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Mich

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Posts posted by Mich

  1. vor 50 Minuten schrieb Film-Mechaniker:

    Eclair hat die ersten geräuscharmen Greiferantriebe entwickelt. Bis heute wird deren Ansatz verwendet, der darin besteht, eine angeschrägte Greiferspitze auf einem Bogenstück leicht von unten her auf die Lochkante zu schieben. Grundsätzlich hat das keinen Einfluß auf den Bildstand. Wir müssen die Voraussetzungen für Vergleiche im Auge behalten, d. h. auf gleiche Art und Weise abtasten oder kopieren und projizieren. Hast du das berücksichtigt?

     

     

    Ja, eigentlich schon. Ich habe direkte Vergleiche von Kodak Vision3 Materialien verschiedener Kameras, die alle auf einem Arriscan gescannt wurden. Da konnte ich schon einen Unterschied sehen, meine ACL war zu erkennen. Auch auf einem DFT Scanity sah man den Unterschied zwischen einer Arri SR und einer ACL.

     

    Welche Scanner findest Du am besten ?  

  2. Am 12.1.2009 um 10:00 schrieb Film-Mechaniker:

    dunklermichael,

     

    wenn ich eine subjektive Liste machte, sähe sie so aus:

     

    Gewachstes Kamera-Original projiziert mit normgerechtem Projektor

    Von den besten 16-mm-Film-Projektoren hatten wir's schon.

     

    Platz 1: Arriflex 16 Silent Reflex

    Platz 2: Bolex-Paillard-H-Modelle ab 1954 mit Schleppgreifer

    Platz 3: Eumig C 16 mit starr geführtem Greifer (hartverchromter Filmkanal)

    Platz 4: alles andere

     

    Sobald kontinuierlich kopiert wird, gibt es keine Übertragung mehr der Bildstandsleistung der Kamera. Es sieht alles gleich aus. Wenn intermittierend kopiert wird und die Kopiermaschine dann noch +3 positioniert, was in Europa meines Wissens nicht mehr angeboten wird, dann haben wir wieder Boden fürs Gespräch. Die letzte normgerecht positionierende Kopiermaschine für 16-mm-Film ist im Sommer 2008 stillgelegt worden.

     

    Hallo,

     

    das Thema ist nun schon einige Zeit her, aber ich habe es damals eröffnet und möchte noch etwas dazu ergänzen:

     

    Ich würde heute sagen, dass ich die Arri SR (2 und 3), die Bolex EL und die Eclair ACL am häufigsten verwendet habe, manchmal auch die Bolex H16 Rx.

     

    Und ich finde, dass die Arris den besten Bildstand haben, dicht gefolgt von der Bolex H16 und der EL. Besonders die Bolex H16, die Herr Pitterling umbaute, hat einen perfekten Bildstand.

    Die Eclair ACL schwächelt etwas hinsichtlich Bildstand, die Eclair NPR ist besser. Dazu muss ich sagen, dass meine ACL auch in einem sehr gebrauchten und alternden Zustand ist.

     

    Welche Erfahrungen habt ihr gemacht ?

     

    Micha

  3. Am 2.6.2024 um 23:57 schrieb Friedemann Wachsmuth:

    Puh, da sieht 12 Jahre her... Ich hab irgendwann mal einen E100D mit ihr belichtet und der ist Knackscharf und richtig belichtet. Ich kann mich aber nicht erinnern, da irgendetwas kalibriert oder verändert zu haben... Sorry!

    (Ich glaube, @Patrick Müller verwendet die gelegentlich, vielleicht weiß der mehr...)

    Also ist sie nicht zu deiner Haupt-Unterwegs-Kamera geworden?

  4. Wenn man den Vision in einem Labor nur entwickeln lässt, erhält man, wie schon erwähnt, nur das entwickelte Negativ zurück. Natürlich ist das Negativ nicht zur Projektion geeignet. 

    Für die Projektion gibt es Positivkopien in Form von Arbeitskopien oder Vorführkopien (etwas teurer, da aufwendigere Lichtbestimmung bei jeder Szene). In vielen Fällen reichen normale Kopien.

