Zum Inhalt springen

Beamer im Taschenformat und Handys mit eingebauten Beamer...


Empfohlene BeitrÀge

Geschrieben

...wurden, angeblich auf der Photokina 2008 vorgestellt. Wo soll das nur enden? Vermutlich wird das echte Kino wieder zum Erlebnis, weil Heimkino mit neustem Elektroschrott (Elektronik mit kurzer Lebensdauer und morgen ĂŒberholt) vielen Leuten auf die Nerven gehen werden.

 

Oder doch eine Bedrohung des Kinos? Was meint ihr?

Geschrieben

Na ja, mit 299 EUR ist dieser Taschenbeamer nicht gerade ein SchnÀppchen und die geringe Auflösung von 640 x 480 ist jetzt auch nicht gerade der Hit.

Kaufen kann man das Ding unter anderem bei Conrad oder Pearl. Wer sollte sich also so ein Ding kaufen? Der einzige Vorteil ist die geringe GrĂ¶ĂŸe und das man ihn ĂŒberall mithinnehmen kann. Dagegen spricht aber vor allem die geringe Auflösung, geringe Helligkeit und die kleine maximale diagonale von 1,27 m.

 

Zudem wurde auch schon vor Jahren Fernsehen auf dem Handy bzw. tragbare DVB-T-GerÀte als Trend beworben und es hat sich soweit ich weiss nicht wirklich durchgesetzt.

 

Ich denke, diese GerĂ€te werden ĂŒberhaupt keine Bedrohung fĂŒr das Kino darstellen.

Geschrieben

Alle diese medialen Angebote und Spielzeuge sind ernste Konkurrenten fĂŒr den öffentlichen Kulturbetrieb.

Derzeit ist das noch nicht an katastrophal einbrechenden Besucherzahlen festzumachen, denn es ist die Àltere Schicht, die dem Kino bestÀndiger die Treue hÀlt.

Demographisch ist ein Teil der Jugend jedoch bereits völlig auf Flachbildschirmkommunikation eingestellt und sieht einen Kinobesuch als Zumutung an.

 

Ideologisch gewendet: da hat der verwesende Kapitalismus sich derart ausdifferenziert, dass das Ausmass der Massenverdummung zur völligen Regression von Geist und Psyche gefĂŒhrt hat.

Man braucht also keine Lichtspieltempel und öffentlichen Fernsehsender mehr, um die Arbeitskraft des Proletariats zu restituieren und in Krisen einen Schein von Trost zu induzieren.

Wir haben jetzt: schnelle Bits und Bytes, die ubiquitĂ€r und multinational die Gehirne zumĂŒllen: mit flashigem Content, den keiner wirklich braucht und der sich selbst fortpflanzt und ernĂ€hrt.

Geschrieben
Derzeit ist das noch nicht an katastrophal einbrechenden Besucherzahlen festzumachen, denn es ist die Àltere Schicht, die dem Kino bestÀndiger die Treue hÀlt.

Demographisch ist ein Teil der Jugend jedoch bereits völlig auf Flachbildschirmkommunikation eingestellt und sieht einen Kinobesuch als Zumutung an.

 

am vergangenen wochenende hat sich die jugend ĂŒberhaupt nicht an Deine "theorien" gehalten und ist in massen ins kino gekommen. 800.000 zumeist jugendliche kinobesucher in 4 tagen fĂŒr "High School Musical 3" sind sensationell.

Geschrieben
Alle diese medialen Angebote und Spielzeuge sind ernste Konkurrenten fĂŒr den öffentlichen Kulturbetrieb.

 

das halte ich offen gestenaden fĂŒr quatsch. die zielgruppe dieser portablen mini-beamer sind geschĂ€ftsreisende, die oft zu prĂ€sentieren haben und dies möglichst mit eigenem equipment ortsunabhĂ€ngig tun wollen.

 

dvb-h ist nur der (erste) versuch endlich die so dringend gesuchte 'killeranwendung' am markt zu etablieren, ohne die sich die enormen inverstitionen in umts schlicht niemlas rechnen werden.

 

und zur 'generation flatscreen': ich persönlich glaube nicht dran, dass sich am bedĂŒrfnis der mobilitĂ€t zum zwecke des gesellschaftlichen erlebnisses so bald etwas Ă€ndern wird. kino funktioniert. fĂŒr jede altersgruppe. das angebot muss eben stimmen. inhaltlich wie preislich.

 

die digitalisierung der einzigen österreichischen kinokette hat beispielsweise nicht etwa preisreduktionen zur folge, nein, es wird teurer! die tatsache, dass der neue bond keinen ĂŒberlĂ€ngenzuschlag zulĂ€sst veranlasst die geschĂ€ftsleitung anlassbezogen einen 'blockbuster-zuschlag' einzufĂŒhren.

