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MFB42 aka M. Bartels

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Everything posted by MFB42 aka M. Bartels

  1. Das ist von Moby, dank der Mobygratis-Lizenz: Moby - Scream-Pilots (licence by Mobygratis) Ja, im Original Kodak-Rezept steht die Säure in einer anderen Konzentration (7N). Ich habe die Mengen auf Batteriesäure umgerechnet, wie sie einfach erhältlich ist. Ich nehme den Bleichfixierer von Cinestill. Lange haltbar und ergiebig, wenn auch nicht billig. Billiger geht es natürlich mit selbst angesetzter Bleiche und Fixierer. Aber Achtung: Bleichlösung für Farbfilm hat nichts mit Bleichlösung für SW-Umkehr zu tun! Rezepte finden sich in der Original-Kodak Anleitung für den ECN-Prozess oder bei Dignan oder im Internet. Gängige Bleichlösungen basieren auf Natriumpersulfat oder Kaliumhexacyanoferrat (rotes Blutlaugensalz). ECP Processing-KODAK-Motion-Picture-Films-Module-9A(1).pdf
  2. Naja, ich hätte auch besser belichten können. Die Linke Seite ist zu sonnig: Das Zeichenpapier ist überbelichtet, die Sonneneinstrahlung verursacht starke Schlagschatten, die dann ins Bläuliche gehen. Die mittlere Szene im rechten Teil ist dagegen unterbelichtet. Soviel zum self-bashing. Die in der Projektion linke Seine läuft in der Kamera zuerst durch, sie ist also richtig rum und vorwärts. Dann wird der Film umgedreht und läuft zurück zum Anfang. Wenn man den Film nicht teilt, sondern auf 16mm projiziert läuft er also rückwärts und auf dem Kopf. Ich habe mal ausprobiert, den Film mit der Bolex-Kurbel rückwärts zu belichten. Das klappt aber leider nicht, da im Kurbelrücklauf (zumindest bei meiner Kamera) Filmtransport und Belichtung nicht synchron ablaufen. Dazu habe ich hier bislang (glaube ich) unveröffentliches Material. Enjoy (Passwort: Kurbel) https://vimeo.com/790563049
  3. ... und da Bescheidenheit eine von mir sehr geschätzte Tugend ist und ich voller Hochachtung auf bescheidene Menschen blicke möchte ich gerne nochmal auf zwei (hier bereits veröffentlichte) Filme zum Thema Kontaktkopie und Doppel 8 auf 16mm (in diesem Falle sowohl als auch, da mit H8 UND H16 auf einem Film gedreht) hinweisen:
  4. Fragen über Fragen... Also der Reihe nach: Eine beeindruckende Arbeit ! Danke 🙂 1. Ab Minute 0:28 sehen wir Deine Tochter in zwei aufeinanderfolgenden Bildern. Das obere Bild ist etwas dunkler als das untere. Das kann doch eigentlich nicht bei der Aufnahme passiert sein !? Oder anders gefragt, was genau sehen wir ? Einen ungeschnittenen Doppel 8 Film auf einem 16 mm Bild ? Ja, genau das sehen wir. Ich habe auf Doppel 8 mit der Bolex gedreht. Zunächst die linke Seite in 8fps, dann die rechte Seite in 36fps (der Film läuft also rückwärts, die Kamera hätte ich bei jeder Einstellung auf dem Kopf halten müssen. Habe ich offensichtlich beim Closeup des Auges nicht getan, deshalb steht diese Szene im endgültigen Film auf dem Kopf). Der endgültige Film läuft mit 18fps, da ja immer zwei Frames des 8mm-Film übereinander abgebildet werden. Den Szenenübergang sieht man exakt bei 0:28, wie korrekt erkannt wurde. Da könnte ich mir nur vorstellen, die Kopie leidet an einer etwas unregelmäßigen Ausleuchtung des Belichtungskopfes, die oben rechts etwas geringer ausfällt. Das ist durchaus möglich und kann ggf. am Verrutschen der Öffnung des Belichtungskopf vor dem Oblektiv liegen. 2. Du schreibst, wie Du das Elmo Objektiv an den Belichtungskopf geklebt hast. Müsste es nicht umgekehrt sein ? Der kleine Belichtungskopf wird an den großen, schweren Projektor geklebt? Mein Belichtungskopf ist ziemlich groß. Er steht vor dem Projektor und muss lichtdicht mit dem Objektiv verbunden werden. Das ist bei Super 8 einfacher. Ich habe ein Foto von meinem Aufbau mit dem Elmo. Der Aufbau mit dem Siemens ist analog. 3. Wie schützt Du den zu belichtenden Film vor Falschlicht ? Steht dazu der gesamte Aufbau in der Dunkelkammer? Ja, ich kann glücklicherweise eine große (in Vergessenheit geratene) Dunkelkammer nutzen. Die ist zwar vollständig ausgeräumt, es sind aber immer noch dunkelgelbe Laborlampen vorhanden, die sich hervorragend mit dem 3383 vertragen. Ich muss also nicht im Stockdunklen arbeiten und kann den Kopierfilm von der offenen Spule in den Projektor laufen lassen. Tolles Projekt. Danke. Wenn ihr die Farben "in echt" begutachten wollt, bringe ich die zehn Meter gerne mit nach Deidesheim Von einem (leider nie realisierten) kommerziellen Filmprojekt habe ich noch ca. 10m 50D und über 20m 500T in Doppel 8 bei mir rumliegen, die auch nicht frischer werden. Jetzt brauche ich nur noch Inspiration. Die kommt aber hoffentlich mit dem Frühling.
