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Schrägprojektion Digital -> Schärfeproblem RealD


pesinecki
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Hallo ans Forum,

 

da mir das Thema keine Ruhe lässt und die ausstehende Antwort von Hersteller- und Installateurseite noch nicht eingetrudelt ist, hoffe ich auf Tipps oder Meinungen aus dem Forum.

 

Ich versuche mal kurz unser Problem zu beschreiben: wir haben uns einen Christie-Projektor Cp2210 mit RealD XL einbauen lassen. Leider konnte er nicht mittig zur Bildwand eingebaut werden. Demnach musste er versetzt von der Bildmitte in ca. 70°-60°-Projektionswinkel zur BW-Mitte aufgestellt werden. Durch Einsatz des Lens-Shift konnte das Projektionsbild zumindest in 2D perfekt eingestellt werden.

 

ABER: sobald der 3D-Vorsatz vorgeschoben wird, wird´s knifflig: da ist das Bild dann auf der rechten Seite ab Bildmitte scharf, je weiter man von der Mitte nach links wandert, desto unschärfer wird es. Das habe ich gut mit den eingebauten Testbildern prüfen können. Man sieht, wie auf den Testrastern die Linien allmählich auseinanderdriften.

 

Meine Frage: hat jemand evtl. schon mal ein ähnliches Problem (mit RealD) gehabt?

 

Bei den "Musketieren" mit seiner Tiefenschärfe fällt mir das besonders unangenehm auf. Da ist dann linksseitig eine ganz leichte Unschärfe zu erkennen, was dann natürlich auch den 3D-Effekt zerstört. Bislang hat sich zwar noch kein Besucher beschwert oder was gesagt, vielleicht fällt es dem Durchschnittsbesucher auch nicht so auf, aber mich nervt das ungemein.

 

Kann es evtl. sein, dass durch Einsatz des "lens-shift" der Lichtsstrahl suboptimal auf den oder dem Prisma/Prismen des Vorsatzes auftrifft, d.h., der "Projektionswinkel" sich ja schon ab Objektiv verändert hat? Geht RealD werksseitig evtl. einfach von einem 90° Einfall- /Ausfallwinkel von der Projektoroptik aus? Da muss doch durch Spiegeljustage etwas zu machen sein? Wie gesagt, 2D-Projektion OHNE Vorsatz ist optimal eingestellt und ist in allen Ecken scharf.

 

Ich bin leider kein Techniker, aber mich lässt diese Frage nicht los, macht mich kirre. Wie eingangs geschrieben, haben wir von der Technikfirma noch keine Antwort dazu erhalten, daher "nerve" ich einmal hier...

 

Falls jemand eine Idee hat oder mir zumindest den Ärger nehmen kann, wäre ich ihm sehr dankbar.

 

Besten Dank im Voraus und gute Projektion und/oder Geschäfte dieses Wochenende

 

Gruß Sascha

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Wir hatten das gleiche Problem.

 

Bei 2D war das Bild trotz Schrägprojektion durchgehend scharf. Sobald der RealD XL-Screen vorgeschoben wurde, waren Teile des Bildes unscharf.

 

Der Techniker hat sich dann schlau gemacht. Im XL-Screen können die Spiegel nachjustiert werden. Es gibt dazu eine Anleitung von RealD. Bei uns hat das geklappt. Seither ist das Bild auch bei 3D mit XL-Screen durchgehend scharf.

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Wir hatten das gleiche Problem.

 

Bei 2D war das Bild trotz Schrägprojektion durchgehend scharf. Sobald der RealD XL-Screen vorgeschoben wurde, waren Teile des Bildes unscharf.

 

Der Techniker hat sich dann schlau gemacht. Im XL-Screen können die Spiegel nachjustiert werden. Es gibt dazu eine Anleitung von RealD. Bei uns hat das geklappt. Seither ist das Bild auch bei 3D mit XL-Screen durchgehend scharf.

 

Super, danke für die schnelle Antwort. Genau das hatte ich mir nämlich auch schon gedacht. Klasse, dann besteht ja doch noch Hoffnung.

 

EIX, vielen Dank!

 

Gruß Sascha

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Hatte das Problem auch. Schaue Dir mal das Testbild mit den wenigen senk- und waagerechten Linien direkt aus 1 m Entfernung auf der Leinwand an. Da erkennst Du deutlich, ob und wo die beiden Bilder nicht exakt übereinander liegen. Mit der Spiegeljustierung am Real D-Vorsatz bekommt man das recht gut hin. Allerdings sind die Linien aus dem BWR nicht wirklich gut erkennbar. Am besten ist, wenn Du einen Kollegen unmitelbar vor die Leinwand stellst, der Dir Anweisungen (rechts/links usw.) gibt während Du justierst. Dann lässt sich das auf minimale Abweichung auch an den Bildrändern einstellen.

Falls Dir die Anleitung fehlt, einfach nochmal melden. Achso; Du brauchst zöllige Imbusschlüssel.

