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Kann ich Dir (noch) nicht sagen, weil bei meiner Kamera die Mattscheibe beschädigt ist. Und sonst ist glaub ich niemand hier im Forum mit einer Reflex. Oder doch?
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Wär eine Möglichkeit. Oder zwei Polfilter voreinander - einer davon zum drehen?
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Hui! Doppelgreifer! Warum hat denn meine das nicht? Wußte nicht, daß es sowas bei Emel gibt. Ist schon seltsam, daß sowas so konstruiert wurde - so eine Ausstattung (Doppelgreifer und Vor-/Nachwickelrolle) und dann trotzdem so schlechter Bildstand. Das gleiche Bauteil sieht bei meiner Reflex so aus: Wegen Deiner Seitenführung: Ich glaub, da wär´s sinnvoll, erst mal ein Versuchsmodell händisch zu bauen und durchzuprobieren, bevor man gleich ein Stanzwerkzeug baut. Für kleine Serien greife ich bei so kleinen Blechteilen gern zum Mikrowasserstrahlschneiden. Damit kriegt man gute Ergebnisse und das Material wird beim Schneiden nicht heiß. Bezahlbar ists außerdem. (So richtig vorstellen kann ich mir´s immernoch nicht, wie Du die Führung bauen würdest.)
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Wäre ein interessanter Test. Hättest Du auch eine Idee, wie man die fehlende, verstellbare Blende kompensieren könnte?
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Interessant! Kannst Du mal ein Beispiel nennen, für so einen verrückten Weitwinkel?
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Um dem Matthias hier nicht zu sehr seinen Thread zu kapern, hab ich bez. Emel mal da weitergemacht:
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Zur Frage nach der Filmführung, Bildstand, etc. Fortsetzung von: In der Reflex gibt es, glaub ich, keine seitliche Filmführung. Die "geschwärzte Leiste" könnte theoretisch so eine Funktion haben. Diese Leiste ist allerdings auch in dem Modell mit Parallelsucher vom @Carena48 vorhanden, wie man hier sehen kann: Insofern ist das warscheinlich eher keine seitliche Filmführung. Ich vermute, die Leiste dient nur als seitlicher Anschlag für die Andruckplatte. Ich kann das seitliche Spiel des Films leider gerade nicht testen, weil ich keinen ungeteilten Doppelachtfilm (oder 16mm-Film) da hab. Das heißt - Du würdest eine Bahn aus der Andruckplatte herausfräsen? Das war´s, worüber ich gegrübelt hab. Wo da Platz für eine seitliche Blattfeder sein soll, die ja vermutlich auch ein Stück nach vorne, also vor den Film, überstehen muß. Bzw. wie Du Dir diese Führung vorstellst. Alles Relativ. Mit "Die Andruckplatte sieht allerdings wirklich sehr einfach aus." meinte ich, daß die Andruckplatte der Emel recht einfach gemacht ist, im Vergleich zu anderen Andruckplatten, die eben Vertiefungen an verschiedenen Stellen / eingefräste Bahnen / seitliche Führungen oder sonstige Raffinessen haben. Die Andruckplatte der Emel ist einfach nur ein planes Stück vernickeltes Blech:
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Die Videos von @Carena48 bestätigen den "grausigen" Bildstand auch: https://www.filmvorfuehrer.de/topic/30059-emel/page/3/#comments @Film-Mechaniker Hab mir nochmal Deine Emelgeschichte durchgelesen. Dort schreibst Du: "... Hauptschwäche ist die fehlende aktive Filmseitenführung. Der Filmkanal, vernickeltes Messing, hat die lichte Weite 16,24 mm. ... Man könnte eine Blattfeder anbringen, habe ich mir gesagt und mich für entsprechende Aufträge vorbereitet. Die Feder wird fest eingebaut, sie kann nicht verloren gehen. Der Eingriff kostet pauschal 40 Franken. Eine andere Version kann ich als Aufsteckzubehör zum selben Preis