  5. ECP (Kodak SD-50) (1g Calgon) 4,35g Natriumsulfit 2,95g CD2 17,1g Natriumcarbonat (Soda) 1,72g Natriumbromid 0,2ml Schwefelsäure 38% (Batteriesäure) In 1L Wasser Vorwärmen 3min CD bei 37°C 1min Stop 1min Blix (aber nicht genau aufs Hundertstelgramm)
  6. Geht leider im Moment nicht, ich habe es wieder rückgebaut. Jetzt muss ich den Siemens nämlich erstmal vibrationsfrei zum Digitalisieren bekommen. Er steht nicht sicher, weil irgendein Vorbesitzer einen der Gummifüße ausgetauscht hat. Da er wohl keine passende Schraube hatte, hat er gleich ein neues Gewinde gefräst. Ich habe mir vier neue GLEICH GROSSE Gummifüße bestellt, dann, so hoffe ich, steht das alte Schlachtschiff wieder bombenfest und gleichmäßig aus dem Boden der Tatsachen. Der Aufbau ist aber ganz einfach. Der Belichtungskopf leuchtet direkt in das Projektionsobjektiv. Das leichte und kleine Plastikobjektiv des Elmo konnte ich einfach mit schwarzem Klebeband an der Objektivöffnung des Belichtungskopfes ankleben. Bei einem großen und schweren 16mm-Objektiv ging das nicht so gut, da muss ich noch kreativ werden und den Aufbau verbessern. Spannend ist v.a., wie der Projektor beide Filme gleichzeitig am besten durchzieht. Der Elmo macht das seltsamerweise am stabilsten im Rückwärtsgang. Der Bauer P7 zieht vorwärts nicht vernünftig durch und rückwärts blockiert er häufig, weil der Filmzug zu straff ist und die Stoppautomatik auslöst. Der Siemens zieht beide Filme kommentarlos vorwärts am Bildfenster vorbei, die Geschwindigkeit (und damit die Helligkeit der Belichtung) ist super steuerbar.
  7. Der Weihnachtsmann stellte mir unverschämter Weise eine nicht näher zu bestimmende Plattenkamera (Objektiv von Laack Ratenow, Format 9x12) unter den Baum, und ich versuchte mich ein wenig in Großformatfotografie, Kontaktabzügen auf Baryt und Ambrotypie (was natürlich auch fortgesetzt wird, nur an dieser Stelle nichts verloren hat). Der Schmalfilm pausierte also ein wenig. Trotzdem wollte ich doch meine mittlerweise ziemlich präzise laufenden Fähigkeiten in der Super 8-Kontaktkopie auch auf 16mm erweitern. Auch wenn mein Siemens 2000 v.a. bei der Digitalisierung noch das eine oder andere Problem macht, zog er doch stoisch die zwei Filme (Printfilm und Master) durch, was mit dem Bauer P7 nicht gut funktionierte. Ein Hoch auf die uralte Technik ohne Einzugsautomatik und all den anderen Schickschnack, der zu Aussetzern im Filmtransport führen kann. Das Filmchen, das ich zum Kontaktkopieren im letzten Spätsommer gedreht habe, ist leider von ziemlich dummen Fehlern des Kameramanns (mir) geprägt. Trotzdem bin ich immer wieder begeistern von den brillianten Farben, die das Pärchen Vision3 und 3383 bieten. Nach wie vor viel schöner als Ektachrome. Natürlich wirkt es viel, viel besser in der Projektion, an dieser Stelle kann ich aber leider nur das noch unperfekte Digitalisat bieten. Kurz zusammen gefasst: Kamera: Bolex H8 (non-reflex) Film: Kodak Vision3 50D (Doppel 😎 Kopiermaschine: Siemens 2000 + Omega C760 Farbbelichtungskopf (YMC 70-20-0) Kopierfilm: Kodak Vision 3383 Cast: meine Tochter Credits: Tausend Dank an @F. Wachsmuth, der mich im letzten Jahr ausgiebig beraten hat und natürlich Herrn Draser von Andec, der mir auch mit Rat und Tat zur Seite stand.
