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Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Martin Rowek:

Wichtig ist, das zu befolgen, was in der Service Manual steht.

 

Da bin ich anderer Meinung. Wie du selber sagtest, hat die imperialistisch-kapitalistische Mafia die Anleitungen, jene zur Bedienung und jene zum Unterhalt, so geschrieben, daß man die Umsätze begünstigt. Kurz: Mechanikerhandwerk ist wichtiger.

 

vor 48 Minuten schrieb hawkeyelinz:

Aber ich kann jetzt schon mal sagen, man sollte nicht irgendein (Oliven) Öl oder Fett für den Greifer verwenden, sondern laut Manual: Molybdän-Öl (meist Molybdändisulfid oder \(\text{MoS}_{2}\)) Das ist ein Hochleistungs-Schmierstoff, bei dem Festschmierstoffpartikel in Öl suspendiert sind. Es wird primär eingesetzt, um Reibung und Verschleiß unter extremen Bedingungen zu minimieren, wo normale Schmierfilme versagen könnten.

 

Es spielt wirklich keine Rolle, ob Festschmierstoffpartikeln (kein Schmiermittel besteht aus Feststoff) dabei sind. Gleicherart verhält es sich mit Graphit im Fett. Die aufeinander gleitenden Metallflächen sollen durch einen Schmierfilm voneinander getrennt bleiben und das können wir nur mit etwas Nachfließendem bewerkstelligen. Graphit und Molybdändisulfid werden einfach verdrängt und bleiben es. Man muß die Dynamik der Schmierung, Fachbegriff Tribologie, schon kennen. Besucht vielleicht ein Mal ein altes Mühlewerk und fragt die Betreiber, wie sie die hölzernen Triebe schmieren. Da kann man viel lernen.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb hawkeyelinz:

Also der Tipp ist wirklich Gold wert. Warum das im Manual nicht näher erwähnt wird, wissen auch nur die Götter. 

Mein EIKI NT1 hat diese Schraube auch.

Mein EIKI SNT2 hat sie nicht.

 

Aber die müssen ja irgendwas zum nachölen vorgesehen haben, auch bei den Nachfolgemodellen.

Ich stöber mich jetzt nochmal durch die Handbücher.

Ich verstehe es auch nicht, warum sich das geändert hat.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Film-Mechaniker:

 

Da bin ich anderer Meinung. Wie du selber sagtest, hat die imperialistisch-kapitalistische Mafia die Anleitungen, jene zur Bedienung und jene zum Unterhalt, so geschrieben, daß man die Umsätze begünstigt. Kurz: Mechanikerhandwerk ist wichtiger.

 

 

Es spielt wirklich keine Rolle, ob Festschmierstoffpartikeln (kein Schmiermittel besteht aus Feststoff) dabei sind. Gleicherart verhält es sich mit Graphit im Fett. Die aufeinander gleitenden Metallflächen sollen durch einen Schmierfilm voneinander getrennt bleiben und das können wir nur mit etwas Nachfließendem bewerkstelligen. Graphit und Molybdändisulfid werden einfach verdrängt und bleiben es. Man muß die Dynamik der Schmierung, Fachbegriff Tribologie, schon kennen. Besucht vielleicht ein Mal ein altes Mühlewerk und fragt die Betreiber, wie sie die hölzernen Triebe schmieren. Da kann man viel lernen.

Hi, deine Meinung bleibt dir unbenommen, ich halte mich aber lieber an das Service Manual. 

Aber trotzdem danke für den Tipp mit der Schraube.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb hawkeyelinz:

Aber ich kann jetzt schon mal sagen, man sollte nicht irgendein (Oliven) Öl oder Fett für den Greifer verwenden, sondern laut Manual: Molybdän-Öl (meist Molybdändisulfid oder \(\text{MoS}_{2}\)) Das ist ein Hochleistungs-Schmierstoff, bei dem Festschmierstoffpartikel in Öl suspendiert sind. Es wird primär eingesetzt, um Reibung und Verschleiß unter extremen Bedingungen zu minimieren, wo normale Schmierfilme versagen könnten.

