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Warum nicht mal ein Kinotipp


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Der Titel sagt es bereits - warum nicht mal ein Kinotipp ins Schmalfilmforum   Zwei aktuelle Filme, der eine läuft (vielleicht - noch) in Programmkinos, der andere ist vor kurzem in den formatierten

So Fairchild...jetzt aber los..hau in die Tasten...

Mir ging es nicht um eine Bewertung der Systeme. Mir ging es um den Film. Dieser ist besonders gut dazu geeignet, das Lebensgefühl deiser Zeit wiederzuspiegeln. Vor allem geht es hier und die Gastaltu

Guest Cineasta

Passend zum Wonnemonat, empehle ich heute:

 

Eine Nacht im Mai

Deutschland 1938

von Georg Jacoby / mit Marika Rökk und Victor Stahl

in Nebenrollen: Oscar Sima, Karl Schönbock und Gisela Schlüter

 

naja, jeder nach seinem geschmack. ich würde da lieber "eine komödie im mai" von louis malle bevorzugen...

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Guest Cineasta

1. krämer73 hatte diesen kinotipp initiiert und 2. steht da nicht, als dein tipp, louis malle. sondern ein schrecklicher marika röck schinken (achtung: ist meine wertung und meinung) und 3. ob louis malles dein geschmack ist weiss ich nicht, und kümmert mich auch nicht.

also wer lesen und verstehen kann, ist im vorteil.. :mrgreen:

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Im Gegenteil. Wieso ist denn Marika Rökk plötzlich schrecklich? Das sehen eine Reihe von Filmsammlern sicher ganz anders.

 

 

Aber zu deiner Frage. Ich habe heute mal wieder so ein Gespräch mit einem solchen JOIZ Prototypen Jungspund, noch nicht dreissig, keine Erfahrung aber mitlabern... / gehabt, der mir erklären wollte, dass er für Personal weniger als Tarif zahlen will. Und trotzdem ein Angebot für mehrere Leute wünscht. Mit solchen Hirnies und beratungsrestistenten Menschen im Job ist ja das eine....

 

 

Auf die Vorführung heute abend freue ich mich jedenfalls sehr. Und eine Reihe von anderen Leuten auch. Malle kommt auch an die Reihe. Aber eben, wenn Zeit dafür ist und Stimmung.

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Guest Cineasta

hmmmm. ich hatte gehofft, auf deiner ignorier liste zu stehen. einer deiner bisher 25 beiträge bestand ja zunächst einmal in einer genaraleinschätzung aller teinehmer und der bekanntgabe deiner ingnor liste. setzt du mich bitte drauf?

 

dankeschön

 

hättest du die beiträge, in deiner "genaraleinschätzung" verstanden, würdest du nicht solch unsinnigen beiträge verfassen, nur um irgend etwas zu schreiben. wie du über andere urteilst, standest du nicht oft auf der sonnenseite, dazu noch die ddr sozialisation.. du tust mir leid..

noch etwas: ich finde trotzdem alle marika rökk filme grosse sch.... :mrgreen:

deinem wunsch entsprechend setze ich dich auf die liste. bitte schön!

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:smile:

 

Aber mal davon abgesehen: Marika Rökk konnte sicherlich steppen wie die Hölle und war in ihren Revuefilmen der 30er und 40er, die sehr aufwändig produziert waren, ganz gut. Der erste deutsche Farbfilm FRAUEN SIND DOCH BESSERE DIPLOMATEN ist zudem technisch sehr interessant, als man Rasen umgefärbt hatte, damit er eine bestimmte Farbe im Film hatte. Und Frau Rökk trotz endloser Takes die anstrengendsten Nummern tanzen musste. Bei Musik und Tanzfilmen mag ich dennoch DIE ROTEN SCHUHE von Powell und Pressburger mehr. Einer meiner Lieblings(Unterhaltungs-)filme aus den deutschen 30ern ist TRUXA von Hans H. Zerlett.

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Truxa mag ich auch s e h r!

 

Da habe ich die Super 8 Fassung einmal ergattert. Zerletts Filme haben alle etwas ganz besonderes. Kennst du "Spuk im Schloss"? ich glaube: 1945 gedreht.

 

Die Roten Schuhe sind wirkliche Filmkunst. Rökk ist Unterhaltungskino, das kann man, glaube ich, nciht vergleichen. Ich mag diesen Film auch sehr. Alleine schon wegen der Mitarbeit von Hein Heckroth.

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Nein, da kenne ich nur die Version von Paul Leni von 1927. Ja, Zerlett hat gute Filme gemacht, bis auf eine Ausnahme, die mich schwer enttäuscht hatte: ES LEUCHTEN DIE STERNE. Das war lieblos runtergekurbelte Propaganda, wo alle Ufa-Stars nur abgehakt werden, ungewöhnlich schlecht für Großproduktionen der Zeit. Ich mag auch Filme mit Gustaf Gründgens sehr, die haben alle etwas Entrücktes, Zerrissenes, und doch diese ungeheure Energie. Hach, über Filme, egal welcher Zeiten und Orte könnte man ewig schreiben, ein tolles Medium.

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Ging mir genauso. Der Schlager ist aber klasse. Die DVD habe ich trotzdem gekauft - blieb sehr enttäuscht im Kinosessel sitzen. Dass das durchging.....Da gabs noch Fronttheater. Der Film ist ähnlich hölzern. Die schönste Revueszene ist meiner Meinung nach in Karussel der Liebe.