  8. Ich habe letztes Jahr im Frühjahr bei Orwo 2x UN54 bestellt und prompt erhalten.
  9. Habe mich auch bei beiden Terminen eingetragen 🙂
  10. ... und Fuji. Obwohl ich da keine Zielgruppe bin.
  11. Ich bin nun nach langem Zögern auch in der Welt des Streamings angekommen und schaue die o.g. Serie. Es kommen ja vor allem grandiose Originalaufnahmen vor. Die nachgedrehten Schnipsel (meist nur wenige Sekunden lang) zeichnen sich vor allem durch die sichtbare Perforation und das unsaubere Filmfenster auf. Das enttäuscht eigentlich etwas, denn die Filmemacher wollen damit ihre auf Super 8 nachgedrehten Szenen als solche herausstellen und nicht organisch in den Film integrieren. Sie Szenen wirken dadurch eher weniger professionell. Bei 40 verdrehten Kassetten fragt sich, wie viele Takes pro Szene benötigt wurden. Ist aber trotzdem eine sehr schöne, nostalgische und sehr sehbare Dokuserie.
  12. Ich schreibe spät. Besser als nie, oder so. Eine neue analoge Pentax wäre für mich als Pentaxianer schon interessant. Das Foto, das @Jürgen Lossauauf FB gepostet hat, sieht ja nach einer sehr klassischen Pentax aus, so im K-1000 Look. Da ich mit Pentax etwa 25 Jahre länger fotografiere, als ich schmalfilme, bin ich da nicht uninteressiert. Meine KX leistet mir nach wie vor sehr treue Dienste, der Belichtungsmesser ist immer noch top. Meine P30t hat vor einigen Monaten den Geist aufgegeben. Ist doch viel Elektronik drin. Ich habe da noch eine MZ30 im Keller rumliegen. Ob die noch was taugt, weiß ich allerdings nicht, denn die ist ja nun wirklich ein Elektronikbomber. Hat jetzt natürlich alles beim Thema Schmalfilm nix verloren, wollte ich aber trotzdem mal loswerden
  13. Kleine rote Punkte. Habe ich auch schon geölt, die Filze, die sich hinter den Punkten verbergen sind teils sehr groß. Bis da ein Tropfen Öl am Gerät ankommt, muss da schon ziemlich viel drauf...
  14. Ach was ganz anderes: Mein uraltes Siemens-Modell ist ja voll von sehr voluminösen Filzen, die geölt sein wollen. Welches Öl empfiehlt ihr? Meins geht zur Neige. Habe mich bislang auf herkömmliches nicht harzendes Feinmechaniköl verlassen, die alten Filze verlangen aber nach viel Zuwendung. Habe mich noch nie nach dem Spezialtipp erkundigt.
  15. Danke für all die Tipps, ich bleibe dran. Die seitliche Führung federt, die Andruckplatte ist stramm aber beweglich. In der Projektion ist das Bild stabil, nur wenn ich den Projektor mit der Kamera verbinde, wackelt es bei 24fps. Ggf. Gibt es irgendwo Vibrationen, die sich übertragen? Habe nochmal ein kurzes Video parat. Vielleicht seht und/oder hört ja jemand was ...