liefern. Damit wird die EMEL C zu einer erstklassigen Doppel-8-Film-Kamera. ..." Schon schade, denn der Rest der Filmführung, mit der Vor-/Nachwickelrolle erscheint mir nicht schlecht gemacht. Die Andruckplatte sieht allerdings wirklich sehr einfach aus. Ich frag mich allerdings, wie Du da noch eine Filmseitenführung rein kriegen willst. Müßte die nicht vor und hinter dem Film überstehen? Zumindest nach vorne ist kein Platz. Jedenfalls nicht in meiner Emel Reflex. Und würdest Du die Andruckplatte bei dem "Eingriff" verändern? Hier ein paar Bilder von der Filmführung meiner Emel Reflex: Andruckplatte geschlossen: Andruckplatte geöffnet:
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Das scheint zu stimmen, wenn man sich die Filme auf dieser Seite anschaut: https://www.cinematheque-bretagne.bzh/exposition-30-ans-30-appareils-caméra-8-mm-c-93-marque-emel-401-17-0-0.html Hätte ich bei einer Emel jetzt nicht erwartet. Woran liegt das? Bzw. was würdest Du denn am Filmkanal ändern?
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Einen Überblick über Bolex gibt´s hier: http://www.bolexcollector.com/cameras.html
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Schrott ist meiner Erfahrung nach unwarscheinlich. Die Meisten Kameras die ich gekauft habe, haben funktioniert. Einige brauch(t)en eine Wartung oder kleine Reparaturen. Manche Kameras sind sehr komplex oder kompliziert gebaut (wartungsunfreundlich). Da ist auch die Chance auf Probleme größer (z.B. Beaulieu). Reinigen und Ölen tut aber auf jeden Fall jeder Kamera gut, denn die Kameras liegen meistens seit Jahrzehnten im Schrank und die Schmiermittel sind fast immer eingetrocknet oder verschwunden. Der Abrieb im Getriebe einer ungeschmierten Filmkamera ist deutlich höher als bei einem Fotoapparat! Bei manchen Kameras kann man sowas auch selber machen, wenn man ein Händchen dafür hat. Bei anderen rate ich eher ab, sie selber zu öffnen (z.B. Beaulieu). Beim Film kommt noch dazu, daß man, um gute Resultate zu bekommen, darauf achten sollte, nicht zu wackeln. Es gibt kaum was nervigeres beim Betrachten, als sehr wackelige Szenen - finde ich. Um das Ziel zu erreichen sollte man entweder ein Stativ verwenden oder - wenn man aus der Hand filmt, zum Weitwinkel tendieren. Teleaufnahmen aus der Hand führen fast immer zu den üblichen, nervigen Wackelszenen (typischer Anfängerfehler). Außerdem ist es beim Film oft sinnvoll, zwischen verschiedenen Brennweiten zu wechseln - zuerst eine Totale zu zeigen (Weitwinkel), daß der Betrachter weiß, wo er sich in der Geschichte gerade befindet, und dann näher an die Details ran zu gehen. (Großaufnahmen von Details kommen beim Schmalfilm gut, weil die Auflösung vergleichsweise schlecht ist.) Aus dem Grund, würde ich einen Objektivrevolver empfehlen. Damit kannst Du mit wenigen Handgriffen von der Totalen zum Detail kommen. Wenige Handgriffe sind enorm wichtig, wenn man unterwegs spontan Szenen (mit Menschen) filmen will, denn die besten Szenen sind auch wieder schnell vorbei! Das ist auch der Grund, warum Filmkameras so oft Revolver haben und Photoapparate nicht. Alternativ kommst Du natürlich auch mit einem Zoom ans Ziel. (Nachteile: sind größer und schwerer und verleiten zu Zoom-Fahrten und Teleaufnahmen aus der Hand.) Oft wird beim Schmalfilmen auf den nachträglichen Schnitt verzichtet. Die Herausforderung ist dann, den Schnitt gleich beim Filmen zu bedenken. Man filmt die Szenen also in der Reihenfolge, wie sie später im Film auch erscheinen sollen. Um hierbei mehr Möglichkeiten zu bieten, wurde in viele Schmalfilmkameras Technik eingebaut, die während des Filmens z.B. Auf-, Ab