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Eremitage

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Alle erstellten Inhalte von Eremitage

  1. Tija,dabei gibts dann allerdings auch ein kleines Problemschen Mach's nicht so spannend. Komme mir schon vor wie bei Robert Lemke. Welches Schweinerl hätten Sie denn gerne"..?" Ich denke mir es geht um die Anschlussart des Schalters. Keine Hochspannung sondern Steuerleitung. Motorschütz oder ähnlich. Muss ich heute mal (wenn ich dazu Zeit finde) in den Verdrahtungsplan schauen.
  2. Zufrieden..?
  3. Das Einzige was mir so ad hok einfällt ohne gleich zur Maschine unters Dach zu rennen ist, dass die Scheibe über den Rand steht und eventuell beim Filmeinlegen stört. Hmmm..!? 🤔
  4. Was ist da genau falsch..? Beide Scheiben sitzen in den vorgesehenen Nuten und gewähren so die gewünschte Position der jeweiligen Achse.
  5. Bei Filmriss fällt die beweglich am Bügel aufgehängte Rolle (rechte Seite) nach unten. Der Kontakt bzw. der Stromfluss wird dann unterbrochen.
  6. Es geht noch weiter.. dank der Materialspende von Klaus Peter Weber, bin ich zumindest zu einem Filmrißschalter gekommen, der wie schon gemeinsam eruiert, an beiden Maschinen fehlt bzw. nicht komplett montiert war. Nach dem Entfernen der Abdeckung am Werk war klar, es war von dem originalen Filmrißschalter nur noch das Gehäuseunterteil und die starre Filmführungsrolle montiert. Nach Begutachtung des gespendeten Filmrißschalters stellte sich heraus, dass genau die Teile, nämlich das Gehäuseunterteil und die Schrauben der Führungsrollen Defekte aufwiesen, die an den vorhandenen originalen Bauteilen in Ordnung waren. Die Entscheidung fiel schnell. Alles was da ist zerlegen. Alles was Defekt ist aussortieren. Alles was intakt ist reinigen und zusammenbauen. Heraus kam ein kompletter Filmrißschalter in gutem Zustand. Frisch justiert und auf Funktionalität durchgemessen. Foto: Aus zwei mach eins. Fertig revidierter Filmrißschalter. Foto unten: Kein Ausschluss sondern potentielle Ersatzteile. Foto unten: Schon eingebaut aber (noch) nicht angeschlossen.
  7. Foto, unten links: "Neue" Spaltoptik - natürlich noch nicht eingestellt. Alles gereinigt, geölt und nun "Leichtläufig." Foto unten: Mal drangesetzt.. sieht schon beeindruckend aus. Verschraubungspunke passen allerdings nicht hundertprozentig mit dem Werk überein.
  8. Foto oben: Die Wälzlager - Kugeln bzw. Bremskugeln an der vorgesehenen Stelle. Die Funktionsweise ist so ausgeführt, dass diese Rolle sich nur "gebremst" in Laufrichtung drehen kann. In der anderen Drehrichtung wird sie blockiert. Die eigentliche Funktion der Rolle dient, so habe ich's verstanden, einerseits der Anlaufzeiteinstellung des Filmes (etwa 3 Sekunden bis der Ton des Filmes ohne Verzerrungen klar und deutlich zu hören ist) und der Laufberuhigung des Filmes vor der eigentlichen Tonabnahme an der Fotozelle. Die Bremsfriktionsrolle erhöht den Filmzug an der kreisförmigen Tonbahn. Die Tonbahn ist mit der Schwungmasse verbunden, die eine gewisse Zeit benötigt (die 3 Sekunden) bis sie auf Solldrehzahl beschleunigt ist. In dieser "Anlaufzeit" ist der Ton verzerrt zu hören. Je höher der Filmzug eingestellt ist um so schneller wird der Ton "hochgefahren" Hört sich nicht gerade filmschonend an. Ich hoffe es allgemeinverständlich rübergebracht zu haben..🙂 Foto unten: Alte Lichttonlampe mit Spezialsockel um die Position des Wendels zu garantieren. Verdrehen geht also nicht.