    Andec in Berlin ist als Labor sehr zu empfehlen, für Entwicklung, Kopien und weiteres.

    Frag da einfach mal nach.

     

    Ansonsten hat sich einiges verändert. Früher wurden Filme meist direkt mit Entwicklung bei Kodak verkauft.

    Heute werden sie in der Regel ohne Entwicklung verkauft und du musst sie selbst in ein Labor zur weiteren Verarbeitung und Entwicklung schicken, z.B. zu Andec.

     

    Das ist auch bei dem Film so, den es quasi anstelle der Farbumkehrfilme von früher zur direkten Projektion gibt: Der Ektachrome 100D.

    Man muss beachten, dass er im Gegensatz zu den Filmen von früher 100 ASA hat und Tageslichtmaterial ist:

    Dass heißt, der Filter der Kamera muss deaktiviert sein. Früher wurde bei Kunstlichtaufnahmen von Innenräumen etc. die Kamera mittels Schalter oder Taste auf Kunstlicht gestellt, um den Tageslichtfilter vor dem damaligen Kunstlichtfilm zu deaktivieren.

    Das gleiche muss man heute beim Ektachrome 100D umgekehrt bei Tageslicht tun: Kamera auf Kunstlicht.

    Dazu kommt, dass er 100 ASA hat. Früher hatten die Filme meist 40 oder 160 ASA, weshalb auch einige Kameras nur diese beiden Empfindlichkeiten einstellen bzw. automatisch erkennen können.

    Welche verwendest du ?

    Bei Vision Filmen macht das nichts weiter:

    Vision 50D ist sehr gut wie 40 ASA zu belichten und Vision 200T gut 160. Letzterer ist Kunstlichtmaterial.

     

    So, jetzt habe ich hier viel auf einmal gequatscht bzw. getippt.

     

    Toll, dass du wieder analog filmst.

     

    Micha

  5. vor 4 Stunden schrieb Martin Rowek:


    So ähnlich wollte ich es auch gerade formulieren 😉 Mit 127 € für 30 Meter 9,5mm-Film mit Entwicklung ist doch mehr als günstig. Sogar ohne Entwicklung wäre der Preis noch in Ordnung, wenn man ihn mit 2 S8-Filmen E100D vergleicht. Dass 9,5mm-Film eine bessere Auflösung hat, muss wohl nicht erwähnt werden 😉

    Stimmt.

    Preislich nicht uninteressant.

    • Thumsbup 1
  6. Am 10.2.2024 um 13:26 schrieb Regular8:

     

    Das mag nach viel klingen, aber bei echtem Pro-Equipment wird in anderen Maßstäben gemessen.
    ARRI ALEXA: 40 Sekunden Boot
    RED ONE NX: 74 Sekunden Boot

     

    Wir wollen gar nicht von modernen Röhrenkondesatormikrofonen im Studio reden, die müssen mindestens 15 Minuten warm laufen.
    Und Röhrenmics sind nicht per se veraltet, die sind im Gegenteil wieder in.

     

    Zumal aktuelle Amateur oder Semiprofessionelle Kameras wie z.B. die Ursas oder Pockets von Blackmagic oder andere in der Klasse ja auch nach wenigen Sekunden, eigentlich fast sofort voll da sind.

     

    Äh, hab ich das eigentlich richtig gesagt, mit Amateur oder Semiprofi-Kamera ? Oder tue ich den BM's z.B. da jetzt Unrecht ? 😀 Ich meine, würdet ihr BM eher im Profibereich oder drunter sehen ?

     

    Ich frage, weil hier ja oft über die Einteilung Profi/Amateur im Schmalfilm-Bereich geschrieben wurde....

     

    Dann höre ich aber auch schon auf mit Digital-Technik.

  7. vor einer Stunde schrieb Leander:

     

    Hast du deine EL schon konvertiert gekauft, oder konvertieren lassen?

