Eremitage
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BAUER Studioklasse Txxx | Problem bei Rückwärtslauf
Eremitage antwortete auf 007's Thema in Schmalfilm
Der Hauptschalter ist Kulissengeführt (ich meine das heißt so) in diese greift ein gefederter Nocken. Die Feder kann man etwas dehnen, dann lässt sich der Schalter sehr angenehm bedienen..👍🏻 -
BAUER Studioklasse Txxx | Problem bei Rückwärtslauf
Eremitage antwortete auf 007's Thema in Schmalfilm
Schöner Beitrag, den Fehler sauber rausgearbeitet. Zeigt mal wieder, dass es nicht nur die Fehler "von der Stange" gibt, sondern auch echte reparaturtechnische Herausforderungen.. oft mit erschreckend kleinem Hintergrund. -
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Eigentlich geht es hier im Thread einzig um die Restauration und den Neuaufbau der BAUER B14 Projektoren. Es gibt allerdings ein paar wichtige Komponenten als Zuspieler, die den Betrieb der Projektoren erst überhaupt gewährleisten und die man doch (am Rande) erwähnen muss. Dazu gehört an erster Stelle der Gleichrichter, der die Versorgung des Lampenstromes übernimmt. Ich hatte schon vor Jahren einen IREM Gleichrichter X-50 angeschafft um damit eine qualitativ hochwertige Stromversorgung für den Betrieb der Xenonbrenner zu ermöglichen. Beim inspizieren des Geräteinneren des IREM - Gleichrichters gab's dann gleich die erste große Überraschung. Unter einer etwa 1 cm dicken Staub- und Schmierschicht konnte man kaum die darunter befindlichen Bauteile erkennen. Es war also notwendig erstmal alles zu reinigen, bevor man eine sinnvolle Funktionsprüfung durchführen konnte. Mit einem Staubsauger und Borstenpinsel war die Staubschicht schnell entfernt. Um den Schmierfilm zu beseitigen, musste ich mühevoll mit Lappen, Spiritus und Wattestäbchen vorgehen. Das Handrad zur variablen Spannungsversorgung (15 bis 25 Volt) war dermaßen beschädigt, dass ich es neu lackieren musste. Die blauen Deckbleche sind beidseitig bepulvert und können gedreht werden. So habe ich die verkratzte Oberfläche nach innen verlegt. Die seitlichen Lüftungsgitter habe ich kurzerhand in die Geschirrspülmaschine gesteckt (Kurzprogramm)) Die äußeren Schrauben sind erneuert worden. Die Gerätefüße habe ich durch Rollen ersetzt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Foto: Gleichrichter auf dem Weg zur - und nach der Revision.
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BAUER Studioklasse Txxx | Problem bei Rückwärtslauf
Eremitage antwortete auf 007's Thema in Schmalfilm
Oft sind es die einfachen Dinge die sich als vermeintlich komplizierte Fehler darstellen. Schon mal mit abgenommener Frontabdeckung beobachtet, was die obere Schlaufe macht wenn man den Rückwärtskauf startet..? Sehrwahrscheinlich drückt der Film gegen den Schlaufenformer was das rattern des Filmes erklärt und zum wegziehen der Schlaufe an der Vorwickelrolle führt. Du hattest geschrieben, dass man den Hebel für die Schlaufenbildung lange drücken muss, bis überhaupt etwas passiert. Das in der Front des Projektors befindliche versteckte Gestänge, zum bewegen des Schlaufenformers (und der unteren Rolle ) ist gefettet. Die Fette im BAUER sind oft altersbedingt verharzt. Du drückst den Hebel des Schlaufenformers aber irgendwie reagiert die verborgene Mechanik nicht wie sie soll. Da würde ich mal nachschauen, gut abschmieren (vor anderen übertriebenen Maßnahmen) und die kleine Rolle unterhalb des Bildfensters gleich mit kontrollieren, ob die sich leichtgängig bewegen lässt. Viel Erfolg -
Die Halterungen unterscheiden sich auch in weiteren Punkten. So habe ich verschieden ausgeführte Klemmvorrichtungen, um eine Anpassung an die Länge der jeweiligen Xenonkolben vornehmen zu können. Anscheinend war das alles Modular aufgebaut, da ich durch wechseln einiger Anbauteile an den Haltebügel, das System leicht in die gewünschte Längenabstimmung umbauen konnte. Foto: Einzelteile der Halterungen.
