrzehnte hinaus 24fps weiterhin in Kinos, auf DVDs und BluRays und im Fernsehen ständig sehen. Wie soll da bei einer schleichenden Zunahme von HFR Produktionen denn eine Gewöhnung funktionieren? Sollen 100 Jahre Filmgeschichte denn plötzlich durchgängig aussehen wie Traumsequenzen? Ich bin sicher, dass es etliche Bereiche auch innerhalb von Spielfilmen geben wird, bei denen HFR auch eine eindeutige subjektive Verbesserung im Kinoerlebnis bewirken wird. Aber nicht, weil HFR 'grundsätzlich besser ist als 24fps', das ist einfach kein vernünftiger Standpunkt im Bereich der menschlichen Wahrnehmung. - Carsten
  2. 'Wer meint das höhere Bildraten schlecht sind' Niedriger als HFR. Also, wenn Du der Meinung bist, dass 'höhere Bildraten besser sind' - welchen Grund sollte man dann haben, niedrigere (=24fps) zu verwenden? - Carsten
  3. Wieso nicht, der Projektor weiss dem Grunde nach doch eh nicht, ob er 2D oder 3D spielt. 48 Bilder pro Sekunde sind 48 Bilder pro Sekunde. Kein Problem, ein 3D DCP mit 48fps 2D Inhalten zu erzeugen und abspielen zu lassen. Cameron, Jackson & Co würden sicher nicht auch noch IMAX und andere Stacklösungen mit HFR aussen vor lassen wollen. Die sind froh um jede Leinwand, die HFR fähig sein wird. - Carsten
  4. Ich glaube nicht, dass hier 'kleine' DCI Projektoren gemeint sind, sondern irgendwas unterhalb der DCI specs. Und solche Projektoren wird ein Doremi selbst dann nicht mit DCI-Material versorgen, wenn sie HD-SDI Eingänge haben. Ohne Cinelink/Marriage keine DCI-Inhalte. - Carsten
  5. Warum, wenn deiner Aussage zufolge höhe Bildraten grundsätzlich besser sein sollen? Welchen Grund sollte es dann für niedrigere Bildraten geben? - Carsten
  6. Wenn Du uns verrätst, was Computerspiele mit Kinofilmen zu tun haben... - Carsten
  7. Im Stackbetrieb sind sogar Serie-I Projektoren 3D HFR fähig. Nichts anderes haben wir im Digital-IMAX. 48fps je Projektor. - Carsten
  8. Das ist genau der Punkt, ohne zu wissen, welches 3D System das Kino hat, kann man auch nicht einfach so einen bestimmten Schlüssel mitschicken. Aber ich wüsste nicht, was gegen einen gemeinsamen Schlüssel spricht. Die Frage ist mehr, ob die Systeme zur Schlüsselerzeugung sowas hergeben. - Carsten
  9. Das wäre ja mal interessant, beide anzuschauen. Ich vermute, die Schlüssel sind identisch? - Carsten
  10. Stöhn... JA. IM NORMALEN STACKING BETRIEB AUS EINEM STANDARD DCI SERVER. Aber das gabs ja in Berlin nunmal nicht. - Carsten
  11. Kann jemand das mal mit einem Zitat aus Sonys Verleihbedingungen belegen? - Carsten
  12. carstenk

    dts anschliessen

    Ich würde erstmal nur das Audio vom 6D an den Audio from CP am DA20 anschließen - das geht mit einem einfachen 1:1 D25 Kabel. Wenn der DA20 oder der DD Reader aus ist, läuft dann das DTS Audio über den DA20 in den CP55, wenn dieser auf 'Digital' geschaltet wird. Das erstmal inkl. Reader und Ersteinrichtung des DTS6D in Angriff nehmen. Sobald klar ist, dass das läuft, die Automation in Angriff nehmen. Ich habe zwar jetzt einige Bilder von Dir gesehen, aber einiges ist mir da noch nicht klar, die div. offenen Kabel z.B. - Carsten
  13. Das ist schon klar, aber bei einem normalen Cinema Server wandern 48p für 24p L/R über eine Twin-HD-SDI Verbindung zum 3D darstellenden Projektor. Im Stacking-Betrieb könnte man auch den L/R Projektoren nur das Signal zuspielen, das sie darstellen müssen. Spielt fürs Resultat natürlich keine große Rolle. Ausser dass man ggfs. mehr Bandbreite für volle Farbtiefe hat. - Carsten
