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Eremitage

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Alle erstellten Inhalte von Eremitage

  1. Hallo Jens, ich danke dir für dein Angebot. Ich habe das bis jetzt so gehalten, dass hier im Treat keine Preisabsprachen gehalten werden. Daher schreibe mir bitte per PN was Du für das Konvolut haben möchtest. Ich habe eine 4 m breite Leinwand vorgesehen. Projektionsabstand 5,5 m Ich bin mir nicht sicher ob ein 1600 Watt Xenonkolben selbst wenn ich ihn am am Gleichrichter auf Minimalleistung einstelle für diese Leinwandgröße nicht zu stark ist. Ich dachte eher an USHIO in 1600 Watt weil die sowieso nicht die Lichtleistung eines OSRAM Brenners haben - dafür aber bedeutend länger halten. Mittlerweile habe ich aber herausbekommen dass die vertikalen Xenonkolben von USHIO garnicht so leicht zu bekommen sind. Gruß.. Manfred
  2. Hallo Thomas,.wieder ein hilfreiches Detail. Vielen Dank! Der Stefan hat ja zuvor sehr in die Tiefe gehend darüber berichtet, wie die originalen Lichttonoptiken einzustufen sind. Mich würde interessieren, ob auch Du den Schwachpunkt in der Hochtonabtastung siehst oder ob Du eine andere Meinung vertrittst. Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich zwei Lichttongeräte habe. In dem einen fehlt die Optik komplett, in dem anderen fehlt die Lichttonlampe mit dem Kleeblattförmigen Sockel. Die Lichttonoptik ist zwar vorhanden, macht aber einen sehr abgerockten Eindruck. Wäre demnach schon an solch einer Optik interessiert. Am besten schreibst Du mir eine PN mit Preisvorstellung.
  3. Hallo Jens, danke für die ausführliche Erklärung. Ich habe keine Ahnung wie alt die Fotozellen in den Lichttongeräten sind. In Stereo sind sie schon, die Frage ist ob man wenn man schon auf Rotlicht umsteigt, nicht auch gleich auf modernere Fotozellen umrüstet. In der Theorie kenne ich das alles. Praktisch - weiß ich nicht welche Zellen man wo bekommt und wie man sie fachmännisch einbaut. Ich hatte vor etwa 30 Jahren eine B8B ebenso aufwendig restauriert. Da habe ich auch die alte Fotozelle in Mono gegen eine Stereozelle getauscht. Aber das liegt so weit in der Vergangenheit, dass ich mich im Detail nicht mehr erinnern kann wie ich das genau gemacht habe.
  4. So wie ich das verstanden habe bekommst diese vom Peter Ja, das hat er angeboten. Es ist doch das gleiche Teil wie schon montiert. Da ist es doch eigentlich egal wer der Zulieferer für BAUER (BOSCH) war. Und das bläuliche Schimmern auf dem Foto kommt nicht von einer Lichtquelle in der Nähe der Aufnahme..?
  5. Und so ganz nebenbei.. ..die verschiedenen Verfahren zur Lichttonabtastung wurden ja schonmal angesprochen. Stellt sich halt die Frage ob man nicht gleich auf Rotlichtabtastung umbaut. Ich weiß - alte Kopien und neue Kopien, die perfekte Lösung wäre wohl Abtasten für beide Belange. Vielleicht eine Maschine original wiederherstellen und die andere möglichst an moderne Ansprüche anpassen.
  6. Erstes Foto: B14 Studio - nach meiner Einschätzung war hier nie ein Filmrißschalter montiert. Zweites Foto: B14 Standard - klar zu erkennen, der Filmrißschalter ist montiert, die Schaltrolle aber fehlt..
  7. So jetzt erstmal der Reihe nach. Bei den zahlreichen Beiträgen komme ich schon kaum noch hinterher, das erstens zu beantworten und zweitens alles zu verstehen. Stefan, dein Angebot bezüglich der Tonoptik nehme ich natürlich gerne an. So wie ich das verstanden habe ist es die Tonoptik die in der Übertragung des Hochtonbereiches etwas schwächelt. Ich denke es geht aber erstmal bei der Wiederherstellung der Maschinen darum, überhaupt Originalteile zu bekommen. Auch wenn das für einen Profi nicht die perfekte Lösung darstellt. Umrüsten kann man bei Bedarf immer noch. Das Gleiche gilt für das Angebot von Klaus Peter Weber der ohne großes Hin- und Her mir fehlende Teile einfach zuschickt. Das ist schon seehr selbstlos und ich weiß nicht wie ich mich dafür danken kann. (Da er noch nichtmal zulässt, dass ich die Portokosten übernehmen kann.) Bei der Ersatzteilbeschaffung ist das Hauptproblem, dass an jedem Teil eigentlich ein ganzer Projektor dranhängt. Damit möchte ich sagen, dass ich sehr oft Ersatzteile angefragt habe und man mir zur Bedingung gestellt hat gleich einen kompletten Projektor zu nehmen. Das geht natürlich nicht denn auf der anderen Seite würde ich niemals einen kompletten Projektor killen nur um ein Ersatzteil für ein anderes Gerät zu erhalten. Und zu Jens seinem Hinweis: Die Schlaufensteller am großen Handrad laufen an beiden Maschinen rund. Ohne zu eiern.