     

    Ich hatte die EL damals noch bei Bolex in Yverdon konvertieren lassen.

     

    Mechanische H16 Rex hatte ich bei Herrn Pitterling gekauft.

  8. vor 23 Stunden schrieb triPod:

    Hallo und danke, du spieltest also rein auf den Bolex-typischen Prisma Effekt an, der bei nicht-RX Linsen 50mm und kürzer zu Problemen führen kann. Insofern verstehe ich die Problematik, mit PL-Mount dann ja nicht-RX Linsen zu verwenden was ich als nicht empfehlenswert eingestuft hätte. In meinem Fall habe ich natürlich RX Linsen verwendet. Es kann auch sein, dass man durch ausreichendes Abblenden den Effekt abschwächen oder ganz umgehen kann. Auch heisst es immer, wie du auch schreibst, dass der Effekt bei längeren Brennweiten gar nicht auftauchen sollte. Dennoch gibt es auch Bolex Kern Telelinsen mit RX Gravur.

     

    In der Praxis tritt die Problematik mit Non-RX-Linsen an Bolex-Prisma-Kameras in der Tat eher bei Brennweiten unter 50mm und offeneren Blenden auf. Durch Abblenden verringert sich der Effekt auch oder wird vernachlässigbar unsichtbar.

    Zumindest Ich selbst habe die Erfahrung gemacht. Ich kann nur für die Objektive sprechen, die ich selbst ausprobiert habe und will keinen zu leichtsinnigen Experimenten verleiten :) 

     

    Ist die Kamera noch mit original Bolex bzw. C-Mount ausgestattet, empfiehlt es sich jedoch, RX-Optiken zu verwenden, z.B. Macro-Switar RX 26mm usw. Dies ist auch Super-16 tauglich.

     

    Ich selbst verwende an meiner EL S16 meistens Switar Rx 16mm, Macro Switar Preset 26mm, 50mm, 75mm.

    Zudem verwende ich Adapter, wie u. a. einen Arri ST Adapter und einen PL-Adapter für neuere Linsen.

     

    Ja, es gibt auch längere Brennweiten mit RX- Bezeichnung, sogar Macro-Yvar 150mm. Allerdings weiss ich nicht genau, in wie weit da ein Unterschied besteht. Wie man mir sagte, gibt es angeblich gar keinen.

    Bei manchen Preset-Switaren fehlt die RX-Bezeichnung hingegen

     

    Ich hatte vor einigen Jahren im Forum hier mal ein Thema zu Kern-Objektiven eröffnet. Simon hat einiges dazu geschrieben.

  9. vor 1 Minute schrieb Friedemann Wachsmuth:

    Wünsche euch frohe Weihnachten!
    Mir ist wichtig, dass ihr wisst, wie sehr ich euch schätze!
    Und das ist nicht eine von diesen unpersönlichen kopierten und weitergeleiteten Nachrichten.
    Viele Leute kopieren einfach irgendwelche geklauten Zeilen und Posten diese dann, um diese ungeliebte Aufgabe hinter sich zu bringen.
    Wir haben in diesem Jahr einiges zusammen erlebt, deshalb wollte ich euch ganz von Herzen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Jahr 2024 wünschen.
    Ihr seid die beste Tanzgruppe in ganz Freiburg!!
    Eure Bärbel

     

     

    Dir auch, liebe Bärbel !  Ich hoffe, Du machst auch wieder dieses Jahr schöne Filmaufnahmen vom Fest und von der Silvester-Nacht. Mir gelingt es irgendwie nie, zufriedenstellend ein Feuerwerk zu filmen. Schaffst Du das ?

     

    Guten Rutsch und Alles Gute !

     

    PS

     

    Wer ist der junge Mann eigentlich, unter dessen Namen und Bild Du immer hier schreibst ?

  10. Frohe Weihnachten Euch allen ! 

     

    Was unterm Baum lag ?

     

    Einige analoge, neue, exotische Farb-Fotofilme diverser Bezeichnungen und einige Objektiv-Adapter.

