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So jetzt erstmal der Reihe nach. Bei den zahlreichen Beiträgen komme ich schon kaum noch hinterher, das erstens zu beantworten und zweitens alles zu verstehen. Stefan, dein Angebot bezüglich der Tonoptik nehme ich natürlich gerne an. So wie ich das verstanden habe ist es die Tonoptik die in der Übertragung des Hochtonbereiches etwas schwächelt. Ich denke es geht aber erstmal bei der Wiederherstellung der Maschinen darum, überhaupt Originalteile zu bekommen. Auch wenn das für einen Profi nicht die perfekte Lösung darstellt. Umrüsten kann man bei Bedarf immer noch. Das Gleiche gilt für das Angebot von Klaus Peter Weber der ohne großes Hin- und Her mir fehlende Teile einfach zuschickt. Das ist schon seehr selbstlos und ich weiß nicht wie ich mich dafür danken kann. (Da er noch nichtmal zulässt, dass ich die Portokosten übernehmen kann.) Bei der Ersatzteilbeschaffung ist das Hauptproblem, dass an jedem Teil eigentlich ein ganzer Projektor dranhängt. Damit möchte ich sagen, dass ich sehr oft Ersatzteile angefragt habe und man mir zur Bedingung gestellt hat gleich einen kompletten Projektor zu nehmen. Das geht natürlich nicht denn auf der anderen Seite würde ich niemals einen kompletten Projektor killen nur um ein Ersatzteil für ein anderes Gerät zu erhalten. Und zu Jens seinem Hinweis: Die Schlaufensteller am großen Handrad laufen an beiden Maschinen rund. Ohne zu eiern.
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In der Bauzeit der Bauer B14 (ca. 1956–1969) waren Filmrissschalter oft kein Standard, sondern ein "aufpreispflichtiges Extra." Das erklärt zumindest ansatzweise warum an der B14 Studio rein garnichts in dieser Richtung vorgesehen ist. An der Stelle wo die Vorrichtung befestigt sein sollte, ist einfach eine Abdeckplatte montiert. Weiter habe ich erfahren, dass Filmrißschalter meist für den automatisierten Betrieb von Telleranlagen nachgerüstet wurden und für den Spulenbetrieb nicht zwingend notwendig waren.
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Hallo, guten Morgen, anscheinend sind die B14'S so gut, dass kein Film reißt. An der Studio-Maschine ist überhaupt kein Filmrißschalter montiert, während zumindest an der Standardmaschine noch "Reste" davon zu erkennen sind. Da muss ich schauen ob ich etwas wiederherstellen bzw. Nachrüsten kann.
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Danke Stefan, das sind schon sehr wertvolle Hinweise die auf jahrelange Erfahrung hindeuten. Solche Ideen umzusetzen ist natürlich nur möglich, wenn exakte Hinweise vermittelt werden. Also z.B. wo ich entsprechendes Material erhalte, wie ich es bearbeite, montiere und justiere. Ohne diese Angaben kann ich nichts umsetzen, nur das alte reparieren und wieder in Betrieb nehmen.
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Beim Lichttongerät fehlt wie ich heute erst festgestellt habe, die komplette Tonoptik. Ob ich die einfach vom EUROPA Lichttongerät wovon ich mehrere besitze übernehmen kann, muss ich erst ausprobieren. Vielleicht kann jemand etwas dazu sagen, ob das möglich ist, bevor ich ewig herumprobiere. Schade ist dass ich's vorher nicht gesehen habe. Wieder ein Fehlteil für das man ewig herumsuchen muss, bevor man etwas passendes findet.
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Ach ja, so sieht das montierte Werk in der Gesamtansicht aus. Wie schon erwähnt Tongerät und Motor sind noch zu restaurieren und anzubauen.
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Tongerät und Motor sind für das nächste Wochenende vorgemerkt. Kleines Restaurations-Detail: Die Ölablassschraube wurde der Bequemlichkeit halber wohl meistens mit der Rohrzange geöffnet (und geschlossen) Riefen, Kerfen Kratzer - wie auch immer, die Arbeitsgänge zur "Heilung" sind in etwa immer die Gleichen. Grobe Feile, feine Feile, Schleiflinie von 180 bis 600er Körnung. Zum Schluss Nylonbürste auf dem elektrischen Akkubohrer und Polierpaste für Stahloberflächen mit weichem Tuch zum nachpolieren. Ist halt die Frage ob man sich das antun möchte. Für mich persönlich gilt: Lieber etwas mehr Arbeit und Zeit investieren als sich dauerhaft über ein halbherziges Ergebnis zu Ärgern.