  8. In der Bauzeit der Bauer B14 (ca. 1956–1969) waren Filmrissschalter oft kein Standard, sondern ein "aufpreispflichtiges Extra." Das erklärt zumindest ansatzweise warum an der B14 Studio rein garnichts in dieser Richtung vorgesehen ist. An der Stelle wo die Vorrichtung befestigt sein sollte, ist einfach eine Abdeckplatte montiert. Weiter habe ich erfahren, dass Filmrißschalter meist für den automatisierten Betrieb von Telleranlagen nachgerüstet wurden und für den Spulenbetrieb nicht zwingend notwendig waren.
  9. Hallo, guten Morgen, anscheinend sind die B14'S so gut, dass kein Film reißt. An der Studio-Maschine ist überhaupt kein Filmrißschalter montiert, während zumindest an der Standardmaschine noch "Reste" davon zu erkennen sind. Da muss ich schauen ob ich etwas wiederherstellen bzw. Nachrüsten kann.
  10. Danke Stefan, das sind schon sehr wertvolle Hinweise die auf jahrelange Erfahrung hindeuten. Solche Ideen umzusetzen ist natürlich nur möglich, wenn exakte Hinweise vermittelt werden. Also z.B. wo ich entsprechendes Material erhalte, wie ich es bearbeite, montiere und justiere. Ohne diese Angaben kann ich nichts umsetzen, nur das alte reparieren und wieder in Betrieb nehmen.
  11. Beim Lichttongerät fehlt wie ich heute erst festgestellt habe, die komplette Tonoptik. Ob ich die einfach vom EUROPA Lichttongerät wovon ich mehrere besitze übernehmen kann, muss ich erst ausprobieren. Vielleicht kann jemand etwas dazu sagen, ob das möglich ist, bevor ich ewig herumprobiere. Schade ist dass ich's vorher nicht gesehen habe. Wieder ein Fehlteil für das man ewig herumsuchen muss, bevor man etwas passendes findet.
  12. Ach ja, so sieht das montierte Werk in der Gesamtansicht aus. Wie schon erwähnt Tongerät und Motor sind noch zu restaurieren und anzubauen.
  13. Tongerät und Motor sind für das nächste Wochenende vorgemerkt. Kleines Restaurations-Detail: Die Ölablassschraube wurde der Bequemlichkeit halber wohl meistens mit der Rohrzange geöffnet (und geschlossen) Riefen, Kerfen Kratzer - wie auch immer, die Arbeitsgänge zur "Heilung" sind in etwa immer die Gleichen. Grobe Feile, feine Feile, Schleiflinie von 180 bis 600er Körnung. Zum Schluss Nylonbürste auf dem elektrischen Akkubohrer und Polierpaste für Stahloberflächen mit weichem Tuch zum nachpolieren. Ist halt die Frage ob man sich das antun möchte. Für mich persönlich gilt: Lieber etwas mehr Arbeit und Zeit investieren als sich dauerhaft über ein halbherziges Ergebnis zu Ärgern.
  14. Das Ergebnis von stundenlangem reinigen und polieren:
  15. Warte auf bestellte Kabel da ich mich entschlossen habe beide Lampenhäuser neu zu verkabeln. Zwar sind die Kabel des einen Projektors von dem Vorbesitzer Dieter Lintz (Kinotechniker) gerade frisch verlegt (und teils noch gar nicht angeschlossen) worden. Da aber selbst in den heißesten Bereichen des Lampenhauses NYM-KABEL (1,5mm2) gewählt wurden, habe ich mich entschieden diese Kabel alle rauszuschmeißen und gegen die hitzebeständigen Glimmer-Glasfaser-Kabel auszutauschen. Deswegen habe ich mich jetzt mit dem einen Werk erstmal beschäftigt und neben einer Bestandsaufnahme von eventuellen Fehlteilen auch eine händige Funktionskontrolle durchgeführt. Neben einer Menge Schmutz scheint alles notwendige da zu sein auch dreht sich alles rund nichts eiert oder sitzt fest. Also, reinigen und ein wenig Farbe. Später frisches Öl. Foto: Anbauteile schon demontiert
  16. Bin nun bei der Neuverkabelung des Lampenhauses angekommen. Bei der Wahl der Kabel habe ich mich nach dem Original orientiert und auf Verbundmaterial mit Kupferkern 1,5 mm2 und Glasfaser-Glimmerummantelung festgelegt. Temperaturfestigkeit im Dauerbetrieb 650 Grad Celsius. (Herstellerangabe) Ich fange mit der Verkabelung ganz von vorne an. Das heißt an der Lüsterklemme Netzanschluss/Stromeingang über die Schmelzsicherungshalterung zu den beidseitigen Türschaltern und dann in den neuen Netzfilter-Baustein. Das ist erstmal die anfängliche Aufgabe, die ich aus Zeitmangel abzuschließen versuche. Ich denke die Arbeitsausführung beim Herstellen der Leitungen mit Kabelschuhen, Ringösen und Schrumpfschlauchummantelung entspricht den allgemeinen Vorgaben. Diese Bauteile liegen nicht (komplett) im Hochtemperaturbereich Foto: Verkabelung der demontierten Türschalter.
  17. Eremitage

