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BAUER B14 - RESTAURATION - NEUAUFBAU


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb PKGeorge:

Da bist du dann aber auf der falschen Seite.

Und da bin ich Kompromißlos in meiner Argumentation.

Die genaue Argumentation würde mich sehr interessieren.

Geschrieben
vor 25 Minuten schrieb flimmerman:

Die genaue Argumentation würde mich sehr interessieren.

Weißt du doch selbst ganz genau.

Da ist nix zu finden was man instandsetzen/reparieren kann/könnte.

Einfach nix!

Und bei einer Studio B14 kann man immer noch vom Neuzustand im Werk sprechen.

Angesprochene Ölende Motorwelle ist nicht in den Griff zu bekommen.

Einmal gelingt's und das andere Mal nicht.

Und die sache mit dem Lack ist von aussen durch den TE in den Griff zu bekommen-->da muß nix zerlegt werden.

Geschrieben
vor 27 Minuten schrieb PKGeorge:

..da muß nix zerlegt werden.

Gut, genau das wird jetzt erstmal gemacht. Nämlich nix.. um die Ausdrucksform mal beizubehalten.

Das Werk bleibt erstmal geschlossen.

Wenn's unterm Dach temperaturmäßig wieder erträglicher ist, entferne ich die Lackierung auf der Trägerplatte und reinige die Ôldurchlassnuten. Genauso Bildmaskenhalter und Filmbühnenhalterung. Dann baue ich in diesem Bereich alles wieder zusammen und hoffe, dass sich die Bildmaske/n wieder normal ein- und ausschieben lassen. Das war ja der ursprüngliche Fehler, der mich auf die fehlerhafte Lackierung aufmerksam gemacht hat.

Geschrieben

Die ölenden Schatwellen habe ich bisher immer in den Griff bekommen, eine dünne Kabellitze zum Freipulen der Rücklaufbohrung hat bisher immer funktioniert. Kappe bleibt dabei drauf.

Und sollte es aus den Transportrollen ölen, dann ist fast immer das alte Curil Dichtmittel glashart geworden. Die Abdeckdeckel sind ja mit zwei M3 Senkkopf verschraubt, diese lösen und die Deckel abheben und neu abdichten, fertig.

Jens 

Geschrieben

Hallo Jens,

danke für deine Unterstützung und Hinweise wie man strategisch am sinnvollsten vorgeht.

Leider bin ich mit den Teilebezeichnungen nicht ganz auf dem laufenden. WelcheTransportrollen und Abdichtdeckel sind denn da gemeint..?

Geschrieben

Die untere Transportrolle z.b. hab ich mal Grün markiert.

Es gibt aber auch noch eine obere Transportrolle!

Das vordere Handrad abnehmen dann die Schraube der Transportrolle entfernen und die Rolle ausbauen.

Dann noch den Schleifenbildner entfernen dann sieht man den von @jensg genannten schwarzen Deckel.

Tip: die Anlaufscheiben genau beachten!

Nunja eine schöne Aufgabe wäre das zerlegen und Reinigen des Schleifenbildner Getriebes.

Die sind in der Regel immer etwas schwergängig.

transportrolle.jpg

  • Thumsbup 1
Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb PKGeorge:

Die untere Transportrolle z.b. hab ich mal Grün markiert.

Ah, danke für die Erklärung. Jetzt ist mir natürlich klargeworden was gemeint ist.

Wir sprechen bei uns immer von den Zahn- oder Zahntransportrollen und der schnelle Themenwechsel von Jens von der Schaltwelle auf die Transportrollen hat mich da etwas irritiert. Die Transportrollen sind jedenfalls alle dicht und leichtgängig, und.. ganz wichtig, es leiert nichts.

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb Eremitage:

Die Transportrollen sind jedenfalls alle dicht und leichtgängig, 

Leichtgängig soll/muß der Schleifenbildner sein.

Also der Große und der kleine gerändelte Ring vor der Transportrolle.

Dahinter verbirgt sich ein interessantes Getriebe.

Hab aber nochwas entdeckt.

Die rot markierte Schraube sollte man laut Bauer niemalsnie Lösen/verstellen.

Vielleicht hat jemand eine Idee wie man die wieder auf Werkeinstellung bringt.

Ebenso die Kegelblende mit dem gelben X muß wieder auf den genauen Bildtransport eingestellt werden.

Da seh ich Diskusionsbedarf.

kegelblende.jpg

  • Thumsbup 1
Geschrieben

Die Kegelblende hatte ich vor der Demontage mit einer Markierung versehen. Wie ich dann die Schrauben lösen wollte musste ich feststellen, dass sie alle schon lose waren. Da wurde die Kegelblende, so meine Vermutung, anscheinend nach der Lackierung garnicht mehr eingestellt und fixiert.

Und bei der gelb eingekreisten Schraube muss ich zugeben, dass ich im Moment nicht weiß wo sie genau hingehört.

Ich habe allerdings jeden kleinen Arbeitsschritt fotografisch dokumentiert.

Das ist also nicht sonderlich schwierig herauszufinden, wo sie genau hingehört.

Und die Justage.. ich habe zich Unterlagen über die B14 - da würde ich nachschauen wenn's notwendig sein sollte - und soweit ist.

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb PKGeorge:

Sagmal sind die 4 Nuten in der Welle für den Andruckhebel auch schon Vermurkst?

Oder täuscht das Foto?

Siehe den weißen Kreis auf dem Foto.