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Warte auf bestellte Kabel da ich mich entschlossen habe beide Lampenhäuser neu zu verkabeln. Zwar sind die Kabel des einen Projektors von dem Vorbesitzer Dieter Lintz (Kinotechniker) gerade frisch verlegt (und teils noch gar nicht angeschlossen) worden. Da aber selbst in den heißesten Bereichen des Lampenhauses NYM-KABEL (1,5mm2) gewählt wurden, habe ich mich entschieden diese Kabel alle rauszuschmeißen und gegen die hitzebeständigen Glimmer-Glasfaser-Kabel auszutauschen. Deswegen habe ich mich jetzt mit dem einen Werk erstmal beschäftigt und neben einer Bestandsaufnahme von eventuellen Fehlteilen auch eine händige Funktionskontrolle durchgeführt. Neben einer Menge Schmutz scheint alles notwendige da zu sein auch dreht sich alles rund nichts eiert oder sitzt fest. Also, reinigen und ein wenig Farbe. Später frisches Öl. Foto: Anbauteile schon demontiert
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Bin nun bei der Neuverkabelung des Lampenhauses angekommen. Bei der Wahl der Kabel habe ich mich nach dem Original orientiert und auf Verbundmaterial mit Kupferkern 1,5 mm2 und Glasfaser-Glimmerummantelung festgelegt. Temperaturfestigkeit im Dauerbetrieb 650 Grad Celsius. (Herstellerangabe) Ich fange mit der Verkabelung ganz von vorne an. Das heißt an der Lüsterklemme Netzanschluss/Stromeingang über die Schmelzsicherungshalterung zu den beidseitigen Türschaltern und dann in den neuen Netzfilter-Baustein. Das ist erstmal die anfängliche Aufgabe, die ich aus Zeitmangel abzuschließen versuche. Ich denke die Arbeitsausführung beim Herstellen der Leitungen mit Kabelschuhen, Ringösen und Schrumpfschlauchummantelung entspricht den allgemeinen Vorgaben. Diese Bauteile liegen nicht (komplett) im Hochtemperaturbereich Foto: Verkabelung der demontierten Türschalter.
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Wie sieht's denn mit der FP 30 D aus, was darf so eine Maschine betriebsbereit und in gutem Zustand kosten..? Es gibt ja einige Angebote, aber es kommt keiner so richtig mit einem realen Preis raus. Könnte ja doch mal jemand anfragen, der das Preisgefüge nicht kennt und dann bereit ist richtig Geld auf den Tisch zu legen.
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Nach dem fröhlichen Motto: Warum einfach wenn's auch kompliziert geht..⁉️
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Hallo ihr Spekulanten, ich habe den Verkäufer der Maschine einfach mal angeschrieben und gefragt ob wirklich Dreifünf oder doch eher 350 € gemeint sind. Auf alle Fälle keine 350 € war die Aussage. Also, nach meiner Auffassung gibt es hier einen sehr großen Verhandlungsspielraum..💰
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Nicht so schön wie vom Folienspezialisten aber für nen Deckel der später kaum Beachtung findet - gehts..🙂
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Solange ich auf die bestellten Lampenhauskabel warte, habe ich mich eines anderen Problems angenommen. Im Grunde keine große Sache, aber man muss sich auch um vermeintliche Kleinigkeiten kümmern, damit bei der ganzen Restauriererei zum Schluss ein homogenes Ergebnis erzielt wird. Es geht um fehlende Verschluss- bzw. Abdeckplatten an den Projektorfüßen. Weiß ich nicht warum die Dinger immer fehlen. Ich habe kaum mal eine BAUER - Maschine gesehen wo diese Abdeckungen nicht gefehlt haben. Natürlich sind da meist Beschriftungen drauf. Meist war das "BAUER" Logo aufgebracht. Um der Schriftgebung möglichst nahe zu kommen habe ich das Firmenlogo "BAUER" vom Lampenhaus zeichnerisch abgenommen. Das Verfahren hierfür ist recht einfach. Jeder hat schonmal eine Münze über ein Blatt Papier gelegt und mit einem flachgehaltenen Bleistift die Konturen der Münze herausgearbeitet. Genau so habe ich das hier auch gemacht. Ob ich da eine 3D- Schrift daraus mache und welche Farbe das Logo bekommt weiß ich noch nicht. Die Versuche werden jetzt gestartet. Foto oben: Abnehmen des Firmenlogos Foto unten: Erstes Ergebnis
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Hallo Stefan, da kann ich nur sagen, dass ich jede Hilfe gerne und dankbar annehme. Ich schreibe dann per PN
