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JBL Sub komplett zerfezzt


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Ja, war bei uns auch so. Da können längere Zeit Risse drin, die man nicht bemerkt, weil es lange noch nicht schnarrt, dann nur bei einigen sehr lauten Filmen/Stellen, und irgendwann geht's nicht mehr oder das Ding fliegt. Hat man zwei, gleicht der eine das ggfs. noch aus. Bei uns ging es nach dem letzten Jason Bourne nicht mehr, danach reichten die Risse auch fast komplett einmal rum.

 

Ist wie angerissenes Papier im Wind, flattert, aber jedesmal, wenn ne stärkere Bö kommt reisst es etwas weiter.

 

- Carsten

Edited by carstenk (see edit history)
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  • 2 years later...
Am 22.1.2018 um 13:34 schrieb Jensg:

 Und alle Subs bitte zusammen in eine Ecke stellen, nicht rechts und links. Das gibt meist Löcher und Anhebungen im Saal. Mit den Ecken nutzt man die Wandflächen zur Reflektion, kann aber auch zu viel werden.

Bin neu in der Vorführerposition, deswegen meine Frage: Im Heimkino nutzt man ja gern mehrere Subwoofer, gar ein SBA oder DBA mit möglichst vielen Chassis sodass der Raum gleichmäßig angeregt wird. Warum macht man das im Kino nicht? Alle an eine Position klingt für mich nach ungleichmäßiger Anregung-> Raummoden. Ich dachte mir immer, ein SBA aus 16 Chassis hinter der Leinwand wäre doch das Ultimatum was man machen könnte.

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vor 5 Stunden schrieb Canonio:

Bin neu in der Vorführerposition, deswegen meine Frage: Im Heimkino nutzt man ja gern mehrere Subwoofer, gar ein SBA oder DBA mit möglichst vielen Chassis sodass der Raum gleichmäßig angeregt wird. Warum macht man das im Kino nicht? Alle an eine Position klingt für mich nach ungleichmäßiger Anregung-> Raummoden. Ich dachte mir immer, ein SBA aus 16 Chassis hinter der Leinwand wäre doch das Ultimatum was man machen könnte.

Heimkino ist nicht gleich Kino. Das ist der erste Grundsatz!

 

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Canonio, nicht so einfach, Zuhause ist der Raum im Verhältnis zur Wellenlänge der gewünschten abzustrahlenden Frequenz viel zu klein. Außerdem ist deine Sitzposition immer die Gleiche. Bei 20° hast du eine Schallgeschwindigkeit von 343,2m/s, bei 22° von 344,49m/s, das bei 0% Luftfeuchte, also in normaler geheizter Raumluft ca. 345m/s.

Das heißt, eine 1Hz Frequenz hat eine Wellenlänge von ca. 345m, eine 10Hz von 34,5m, eine 100Hz von 3,45m. Bei einer Raumtiefe von 5m passt also bei 25Hz, nur etwas mehr als 1/3 Wellenlänge in den Raum. Daher ist die Erzeugung von Stehwellen in kleinen Räumen gar nicht so einfach und tritt bei tiefen Frequenzen nur selten wirklich an einem Ort auf. Man hört nur eben die Frequenz auch nicht im Raum, sondern oft ganz woanders, an den Stellen, an denen das Druckmaximum auftritt. Meist beim Nachbarn oder im Treppenhaus. Daher auch besser Körperschallwandler unte dem Sofa.

Kurzum, die Frequenz passt nicht in den Raum. Kinosäle sind größer, also 14m bekommen viele hin, passt also eine Welle mal rein. Trotzdem hört sie nicht jeder.

Sobald man es mit realen Räumen zu tun hat, hilft der Versuch. Warum: wir sind nicht in der Lage, den Kinosaal gemäß einer Schallraumsimulation zu bauen und mit Sitzplätzen zu bestücken, wir müssen nehmen, was da ist. Und da haben schon relaitv kleine Positionsveränderungen der Sub`s von einigen 10cm trotz der langen Welle erheblichen Einfluß auf die Tiefbasswiedergabe im kompletten Raum. Zuhause merkt man das anhand des unterschiedlichen Klangs der Boxen von Links und Rechts. Klingen fast nie gleich, ich hatte bei meinen Entwicklungen schon das Phänomen, das 17cm Positionsunterschied erheblichen Klangeinfluß hatten.

Für Daheim würde ich mir immer nur noch Körperschallwandler unters Sofa/Sessel schrauben, das funktioniert. Sogar sehr gut in kleinen Kinosälen, in denen man sonst erhebliche Submengen bräuchte, die nur das ganze Gebäude in Vibration versetzen würden, ohne im Saal wiklich tollen Tiefbass zu erzeugen.

Zuhause merkt man die Auswirkungen der Physik am Dröhnen bei Frequenzen so ab 90 Hz rum, da passt dann nämlich eine Welle komplett in den Raum, in der Diagonale 1,5 fach, wird von den Wänden reflektiert, und man hat Auslöschungen und Anhebungen. Auch immer schön zu hören in Cafes mit Subwoofern irgendwo im Raum, die an bestimmten Sitzpositionen nervig dröhnen.

Jens

 

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