und/oder Überblendungen ermöglicht. Dazu brauchts dann z.B. eine Rückspulmöglichkeit, idealerweise eine variable Sektorenblende (die verändert die Belichtungszeit während des Filmens, stufenlos bis null) und sehr gut ist auch ein Einzelbildzählwerk. Das hört sich so an, als suchst Du was, was man auf Reisen immer bequem dabei haben kann und womit schnelle, spontane Schüsse möglich sind. Ich finde - wie so viele hier - die Bolex Taschenkameras sehr geeignet für den Zweck. Sie sind ziemlich klein, robust, zuverlässig, fühlen sich gut an und bieten viele Möglichkeiten. Und hier würde ich fast zur B8L raten, denn die ist schlanker als die D8L und für spontane Szenen sind zwei Objektive ausreichend - nämlich ein Weitwinkel und ein Normalobjektiv. Ein kleines Tele kannst Du in der Westentasche mitnehmen und bei Bedarf montieren. Teleaufnahmen gehen eh nicht so spontan, weil Du hier ein Stativ nehmen solltest. Ein kleiner Nachteil der Bolex Taschenkameras ist der kleine Sucher. Das ist nicht so komfortabel, aber auch nicht wirklich schlimm. Man gewöhnt sich recht schnell dran. Einen Überblick über Suchereinblicke findest Du hier: Bei allem was ich dort gepostet habe, ist die Größe der Sucher vergleichbar, weil ich alle Bilder mit dem selben Handy geschossen und keins davon beschnitten habe. Die Bolex B8L oder D8L haben einen raffinierten Selenbelichtungsmesser der durch´s Objektiv mißt. Wenn Du auf sowas wert legst, frag vorher, ob er noch funktioniert. Wenn Du keinen Wert drauf legst, kannst Du aber auch ein Modell ohne "L" nehmen. Bei allen Bolex Taschenkameras mußt Du die Entfernung schätzen oder die Tiefenschärfe der Objektive ausnutzen. Willst Du Bolex und eine Scharfstellhilfe, empfehl ich die P1. Der Schnittbildentfernungsmesser ist ein Traum. Die Kamera ist aber dafür wieder ein bisschen größer und schwerer und geht nicht sehr in´s Weitwinkel 😞 Wenn Du eine besonders schnelle Kamera willst, kannst Du Dir mal die Cimatic anschaun. Die hat Belichtungsautomatik (mit CDS-Belichtungsmesser!) und Fixfocus. Du mußt also nix einstellen, sondern kannst immer sofort losfilmen. Ähnlich schnell ist die Carena Zoomex-S. Sie hat TTL-Belichtungsautomatik und einen TTL-Sucher mit Scharfstellhilfe. Die ist allerdings auch wieder ein bissl größer. Gleiches gilt für die Beaulieus mit Automatic (z.B. MAR8). Neben Bolex gibts aber auch wirklich noch eine ganze Menge anderer, guter Doppelachtkameras. Und wenn Du was ganz besonders kleines willst, dann schau Dir mal diesen Thread an:
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Wenn Du wirklich Überblick haben willst, was es alles gibt: https://www.medimops.de/juergen-lossau-filmkameras-das-standardwerk-fuer-sammler-und-liebhaber-16mm-9-5mm-8mm-super-8-single-8-gebundene-ausgabe-M03980723518.html Oder die überarbeitete, aber kleinere Version - direkt beim Autor zu beziehen: https://clickundsurr.de/products/der-filmkamera-katalog-von-juergen-lossau?srsltid=AfmBOoqkh_O2pZatx-ixumNNFudUTjpyF70suN2AqmzAqJuJKNqP-yvG
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Dann interessiert Dich vielleicht auch dieser Test: https://www.filmkorn.org/d-mount-objektive-im-vergleich/
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Grübel, grübel - wenn das jemand weiß, dann warscheinlich der @Jürgen Lossau
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Sie liegen auch sehr gut in der Hand. Nur der Zoomhebel ist wirklich ein bissl gewöhnungsbedürftig. Kein Vergleich zur Bolex P1 zum Beispiel. Wirklich schade, daß die Kamera nicht, wie eigentlich vorgesehen, als Doppelachtkamera raus kam. Ob da wohl noch irgendwo ein Prototyp überlebt hat?