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Danke für das Statement, das ist mal wieder sehr lehrreich. Die alten Kabel mit den Filterelementen haben einen Durchmesser incl. Ummantelung von ziemlich genau 10 mm. Ich gehe davon aus, dass es sich hier tatsächlich um 16mm2 Kabel handelt. Das ist für mich das Orientierungsmaß für die Neuanschaffung, denn die alten Kabel wollte ich nicht weiter verwenden. Das würde auch dem Restaurationsaufwand der B14's gegenüber nicht gerecht werden, ausgerechnet an dieser Stelle zu sparen. Anders sieht es mit den Filtern aus. Neu sind die ziemlich teuer. Und bei vier Stück liegt man schnell nahe 500 € Deswegen auch die Aussage, dass man die Filter nicht unbedingt benötigt. Den Einsatz eines Schaltnetzteiles habe ich nicht vorgesehen. Die Xenonlampe wird an einen IREM-Gleichrichter angeschlossen der (angeblich) gegen die Zündspannung konstruktiv abgesichert ist. An dieser Stelle der Hinweis (wie auch im Projekt: "BAUER STUDIOKLASSE PROJEKTOREN - modifizieren") dass ich mich in der Elektrotechnik zwar einigermaßen auskenne, beruflich mit dieser Thematik nie etwas zu tun hatte. Daher Frage ich eher, als für mich fachfremde Aussagen zu treffen..🙂
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Nicht erschrecken, aber in meinen Unterlagen steht bis 1,5 m Länge muss das Kabel bei Anschluss eines Xenonkolben mit 900 Watt Leistung minimum 6 mm Quadrat haben. Besser sind 10 mm Quadrat - und die habe ich. (bei 1m Kabellänge) Ist klar, mehr Querschnitt gleich mehr Sicherheit. Aber auch höhere Kosten.
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Ich habe mir gerade sagen lassen, dass man die Filter wenn man den Gleichrichter direkt ans Lampenhaus anschließt garnicht benötigt. Auch bei meiner B8B die ich früher hatte, gab's diese Filterelemente nicht. Auch hier waren der Gleichrichter mit zwei 10 quadrat Kabeln, etea 1 m lang, direkt mit den Anschlüssen für die Lampe im Lampenhaus verbunden. Gezündet wurde mit Köpfchen zwischen Stundenzähler und Amperemeter direkt am Lampenhaus und nicht über eine Taste im Bedienfeld des Projektors das im Projektorfuß sitzt.
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Es geht ja um die Gleichstromleitung zur Xenonlampe. Da sind zwei Filter verbaut. Jeweils am plus und am minus Kabel. Wie sehen die Teile denn aus..?
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In einem weiteren Schaltplan habe ich noch folgendes finden können. Ganz unten ist einwandfrei der Netzfilter zu identifizieren. Direkt oben drüber sind mit Plus und Minussymbol davor die beiden stabförmigen Bauelemente dargestellt deren Zuordnung nun nach den Symbolen im Schaltplan etwas leichter fällt. Da sind zwei C's zu sehen, und in der Mitte das Symbol deute ich als drahtumwickelten Feritkern, also eine Induktivität. Es handelt sich um den typischen Aufbau eines Filterelementes. Also, Lösung selbst gefunden. Nächste Frage ist was ich alternativ dafür verwende, da die Kondensatoren weil fest vergossen, nicht zu tauschen sind.
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So, auf Entdeckungsreise ist mir dann noch dieses Filterelement in die Hände gefallen. Es ist der Netzfilter für die Stromversor-gung des Projektor-Bedienfeldes der B14 Standard Maschine. Für die Studioversion sieht das nochmals anders aus. Auf den länglichgeformten Bauteilen (Filterelemente ? bin ich doch etwas unsicher geworden was es denn nun wirklich ist) habe ich nachfolgende Typenbezeichnung gefunden. Die war in den Abendstunden in denen ich üblicherweise an der Restauration der beiden B14's arbeite aufgrund der Lichtverhältnisse nicht erkennbar. Um reine Steckverbinder handelt es sich bei diesen Bauteilen mit Bestimmtheit nicht. Die Verschraubungen vor und hinter dem Bauteil widersprechen dieser Eigenschaft.
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Nein, mal genau nachlesen, dieser Filter ersetzt den im Lampenhaus. Das ist ein Netzfilter für Wechselstrom 230 Volt zum, so hab's ich verstanden, entschärfen der Türkontakte, die ja bekanntlicherweise beim Öffnen der Flügeltüren während des Betriebes, den Stromkreis für den Xenonlampe sowie das Zündgerät komplett unterbrechen. Die beiden länglichen Elemente sind, so wurde mir versichert, die Filterelemente für den Gleichstrom. Andere Frage: Was sollten Steckverbinder in solch einer Dimensionierung für einen Sinn machen..? Da gibt's große Lüsterklemmen, noch keramisch, in der Maschine. Die kosten den Bruchteil dessen was hier montiert wurde. Ich schaue mir das nochmal genauer an. Versuche mal so ein Bauteil zu zerlegen. Mal sehen was zum Vorschein kommt..🙂
