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RF-Musiker

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Posts posted by RF-Musiker

  1. Das mag ja hier im Westen schon so gewesen sein.

    Da bei uns im Osten der Verzehr im Kinosaal verboten war ertönte der KinoGong vor Filmbeginn nur im Foyer des Kinos.

     

    Äh, das war zum Beispiel das Colosseum, das Kino Kosmos und die alle waren.... in Westberlin? Hm, dann muss wohl mit der Mauer etwas nicht gestimmt haben, dass ich so völlig aus Versehen in den Westen gekommen bin...

  2. Dieser KinoGong war für grosse Foyers der älteren Prachtkinos gedacht.

    Kurz bevor der Hauptfilm begann aktivierte der Filmvorführer den KinoGong.

    Die Töne eines KinoGongs waren meines Wissens nicht im Kinosaal zu hören.

    Also ich erinnere mich, dass die Kinogongtöne im Saal zu hören waren.

  3. Farbe konnte sich erst durchsetzen, als man davon absah, alle Farben nur mit rot-orange und grün-blau darzustellen.

    Ton konnte sich erst durchsetzen, als man ihn laut genug verstärken konnte und er auch immer synchron war.

    Und wie ist das mit der Stereoskopie, die wir "3D" nennen und die eben nicht bei jedem Zuschauer gleich gut funktioniert und durch das Auge dem Hirn widersprüchliche Informationen vermittelt?

  4. Nach der Logik hätte 35mm in den 60er Jahren zugunsten von 70mm aussterben müssen.

    Der Vergleich haut ja nicht ganz hin, vergleichen könnte man es doch eher damit, dass Kinos erstmal 16 mm Projektoren angedreht werden und dann, wenn alle diese haben, bietet man 35 mm an.

  5. Wenn der Meoclub beim Einlegen noch auf Magnetton steht,



    das sollte jeder wissen,

    wird der Film nicht projiziert,

    sondern einfach nur zerrissen.

     

    Genau sowas ist mir passiert, weil ich die Regel "Zum Einlegen immer auf Lichtton schalten" missachtete.
    • Like 1
  6. Ob das funktioniert? Was, wenn der Postmitarbeiter sich um den nächsten Kunden kümmert und die anderen Kunden einen dumm anmachen, weil man nicht dankbar dafür ist, dass die Post für das gute Geld wenigstens so tut, als wenn sie arbeiten würde...

  7. Zu den beiden "Like Ice In The Sunshine Spots"

    Das bemerkenswerte ist ja, dass die Musik gezielt arrangiert und abgemischt wurde für den Kinoton, dass es auch noch dann gut klingt, wenn im Kino die Hochtöner sich verabschiedet haben und/oder die Tonoptik defekt ist oder so.

    Beim zweiten Beispiel hört man es besonders, dass die Musik für Kinoton optimal ist. Alles nur einen Tick dumpfer, aber irgendein Part bleibt nicht auf der Strecke.

  8. natürlich....., die musikalischen, Postkarten mit farbigen Bildern und ein Loch in der Mitte. Das waren damals ganz lustige Postkarten, die - soweit ich mich erinnern kann - mit 78 Touren auf dem Plattenspieler abgespielt werden konnten. Der Ton war einigermassen abhörbar. Manchmal waren diese "Postkarten" gewellt, was ein leichtes Gejaule beim Abspielen hervorrief.

    Es gab vor den 50er Jahren solche Postkarten für 78, allerdings nutzten diese sich auf den üblichen Grmmophonen extrem schnell ab.

    In den 50ern dann gab es die Postkarten mit 45 und einer Laufzeit um die 2 Minuten.

  9. Til Schweiger kann mann lieben oder hassen - aber er sorgte bisher immer für gut gefüllte Kinokassen.

    Das reimt sich sogar. Wäre ein genialer Werbeslogan.