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Hallo zusammen, ich habe eine Frage zu den Haltevorrichtungen für die Xenonkolben. In diesem Bereich fehlten leider bei beiden Maschinen einige Teile. Auch habe ich feststellen müssen, dass es einige Unterschiede in den Ausführungen gibt. So ist die eine Halterung oben mit einem Relais ausgestattet. Die andere nicht. Mittlerweile habe ich anhand der Verdrahtungspläne des BL 9X herausgefunden, dass das Relais für die Zuschaltung von Stundenzähler und (soweit vorhanden) Kühlgebläse zuständig ist. Die andere Halterung ohne Relais ist für das gleiche Lampenhaus ohne Stundenzähler und Kühlgebläse bestimmt. Interessant ist, dass diese eine Lampenhalterung bei mir in einem Lampenhaus BL 9X montiert war, in dem auch ein Stundenzähler eingebaut ist. Ich habe die Kabel an den Halterungen überprüft und festgestellt, dass sie wenn man sie leicht biegt knisternde Geräusche abgeben, also anhand der großen Spannung im Laufe der Jahre "knusprig" geworden sind. Muss man diese Kabel zwingend tauschen..? Foto: Halterung für Xenonkolben mit und ohne Relais.
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Hallo allerseits, nach kurzer Pause habe ich die Gelegenheit gefunden, am Projekt wieder etwas weiter zu arbeiten. Die Aufarbeitung der Spulenarme ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Mir ist leider in der Welle einer der Spulenaufnahmen ein Gewindeschneider abgebrochen, was die Arbeiten in diesem Bereich erstmal zum Stillstand gebracht hat. Aber es gibt ja noch andere selbstgestellte Aufgaben wie zum Beispiel die Erneuerung der Lampenhausverkabelung, die noch nicht komplett abgeschlossen ist. Dazu gehört auch die Montage der Zusatzlüfter, die zur Kühlung der Hilfsspiegel schon lange eingeplant sind. Die habe ich nun auf einer selbst konstruierten Halterung montiert. Das schöne an der konstruktiven Lösung ist, dass die Lüfterhalterung direkt an der Hilfsspiegelhalterung montiert ist und so jede Bewegung bei einer Schlittenbewegung zum Verstellen der Spiegeleinstellung auf dem Schiebegestänge mitmacht. Die Entfernung des Lüfters zum Hilfsspiegel und der Anstellwinkel bleiben immer gleich. Angeschlossen ist der Lüfter nach den Vorgaben des Schaltplans: EUGEN BAUER GMBH BL 9X 2/5 und wird zusammen mit dem Stundenzähler eingeschaltet. Der Lüfter arbeitet mit 230 Volt Wechselstrom, kann also direkt ans häusliche Stromnetz angeschlossen werden. Foto: Lüfter im Einbauzustand. Foto unten: Anschlussleiste im Lampenhaus mit neuer Verkabelung anhand von Glasfaser-Glimmer-Kabel (hitzebeständig bis 650°) Foto unten: Restauriertes Anschlussterminal für den Lampenstrom vom Gleichrichter kommend.
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Nichts.. ..die indirekte Frage ist, ob jemand Veränderungen durch Beigabe von Kampfer an der eigentlichen Filmaufnahme feststellen konnte.
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Ich möchte das Thema ebenfalls nicht unangemessen ausweiten aber ihr habt die Wirkung des Kampfer auf die Emulsion komplett ausgeklammert und nur das Trägermaterial unter die Lupe genommen. Ich habe auch jahrelang Kampfer in allmöglichen Variationen in die Filmdosen eingebracht und war mir nie sicher, was für (Langzeit )Auswirkungen dieser Wirkstoff auf die eigentliche Filmaufnahme hat.