    HInweise auf Ebay-Artikel

    Wie sieht's denn mit der FP 30 D aus, was darf so eine Maschine betriebsbereit und in gutem Zustand kosten..? Es gibt ja einige Angebote, aber es kommt keiner so richtig mit einem realen Preis raus. Könnte ja doch mal jemand anfragen, der das Preisgefüge nicht kennt und dann bereit ist richtig Geld auf den Tisch zu legen.
  18. Eremitage

    HInweise auf Ebay-Artikel

    Nach dem fröhlichen Motto: Warum einfach wenn's auch kompliziert geht..⁉️
  19. Eremitage

    HInweise auf Ebay-Artikel

    Hallo ihr Spekulanten, ich habe den Verkäufer der Maschine einfach mal angeschrieben und gefragt ob wirklich Dreifünf oder doch eher 350 € gemeint sind. Auf alle Fälle keine 350 € war die Aussage. Also, nach meiner Auffassung gibt es hier einen sehr großen Verhandlungsspielraum..💰
  20. Nicht so schön wie vom Folienspezialisten aber für nen Deckel der später kaum Beachtung findet - gehts..🙂
  21. Ubd noch ein Entwurf. Diesmal in 3D
  22. Solange ich auf die bestellten Lampenhauskabel warte, habe ich mich eines anderen Problems angenommen. Im Grunde keine große Sache, aber man muss sich auch um vermeintliche Kleinigkeiten kümmern, damit bei der ganzen Restauriererei zum Schluss ein homogenes Ergebnis erzielt wird. Es geht um fehlende Verschluss- bzw. Abdeckplatten an den Projektorfüßen. Weiß ich nicht warum die Dinger immer fehlen. Ich habe kaum mal eine BAUER - Maschine gesehen wo diese Abdeckungen nicht gefehlt haben. Natürlich sind da meist Beschriftungen drauf. Meist war das "BAUER" Logo aufgebracht. Um der Schriftgebung möglichst nahe zu kommen habe ich das Firmenlogo "BAUER" vom Lampenhaus zeichnerisch abgenommen. Das Verfahren hierfür ist recht einfach. Jeder hat schonmal eine Münze über ein Blatt Papier gelegt und mit einem flachgehaltenen Bleistift die Konturen der Münze herausgearbeitet. Genau so habe ich das hier auch gemacht. Ob ich da eine 3D- Schrift daraus mache und welche Farbe das Logo bekommt weiß ich noch nicht. Die Versuche werden jetzt gestartet. Foto oben: Abnehmen des Firmenlogos Foto unten: Erstes Ergebnis
  23. Hallo Stefan, da kann ich nur sagen, dass ich jede Hilfe gerne und dankbar annehme. Ich schreibe dann per PN
  24. Danke für das Statement, das ist mal wieder sehr lehrreich. Die alten Kabel mit den Filterelementen haben einen Durchmesser incl. Ummantelung von ziemlich genau 10 mm. Ich gehe davon aus, dass es sich hier tatsächlich um 16mm2 Kabel handelt. Das ist für mich das Orientierungsmaß für die Neuanschaffung, denn die alten Kabel wollte ich nicht weiter verwenden. Das würde auch dem Restaurationsaufwand der B14's gegenüber nicht gerecht werden, ausgerechnet an dieser Stelle zu sparen. Anders sieht es mit den Filtern aus. Neu sind die ziemlich teuer. Und bei vier Stück liegt man schnell nahe 500 € Deswegen auch die Aussage, dass man die Filter nicht unbedingt benötigt. Den Einsatz eines Schaltnetzteiles habe ich nicht vorgesehen. Die Xenonlampe wird an einen IREM-Gleichrichter angeschlossen der (angeblich) gegen die Zündspannung konstruktiv abgesichert ist. An dieser Stelle der Hinweis (wie auch im Projekt: "BAUER STUDIOKLASSE PROJEKTOREN - modifizieren") dass ich mich in der Elektrotechnik zwar einigermaßen auskenne, beruflich mit dieser Thematik nie etwas zu tun hatte. Daher Frage ich eher, als für mich fachfremde Aussagen zu treffen..🙂
  25. Nicht erschrecken, aber in meinen Unterlagen steht bis 1,5 m Länge muss das Kabel bei Anschluss eines Xenonkolben mit 900 Watt Leistung minimum 6 mm Quadrat haben. Besser sind 10 mm Quadrat - und die habe ich. (bei 1m Kabellänge) Ist klar, mehr Querschnitt gleich mehr Sicherheit. Aber auch höhere Kosten.
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