  14. Lumi, was man nicht erklären oder zumindest belegen kann, sollte man auch nicht behaupten. Schon die Zweiflügelblende der Stummfilmzeit hat ganz einfach experimentell diesbezügliche Eigenschaften unseres Sehapparates nachgewiesen, und mit der technischen Parametrisierung der Fernsehsysteme in den 30ern und 40ern ging das darauf aufbauend weiter. Die haben nicht im luftleeren Raum operiert. Es ist schwer zu sagen, was aus dem Kino geworden wäre, hätte man aus irgendwelchen technischen Erwägungen frühzeitig Bildraten >40,50Hz gewählt. Fakt ist nicht eine 'Überforderung' durch höhere Bildraten, Fakt ist die spezifische Wahrnehmung niedrigerer Bildraten in Kombination mit den vorhandenen oder nicht vorhandenen Bewegungsunschärfen. - Carsten
  15. Im besten Falle für Aufmerksamkeit, für mehr nicht. Demnächst ist ja wieder Jahreshauptversammlung. Man könnte ja mal hinfahren und das Maul aufreissen. Die Situation mit Repertoire-DCPs stinkt auch schon geraume Zeit. - Carsten
  16. So sieht's innen aus. Variiert leicht, ich hatte auch mal ne Variante mit Gleichspannungsblockkondensatoren. Wer jetzt mit Plastik-Babyübertrager kommt und NEUTRIK! schreit, dem antworte ich das hier: http://www.thomann.de/de/neutrik_nte1nf_audiouebertrager.htm - Carsten
  17. Du brauchst ein billiges HDMI-Adapterkabel zum HD-Fury/Konverter, und dann die erwähnten Konverter mit entweder VGA-, oder Component Ausgangskabel. Über den DVI Anschluss am Beamer wird das nicht gehen, Digital-Digitale HDCP-Stripper traut sich keiner mehr zu verkaufen. - Carsten
  18. Habt Ihr da zwei separate Streams für L/R ausgespielt, oder einen 48p, und die Projektoren haben sich jeweils 'ihr' L/R rausgefischt? - Carsten
  19. Der macht kein HDCP, kann also am DVI nur unverschlüsselte Quellen darstellen. Obendrein wird er dort vermutlich auch nur RGB erweitert können, keine Komponentensignale. Da bräuchte man also ohnehin Quellen, die diesbezüglich umschaltbar sind. Die günstigste Lösung dürfte daher mal wieder ein HD-Fury sein. Konkret gegenwärtig ein HDFury3, aber der viel günstigere Fury1 mit VGA/RGB Ausgang müsste in diesem Fall auch noch gehen und ist bei einigen Händlern noch zu kriegen. HDFury2 mit RGB und Componentunterstützung am Ein- und Ausgang aber zu empfehlen. Das hier wäre vielleicht auch noch nen Test wert. http://www.amazon.de/HDMI-VGA-Konverter-kompatibel-Converter/dp/B004RUBIOG/ref=pd_sim_ce_2 http://www.amazon.de/HDMI-VGA-Konverter-kompatibel-Converter/dp/B004RUBIOG/ref=pd_sim_ce_2 Bei HDMI/HDCP kommt man ohne konkretes Austesten der kompletten Gerätekette nicht aus. Zuviele schräge Einflussfaktoren. Bei HDMI Quellen gibt es interlaced und progressive Quellen - interlaced z.B. DVD-Player, BluRay-Player, SAT-Receiver, oder 24p bei BluRay. Nicht jeder dieser Konverter kann die sauber umsetzen, VGA z.B. kennt keine verlässlichen Standards für 50i oder 24p. Der billige Adapter dürfte mit Interlaced Quellen Probleme kriegen. Die HD-Furys sind immerhin für Heimkinoanwendungen gebaut. Ohne saubere Umsetzung bleibt das Bild dunkel oder es gibt nervige Ruckler. Der Sanyo kann immerhin die üblichen PAL-SD und HDMI FullHD Auflösungen mit interlaced Timing entgegennehmen und skaliert darstellen. Toll ist das sicher aber auch nicht, nach heutigen Standards ist dieser Beamer bestenfalls 'hell' und flexibel bei austauschbaren Objektiven, sonst nix. - Carsten