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Was mache ich denn gerade anders..? Bis jetzt habe ich bautechnisch nichts verändert. Es gibt nur ein Vorhaben: Große Spulen..🙂
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Es gibt halt Themen die so interessant sind, dass man sie immer wieder gerne neu aufgreift und diskutiert. Wenn Du wirklich an den Punkt kommst, wo Du etwas nicht mehr diskutieren möchtest, hast Du doch schon aufgegeben.
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Ich erwähne mal ganz vorsichtig das Thema KI. Vor etwa zwei Jahren, das ist ja in der digitalen Welt ein eigenes Zeitalter, wurde ich ausgelacht wenn ich argumentierte, dass mein Wissen auf KI - Anfragen beruht. (im Thread BAUER STUDIOKLASSE PROJEKTOREN - modifizieren) Mittlerweile sieht das ja etwas anders aus. Man muss zwar immer noch aufpassen und genau die gewünschten Daten hinterfragen aber der Substanzgehalt ist signifikant gestiegen. So hatte ich vor Wochen schon das Thema Spulenarmverlängerung und eine eventuelle Veränderung von Friktion, Motorantrieb und Zuhilfenahme von elektronischen Schaltungen diskutiert. Das hat im Grunde schon Spaß gemacht und war sehr interessant. Natürlich war auch ziemlicher "Mist" dabei. Z.B. die Historie der Projektorengeschichte von BOSCH/BAUER durcheinander gebracht. Aber, es wurde klar herausgestellt dass nicht die Motorleistung das eigentliche Problem ist, sondern der zu geringe Innenwiderstand der Friktion und der anfängliche Filmzug der ohne elektronische (oder mechanische) Maßnahmen kaum in den Griff zu bekommen ist.
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Wie..? Gibt's nicht ein paar Fotos davon..? Wäre doch sehr interessant und hilfreich..🙂
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Tja, was ich möchte ist leider zweitrangig. Was ich an Material zur Verfügung habe und damit anfangen kann, ist es was an erster Stelle steht. Oder gibt's irgendwo einen Shop mit einem BAUER Spulenarmsortiment..? Eine weitere Möglichkeit ist es natürlich den Motor zu tauschen. Aber erst wird ausprobiert und dann kann man wie schon erwähnt schauen womit's am besten Funktioniert.
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Um was geht's denn hier genau..? Ich vermute es ist der mechanische Filmzug gemeint, der den Film beim aufwickeln belastet. Dazu hat "Martin" aus seiner Erfahrung heraus doch eine saubere Angabe gemacht. Wenn also der Filmzug Anfangs auf 750 g eingestellt wird und bei nahezu voller Spule noch ein Filmzug von 250 g messbar vorhanden ist, sollte der Aufwickelvorgang sauber funktionieren. Ob diese Einstellwerte in der Praxis realisierbar sind, muss sich noch herausstellen. Aber diese Richtlinie für die Grundeinstellung des Filmzuges, das Verhältnis von 1 : 3 behalte ich mir auf alle Fälle im Hinterkopf.
