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3D-Heimkino und 4K-Auflösungen


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Ein Artikel auf golem.de:

http://www.golem.de/0905/67426.html

 

Tja nun stehen wir wieder da mit der Vorreiterstellung?!

Wenn 3D jetzt oder in näherer Zukunft auch ins Heimkino kommt, dann ist der Kinovorsprung doch für die Katz...auch noch in 4K...tstst...

 

Ich denke Kino definiert sich über die größe des Bildes....und den Ton(wenn er gut ist)..auch auf noch so einer guten Anlage zuhause bekomme ich die Räumlichkeit des tons aus einem großen kino nicht hin, geschweige denn das große Bild.

 

TIM

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Die Bedeutung eines 'Kinovorsprungs' über die Auflösung ist doch eh nur ne Fiktion. Welche Anteile des Publikums, die den Kinos das Überleben sichern, haben denn auch nur ansatzweise eine Ahnung davon bzw. können zwischen Heimkino und Kino differenzieren?

 

 

Abgesehen davon muss sich abseits einer vollkommen nachrangig zu bewertenden '4k-Kabelverbindung' auch erstmal ein neuer Standard für ein 4k Medium etablieren. BluRay hat es schon schwer genug gehabt, und ein neuer 4k Standard für Heimkinos dürfte nicht so schnell zu erwarten sein. Wenn auf der großen Leinwand schon 2k reichen, was sollte dann einen neuen Standard für 4k im Heimkino auf 2-3m Bildbreite rechtfertigen?

 

 

- Carsten

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Ein Artikel auf golem.de:

http://www.golem.de/0905/67426.html

 

Tja nun stehen wir wieder da mit der Vorreiterstellung?!

Wenn 3D jetzt oder in näherer Zukunft auch ins Heimkino kommt, dann ist der Kinovorsprung doch für die Katz...auch noch in 4K...tstst...

 

Ich denke Kino definiert sich über die größe des Bildes....und den Ton(wenn er gut ist)..auch auf noch so einer guten Anlage zuhause bekomme ich die Räumlichkeit des tons aus einem großen kino nicht hin, geschweige denn das große Bild.TIM

 

kleine randbemerkung:

zum einen ist die vorreiterstellung bzgl. 3d schon lange fragwürdig.

gibt es doch schon jetzt brillenloses 3d für zu hause, sendefähiges

material wird sicher bald zur verfügung stehen. der erste 40" flachbildschirm wurde bereits vorgestellt- und die qualität war schon

auf der IBC in amsterdam beklatscht worden.

zum anderen hat man bei 3d keinerlei bezug zur größe des bildes

(mit brille)

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Die Bedeutung eines 'Kinovorsprungs' über die Auflösung ist doch eh nur ne Fiktion. Welche Anteile des Publikums, die den Kinos das Überleben sichern, haben denn auch nur ansatzweise eine Ahnung davon bzw. können zwischen Heimkino und Kino differenzieren?

 

 

Abgesehen davon muss sich abseits einer vollkommen nachrangig zu bewertenden '4k-Kabelverbindung' auch erstmal ein neuer Standard für ein 4k Medium etablieren. BluRay hat es schon schwer genug gehabt, und ein neuer 4k Standard für Heimkinos dürfte nicht so schnell zu erwarten sein. Wenn auf der großen Leinwand schon 2k reichen, was sollte dann einen neuen Standard für 4k im Heimkino auf 2-3m Bildbreite rechtfertigen?

 

 

- Carsten

 

Momentchen mal: Über 120 Jahre war die überlegene Optik der Kinoformate ein Alleinstellungsmerkmal des Kinos.

Ganz én passant damit zu brechen, ist eine sehr kühne Frechheit. Und ausserdem noch 2k-Projektionen als kinowürdig zu erachten.

 

Auch auf 2-3 Meter Bildbreite zuhause ist der 4k-Vorteil sofort evident.

 

Manche merken nicht, dass sie an den Fundamenten des Kino sägen. Ist es dann weg, lachen sie sich ins Fäustchen und zählen die Zeilen ihres Flachbildschirms rauf und runter.

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Auflösung ist, am rande schon ab 1080p und 2K, kein geeigneter differenziator des Kinos.

