Eremitage
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Warum nicht..? Hab' mir extra für die Justage (Ausschnittweise ) das Servicemanual besorgt. Im Grunde ist alles vorgegeben. Die Lage aller Filmführenden Bauteile, also Zahnrolle, Filmführungsrollen und Abstandslage der Pendelarme richtet sich nach einem entscheidenden Punkt. Das ist die Lage des Filmes auf der Tonrolle. Das auf dem Film befindliche zwischen der Perfo angeordnete Kästchen der Dolbyeigenen Quaderschrift muss mit der inneren Kante, mit der Kante der Tonrolle abschließen. Gerade so, dass die Quaderschrift vom Kameramodul komplett gelesen werden kann. Alles andere an Filmführung richtet sich nach dieser Filmposition. Das Kameramodul hatte ich um einen Referenzpunkt beizubehalten nicht ausgebaut, für die Lackierung einfach abgeklebt. Den Lichtleiter habe ich auch auf diese Position eingestellt. Er sitzt genau mittig ausgerichtet hinter dem Kästchen der Dolbyeigenen Quaderschrift. Feinjustage ist ja später noch möglich. Anschließen möchte ich die CAT 700 an die Kombi CP65 und DA20. Diese Auswahl hauptsächlich wegen der besseren Standfestigkeit. Ab CP 500 aufwärts gibt's zu viele Ausfälle die man nicht so leicht beheben kann.
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Für alle diejenigen die eventuell in die Verlegenheit kommen, auch mal Baugruppen oder Geräteteile ihres Projektors aufzufrischen, hier ein paar Tipps über die handwerkliche Vorgehensweise. Anhand der DOLBY CAT 700 (steht übrigens für Catalog-Nr. 700) ergaben sich folgende Schritte: 1. Komplette Gehäusedemontage. Das bedeutet alles rausbauen was der Restaurationsarbeit im Wege steht. 2. Beschädigungen an Gehäuseteilen beseitigen. Also Spachteln und Schleifen. 3. Vorbereitung der Lackierung, Abkleben 4. Grundieren. 5. Lackieren. 6. Gehäuserückmontage. Alles wieder zusammenbauen und Justieren. Ein Zwischenschritt ist hier alte Bauteile zu sanieren oder auszutauschen. Ich kann jetzt schon darauf hinweisen, dass Schritt Nr. 6 der aufwändigste und zeitintensivste ist. Foto: Ursprungszustand des Gehäuses mit unnützen Bohrungen. Foto unten: Nach dem Spachteln, Schleifen und Abkleben. Foto unten: Endergebnis nach dem kompletten Zusammenbau. Zielsetzung war: Wenn schon Neulackierung, dann das Gehäuse der CAT in der Projektorfarbe anzulegen..🙂
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Video: Airpot in Funktion. VID_20260805_185917~3.mp4
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Foto: Reparierter Pneumatikzylinder des Airpot. Fotos unten: Vor und nach der Reparatur. Foto unten: Nach dem Einlöten und nachbearbeiten der Gewindestange. Foto unten: Reparatur ausgeführt. Die Gewindescheibe muss noch durch einen Lackpunkt gesichert werden.
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So, wieder 10 Tage vergangen die ich genutzt habe um die CAT komplett zu überarbeiten. Dabei muss ich zugeben dass ich durch entsprechende Recherche eine Menge über das eigentliche Dolby-System zum Ablesen der digitalen Quaderschrift auf dem Film, sowie die technischen Hintergründe zur Entwicklung dieses Soundhead Readers und der Wartung gelernt habe. Ohne entsprechendes Hintergrundwissen sollte man sonst die Finger von unbekanntem Gerät lassen. So meine Überzeugung. In den vergangenen Tagen habe ich Löcher zugespachtelt, dann das Gehäuse geschliffen, gereinigt, abgeklebt und in Projektorfarbe lackiert. Mag sein dass es dem ein- oder anderen nicht gefällt, ich hatte das von Anfang an im Sinn, da das Gehäuse sowieso wie kurz vor wegwerfen aussah. Warum dann nicht gleich komplett an den BAUER-LOOK anpassen..? Beim Reinigen aller Bauteile ist mir aufgefallen, dass im Gerät sehr viel gebastelt wurde. Konnte man gut an den verschiedensten Schraubentypen erkennen, die überall zum Einsatz kamen. Das habe ich alles wieder in den originalen Zustand versetzt. Den Airpot, also die pneumatische Federung für die Pendelarme habe ich repariert. Das klappte nicht gleich auf anhieb, sodass ich das gebrochene Gekenk am Pneumatikzylinder erst mit einer Gewindestange M 1,5 mm hartverlöten musste. Jetzt hältst und das hoffentlich lange. Die CAT habe ich nun wieder komplett zusammengebaut und mit eingelegtem Film justiert. Viel Arbeit, hat allerdings auch viel Spaß gemacht und mit dem Ergebnis bin (zumindest) ich sehr zufrieden. Foto: CAT probeweise auf das Werk gesetzt. (noch nicht montiert) Foto unten: CAT im Detail.
