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Unschärfen im Hobbit


Lumicus
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Weil oben von 24p die Rede ist: das sind m.E. elektronische Vollbilder im Progressive-Verfahren. HERR DER RINGE aber wurde in Super 35 real gedreht, dazu die Composits und das Rendering in 2k (oder sogar weniger, wie ich mal hörte), und dann Digital Intermediate für 35mm-Kopien. Würde daher von 24 B/s oder 24 fps sprechen.

 

Ich gelobe Besserung! ;-)

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  • 2 weeks later...

Ich sehe Ihr wart alle sehr fleissig. Nun doch nochmal meine 10 cent.

 

Ich bin ja manchmal froh über meine technische Laienhaftigkeit. Da habe ich doch das gefühl, näher am gemeinen Kinogast dran zu sein und einfach zu sehen, was ich sehe, ohne mir gleich erklären zu können was ich sehe und warum.

 

Also generell habe ich nichts gegen schärfere Bilder. Im Gegenteil.

 

Man muss vielleicht zwischen Unschärfen bei bewegten Objekten unterscheiden und solchen, wenn sich die Kameraposition ändert.

 

Bei ersteren ist es so, dass ich es gewohnt bin, die nicht perfekt zu sehen, weil ich mit den Augen ja ständig Entfernung und Richtung verfolgen muss. Wenn 'ich' mich bewege, suche ich mir allerdings oft Fixpunkte in der Entfernung, um an diesen meine Bewegung zu relativieren.

 

Ist das normal?

 

Falls ja, ist das für mich natürlich schwierig, wenn die Kamera nicht das Gleiche macht. Dann verliere ich als Seher die Orientierung. So geht es mir bei den Schwenks in der Zwergenstadt und ich empfinde das als sehr unangenehm. Egal mit welchen System.

 

Grössere Bildschärfe kann für Kostüm und MakeUp kein Problem sein. Dann muss man eben genauer arbeiten. Bei den Liveevents bei denen ich als Darsteller war, musste ich auch genau arbeiten. Die Zuschauer kommen da nunmal sehr, sehr nah ran und sehen jeden Fehler. Das geht. Und das muss bei Sets auch gehen.

 

Soweit, so nicht ganz so gut.

 

Vielleicht hat Jackson auch einfach nur geschlampt, weil er eigentlich den Hobbit gar nicht machen wollte?

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  • 1 month later...

Das liegt wohl eher daran, dass man die Unterschiede zwischen 2D und 3D bei der Produktion ignoriert und vergisst, dass das Auge auch eine Weile braucht, um sich anzupassen.

Hier wurde nun ein fauler Kompromiss zu Lasten der 3D Wiedergabe gemacht, anstatt sich vielleicht die Mühe zu machen, die 3D Version des Films etwas anders zu gestalten, wenn denn schon schnelle Schwenks unbedingt sein müssen.

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Das liegt eher an einer "Flimmerprojektion", denn um so schneller der Schwenk, um so größer die Bildunterschiede zwichen einen Frame und dem nächsten Frame.

Und somit bei seuqenzieller Projektion, auch die unsynchonität von linken und rechten Bild, sprich ein Auge ist schon ein Frame weiter als das andere und das macht Aua :)

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