 

Mechanisches 35mm Kino, ob mit oder ohne DI, schafft im Distributionsprozeß nicht mal 1080p.

 

Das gleiche gilt für den Ton, mechanisch projezierter 35mm Film mit Dolby Digital und DTS sind erheblich schlechter als bspw. bluray oder auch die CD wenn nur Stereo angesagt ist.

 

>99% der Zuschauer kriegen 2K und 4K nicht getrennt, schon garnicht ohne a/b Vergleich, und schon garnicht wenn man nicht in den ersten 3 Reihen sitzt.

 

>99% der DI-Produktionen der letzten 10 Jahre, darunter *alle* Animationsfilme con Disney/Pixar/blue sky/sony/dreamworks sind 2K.

 

>99% aller Distributionskopien der *nicht* DI-Produktionen der letzten 10 Jahre schaffen messtechnisch keine 2K MTF...

 

Kino ist durch Größe, Pegel, ein soziales Ereignis, Komfort und Service und vieles mehr differenziert, auflösungsseitig und von der Bildgüte her hat schon seit Jahren auch die Heimtechnik hier einen Standard erreicht, der exzellent ist.

 

Und wer allen ernstes denkt, das das Publkum nicht mehr ins Restaurant geht weil es tolle Lieferdienste geht, nicht mehr ins Konzert geht weil weil die CD existiert hat wirklich was vom Kino verpasst.

 

3D kommt natürlich auch nach Hause - für Kinobetreiber steht 2009 & 10 eben erstmal die Frage an, ob die Kollegen mit 3D Projektion bei Camerons Avatar, Spielbergs Tim & Struppi, Burtons Alice in Wonderland, Jacksons Tim & Struppi 2, Zemeckis Christmas Carol, Pixar/Disneys UP und Toy Story 3, Dreamworks "How to train your Dragon" und Shrek 4, blue skys/Foxs Ice Age 3D usw. bessere Bilder und bessere Umsätze als

sie selber in mechanischem 2D machen sollen.

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Momentchen mal: Über 120 Jahre war die überlegene Optik der Kinoformate ein Alleinstellungsmerkmal des Kinos.

 

Gegen welche andere 'Optik' hätte sich das Kino denn vor 120 oder 60 Jahren absetzen sollen oder können? Das bewegte Bild auf der großen Leinwand an sich war das Alleinstellungsmerkmal, nicht die Qualität. Sonst hätte es in Zeiten des S/W und Stummfilms wohl kaum gegen die 'Realität' anstinken können und wäre gleich wieder untergegangen. Von technischer 'Qualität' wie sie hier immer wieder als Differenzierungsfiktion postuliert wird war dabei nie die Rede. Sondern von Einzigartigkeit des Erlebnisses an sich.

 

 

- Carsten

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Vor sechzig Jahren gab es schon Fernsehen und Schmalfilm.

Super 8 als Massenmedium noch bis Ende der 1970er Jahre, seitdem Video und später DVD.

 

Das Kinobild bewies seine Einzigartigkeit durch Schärfe, Brillanz und Grösse in großem Abstand zu allen anderen Medien.

 

Ein Fundament der Branche, über das man gar nicht diskutieren braucht.

Sollte es dennoch in Zweifel gezogen werden, dann adé Cinéma.

 

Mechanisches 35mm Kino, ob mit oder ohne DI, schafft im Distributionsprozeß nicht mal 1080p.

Schafft bis zu 4k - je nach Kopierprozess.

 

Versaut werden die meisten 35mm-Filme hinsichtlich ihrer Schärfe nicht durch die Kopierung, sondern durch die digitale Ausbelichtung!

Wer die Kopier-Negative kennt, weiss sofort, woher der Wind weht...

 

 

3D kommt natürlich auch nach Hause -

Gestern war es noch ein Alleinstellungsmerkmal (Post der @oceanic-Gruppe).

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Dem Kino und vor allem @cinerama hilft nur noch, wenn zukünftig alle Blockbuster wieder in 65 mm gedreht und in 70 mm (natürlich mit Magnetton statt diesem digitalen DTS-Firlefanz) ausgeliefert werden.

 

Der 70mm Roll-Out beginnt hoffentlich bald und lehrt der Digitalfraktion das Fürchten.

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