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Probleme Satellitenanlage Live-Übertragung


Nitrofilm
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Hallo

 

Dein Problem klingt mir am ehesten nach einem Kabel Problem. Wie lange ist das Kabel? welchen Typ verwendest Du (hoffentlich nicht Baumarkt 08/15). Wie sind die Stecker, sind diese wasserdicht verpresst?. Läuft das Kabel parrallel zu einem Stromkabel? ist eine Klimaanlage in der Nähe, gibt es sonstige Störquellen, die auf das Antennenkabel einwirken können. Ist das Antennenkabel geerdet (in jedem Fall im Vorführraum)? Wenn zwei Erdungen existieren wie ist der Potentialausgleich dazwischen? Und last but not least, hat mal jemand die Empfangswerte im Vorführraum mit einem 'richtigen' Messgerät durchgemessen?

 

Evtl. hat ja auch einfach jemand ein Bild aufgehängt und dabei mit Nagel oder Schraube das Kabel erwischt.

 

Noch eine Info, morgends ist er Empfang immer besser als Abends und in der Nacht. Das hat mit atmosphärischen Störungen zu tun. Ein Test am Morgen ist also nur bedingt aussagekräftig, wenn der Empfang auf der Kippe steht. Macht die Met die Tests inzwischen auf dem Transponder für die deutsche Übertragung oder kommt immer noch der englische Transponder zum Einsatz. Dieser ist nämlich schon immer etwas kräftiger.

 

Um ruhig schlafen zu können sollte der C/N auf jeden Fall über 12 liegen, sonst hast du verloren (und zwar am Receiver gemessen, nicht an der Antenne).

 

Die Empfehlungen für das Einrichten einer solchen Anlage lauten:

 

Pegel 55-70 dBuV

Carrier to Noise (C/N) min >10, besser >12dB

max Schräglage 10dB

 

Die Schräglage gibt die Empfangsstärke der niedrigsten Frequenz zu höchsten Frequenz an. Sie nimmt mit zunehmender Kabellänge und abnehmender Kabelqualität zu. Man kann der Schräglage durch entsprechende Verstärker entgegenwirken.

 

Ach ja, ansonsten gibt es noch Dienstleister die solche Übertragung komplett managen und sich darum kümmern dass die Pegel stimmen :)

 

Gruß Harald

Edited by HaraldSchaefer (see edit history)
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Hallo,

 

ich wollte nur mitteilen, dass am vergangenen Samstag beide Receiver liefen und auch im "Problemkino" das Bild durchweg stabil war. Werde vorsichtshalber aber auch bei der nächsten Übertragung den Saal nehmen wo es bisher immer funktioniert hat und parallel wieder schauen ob es am anderen Bildschirm wieder stabil bleibt.

Das einzige was ich geändert habe war, dass ich den Receiver direkt unter die Lüftung gestellt habe.

 

Mal schauen ob es eine Eintagsfliege war oder das Problem jetzt dadurch behoben werden konnte.

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Waren die vier getesteten Receiver alle baugleich? Wir hatten mal bei einer Fußballübertragung einen HUMAX, dem auch zu warm wurde, weil ein Vorschaumonitor drauf stand. Der hat das allerdings frühzeitig durch Klartexteinblendungen im laufenden Bild angezeigt ;-)

 

 

- Carsten

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Hallo

Ich würde trotzdem mal eine genaue Messung vornehmen lassen. Die einfache Tatsache, dass es funktioniert hat, bedeutet nicht, dass es das nächste Mal wieder funktioniert. Am Wochenende war super Wetter (zumindest hier im Süden) mit wenig Wasser in der Luft. Da sollte sich auch mit einer 60cm Schüssel ein Stabiles Bild der Met bekommen lassen.

Überhitzen tun die Geräte nicht so schnell (zumindest nicht wenn die Lüftungsschlitze nicht zugestellt sind). Unsere Erfahrung (mit immerhin inwzischen über 1000 DSAT Anlagen) hat gezeigt, dass vor allem selbstverlegte 'Baumarktkabel' für über 90% der Probleme verantwortlich sind.

 

Gruß Harald

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Da Nitrofilm schrieb das es ein Techniker verlegt hat, gehe ich bisher von einer Installation durch einen Fachbetrieb aus dem Handwerk aus.

 

Leider bleibt Nitrofilm mit Infos über Länge des Kabels, verwendeter Receiver, gemachten Potenzialausgleich, verwendeter F-Stecker Typ , Lnb sehr sparsam, wodurch der seltsame Fehler sich halt sehr schwer eingrenzen lässt

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Hallo.

 

Also im einen Saal (wo es funktioniert) verwenden wir einen Fortec Star.

Im anderen "Problem"-Saal haben wir jetzt einen Kathrein Receiver stehen. Vorher hatten wir einen Fortec Star, einen Humax und einen Topfield Receiver. Alles haben nach den besagten 20-40 Minuten ausgesetzt. Die Entfernung zum Dach würde ich auf etwa 10-15 Metern schätzen. Im Problemsaal auf 20-25 Meter.

 

Die Kabel wurden von einem Techniker verlegt der sich mit sowas auskennen sollte. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass der irgendwelchen Billig-Kram aus dem Baumarkt verlegt hat.

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Ich sage es ungern, aber warum beantwortest du die Fragen nicht?

 

Welches Koaxialkabel wurde verbaut?

Gemachter Potenzialausgleich?

Welches LNB wurde verbaut?

Was für F-Stecker wurden verbaut?

 

Da Kathrein nicht selber fertigt welches Receivermodell?

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Hallo

 

Triax macht Grundsätzlich mal ganz brauchbare Sachen. Das Kabel sollte also an sich nicht das Problem sein. Insbesondere bei einer Länge 25m sollte das sich auch noch nicht so sehr bemerkbar machen.

 

- Bleiben noch die Stecker (sind die einfach aufgeschraubt oder verpresst?)

- Ist das Kabel im Vorführraum noch mal irgendwo mit einem Metallteil verbunden an dem ein gelb-grünes Kabel dran ist (Potentialausgleich)

 

Ansonsten kann ich meine Empfehlung eine vernünftige Messung zu machen nur wiederholen. Wenn Es eine Firma installiert hat, so sollten die eigentlich ein Messprotokoll angefertigt haben. Wenn nicht würde ich sie noch mal einbestellen das nachzuholen. Gemessen wird an der Dose (also im Vorführraum). An der Antenne gute Werte zu erreichen ist leicht.

 

Interessant wäre welche Frequenzen gemessen wurden und wie die Messwerte waren. Sinnvollerweise sollten 4 Transpoder gemessen werden. Jeweils einer am oberen und unteren Ende des ZF Spektrums (damit hat man dann auch die Schieflage ermittelt) sowie ein Test mit einem horizontalen, einem vertikalem, einem highband und einem lowband Transponder (test der 22khz signalisierung und 13/18V Umschaltung).

 

Gruß Harald

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