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Schmuck sind die Modelle 150, 155 und 160 auf jeden Fall und solange man sie nicht reparieren muß, passt ja alles.
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Hier zerlegt jemand eine Bolex 155: (Er gibt seinen Reparaturversuch am Ende auch auf.)
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Gut möglich, daß Du wirklich in diesem Forum, bist. Hast Du vor, einen Bericht über sie zu schreiben? Denn was es mit auf sich hat, wär jetzt natürlich auch noch interessant. Und auch, wer hinter der Kamera steckt und sich die ungewöhnlichen Lösungen überlegt hat.
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Also ein bisschen so wie die Selenzelle in den Bolex Taschenkameras. Während des Filmens muß man dann also den Parallelsucher verwenden und der TTL-Sucher ist nur zum Einstellen da - richtig?
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Sehr lustig, der Beli! Interessantes Gerät. "ein- und ausschaltbarer eingebauter Reflexsucher" heißt dann wohl, daß man ein Prisma zwischen Film und Objektiv schieben kann bzw. wieder entfernen, um den Lichtverlust durch das Prisma zu verhindern? Oder wie funktioniert das genau?
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Hi Simon! Kannst Du ein Bild von der Armor zeigen? Ich finde nirgends ein Bild von der Kamera. Und wie genau funktioniert denn der Sucher?
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Es kommt sehr drauf an, was Du mit der Kamera vor hast. Wenn Du weißt, daß Du eh nur aus der Hand filmen willst, kann Dir der Punkt mit der Stativ-Auflage egal sein. Wenn Du mit Stativ filmen willst, sieht´s anders aus. Die K1 hat Belichtungsautomatik. Wenn das für Dich wichtig ist, dann ist die P1 nicht die optimale. Die P1 und die K1 haben einen relativ schwachen Weitwinkel (8mm). Brauchst Du mehr Weitwinkel? Mit Vorsatzobjektiv könntest Du das kompensieren (bei der P1 jedenfalls. K1 weiß ich nicht). Aber das ist groß und schwer. Ein 5,5er Weitwinkel als sehr kleines, kurzes, leichtes Objektiv kannst Du an verschiedenen D-Mount-Kameras verwenden. Z.B. Bolex B8/D8. Aber die haben wieder recht kleine Sucher und kein TTL. Man kann schwer zu einer Kamera raten, wenn man nicht weiß was Du damit vor hast. Wenn Du Lust hast, kannst Du das ja mal beschreiben. Und hast Du schon 2x8mm-Kameras ausprobiert? Wenn ja, welche?
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ich hab mal dem eumig-museum einen link geschickt.
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https://ebay.us/m/43XQhZ Was ist denn das für ein seltsames Kodak-Heftchen? oder: Was wurden denn mit der Kamera für Filme gedreht?
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Emel Konstruktionspläne: https://www.ebay.de/itm/336265670840?mkevt=1&mkpid=0&emsid=e11021.m164380.l178264&mkcid=7&ch=osgood&euid=9aef7558b45a43729e0939f7e1ea4637&bu=43173797672&ut=RU&exe=0&ext=0&osub=-1~1&crd=20251102060116&segname=11021&recoId=336265670840&recoPos=1 Aber verrückte Preisvorstellung.