Hallo, guten Morgen,

schlecht abgeklebt und dann ist der Lack druntergezogen. Meschanisch ist da alles i.O. - Danke für den Klimatipp.. ich habe unterm Dach eine 5/1 Klima-Splitanlage

nur bei den momentanen Temperaturen frisst die knapp 25€ Strom am Tag. Natürlich nur wenn alle Innengeräte eingeschaltet sind und unter Volllast laufen. Ist mir zu teuer für einen Wohnbereich der sehr wenig genutzt wird. Daher ist die Anlage abgeschaltet.

Geschrieben

So, ich hoffe mal ein Schritt in die richtige Richtung. Die Kreuzgetrieberägerplatte ist nun vom Lack befreit. Es befinden sich auch keine Riefen in der Oberfläche da ich die mit Nitro angelösten Lackflächen mit einem stumpfen Holzstäbchen abgerieben habe. Das war ein zeitraubender Prozess da ich den Lack immer nur scheibchenweise runterbekommen habe.

Die Ölrücklaufnuten sind durch das Entlacken auch zum Vorschein gekommen und ich konnte mir dadurch

selbst eine visualisierte Vorstellung machen, um was für ein Konstruktionsdetail es sich dabei eigentlich handelt.

Ich würde es eher als eine Einkerfung oder V-Nut bezeichnen, da man bei einer typischen Einnutung eigentlich an eine U-förmige Einlassung in einer Fläche denkt.

Die Öl-Rücklaufnuten sind auch nicht durch eine durchstoßbare Öffnung mit dem Inneren des Werkes verbunden, sondern enden vor der Kreuzgetrieberägerplatte, was sehr gut beim rauf- und runterdrehen dieser Platte zu erkennen ist. Wenn da eine Öffnung zum Inneren des Werkes sein sollte müsste in der Kreuzgetrieberägerplatte ein Langloch, also eine Nut vorhanden sein die es gewährleistet, dass man in jeder vertikal eingestellten Position an der Ölrücklaufnut einen offenen Durchkass ins Werk hätte.

Das ist aber nicht der Fall. Ich habe nach dem Entfernen und säubern der Nuten, einfach mal etwas Nähmaschinenöl an diese Stellen getropft (Werk wird eh später mit Reiniger gespült) und gesehen wie das Öl relativ schnell in den Nuten versickert. Wenn das Projektorenöl nicht signifikant dicker als das Haushaltsöl ist dürfte das Öl gut abfließen.

Ist halt auch eine Frage von Viskosität und Raum- bzw. Betriebstemperatur.

Foto: Kreuzgetrieberägerplatte - lackfrei.

 

IMG_20260622_113126_HDR.jpg

  • Thumsbup 1
Geschrieben (bearbeitet)

So, ich hoffe mal ein Schritt in die richtige Richtung.

Die Kreuzgetrieberägerplatte ist nun vom Lack befreit. Es befinden sich auch keine Riefen in der Oberfläche, da ich die mit Nitro angelösten Lackflächen mit einem stumpfen Holzstäbchen abgerieben habe. Das war ein zeitraubender Prozess, da ich den Lack immer nur scheibchenweise runterbekommen habe.

Die Ölrücklaufnuten sind durch das Entlacken auch zum Vorschein gekommen und ich konnte mir dadurch

selbst eine visualisierte Vorstellung machen, um was für ein Konstruktionsdetail es sich dabei eigentlich handelt.

Ich würde es eher als eine Einkerfung oder V-Nut bezeichnen, da man bei einer typischen Einnutung eigentlich an eine U-förmige Einlassung in einer Fläche denkt.

Die Öl-Rücklaufnuten sind auch nicht durch eine durchstoßbare Öffnung mit dem Inneren des Werkes verbunden, sondern enden vor der Kreuzgetrieberägerplatte, was sehr gut beim rauf- und runterdrehen dieser Platte zu erkennen ist. Wenn da eine Öffnung zum Inneren des Werkes sein sollte müsste in der Kreuzgetrieberägerplatte ein Langloch, also eine Nut vorhanden sein die es gewährleistet, dass man in jeder vertikal eingestellten Position an der Ölrücklaufnut einen offenen Durchlass ins Werk hätte.

Das ist aber nicht der Fall. Ich habe nach dem Entfernen und säubern der Nuten, einfach mal etwas Nähmaschinenöl an diese Stellen getropft (Werk wird eh später mit Reiniger gespült) und gesehen, wie das Öl relativ schnell in den Nuten versickert. Wenn das später zur Verwendung kommende Projektorenöl nicht signifikant dicker als das Haushaltsöl ist, dürfte das Öl an den Nuten gut abfließen.

Ist halt auch eine Frage von Viskosität Raum- bzw. Betriebstemperatur des Projektors.

Und natürlich auch von Ölumsatz an dieser Stelle.

Foto: Kreuzgetrieberägerplatte - entlackt.IMG_20260622_113126_HDR.thumb.jpg.9dfeae8ce71cd1f00e9ff689eefecaf1.jpgFoto unten: Ölrücklaufnut rechts..

IMG_20260622_112929_HDR.thumb.jpg.79148f36e2f783b938b8a7cd47557a20.jpg

.. und links.IMG_20260622_112946_HDR.thumb.jpg.66a474b492bfb8669aefdd61215b68a6.jpg

Bearbeitet von Eremitage (Änderungen anzeigen)
  • Thumsbup 2
Geschrieben

Nächster Arbeitsgang: Anschleifen und Abkleben der verunglückten Alt-Lackierung. Vorabarbeit für den Neulack, wie in der Autolackiererei.

Hoffentlich klappt's..🎉

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