  20. Wenn der Prozessor hinter dem 5.1 Eingang entsprechende Presetmöglichkeiten für die Pegel hat, ist das Ding von SM Audio auch geeignet - es bietet aber kein zusätzliches Gain, an einem CP65 z.B. mit fixen Pegeln werden die meisten diskreten 5.1 Quellen zuwenig Pegel liefern. Die Millenium Aktiv-DI Box liefert optional +10dB, damit kann man auch Kalibrierungsverluste z.B. aus nem BluRay Player wieder aufholen. Der 8:2 Monitormixer mag für bestimmte Anwendungen noch brauchbar sein, aber einen Monitorlautsprecher hat man ja üblicherweise eh am Prozessor. Wie im anderen thread bereits geschrieben - den HDMI-Audio De-Embedder gibts von anderen Firmen baugleich für die Hälfte, Spatz kauft den auch nur zu. In USA gibts ein ähnliches Gerät direkt mit Cinch Ausgängen und noch einem integrierten 2:1 HDMI-Switcher am Eingang, ebenfalls für um die 150 Euro. Für die meisten Anwendungen sind diese Cinch-Inline-Übertrager von Reichelt schon okay. Und wenn auch nur, weil man sich das Löten oder Kaufen zahlreicher Adapterkabel Cinch-Klinke, XLR-Cinch, etc. erspart, ausserdem brauchen die keine Höheneinheiten im Rack, die kann man einfach hinten reinwerfen. Unterm Plastik steckt sogar eine Metallabschirmung. Vielleicht stelle ich nachher mal ein Foto des Innenlebens rein. Für den Einsatz am Laptop habe ich einseitig einfach die Cinch-Buchsen abgetrennt und einen 3.5mm Klinkenstecker am kurzen Kabel angelötet. Gerade bei kombiniertem Anschluss von Netzteil, Audioanlage und Beamer am Laptop ist sowas ein Lebensretter. In der Variante kann man auch den erwähnten HDMI-Audio-Embedder sehr günstig mit symmetrischen bzw. galvanisch getrennten Audioausgängen erweitern. Wir benutzen die Dinger auch zur Audioübertragung von 4 Kanälen von der Bühne in den BWR über 35m CAT5 Kabel. Darüber kann man sogar die unverstärkten Signale dynamischer Mikros bis in den BWR führen ohne Störungen. Das gute alte Konzept der symmetrischen analogen Leitungsübertragung ist auch nach 100 Jahren noch state-of-the-art. - Carsten
  21. 'Deals' beinhaltet, dass da was verhandelt wurde. - Carsten
  22. Coole Strategie. Mal an den HDF gemeldet? - Carsten
  23. Ja. Die Bezeichnung ist ein bißchen Gaga, aber es steckt ein Übertragerpärchen drin. Man kann auch das 100fache für Übertrager ausgeben, muss jeder selber wissen, wie paranaudioid man ist ;-) Ich habe immer ein paar davon im Köfferchen. Schützt auch schwer ersetzbare Laptop-Ausgänge beim fliegenden Anschluss an unbekanntes Gerät wenn man unterwegs ist. - Carsten
  24. Hatte wir doch gerade erst in Technik: http://www.filmvorfuehrer.de/topic/13932-hdmi-auf-51-cinch/ Das Brummen lässt sich einerseits kaum vermeiden, andererseits leicht unterdrücken, wenn man Übertrager oder DI-Boxen dazwischenschaltet. Zu diesen Dingern habe ich schon Dutzende Beiträge geschrieben, günstige Lösung (Stereo, für 5.1 braucht man drei davon, eine hilft auch am Laptop): http://www.reichelt.de/Car-HiFi-Stecker-Adapter/KFZ-NF-FILTER/3//index.html?ACTION=3&GROUPID=3609&ARTICLE=48085&SHOW=1&START=0&OFFSET=16& universelle Lösung mit der Option auf Pegelaufholung (die Cinch-Ausgänge liefern meistens deutlich weniger Pegel als Kinoequipment): http://www.thomann.de/de/millenium_adi6_di-box.htm - Carsten
  25. Mal wieder was Neues dazu aus europäischer Sicht: http://www.obs.coe.int/about/oea/pr/mif2012_cinema.html "EU-Bruttoeinspielergebnisse erreichen 2011 mit 6,4 Milliarden EUR neuen Rekordstand – ein Zuwachs von 0,7% gegenüber dem Vorjahr. Erfolgreiche europäische Komödien erhöhen den Marktanteil europäischer Filme 2011 von 25,2% auf 28,5%. Neuer Rekord für die EU-Filmproduktion: 2011 wurden 1 285 Spielfilme produziert (einschließlich Dokumentarspielfilme). Frankreich und UK Spitzenreiter bei der Kinodigitalisierung in Europa. Jüngste Fortsetzungen von Harry Potter, Pirates of the Caribbean (Fluch der Karibik) und Twilight Saga erobern die Spitze der Kino-Charts in der Europäischen Union." ... - Carsten
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