 

das sind die dinge, die den potentiellen kinogÀnger abhalten. nicht die raubkopien, die blue-rays und flatscreens.

 

so sehe ich das jedenfalls. und dabei kann ich mich auf viele, viele gesprÀche mit (potentiellen) kinogÀngern berufen.

Geschrieben
die digitalisierung der einzigen österreichischen kinokette hat beispielsweise nicht etwa preisreduktionen zur folge, nein, es wird teurer! die tatsache, dass der neue bond keinen ĂŒberlĂ€ngenzuschlag zulĂ€sst veranlasst die geschĂ€ftsleitung anlassbezogen einen 'blockbuster-zuschlag' einzufĂŒhren.

 

das sind die dinge, die den potentiellen kinogÀnger abhalten. nicht die raubkopien, die blue-rays und flatscreens.

 

Genau, @flo! NatĂŒrlich ist es jedem Kinobetreiber freigestellt, seine Preise so zu machen, wie es ihm beliebt, er kann auch im Winter einen "Brikett-Zuschlag" und im Sommer einen "Klimaanlagen-Zuschlag" nehmen. Nur dann bitte keine KrokodilstrĂ€nen, wenn die Zuschauerzahlen nicht den Erwartungen entsprechen. Denn "Geiz ist geil" ist genauso unsinnig wie "Abzocken ist geil". Kinobesucher sind potentiell nicht blöd...

Geschrieben
Derzeit ist das noch nicht an katastrophal einbrechenden Besucherzahlen festzumachen, denn es ist die Àltere Schicht, die dem Kino bestÀndiger die Treue hÀlt.

Demographisch ist ein Teil der Jugend jedoch bereits völlig auf Flachbildschirmkommunikation eingestellt und sieht einen Kinobesuch als Zumutung an.

 

am vergangenen wochenende hat sich die jugend ĂŒberhaupt nicht an Deine "theorien" gehalten und ist in massen ins kino gekommen. 800.000 zumeist jugendliche kinobesucher in 4 tagen fĂŒr "High School Musical 3" sind sensationell.

Man kann sich die Wirklichkeit auch so hinstellen, wie man sie gerne hĂ€tte und die Probleme ausblenden. Ist das nun gewĂŒnscht?

Die Soziodemographischen Untersuchungen ĂŒber die Trends stehen ĂŒberall im BlĂ€tterwald abgedruckt.

Nur hier werden sie als Unfug dargestellt.

Woher kommt dieses Abstreiten des Offensichtlichen?

und zur 'generation flatscreen': ich persönlich glaube nicht dran, dass sich am bedĂŒrfnis der mobilitĂ€t zum zwecke des gesellschaftlichen erlebnisses so bald etwas Ă€ndern wird. kino funktioniert. fĂŒr jede altersgruppe. das angebot muss eben stimmen. inhaltlich wie preislich.

 

Die Generation flatscreen existiert, und ich verstehe nicht, wie die auch zahlengestĂŒtzten Untersuchungen einfach als "Quatsch" beiseitegeschoben.

 

Offenbar befassen sich hier die wenigsten mit demographischen Entwicklungen?

 

Das Kino-Angebot und der Inhalt stimmt oft, wird aber beiseite gedrĂ€ngt. Hier mĂŒssen staatlichze Marktregelungen eingreifen, sonst ist die Kinokiste am Ende.

Geschrieben
Man kann sich die Wirklichkeit auch so hinstellen, wie man sie gerne hÀtte und die Probleme ausblenden.

 

ja, das geht. und zwar in beide richtungen. man kann nĂ€mlich auch die probleme dort suchen, wo man keinen einfluss auf deren lösung hat. ist das nun gewĂŒnscht?

 

how ever: die frage ist eine hinreichend komplexe und wird weder hier im forum noch in irgendeiner firmenzentrale letzgĂŒltig gelöst werden können. entscheiden wird der markt.

Geschrieben

Der ungezĂŒgelte Markt wird nichts mehr entscheiden, sondern fĂŒhrt direkt in den Untergang. Einige Marktanbeiter sind zu zĂŒgeln, das sind die Änderungen, die von KinoverbĂ€nden ĂŒber den Gesetzgeber herbeizufĂŒhren sind.

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto fĂŒr unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...

FilmvorfĂŒhrer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

  I accept

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem GerĂ€t speichern und/oder abrufen
  • DatenĂŒbermittlung an Partner, auch n LĂ€nder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse ĂŒber Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem GerĂ€t bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen fĂŒr diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. DarĂŒber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die ĂŒbermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. WeiterfĂŒhrende Details finden Sie in unserer  DatenschutzerklĂ€rung, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.