  9. So, wieder ein Stück weiter, das Lichttongerät BT 14 kam heute an die Reihe. Erste Erkenntnis nach erster Inspektion: Alle Rollen schwergängig. Ausgerechnet die Bremsfriktionsrolle mit dem Zahnkranz war "fest." In der BDA für das BT 14 steht, dass man diese Bremsrolle bedenkenlos ausbauen kann. Alles ist so beschaffen, dass man beim Zusammenbau (eigentlich) nichts falsch machen kann. Nun, dann habe ich einfach mal die Innensechskantschraube rausgedreht und sogleich bemerkt das die Trägerachse zwar Alt - Öl verschmiert war aber auch das schwarze "Hinterteil" (nein nicht dass)) total schwergängig war. Nachdem ich die Hülse vom Zahnkranz gezogen hatte, kamen mir erstmal die Kügelchen der "Bremsvorrichtung" entgegen. Im Resultat hieß das mit der Taschenlampe auf die Suche zu gehen, um dann mit etwas Glück die Arbeit fortsetzen zu können. Der eigentliche Arbeitsvorgang beim Aufarbeiten des Lichttongerätes bestand erstmal aus Entölen aller beweglichen Teile. Danach leichtes benetzen mit frischem Leichtlauföl und wiederaufsetzen aller Führungsrollen. Die Bremsfriktionsrolle habe ich genau so behandelt. Die gefundenen Wälzlagerkugeln (drei Stück) zuvor wieder eingesetzt. (Mit etwas Öl benetzt und so an die vorgesehene Position "angeklebt" Alle zerkratzten und verdrehten Schraubenköpfe wurden neu aufgearbeitet. Die gespendete Spaltoptik eingesetzt (danke nochmals) und das Gehäuse sowie die Verkabelung gereinigt. Siehe Fotos: Oben: Bremsrolle (mit Zahnkranz) schon wieder angebaut. Unten: Bremsfriktionsrolle mit abgenommenen Hinterteil. Alter zäher Ölfilm ist gut erkennbar. Die Einkerfungen dienen zur Aufnahme der Bremskugeln.
  10. Falls sich jemand das Kabel anschafft bitte aufpassen: Beim Abisolieren der Kabelenden entsteht feiner Glasfaserstaub. Kann man eigentlich nur im direkten Sonnenlicht erkennen, muss man nicht unbedingt einatmen.
  11. Kein Problem: https://www.amazon.de/BCOMFY-Hochtemperaturbeständiger-Glimmer-Geflechtdraht-einadrig-feuerfester/dp/B0CLDSJNVJ/ref=mp_s_a_1_1?dib=eyJ2IjoiMSJ9.3WO4k9K1MCqBk4Lc7SGZDowVUMo1uDOeJ7D0c0lt4t6ubKpwUVMq-KY1vCAlgsfew0WOOyHzBQ6gsECzakc_XCp6-ZHPhZvikOSFroKUmJ96fvJ2-QENEy6McT29yE84wgEW1iKqo8d9xt33beHltAfk9D5MsjsPlQStkBlU99d_HJhvIQBUyuo095EmmV0mR-7i6aXXVNUSb6JX4juLGw.89Y8mOd2nu9CS-P8EJf2FUOizQtslSlNJplEqW_ws2U&dib_tag=se&keywords=BCOMFY&qid=1777201943&sr=8-1&th=1&psc=1
  12. Hallo Jens, das wird hier langsam zu einem Gemeinschaftsprojekt. Du bist jetzt schon der Vierte im Bunde der mir fehlende Teile zur Wiederinbetriebnahme der Projektoren angeboten bzw. zur Verfügung gestellt hat. Ich kann mich garnicht ausreichend bedanken. Das geht an alle die sich bis jetzt aktiv beteiligt haben und das gilt auch für die Personen, die sich hier in den Treat nicht eingebunden haben und mich von "Außen" unterstützen. Also nochmals.. DANKE
  13. Hallo Chris, es wird halt viel geredet. Mein Junior hat von OSRAM 900 Watt auf USHIO 1000 Watt gewechselt. Und dann gibt es noch einige Andere (keine Namen ohne deren Einverständnis) die ähnliches Aussagen getroffen haben, dass die USHIO Xenonkolben etwas dunkler sind und dafür auch etwas länger halten. Das ist eigentlich bei allen Leuchtmitteln so, dass mit sinkender Lichtleistung die Lebensdauer steigt. Ich denke da ist schon was wahres dran. Soweit es mir gelingt werde ich mir einen vertikalen USHIO Xenonkolben beschaffen. Dann kann ich selbst austesten welche physikalischen Gegebenheiten real vorhanden sind. Das ist übrigens genau der Punkt. Die subjektive Betrachtungsweise. Das Auge stellt sich ja sehr schnell um oder kann nicht genau differenzieren wie groß Helligkeitsunterschiede wirklich sind. Mit dem Luxmeter gibt's dann manchmal Überraschungen, wie weit man beim Schätzwert vom Realzustand entfernt ist.