Hello hawkeyelinz,

welches Öl würdest du nehmen? Ich hatte anfangs dieses Posts einen Link geteilt wo Fett und Öl zur Wartung angegeben ist aber dieses Yamaha Öl findet man auch nicht mehr.

Und einen neuen Filz wer weiß. Angeblich sind im inneren auch zwei Verschleißteile verbaut, die bekommt man ja auch nicht mehr…

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb Film-Mechaniker:

(kein Schmiermittel besteht aus Feststoff

Natürlich können Feststoffe wie MoS2 oder auch Graphit die Reibung z.B. zwischen Metallen verringern. Die genannten tuen das ziemlich gut und MoS2 wurde dafür entwickelt. 
Daß diese ihre Nachteile haben, ist unbestritten, aber die großen Vorteile spielen sie z.B. als Additiv in Anlaufsituationen aus, in denen das viskose Schmiermittel noch keinen ausreichenden Schmierkeil aufbauen konnte, zur Verlängerung von Nachschmierintervallen oder zur Erreichung von Notlaufeigenschaften. Auch bei langsamer laufenden Reibpartnern, wo man aus Kräftegründen kein höher viskoses Schmiermittel wie z.B. ein Fett einsetzt.

Bearbeitet von Helge (Änderungen anzeigen)
  • Thumsbup 2
Geschrieben (bearbeitet)

@Film-Mechaniker 
Imperalistisch-kapitalistische Mafia habe ich so nicht erwähnt, gebe Dir aber Recht. Bestes Beispiel Waschmaschine mit dem bekannten Werbespruch "Waschmaschinen leben länger mit C..." . Meine alte AEG-Waschmaschine kam 23 Jahre ohne teuren Wasserenthärter aus. Heizelement war bis zuletzt kalkfrei und das bei hartem Wasser. 

Ich rate übrigens dringend davon ab, irgendein Öl in die Öffnung vom Eiki zu füllen, bevor nicht das alte Fett entfernt wurde. Auch halte ich Molybdän für sinnvoll. In Kreiskolben- bzw. Wankelmotoren wurden Molybdän-Dichtungen verwendet, um den Verschleiß hinauszuzögern und Undichtigkeit zwischen Kreiskolben und Gehäuse zu verhindern. Hier gab es jedoch anfangs Schwierigkeiten.

 


@hawkeyelinz 
Spezialwerkzeug braucht man eigentlich nicht unbedingt. Ohne ist doch viel geiler 😉 Für die Greiferjustage eines Elmo GS1200 habe ich einfach die Schlüsselweite eines flachen Gabelschlüssels mit dem Dremel erweitert. Restliches Werkzeug bekommt man im gut sortierten Online-Fachhandel. Ich empfehle Dir, einfach, es mal zu probieren. Gerade Dein Eiki ist doch dafür besonders geeignet, weil sehr modular aufgebaut. Ich hätte auch gern so einen, der innen so übersichtlich aufgebaut ist und wo sich der Rückdeckel wie eine Tür öffnen lässt. 

@JohannesPraus
Ja, es gibt Verschleißteile. Wenn diese verschlissen sind, kann die Eintauchtiefe des Greifers nachjustiert werden, die Schrittweite (Hubweg) lässt sich jedoch nicht mehr korrigieren, außer ggf. durch den Austausch von den Verschleißteilen came plate (9), cam (10), sliding pin (28) und cam follower (29). Vermutlich sind der sliding pin und der cam follower die eigentlichen Verschleißteile. Wenn der sliding pin oder cam plate verschlissen sind, kann dies noch durch Justage der Eintauchtiefe justiert werden. Das sagte ich ja bereits.

Interessant ist, dass hier die cam (10) auch als solche bezeichnet wird. Bei Bauer/Bosch war das nicht der Fall 😉 

 

Bearbeitet von Martin Rowek (Änderungen anzeigen)
Geschrieben
vor 37 Minuten schrieb Film-Mechaniker:

Betrachtet mich als einfältigen alten Affen, für mich sind Graphit und Molybdänsulfid keine Feststoffe.

Nun, da sie weder flüssig noch gasförmig sind und auch kein Plasma oder schwarze Materie (trotz der Farbe) - sind sie fest.

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