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Hallo Cameo, zielt deine Frage jetzt auf die Neuanfertigung von Objektivtuben oder Adapter-Tuben um Objektive unterschiedlichen Durchmessers in Halterungen einpassen zu können..?
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Ja, das hat mir der Vorbesitzer der CAT auch gesagt. Ich habe an den relevanten Stellen Markierungen gemacht und das Ganze noch fotografiert. Die Feinjustage, auch die Einstellung des Zeitversatzes kann man natürlich erst einstellen wenn die komplette Technik dafür montiert ist. Der Moment der Wahrheit lässt also noch etwas auf sich warten..🫣😀
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..und wo, bitteschön..?! 🙂
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Im Onlinefachhandel bekommt man sie noch. War gerade letzte Woche im eigentlich gut sortierten Baumarkt und habe erschreckenderweise nicht eine einzige Schlitzschraube finden können. Traurige - aber zeitgemäße Tatsache.
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Foto: Die CAT zerlegt in ihre Bestandteile. Foto unten: defektes Bauteil, Gehäuse Pneumatikfederung.
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Hallo miteinander, heute habe ich mich mit dem DOLBY Digitalton Lesegerät "CAT 700" beschäftigt. Das Gerät habe ich geschenkt bekommen (!) und jetzt beim Inspizieren und Reinigen festgestellt, dass das Gehäuse stark ramponiert ist und aufgearbeitet werden muss. Außerdem ist die pneumatische Rollenfederung defekt. Dabei geht es um die Federgeführten Pendelarme bzw. Filmführungsrollen vor- und nach der Abtastrolle. Im Inneren des Laufwerkes ist eine pneumatisch aufgebaute Federung, ähnlich in der Funktionsweise wie beim EUROPA Lichttongerät, bei dem ja auch eine Rolle pneumatisch gefedert wird. Nach dem Ausbau musste ich feststellen, dass der Zylinder im Gehäuse dieses Bauteils fehlt, sodass mir eine Reparatur nicht möglich ist. Ich hoffe Ersatz zu finden. Glücklicherweise gibt es noch eine Artikelnummer die ich für die Ersatzteilsuche verwenden kann. Foto: CAT 700 wie sie wohl viele kennen. Foto unten: Für die Revision ausgeschlachtet.
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Infiziert vom Gedanken der Wegwerfgesellschaft. Die sollten sich selbst mal wegwerfen und Leute mit Berufsethos ranlassen. Wer wirklich möchte, repariert jeden Visacustic - Projektor, selbst wenn man Altteile heranziehen muss, um eine Reparatur erfolgreich abzuschließen. Irgendwie geht's immer. Und das betrifft nicht nur die Braun-Visacustic-Geräte.
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Hallo, Du bist in der falschen Rubrik gelandet. Hier wirst Du auf deine Frage kaum eine Antwort erhalten. Schreib deinen Thread nochmal bei Schmalfilm rein, dann wird dir geholfen.
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Foto: Für alle die jetzt erst dazu gekommen sind. Darum geht's: Magnettongerät, äußerlich schon aufgearbeitet.
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Foto: Darstellung aus der Reperaturanleitung, damit man sich von der "Informationsdichte" der 60er eine Vorstellung machen kann. Foto unten: Detailaufnahme der erneuerten Reibräder. Foto unten: Wie sind die Reibräder gegen Abrutschen gesichert..? Lässt sich einfach über die Sicherungsscheibe drüberziehen. Foto unten: Hier kommt das Fett an das Getriebe, dass mit dem Antrieb des Projektors gekoppelt ist. Gute Schmierung ist also wichtig.
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Kurz vor der Montage habe ich mir jetzt nochmals das Magnettongerät vorgenommen. Das im Gehäuse mittig platzierte und mit einem eigenen Gehäuse ummantelte Getriebe, habe ich mit Maschinenfett neu abgeschmiert. Da es keine verfügbare Quellenangabe für die Fettmenge gibt, habe ich das rein nach Gefühl mit einem Holzspatel in das Gehäuse eingebracht. Die wohl ehemals mit aufvulkanisiertem Gummi ummantelten Reibräder, die für den Antrieb der Schwungmassen zuständig sind, habe ich mit einer neuen (aufgeklebten) Gummierung versehen. Vielleicht kann mir jemand erklären wie diese Reibräder auf der angetriebenen Achse gegen Abrutschen gesichert sind. Man kann sie nämlich nach vorne über die Sicherungsscheibe einfach abziehen. Ich habe das Magnettongerät in diesem Zustand bekommen. Ob das so original ist, weiß ich nicht. Die Reperaturanleitung gibt da leider nicht viel her. Die Zeichnungen sind so oberflächlich gehalten, dass man damit im Grunde nichts anfangen kann. Jetzt hat man schon so eine seltene Rep.-Anleitung und dann steht immer dann wenn man mal wirklich etwas wichtiges wissen möchte nur "Bullshit" drin. (Sorry für den Ausdruck) Ich möchte halt vermeiden, dass beim ersten Funktionstest gleich die Brocken fliegen. Foto: Magnettongerät, abgenommene Rückwand mit Blick auf die Mechanik. Reibräder nur noch oberflächlich mit Kleberesten behaftet Foto unten: Überarbeitete Reibräder mit neuer Gummierung.