    Ich persönlich finde Schweiger gut, aber Zweiohrküken, da war mir einfach zu wenig Story und zuviel plumper Sex und auch etwas zu schräg. Nach der Hälfte brach ich das Ansehen ab, löschte ihn von der Festplatte und war froh, ihn nur im Fernsehen mitgeschnitten zu haben (der wäre sonst dann die zweite DVD gewesen, deren Anschaffung ich bereut hätte).

  10. Manchmal auch bei Zensur. Die FSK fand es in einem Heinz Erhardt Film (Mädchen ohne Gedächtnis) unzumutbar, dass er sagte "Der menschliche Körper ist meine Domäne, besonders der weibliche", die Synchronistion fällt auf, auch wenn man nicht weiß, wie der Satz "ich bin auch Fotograf" ursprünglich heißen sollte.

    Ein anderer Heinz Erhardt Film (Ohne Krimi geht die Mimi): Trude Herr muss sich wohl beim Text vertan haben, niemand hat es gemerkt, Nachsynchro des falschen Wortes und Hoffen, dass es niemand merkt.

    Eindeutig zu merken war es beim allerletzten Heinz Erhardt Film: In zwei Szenen wohl kein brauchbarer Originalton, dafür dann die Stimme von Klaus Havenstein, denn Heinz Erhardt konnte nicht mehr reden. Seltsamerweise in einer Szene, wo Heinz Erhardt gefragt wurde "Wie reden Sie mit mir" und auch das Publikum sich wunderte, wie Heinz Erhardt auf einmal redete.

  11. Hangover 3: KDM aktivierungs zeitpunkt...schlechter witz!

     

    Kein schlechter WItz, die Filmindustrie hat nur die Philosophie "Jeder Kunde ein möglicher Verbrecher" und die Konsequenz daraus "Lieber den Kunden übervorteilen, als dass einen der Kunde übervorteilt".

    Würde man eine Gesetzeslage haben, die bei solchen technischen Restriktionen den Filmverleih für einen eventuellen Ausfall der Vorstellung verantwortlich macht, würden sie nicht so hemmungslos sein. So aber muss das Kino es ausbaden...

  12. Wie soll man denn bitte die Akustiklöcher für den Filmsound in so eine gebogene Mattscheibe bewerkstelligen?

    Bose hat doch ein Display am Markt, das gleichzeitig ein Lautsprecher ist. Im Prinzip geht es doch, die Frage ist eigentlich nur, wie man auf die benötigte Größe kommt, ohne den Effekt zu haben, der hier zu sehen ist

    10-23-08-omegaplex_multi_mo.jpg

     

    Also, dass man alles durch ein Gitter sieht.

     

     

     

    Mal ganz vorsichtig. Wenn vor hundert Jahren jemand erzählt hätte, dass mal Lautsprecher hinter der Leinwand stehen und man die Schauspieler reden hört, wäre man mit Jules Verne verglichen worden.

    Und schon 20 Jahre später war es Normalität.

     

     

    Dann muß Kino halt von der Tonqualität das heimische Wohnzimmer blaß aussehen lassen. Das gibts nach meinem Kenntnisstand noch viel zu tun in unseren Kinos.

    Jens

    Nun, es gibt ja eine Menge am Markt, mit dem man erstklassigen Sound umsetzen kann.

    Und es gibt auch eine Menge Potential, meine Frage wäre, ob ein Kino schon mal so etwas, wie eine "Delay-Line" umgesetzt hat, müsste in beiden Richtungen (Front und Rear Speaker) funktionieren.

    Oder was ist mit Miniarrays, wie Bose L1 oder HK Audio Elements?

    Vielleicht mal unkonventionelle Lösungen und nicht immer das Kleben an "Haben wir immer schon so gemacht".

     

    Jedenfalls ist eine Menge Potential da.

    Wenn ich manchmal mitbekomme, was für Lautsprecher teilweise in Kinos verbaut sind...

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