  16. Also die Andruckplatte ist definitiv Teil des Problems. Ich habe sie ausgebaut und gesehen, dass man den Druck durch Anziehen von zwei Schräubchen erhöhen kann. Habe ich gemacht, Bildstand ist bei 16.6 fps tatsächlich deutlich besser, bei 24fps zittert das Bild aber immer noch. "Deutlich besser" heißt aber, dass es auf dem P7 trotzdem sichtbar stabiler läuft. Bremsenreiniger kaufe ich demnächst. Ob es tatsächlich hilft, die Greifereinheit darin zu marinieren wird die Zukunft zeigen.
  17. Ist ganz frischer Film. Foma, UN54, FPP Cine8. Die Welle im Projektor sieht gut aus, die Filze sind zwar alt aber geölt. Der Greifer sieht auch gut aus (soweit ich das beurteilen kann), die Transportmechanik läuft bei händischer Bedienung widerstandsfrei. Ich werde aber mal Friedemanns Tipp befolgen.
  18. Eigentlich sehen die Mechanik und die Federn ganz gut aus. Gibt es einen Tipp, wie man uralte Schmierrückstände möglichst gut entfernen kann? Ggf. eine Flüssigkeit, in die man das ganze Teil einlegen kann?
  19. Also diese 16mm-Projektoren sind ja meine Nemesis. Ich habe jetzt ein Objektiv für meinen Siemens 2000 und sehe voller Schrecken, dass der Bildstand (zumindest wenn ich digitalisiere) sehr wackelig ist. V.a bei 24+ fps. Wenn er langsamer läuft, wird es besser. Ich habe für frisches Öl gesorgt, dann lief der Greifer ruhiger, aber immer noch nicht perfekt. Die angefügte Aufnahme ist noch mit ungeöltem Greifer. Ab Donnerstag liefere ich gerne weitere Fotos... Aber vielleicht habt ihr ja schon jetzt Ideen.
  20. Für Heimpanscher und Spatelspitzenfreunde geht es günstiger im Selbstansatz mit E-6 Ersatz nach Kathryn Ramey: FD: D-19 + 2g Kaliumthiocyanat und 10mg Kaliumiodid /L, 7-8min, 37°C 1min Stopp Zweitbelichtung an der herkömmlichen weißen Projektorlampe SD: ECP (Kodak SD-50), 3min, 37°C Ich habe damit (auch bei 100ASA) sehr gute Ergebnisse erzielt, bessere als mit Cinestill E-6 Chemie. Ist auf jeden Fall viel günstiger in der Herstellung, ob die Ergebnisse zu 100% vergleichbar sind und/oder ob es Abstriche in Farbe, Körnung etc. gibt, müssen andere herausfinden. Ich erziele bei E-100 sehr gute Ergebnisse, mit älteren Emulsionen habe ich mit dieser Chemie noch nicht gearbeitet. Mit aktuellem Fuji-Umkehrfilm werden die Bilder leiht bräunlich, aber der ist ja für Schmalfilmer nicht relevant. P.S. Der D-19-Grundansatz kann super als Pulver vorgemixt werden. Thiocyanat und KI müssen aber frisch zugegeben werden. Dito bem ECP, da muss nach dem Mixen aber noch die Schwefelsäure (Batteriesäure aus dem Baumarkt) zugegeben werden. Die Haltbarkeit er angesetzen Lösungen ist erstaunlich gut. Auch nach drei Wochen habe ich mit gebrauchten Lösungen noch sehr gute Ergebnisse erzielt, viel länger würde ich es aber nicht stehen lassen.
  21. Hmmm. Rückgabe ist bei eBay eher schwierig. Der von eBay (gehörte zu einem neueren Gerät) hat ein Metallstück, das in eine Aussparung im Projektor passt, die mein Gerät nicht hat. Ich weiß aber nicht, ob man das Stück einfach abnehmen kann, es scheint nur mit zwei Schrauben befestigt zu sein.
  22. Also meine Objektive sind eindeutig zu kurz. Alle beide. Ich schaue mal nach einen günstigen. Habe aber noch eine Frage: Ich würde gerne mit zwei Objektivträgern arbeiten, bei dem ich einen mehr oder weniger permanent zum Kontaktkopieren umbaue. Sind eigentlich die Objektivträger aller Modelle austauschbat? Ich habe einen auf Ebay gesehen, der sieht aber in wenig anders aus als meiner...
  23. Ich sehe v.a. die Wendel und nicht das Filmbild, weil die Lampe zu schwach ist. Aber dem wird ja bald Abhilfe geschaffen 😉
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