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Naja, das Ergebnis der Arbeit.
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Das ist alles funktional unauffällig. Beim erstmaligen Sichten und Prüfen des Lichttongerätes, hatte ich das Gefühl, dass die Schwungmasse schleift bzw. irgendwas klemmt oder hakelig ist. Ich habe dann die Bodenplatte entfernt und gleich feststellen können, dass das pneumatische Dämpfungsglied für die gefederte schwarze Kunststoffrolle auf der Frontseite des Lichttongerätes, verkantet ist. Bei dem Dämpfungsglied handelt es sich ja um eine axial befestigte Hülse, in die ein passgenauer gummiummantelter Metallzylinder eintaucht, der gestaucht oder gezogen sich durch das anliegende Luftpolster nur langsam hin- und herbewegt. Die anscheinend aufvulkanisierte Gummiummantelung hatte an der Oberfläche eine Patina, die dazu führte dass eine Oberflächenrauhigkeit entstanden ist, die schließlich zu dieser Verkantung und Hakeligkeit geführt hat. Ich habe die Oberfläche einfach mit einem weichen Lappen poliert. Keine Chemie, weil ich nicht weiß wie die mit dem alten Gummibelag reagiert. Ich habe auch kein Silikonspray benutzt um die Gleitfähigkeit zu verbessern. War mir alles zu riskant und letztlich auch nicht notwendig, da nach dem Polieren das Dämpfungsglied wieder einwandfrei funktionierte.
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Foto: Europa Lichttongerät. Rechts davor das Rücklaufgetriebe statt Bremsrolle. Das Typenschild ist Handmade. Foto unten: Rückseitige Darstellung.
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Heute hatte ich endlich genügend Zeit, neben dem Lichttongerät BT14 auch das EUROPA Lichttongerät (außer dem elektrischen Anschluss der wie angesprochen später durchgeführt wird) fertigzustellen. Die B14 Studio hatte ich seinerzeit mit dem Europa Lichttongerät erworben. Auch und zumindest in der Reparaturanleitung der B14 wird dieses Lichttongerät als Standard aufgeführt. Im Laufe der Jahre haben sich bei mir drei dieser Europa Lichttongeräte angesammelt. Jedes anders ausgeführt und jedes in einem nicht perfekten Erhaltungszustand. Die Puristen werden jetzt sagen: "Zustand egal, Hauptsache es läuft." Ich dagegen sage mir immer wieder: "Keine halben Sachen, einmal richtig angepackt aber dann gleich richtig." Das bedeutet umgesetzt, dass ich aus den drei zur Verfügung stehenden Lichttongeräten die jeweils am besten erhaltenen Bauteile/Gruppen ausgebaut, aufgearbeitet und in der technischen Konstellation die mir am ehesten zusagt (Rotlicht/Dolby-Stereozelle) wieder zusammengebaut habe. Es gab auch einige Teile die ich nachlackieren musste. Das betraf die Bereiche wo zuvor schwarzer Schrumpflack aufgetragen war, der altersbedingt anfing sich abzulösen. Ich denke das Ergebnis wird dem Anspruch im Verhältnis zum vorausgegangen Restaurationsaufwand gerecht. Foto: Europa Lichttongerät, frisch aufgearbeitet. Foto unten: Detailaufnahme. Foto unten:
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So'n Quatsch.. ihr seid die Elite..👍🏻
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Mein Sohn befindet sich in einer Rehamaßnahme. Hatte einen schlimmen Unfall mit dem Fahrrad. Den möchte ich momentan nicht mit solch für ihn nebensächlichen Dingen belasten. Der hat jetzt ganz andere Probleme. Wenn ich an den elektrischen Anschluss der Maschinen komme ist er, so meine Hoffnung, wieder wohlauf.
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Mein Junior ist vom Fach. Hat viel mit PA, also Großraumbeschallung zu tun. Der kann mir zumindest eine gute Quelle nennen, wo man passende geschirmte Kabel bekommen kann. Außerdem hat er eine FP 30 D und kennt sich zumindest elektrotechnisch mit der Verkabelung von Kinoprojektoren besser aus als ich selbst.
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Lass gut sein und konzentrieren wir uns auf das Wesentliche, was uns hier im Forum zusammenführt. Du siehst ja, dass sich hier sonst niemand in diese Rechtsschreibeauseinandersetzung einbindet.