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@Ronald:

Danke für den Hinweis. Ja, ich hatte das Testbild eingestellt und mich dann vor die Bildwand gestellt. Man hat es schon im BWR gesehen, aber direkt vor der Bildwand war das klar zu sehen. Ich habe mich aber bereits mit RealD in Kontakt gesetzt und die haben direkt und kurzfristig geantwortet und mir Hilfestellung zugesagt. Aber wir werden, wie EIX schrieb, natürlich die Sache von der Technikfirma erledigen lassen, da ja eine Neuanlage.

 

Mir ging es in erster Linie darum, überhaupt zu klären, ob bei Schrägprojektion das 3D auf ewig partiell unscharf bleiben muss, oder eben justiert werden kann.

 

Besten Dank und Gruß

Sascha

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Nachtrag: ich habe gerade mit der Technik von realD telefoniert. Man sagte mir dort, dass es, zumindest beim XL-System nicht möglich wäre, ein scharfes Bild über die gesamte Fläche zu erhalten und man bot uns an, es mit dem Z-Screen zu versuchen. Also scheint das wohl doch nicht zu gehen mit der Spiegeljustage. Merkwürdig.

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Na ja, ich habe den oberen Teil nicht abgedeckt bislang, denke aber, dass das Problem bestehen bleibt. Wir warten ab, was der Z-Screen bringt. Sollte er dunkler sein, ist das kein Problem, da der 1,4Kw Kolben eh auf 70% läuft und trotzdem noch das 3D-Bild 3-mal heller ist als diese DCI-Normenvorgabe.

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Yepp, bei unserer Mini-BW von 6,20m Breite kein Problem.

Der Techniker, der uns das System eingebaut hat, kommentierte fast schon enttäuscht, dass das Bild, gerade bei 2D (3-4x), viel zu hell wäre(im Vergleich zur DCI-Vorgabe). Nach meinem Empfinden kann ich mich aber nicht beklagen. Ist schön hell und kontrastreich. Ist mir persönlich auch lieber als manch Dunkelkammer und die Kunden finden es toll.

 

Somit dürfte es auch mit dem Z-Screen weniger ein Helligkeitsproblem geben. Keine Ahnung, um wieviel dunkler das Bild wird. Aber besser etwas zu dunkel, als ein partiell unscharfes Bild.

Daher auch meine Bemerkung, dass die Leistung auf 70% runtergeregelt wurde und man da also noch was drehen kann, falls wir mit dem Z-Screen erfolg haben sollten. Aber dann frage ich mich echt, warum die DCI-Norm solch einen niedrigen Helligkeitswert als möglichen Standard festgelegt hat?! Da muss ich nochmal hier im Forum nachschauen, wurde ja schonmal diskutiert.

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Daher auch meine Bemerkung, dass die Leistung auf 70% runtergeregelt wurde und man da also noch was drehen kann, falls wir mit dem Z-Screen erfolg haben sollten. Aber dann frage ich mich echt, warum die DCI-Norm solch einen niedrigen Helligkeitswert als möglichen Standard festgelegt hat?! Da muss ich nochmal hier im Forum nachschauen, wurde ja schonmal diskutiert.

Für 3D gibt es keine Norm. Die Filmanbieter wollen aber ca. 10 - 12 cd/m2 haben. Das hat etwas damit zu tun, das gerne übergroße Bilder mit 3D gemacht werden.

6.2m ist genau richtig. Größte Lampe in die Maschine, 95% Helligkeit, und es sieht gut aus.

Manch ein Plex mit 22 m Bild erreicht nicht mal 3 - 5 cd/m2 in Bildmitte. 3D mit einem Projektor, um jeden Preis. Und immer im großemn Haus.

Gruselig z.B. eVent Berlin. Dunkler und kontrastärmer geht kaum, aber 2 Maschinen waren wohl unerschwinglich. Ein Haus, wo man zweimal hingeht: Zum Ersten und zum Letzten Mal. Kein Wunder bei der Bildsgröße. Die Physik läßt sich nicht überreden.

Bin mal neugierig, wie das bei Euch aussieht. Komme demnächst wieder zu Euch in den Ort, zur Turmprüfung... Melde mich dann.

 

Grüße

 

 

Stefan

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Für 3D gibt es keine Norm. Die Filmanbieter wollen aber ca. 10 - 12 cd/m2 haben. Das hat etwas damit zu tun, das gerne übergroße Bilder mit 3D gemacht werden.

6.2m ist genau richtig. Größte Lampe in die Maschine, 95% Helligkeit, und es sieht gut aus.

Manch ein Plex mit 22 m Bild erreicht nicht mal 3 - 5 cd/m2 in Bildmitte. 3D mit einem Projektor, um jeden Preis. Und immer im großemn Haus.

Gruselig z.B. eVent Berlin. Dunkler und kontrastärmer geht kaum, aber 2 Maschinen waren wohl unerschwinglich. Ein Haus, wo man zweimal hingeht: Zum Ersten und zum Letzten Mal. Kein Wunder bei der Bildsgröße. Die Physik läßt sich nicht überreden.

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Grüße

 

 

Stefan

Wieso? Ist das Bild denn so schlecht?

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