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Ja, das habe ich mir schon im Vorhinein gedacht, dass die hohe Last an der "Welle" problematisch wird. Wurde ja auch schon ausgiebig thematisiert. Ich vermute das nicht nur die Kraftübertragung das eigentliche Problem ist, sondern auch die Hitzeentwicklung durch die Reibungskräfte in der Friktion. Ich muss das einfach ausprobieren wenn die Maschinen fertig verkabelt sind und am Stromnetz hängen. Außer den Spulenarmen und Hilfsspiegellüftern ist jetzt eigentlich so ziemlich alles montiert und durchrestauriert. Kann also nicht mehr allzulange dauern, bis ich die Maschinen in Betrieb nehmen kann. Dann wird sich zeigen, wo die Problempunkte die es abzustellen gilt, zu finden sind. Danke für den geschichtlichen Exkurs..👌🏻
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Kleiner Zwischenstand der Arbeit am unteren Spulenarm. Den Motor habe ich demontiert, die Kabel überprüft, gekennzeichnet und dann alles weiter zerlegt und gereinigt. Die Achse für die Spulenaufnahme war festgefressen und ließ sich nur mit ein paar Hammerschlägen aus den Wälzlagern befreien. Nachdem ich die auf der Achse befindlichen jahrzente alten Ablagerungen entfernt hatte, ließ sich alles, gut gängig, mit einem feinen Ölfilm benetzt, wieder zusammenschieben. Die Wälzlager der Spulenaufnahme mussten neu gefettet werden. Dazu habe ich das alte Fett erstmal unter Zuhilfenahme einer alten Zahnbürste und Spiritus aus den Lagern herausgewaschen und dann mit neuem Wälzlagerfett nachbefüllt. Bei der Funktionalität der Friktion in Bezug auf die Wickelfähigkeit der 3000 m Spule bin ich doch recht zuversichtlich. Die variable Einstellbarkeit des Reibungswiderstandes in der lastabhängigen Friktion ermöglicht ja den "Gripp" entsprechend anzupassen. Es ist eher fraglich, ob der anfangs eingestelte Wert ausreicht, um den Film sauber aufzuwickeln oder ob man gezwungen ist während des Betriebes des Projektors nachzuregulieren. Es geht demnach darum eine Einstellung zu finden, bei der der Filmzug anfangs nicht zu hoch ist, damit der Film nicht abreißt und gleichzeitig die Spule bis zur vollen Filmaufnahme sauber aufwickelt bzw. gegen Ende nicht einfach zum Stillstand kommt. Wenn ich da keine Einstellung finde, komme ich um einen Umbau des Systems nicht herum. Das Thema bleibt zumindest an dieser Stelle spannend..🙂 Foto: Demontierter Wickelmotor vor- und nach der Reinigung. Fotos unten: Wälzlager zur Spulendornaugnahme vor- und nach der Reinigung.
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Also wenn's ums Glauben geht, gehe ich in die Kirche..😃 Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es noch andere Wege gibt als Wittner und Co. übermäßig Euros in die Tasche zu spielen. Und Van Eck ist in deinem Beispiel kein Zwischenhändler, sondern selbst Hersteller und damit natürlich preislich ähnlich gelagert wie die Firma Hahn Feinwerktechnik. Für das Projekt der "BAUER STUDIOKLASSE Projektoren - modifizieren" habe ich über die Firma Hahn Feinwerktechnik alle notwendigen Zahnräder, teils in Sonderkonstruktionen gefertigt bekommen. Die Preise lagen pro Zahnrad im Schnitt knapp unter 10 € Das ist jetzt zwei Jahre her. Kleine Teuerungsrate einbezogen weißt Du wo die Preise jetzt liegen. Wenn's dann immer noch zu teuer ist, kann ich auch nicht weiterhelfen.
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..und viertens ist hier die Antwort: https://www.hahn-feinwerktechnik.de/home.html Die Firma ist bei eBay vertreten. Dort kann man schon einzelne Zahnräder in einfachen Ausführungen bekommen. Sobald es komplizierter wird, lohnt es anzurufen. Der Firmeninhaber, Herr Hahn ist sehr freundlich und hilfsbereit.
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Gerade thematisiert.. im Grunde schon, aber erstmal nicht. Wüsste nicht wie ich den transportiert und unters Dach bekomme.
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Den schaffe ich dann an wenn das System funktioniert. Das Hobby (ist ja nicht mein eigentlicher Job Projektoren umzurüsten) besteht für mich nicht daraus möglichst den einfachsten Weg zu wählen. Und der Hasso-Antrieb verlangt schon fast danach nachgebaut zu werden..🙂
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Hallo zusammen, ich empfehle keine vorgefertigten Zahnräder zu verwenden, die dem jeweiligen Händler eine stattliche Gewinneinnahme garantieren. Interessanter ist es doch diese Bauteile direkt in einem spezialisierten Fertigungsbetrieb anzufragen. Kostenpunkt pro Zahnrad in gefrästem Kunststoff (was spricht dagegen..?) ab ca. 15 Euro aufwärts. Bei größeren Stückzahlen ab 10 Stck. wird's gleich merklich billiger.