  14. Hallo Jens, ich danke dir für dein Angebot. Ich habe das bis jetzt so gehalten, dass hier im Treat keine Preisabsprachen gehalten werden. Daher schreibe mir bitte per PN was Du für das Konvolut haben möchtest. Ich habe eine 4 m breite Leinwand vorgesehen. Projektionsabstand 5,5 m Ich bin mir nicht sicher ob ein 1600 Watt Xenonkolben selbst wenn ich ihn am am Gleichrichter auf Minimalleistung einstelle für diese Leinwandgröße nicht zu stark ist. Ich dachte eher an USHIO in 1600 Watt weil die sowieso nicht die Lichtleistung eines OSRAM Brenners haben - dafür aber bedeutend länger halten. Mittlerweile habe ich aber herausbekommen dass die vertikalen Xenonkolben von USHIO garnicht so leicht zu bekommen sind. Gruß.. Manfred
  15. Hallo Thomas,.wieder ein hilfreiches Detail. Vielen Dank! Der Stefan hat ja zuvor sehr in die Tiefe gehend darüber berichtet, wie die originalen Lichttonoptiken einzustufen sind. Mich würde interessieren, ob auch Du den Schwachpunkt in der Hochtonabtastung siehst oder ob Du eine andere Meinung vertrittst. Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich zwei Lichttongeräte habe. In dem einen fehlt die Optik komplett, in dem anderen fehlt die Lichttonlampe mit dem Kleeblattförmigen Sockel. Die Lichttonoptik ist zwar vorhanden, macht aber einen sehr abgerockten Eindruck. Wäre demnach schon an solch einer Optik interessiert. Am besten schreibst Du mir eine PN mit Preisvorstellung.
  16. Hallo Jens, danke für die ausführliche Erklärung. Ich habe keine Ahnung wie alt die Fotozellen in den Lichttongeräten sind. In Stereo sind sie schon, die Frage ist ob man wenn man schon auf Rotlicht umsteigt, nicht auch gleich auf modernere Fotozellen umrüstet. In der Theorie kenne ich das alles. Praktisch - weiß ich nicht welche Zellen man wo bekommt und wie man sie fachmännisch einbaut. Ich hatte vor etwa 30 Jahren eine B8B ebenso aufwendig restauriert. Da habe ich auch die alte Fotozelle in Mono gegen eine Stereozelle getauscht. Aber das liegt so weit in der Vergangenheit, dass ich mich im Detail nicht mehr erinnern kann wie ich das genau gemacht habe.
  17. So wie ich das verstanden habe bekommst diese vom Peter Ja, das hat er angeboten. Es ist doch das gleiche Teil wie schon montiert. Da ist es doch eigentlich egal wer der Zulieferer für BAUER (BOSCH) war. Und das bläuliche Schimmern auf dem Foto kommt nicht von einer Lichtquelle in der Nähe der Aufnahme..?
  18. Und so ganz nebenbei.. ..die verschiedenen Verfahren zur Lichttonabtastung wurden ja schonmal angesprochen. Stellt sich halt die Frage ob man nicht gleich auf Rotlichtabtastung umbaut. Ich weiß - alte Kopien und neue Kopien, die perfekte Lösung wäre wohl Abtasten für beide Belange. Vielleicht eine Maschine original wiederherstellen und die andere möglichst an moderne Ansprüche anpassen.