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Aber zu deiner Frage. Ich habe heute mal wieder so ein Gespräch mit einem solchen JOIZ Prototypen Jungspund, noch nicht dreissig, keine Erfahrung aber mitlabern... / gehabt, der mir erklären wollte, dass er für Personal weniger als Tarif zahlen will. Und trotzdem ein Angebot für mehrere Leute wünscht. Mit solchen Hirnies und beratungsrestistenten Menschen im Job ist ja das eine....

 

 

Klingt fast so, als ob wir das Gleiche tun. Ich hab auch oft mit solchen "Jungunternehmern" zu tun, die gerne Arbeitskräfte haben wollen (bis hier ists ja sehr löblich) aber dann anfangen, dass sie nur 3,80!!! Zahlen und dann noch einen Eingliederungszuschuss haben wollen. Und wir ja sowieso noch die Aufstockenden Leistungen zahlen, da kann er dann mit dem Lohn unten bleiben. Da bleibt einem nur der Anruf beim Gewerbeamt und Zoll übrig (und der Gedanke daran, dass das die viel Zitierte Ausbeutung des Menschen ist)

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Übrigens mein Filmtip:

 

Wim Wenders: Im Lauf der Zeit.

 

 

Im Mittelpunkt des Films steht die Beziehung zwischen zwei Männern. Der eine, Bruno, zieht durch die Lande und repariert Kinoprojektoren, der andere, der suizidgefährdete Robert, hat sich soeben von seiner Frau getrennt. Sie lernen sich kennen und begeben sich mit Brunos umgebauten, altem Möbelwagen auf eine lange Reise über die staubigen Straßen entlang der damaligen deutsch-deutschen Grenze. Beide, einsam und introvertiert, sehnen sich nach weiblicher Gesellschaft, können jedoch weder mit noch ohne Frauen leben.

Doch ist dies nicht das einzige Thema des Films, es geht hier ebenso um das generelle Problem, miteinander zu kommunizieren, und um die Amerikanisierung des deutschen Lebens. Nicht zufällig antwortet Robert auf Brunos Anekdote, dass er einmal während eines Streits mit einer Frau die Melodie des Elvis Presley Songs Mean Woman Blues im Ohr hatte: „Die Amerikaner haben unser Unterbewusstsein kolonialisiert“.

Im „Lauf der Zeit“ gibt es auch eine Art Theater auf dem Theater, oder besser gesagt: Kino im Kino. Wenders liegt der Zustand dieser Kunstform natürlich ganz besonders am Herzen. Dass viele Lichtspieltheater auf dem Lande schließen müssen, wenn sie nicht irgendwelchen Verleih-Schrott zeigen, tut ihm weh. Er lässt eine Kinobesitzerin vom alten Schlage philosophieren über den Film als „Kunst des Sehens“. Sie sagt: „So wie es jetzt ist, ist es besser, es gibt kein Kino mehr, als dass es ein Kino gibt, wie es jetzt ist.“ Von der Neonschrift eines Lichtspieltheaters mit dem Namen „Weiße Wand“ funktionieren nur noch die Buchstaben „ww - e, n, d.“ wie „wim wenders end“.

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Hm. Ein Film, den ich noch nicht kenne.

 

Was - Du kennst "Im Lauf der Zeit" nicht ?!

 

Na gut - ist schliesslich auch ein Film aus der 70er-Jahre-BRD.

 

Aber nochmal zu Thema Deutscher Film in den 30ern:

 

Kennt sonst noch jemand "Fährmann Maria" ?

Ein absolut ungewöhnliches Werk.

Der lief mal vor Jahren auf irgendeinem ominösen Privatsender (Tele5 oder so) mitten in der Nacht.

Hab ihn damals auf VHS mitgeschnitten - die Sendezeit war so ungünstig das keine Werbepause dabei war.

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Guest Cineasta

Wie kommst du darauf?

 

Weil mit solchen Filmen niemand aus dem Deutschland der 30er rechnet.

 

und ja - Sybille Schmitz aus "Vampyr"

 

"vampyr" von dreyer ist wirklich schön, wenn ich nicht irre war der grosse robert bresson von dem film sehr beeindruckt..(aber bestimmt nicht von marika rökk in "eine nacht im mai".. tut mir leid der musste jetzt sein :mrgreen: ) "fährmann maria" habe ich auch gesehen, hervorragend fotografiert von weihmayr, der später auch für die "canaris" kamera verantwortlich war.

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Guest Cineasta

Übrigens mein Filmtip:

 

Wim Wenders: Im Lauf der Zeit.

 

 

tut mir leid, aber den film von wenders fand ich (ist jetzt keine wertung deiner person, muss man ja hier immer extra erwähnen..) jetzt nicht so gelungen und würde ihn mir nicht noch einmal anschauen, war so in der tradition von kluges "die artisten in der zirkuskuppel ratlos", bei dem ich fast schon gelitten habe ;-). dann lieber einen robert bresson, da lief gerade die retrospektive im berliner arsenal und das mit einer hervorragend gemachten digital restaurierten fassung von "die sanfte". wer übrigens am sonntag ins arsenal berlin geht, bekommt einen meiner all-time-klassiker vorgeführt "letztes jahr in marienbad" von dem letztens verstorbenen alain resnais, allerdings leider nur im kleinen kino2... jetzt aber schluss für heute, die arbeit ruft... -_-

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