Zum Inhalt springen

Rätsel


Film-Mechaniker

Empfohlene Beiträge

James Joyce trifft auf ein flaches Nashorn? Wunderlich, wunderlich ... Lernfrage (zur Neuausrichtung des individuellen Such-Algorithmus): In welcher Gewichtsklasse kommt denn die als mitwirkend avisierte junge Katze vor? Wäre auch das nachfolgende Exemplar zulässig?

rbringingupbaby.jpg

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Jroßartich, de Kandidatin hat hunnert Punkte ! The Third Man, 1949

 

 

Nächstes Rätsel. An wen ist folgender Brief gerichtet (unvollständig):

 

«Ich habe in den letzten Wochen viel an Sie und an Ihre Arbeit gedacht. Sie sind im Jahre 1953 die große Entdeckung für den Film geworden. Wer so viel zu geben hat wie Sie, darf auch eine Minute lang vor seiner großen und schönen Aufgabe ins Schwanken geraten. Schon in wenigen Tagen werde ich Gelegenheit nehmen, mich in der Öffentlichkeit an Ihre Seite zu stellen. Wir werden es nicht zulassen, daß durch eine unverantwortliche und zügellose Kritik der Schwung und die Arbeitsfreude unserer besten Könner aufs Spiel gesetzt werden. Sie werden es darum verstehen, wenn ich noch nicht abschließend zu dem von Ihnen geäußerten Wunsch, wieder ausschließlich zur Bühne zurückzugehen, Stellung nehme. Ich möchte diese Sache noch mit einigen Freunden besprechen und mir ein endgültiges Bild über diese Frage machen. Sie können meiner freundschaftlichen Gesinnung und Hilfsbereitschaft auch im Jahre 1954 sicher sein.

 

Mit besten Wünschen für Ihre Gesundheit und großen Erwartungen für Ihre kommende Arbeit sende ich Ihnen sozialistischen Gruß

 

Ihr

(gez.) Otto Grotewohl»

 

 

Schwarzwald in Bayern ist nicht weit hergeholt. Bayern ist recht schwarz.

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Na gut, vielleicht zu literarisch. Es handelte sich um Martin Hellberg, einer der bekannteren und etwas umstrittenen Spielleiter.

 

Nächste Frage, etwas Technisches.

Nehmen wir an, wir hätten ein Projektionsobjektiv mit der Möglichkeit, Steckblenden einzusetzen, Blechschieber mit unterschiedlich großen oder kleinen kreisrunden Löchern. Wir projizieren einen Film und lassen alles unverändert (z. B. 2500-W-Lampe, Zweiflügelblende 1:1). Nun blenden wir auf das Verhältnis 1:22, 1:32, 1:45, 1:64 ab. 1:32 bedeutet bei der Brennweite 100 mm ein Loch von 3,125 mm Durchmesser; bei 1:64 beträgt der Durchmesser rechnerisch 1,5625 mm.

 

Das Bild wird dunkler, völlig klar. Was passiert aber noch?

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Bei zunehmender Abblendung werden Abbildungsfehler des Objektivs verkleinert, gleichzeitig vergrößert sich die Beugungsunschärfe (Beugung der Lichtstrahlen an Blendenkante) durch verkleinerten Blendendurchmesser. Die Bildschärfe wird also schlechter, je weiter abgeblendet wird.

 

Theoretisch sollte ein Projektionsobjektiv (anders als ein normales Aufnahmeobjektiv) bei voller Öffnung die beste Korrektur und Bildgüte bieten, ob das auch praktisch so ist, weiß ich nicht. Vermutlich bringt eine Abblendung um 1-2 Stufen noch bessere Korrektur der vorhandenen Fehler.

 

Irgendwie vermute ich aber, daß @Filmtechniker auf etwas anderes hinauswill, das wäre sonst zu einfach... :)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

*grübel, grübel*

Ich weiß es auch nicht. Wenn ich aber mal über den expliziten Hinweis spekuliere, der in der Nennung stecken könnte: "Zweiflügelblende 1:1" - und ausschließe, dass es sich dabei um eine falsche Fährte handelt -, dann sollte man glauben, dass es sich bei dem gesuchten Effekt um einen solchen handelt, der jedenfalls nicht bei Dia-Projektion auftritt. Aber was fängt man mit diesem Hinweis an? Mir fällt nur ein: Mit fallender Lichtstärke sinkt die Flimmerfrequenz (allerdings leider nie so weit, dass man mit nur einem Flügel auskäme - habe gerade nochmal bei Tümmel nachgeschaut). Und, soweit das Rätsel erlaubt, das Verhältnis 1:1 von Dunkel- zu Hellsektor in Frage zu stellen: ja, man könnte es bei fallender Lichtstärke deutlich verringern (wie man es in alten Zeiten in Autokinos gemacht hat); aber nicht unbegrenzt. Bei (ungefähr) 1:1,6 ist wahrscheinlich Schluss.

Aber, wie ich das Rätsel einschätze, war das überhaupt nicht die Antwort auf die Frage ...

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

... back to the basics ...

das mit der Beugungsunschärfe ist richtig, aber noch nicht ganz alles
Wenn es denn noch nicht ganz alles ist, dann lass uns munter das Löchlein immer weiter verkleinern - zum Schluss können wir die ganze schöne Optik weglassen und nur noch mit dem Löchlein projizieren. Wir sind dann beim Prinzip der Lochkamera.

Ich habe aber das dunkle Gefühl, dass dies immer noch nicht des Rätsels Lösung ist; vielleicht wolltest Du über das Verhältnis von 1:64 gar nicht hinaus? Wartet da ein noch unentdeckter physikalischer Effekt auf uns, oder habe ich einfach im Physikunterricht nicht hinreichend aufgepasst?

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Okay, da sonst niemand anderes mitmacht, hier die Lösung.

 

Mit der Lichtbrechung und der -beugung verhält es sich umgekehrt, was die Wellenlänge angeht, mit anderen Worten: Der so genannte chemische Fehler einer Glaslinse (auch Kunststoff) oder chromatische Aberration zeigt sich, indem die kürzerwelligen Lichtanteile stärker gebrochen und gestreut werden als die längerwelligen; Ultraviolett, Violett und Blau also näher bei der (sammelnden) Linse fokussieren als Orange, Rot und Infrarot. Bei der Beugung werden die Rotanteile stärker abgelenkt als blaue. Es gibt demnach mit zunehmender Verkleinerung des Lochs mehr Beugungsunschärfe und ein kälteres Bild, weil die Rotanteile außerhalb der Bildwand liegen (weggebeugt).

 

Das ist ein Faktor, der nicht so bekannt ist. Beim Vergleich von Projektionsobjektiven sollte man also identische Öffnungsverhältnisse berücksichtigen. Schon zwischen 1:1.4 und 1:2 spielt die Beugungsfarbverschiebung eine nicht zu unterschätzende Rolle. Wir jagen ja doch einige Hundert oder Tausend Lumen durch die Röhre . . .

 

Danke für die Aufmerksamkeit ! (hüstel)

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...

Filmvorführer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

  I accept

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen
  • Datenübermittlung an Partner, auch n Länder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. Darüber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. Weiterführende Details finden Sie in unserer  Datenschutzerklärung, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.