     

    Und etwas, was ich hier im Schmalfilm-Forum nicht schreiben darf, weil es eine Sünde wäre 😶

    • Surprised 1
  11. Am 2.12.2023 um 13:26 schrieb Niklas:

    Hallo Yan,

     

    Rex 4 heißt: Sie hat noch den c Mount Revolver? Ich dachte das sei „unmöglich“ ode viel schwieriger den auf S16 umzubauen. 
     

     
     

    Herr Pitterling hatte verschiedene Modelle, auch mit C-Mount, auf Super-16 umgebaut und mit Beli versehen. Und das in sehr guter Qualität!

    Auch hatte er den Greifer optimiert, der Bildstand ist hervorragend. 

  12. Ich habe jetzt einfach die V-Mount Platte mit dem offiziellen 12V Abgang, der in Wirklichkeit gut 13V liefert, gelassen und verwende ihn. 

    Die Kamera funktioniert und auch in einem Datenblatt stand, dass die Kamera wohl bei Spannungen zwischen 10,5 und 13,5 V zuverlässig funktioniert.

  13. Soweit ich mich erinnern kann, war auch zu Zeiten, in denen Bolex Yverdon noch aktiv war, Rudi Muster dafür bekannt und offiziell empfohlen, mechanische Bolex auf S16 umzubauen. Ich meine sogar, dass Bolex selbst Modelle wie die EL auf S16 umbaute und für mechanische Modelle sogar Rudi Muster empfahl.

    Kann das so stimmen oder habe ich das falsch in Erinnerung?

  14. vor 18 Stunden schrieb Friedemann Wachsmuth:

    13V auf 12V runterzuregeln ist kein Hexenwerk. Ist irgendwo Platz für ein Streichholzschachtelgrosses Platinchen?

    Ja schon.

    Ich habe aber auch bei einer V-Mount Platte, die 12V Abgänge hat, eine Spannung von 13V messen können.

    Es gibt verschiedene Platten von verschiedenen Herstellern, praktisch von 10 bis 1000 Euro.

    Die, die ich probierte, lagen bei jeweils um die 100 Euro.

    Ich wollte nicht unbedingt viel Geld ausgeben, daher fragte ich mich, ob die 13 V der Kamera (neben eventuellem Fehlverhalten) auch wirklich schaden könnten. Wenn nicht, würde ich es erstmal so lassen...

  15. Hallo,

     

    gerade fiel mir wieder ein Thema ein, womit ich vor einigen wenigen Wochen beschäftigt war:

     

    Es geht um eine Akku-Lösung für die Bolex EL. Da meine originalen Bolex-Akkus schon vor einiger Zeit den Geist aufgaben und ich

    eigentlich eine Lösung für mehrere Kameras haben wollte, bestückte ich die Bolex Akkus nicht mehr neu und verwendete stattdessen

    einen externen 12V Akku und einen Akkugürtel.

    Zudem hatte ich versucht, die Bolex EL mit einem V-Mount Akku mit D-Tap zu betreiben. Das funktionierte anscheinend auch, zumindest lief die EL.

    Allerdings riet man mir ab, weil der V-Mount Akku mit D-Tap mehr als 13 Volt ausgibt und dies wohl der Kamera schaden würde.

     

    Stimmt das ?

     

    Habt ihr Erfahrungen damit ?

     

    Mein Ziel war es, ein Akku-System für mehrere Kameras verwenden zu können.

     

     

  16. vor 10 Stunden schrieb Friedemann Wachsmuth:

    Stimmt, der Lomochrome Purple brach ja auch schon damit. 

     

    .... und bei Agfa waren bis in die 1980er nur die Profi-Filme nach dem -chrome/-color Schema bezeichnet, die normalen Diafilme hießen Agfacolor CT / CK. 

    Auf dies wies schon Feininger in den Büchern hin 🙂

     

    Grobes Korn typisch für 90er ? In den 90ern sprach doch alles von möglichst feinem Korn und Filme wie Provia, Velvia etc. setzen sich durch und machten manch klassisches Material uninteressant.

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