  19. Erstes Foto: B14 Studio - nach meiner Einschätzung war hier nie ein Filmrißschalter montiert. Zweites Foto: B14 Standard - klar zu erkennen, der Filmrißschalter ist montiert, die Schaltrolle aber fehlt..
  20. So jetzt erstmal der Reihe nach. Bei den zahlreichen Beiträgen komme ich schon kaum noch hinterher, das erstens zu beantworten und zweitens alles zu verstehen. Stefan, dein Angebot bezüglich der Tonoptik nehme ich natürlich gerne an. So wie ich das verstanden habe ist es die Tonoptik die in der Übertragung des Hochtonbereiches etwas schwächelt. Ich denke es geht aber erstmal bei der Wiederherstellung der Maschinen darum, überhaupt Originalteile zu bekommen. Auch wenn das für einen Profi nicht die perfekte Lösung darstellt. Umrüsten kann man bei Bedarf immer noch. Das Gleiche gilt für das Angebot von Klaus Peter Weber der ohne großes Hin- und Her mir fehlende Teile einfach zuschickt. Das ist schon seehr selbstlos und ich weiß nicht wie ich mich dafür danken kann. (Da er noch nichtmal zulässt, dass ich die Portokosten übernehmen kann.) Bei der Ersatzteilbeschaffung ist das Hauptproblem, dass an jedem Teil eigentlich ein ganzer Projektor dranhängt. Damit möchte ich sagen, dass ich sehr oft Ersatzteile angefragt habe und man mir zur Bedingung gestellt hat gleich einen kompletten Projektor zu nehmen. Das geht natürlich nicht denn auf der anderen Seite würde ich niemals einen kompletten Projektor killen nur um ein Ersatzteil für ein anderes Gerät zu erhalten. Und zu Jens seinem Hinweis: Die Schlaufensteller am großen Handrad laufen an beiden Maschinen rund. Ohne zu eiern.
  21. In der Bauzeit der Bauer B14 (ca. 1956–1969) waren Filmrissschalter oft kein Standard, sondern ein "aufpreispflichtiges Extra." Das erklärt zumindest ansatzweise warum an der B14 Studio rein garnichts in dieser Richtung vorgesehen ist. An der Stelle wo die Vorrichtung befestigt sein sollte, ist einfach eine Abdeckplatte montiert. Weiter habe ich erfahren, dass Filmrißschalter meist für den automatisierten Betrieb von Telleranlagen nachgerüstet wurden und für den Spulenbetrieb nicht zwingend notwendig waren.
  22. Hallo, guten Morgen, anscheinend sind die B14'S so gut, dass kein Film reißt. An der Studio-Maschine ist überhaupt kein Filmrißschalter montiert, während zumindest an der Standardmaschine noch "Reste" davon zu erkennen sind. Da muss ich schauen ob ich etwas wiederherstellen bzw. Nachrüsten kann.
  23. Danke Stefan, das sind schon sehr wertvolle Hinweise die auf jahrelange Erfahrung hindeuten. Solche Ideen umzusetzen ist natürlich nur möglich, wenn exakte Hinweise vermittelt werden. Also z.B. wo ich entsprechendes Material erhalte, wie ich es bearbeite, montiere und justiere. Ohne diese Angaben kann ich nichts umsetzen, nur das alte reparieren und wieder in Betrieb nehmen.
  24. Beim Lichttongerät fehlt wie ich heute erst festgestellt habe, die komplette Tonoptik. Ob ich die einfach vom EUROPA Lichttongerät wovon ich mehrere besitze übernehmen kann, muss ich erst ausprobieren. Vielleicht kann jemand etwas dazu sagen, ob das möglich ist, bevor ich ewig herumprobiere. Schade ist dass ich's vorher nicht gesehen habe. Wieder ein Fehlteil für das man ewig herumsuchen muss, bevor man etwas passendes findet.
  25. Ach ja, so sieht das montierte Werk in der Gesamtansicht aus. Wie schon erwähnt Tongerät und Motor sind noch zu restaurieren und anzubauen.
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